Nazi Lauck NSDAP/AO Medienzitate . . .

Nazi Lauck NSDAP/AO

Aus den Medien

Die Anerkennung seitens des Gegners ist besonders zu schätzen, weil sie offenbar ganz "ehrlich" gemeint ist.

"Die Untergrundtätigkeit der NSDAP-AO für die Wiedererrichtung des faschistischen Systems in der BRD und Westeuropa zieht ihre Effizienz im Kampf gegen die westeuropäischen Staatssicherheitsdienste aus ihrer streng konspirativen Arbeit. Wie der Name schon sagt, kämpfen die jungen Nationalsozialisten für eine Aufhebung des NSDAP-Verbots und eine Legalisierung ihrer volksverhetzenden, zum Rassenhaß aufstachelnden, minderheitenfeindlichen Arbeitsweise, Ideologie und Politik."

"Weitere streng vertrauliche Materialien der nach dem Zellensystem breitflächig agierenden Organisation geben Gewißheit, daß die zumeist jungen Mitglieder kämpfende Terroristen sind, auf deren Konto das Abfackeln von Asylantenwohnheimen, Anschläge auf die Büros linker Parteien/Organisationen, Überfälle auf Ausländer und andere illegale Aktionen wie Einbrüche gehen..."

„Der Schaden, den die NSDAP-AO anrichtet, ist nur vage einzuschätzen. Daß er beträchtlich sein muß, davon zeugen die relativ hohen Gefängnisstrafen junger Aktivisten, wenn es der Polizei - was selten vorkommt - gelingt, ihrer habhaft zu werden und der immense Propagandamaterial- und NS-Devotio-nalien-Vertrieb, welcher Westeuropa überschwemmt und aus den USA gesteuert wird."

"Die lange Liste der durch Tod oder Freitod aus dem Leben geschiedenen Aktivisten der NSDAP-AO ist das sicherste Indiz dafür, daß es sich bei diesen Kämpfern für die nationalsozialistische Sache um die hartgesottensten und fanatischsten Hitleranhänger handelt." - Die Reihen fest geschlossen von Georg Christians (Seite 249)

"In einem Sonderbericht über deutsche Neonazis griff die ADL (Anti-Defamation League) Gerhard Lauck als den gefährlichsten Propagandisten der Bewegung heraus." – Los Angeles Times vom 7. September 1993

"Das wachsende Problem des Neonazismus in Deutschland, gelegentliche Eskalationen der Gewalt in Amerika und Laucks jüngste Expansion zu neuen „Haß-Märkten" in anderen Staaten sorgten für das Läuten der Alarmglocken bei den Amtsstellen für extremistische Tätigkeiten ..."

"Die Amtsstelle (das Bundesamt für Verfassungsschutz) sagt, Lauck sei der Versorgungsmann der deutschen Nazi-Untergrundbewegung ..."

"Im letzten Jahr unternahm Kanzler Kohl ´mehrere Versuche, die Amerikaner davon zu überzeugen, wie wichtig es sei, entweder das Drucken des Propagandamaterials oder dessen Export zu verhindern`, sagte Hannelore Kohler vom deutschen Informationszentrum in New York …"

"Vom Mittelland der USA aus erstreckt sich Laucks Netz durch ganz Europa bis nach Nord- und Südamerika. Er liefert Propaganda, Ermutigung, Führung und in einigen Fällen Geld für Rassisten der rechtsradikalen Ränder von Staaten mit mehrheitlich weißer Bevölkerung …"

"Um ihn von ihrem Lande fernzuhalten, schickten ihn deutsche Machthaber einst für vier Monate ins Gefängnis. Sie haben ihn auf Lebzeiten verbannt. Jedoch haben sie sein Einwirken nicht unterbunden. Seit dem Fall der Mauer hat sich ihr Problem – und Laucks deutsches Netzwerk – vergrößert."

"Ferner hat Lauck in den letzten zwei Jahren in mehr als 30 Ländern expandiert. Seine Organisation veröffentlicht vierteljährlich erscheinende Zeitungen im Boulevardformat sowohl in englischer, deutscher, schwedischer, dänischer, ungarischer, holländischer, französischer, spanischer, portugiesischer als auch italienischer Sprache. Er schickt auch U.S. Dollar und DM nach Rußland, um dort ein in russischer Sprache gedrucktes Blatt zu finanzieren …"

"Im letzten Jahr hat Lauck auch seine Unternehmungen in den USA aufgemotzt. Er ist der Sponsor zweier "White Power"- Fernsehsendungen, die auf öffentlichen Sendern in 15 amerikanischen Städten zu sehen sind."

"Die jüdische Anti-Defamation League, B`nai B`rith, welche Lauck seit dem Beginn seiner Karriere überwacht, nennt ihn einen `Rassisten der Weltklasse‘, dessen Ausweitung einen Grund für internationale Beunruhigung darstellt."

"´Er hat all die Voraussetzungen in der Welt des Hasses von Bedeutung zu sein,` sagte I. Robert Wolfson aus Omaha, der Direktor von der Plains Region der Anti-Defamation League. ´Das heißt eine Vielzahl an Leuten, einen gut finanzierten Betrieb im internationalen Rahmen, eine ziemlich hoch entwickelte Idee seiner Ziele und Taktiken und die Absichten etwas dafür zu tun.`"

"Wolfson sagt voraus, daß Lauck seine neuen europäischen und skandinavischen Stützpfeiler dazu verwenden wird, den Versuch zu starten, den Nazismus als eine Alternative international zu legalisieren und damit den Druck auf Deutschland zu vergrößern, die Partei zuzulassen."

"´Es gibt einen Zusammenfluß der Ereignisse, der einen Mann wie diesen gefährlicher macht, als er vor 20 Jahren einmal war`, sagte Wolfson ..."

"In über 200 Kriminaluntersuchungen im Jahre 1992 wurde Laucks Propagandamaterial am Tatort oder bei den Durchsuchungen der Wohnungen der Verdächtigen gefunden."

"´Alle drei Tage produzieren wir entweder eine Boulevardzeitung im professionellen Format oder eine Fernsehshow`, sagte Lauck, ´Und daneben kümmern wir uns noch um die Bestellungen per Post, die Faxe, die Interviews und all die anderen Sachen.`"

"Seine Behauptungen werden von den Behörden bestätigt, die seine Feinde sind." – Sunday 0World-Herald (Omaha) vom 26. September 1993

"Deutsche Neonazis wandten sich laut einem Überläufer an einen als ´Farmbelt Führer` bekannten Amerikaner und baten diesen um Anleitungen, wie man der Polizei ausweichen und Häuser in die Luft jagen kann."

"Der Amerikaner Gary Lauck aus Lincoln, Nebraska, ist berüchtigt geworden als der weltweit größter Produzent von neonazistischem Propagandamaterial …"

"´Ich denke, daß dies (die Behauptung zu seinem Bezug zur Gewalt) ein Teil eines Unternehmens der deutschen Regierung ist`, sagte er. ´Sie haben über mehrere Jahre hinweg versucht, uns zu Gesetzlosen zu machen. Das deutsche Konzept der Demokratie unterscheidet sich so sehr im Vergleich zu unserem.`"

"Deutsche Beamte forderten in der Tat ein schärferes Vorgehen gegen Laucks Propagandamaschine …"

"Gegen Ende des letzten Jahres war Lauck ein zentrales Thema bei der Diskussion in Bonn zwischen dem FBI Direktor Lewis Freeh und seinen deutschen Kollegen."

"Deutsche Beamte baten um Freehs Hilfe beim Fernhalten von Laucks Propagandamaterial von Deutschland."

"Freeh impliziert, daß die Vereinigten Staaten vielleicht in der Lage wären mehr zu tun, wenn sie beweisen könnten, daß Lauck mehr als ein Propagandist sei."

"´Es gibt eine Grenze zwischen der gesetzlich geschützten Meinungsfreiheit und der Anstiftung eines Verbrechens`, sagte er.

Gemäß dem früheren Neonazi Ingo Hasselbach hat Lauck genau dies getan. In einem jüngsten Interview behauptete Hasselbach, Lauck sei eine führende Persönlichkeit der rechten Szene Deutschlands geworden, nicht nur weil er zum Terrorismus aufrief, sondern weil er auch die dazu nötigen Anleitungen lieferte."

"Laut Hasselbach, der sich im letzten Jahr wegen der von ihm als widerwärtig und sinnlos bezeichneten Gewalt von der rechten Bewegung loslöste, wuchs Laucks Einfluss beträchtlich, nachdem deutsche Machthaber einige rechtsgerichtete Parteien verboten und deren Anführer dazu gezwungen haben, sich im Untergrund zu betätigen."

"Hasselbach, der einst Berlins größten Skinheadkontingent anführte, sagte, daß Lauck deutsche Neonazis dazu drängte, das Verbot der Regierung mit einer Terrorkampagne zu bekämpfen."

"´Er schickte mir einen Brief, in dem es hieß, daß der legale Weg (um eine politische Veränderung herbeizuführen) gescheitert war und wir Anschläge gegen jüdische Einrichtungen in Betracht ziehen sollten... und gegen die Olympischen Spiele im Jahre 2000 (für die sich die Berliner Regierung mächtig ins Zeug legte)`, sagte Hasselbach. ´Mit diesem Brief erhielt ich eine Diskette, welche ein Dokument namens ´Eine Bewegung in Waffen` enthielt.`"

"Lauck versorgte diese Gruppe ebenfalls mit detaillierten Anleitungen zur Herstellung von Bomben und wo man diese am besten platzieren muß, um den maximalen Schaden anzurichten, sagte Hasselbach …"

"Lauck nannte Hasselbach einen Verräter an der Sache und ein Werkzeug des deutschen Geheimdienstes." – The Buffalo News vom 13. Februar 1994

"Offen und völlig ungestört durch die Behörden druckt er alle zwei Monate mehr als 20 000 Exemplare der in der Bundesrepublik verbotenen Hetzschrift NS-Kampfruf und schmuggelt sie nach Deutschland. In Millionenauflage vertreibt er Hakenkreuz-Sticker… Nach Ansicht des deutschen Verfassungsschutzes ist Laucks NSDAP der wichtigste Lieferant faschistischer Publikationen für die deutsche Naziszene. Gary Rex Lauck selbst schätzt, daß bis zu 95% aller rechtsradikalen Untergrundliteratur in der Bundesrepublik von ihm stammt. Tonnenweise schafft er jedes Jahr Drucksachen ins „Reichsgebiet". Im Zusammenhang mit 72 rechtsextremen Gewalttaten wurde allein im Jahr 1992 Propagandamaterial beschlagnahmt, das aus Lincoln kam." – Süddeutsche Zeitung Magazin, den 4. März 1994

"FBI Direktor Freeh wird in Deutschland darüber diskutieren, wie man den Fluß von Geld, Propaganda – und vielleicht sogar paramilitärischer Unterstützung – seitens weißer amerikanischer Separatistengruppen an deutsche Neonazis und Skinheads stoppen kann ..."

"Laut Quellen deutscher Gesetzesvollstrecker wird Freeh auch darüber diskutieren, ob man Verschwörungsgesetze auch gegen Amerikaner anwenden kann, welche gegen deutsche Gesetze verstoßen indem sie Nazi-Schmuggelware nach Deutschland schaffen."

"´Freeh wird dies zu einem Hauptthema seiner Reise machen`, fügte ein älterer US Beamter hinzu ..."

"Das FBI hat schon einige seiner Agenten in Deutschland postiert um eine Verbindung zu Bereichen wie Banküberfallen, organisierten Verbrechen, Abhörmaßnahmen und die ständig wachsende Zahl von Mailboxen, die für eine weltweite Vernetzung rechtsextremistischer Gruppierungen sorgen, herzustellen." - Chicago Tribune vom 27. Juni 1994

"Die deutsche Bundespolizei rät zu Maßnahmen gegen Gary Lauck aus Nebraska …"

"Das FBI sagte, es arbeite an einem Fall von hoher Wichtigkeit, der ´auf Anfrage von Deutschland hin bearbeitet werde`. Freeh nannte den Fall nicht beim Namen."

"Aber Hans-Ludwig Zachert, Kopf der deutschen Kripo, gab an der Nachrichtenkonferenz bekannt, daß ´Gary Lauck (aus Nebraska) seit den 80ern Propagandamaterial in Deutschland verbreite; ein militantes, extremistisches Flugblatt mit polemischen Texten` ..."

"In einem Interview auf dem Weg nach Berlin meinte Freeh, daß das FBI in der Lage sein könnte, der deutschen Polizei die Anschriften mitzuteilen, an welche die "Haßmaterialien" von der USA aus geliefert werden. Dies würde die Hausdurchsuchungen der deutschen Polizei erleichtern." – The Lincoln Star, vom 29. Juni 1994

"Aber es gibt da wenig, das die deutschen Machthaber gegen den in den USA lebenden Gary Lauck tun können – welcher vom Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz Frisch als der größte Lieferant von Propagandamaterial an deutsche Neonazis bezeichnet wurde ..."

"Auf einer Ausstellung über Extremismus sagte Frisch, er habe ´intensive Gespräche` mit dem FBI über Lauck geführt."

"´Sie (das FBI) betonen, daß die Meinungsfreiheit ein Grundrecht in den Vereinigten Staaten ist, und daß es keinerlei Möglichkeit gibt, gerichtlich gegen ihn vorzugehen`, sagte Frisch."

"`Unsere einzige Chance besteht darin, das Propagandamaterial abzufangen. Aber er (Lauck) hinterläßt keine Absenderadresse auf den Umschlägen, sodaß es schwierig ist, es zu entdecken. Wir sind in der Lage, einiges davon zu konfiszieren, aber riesige Mengen sickern durch`, sagte Frisch." - Lincoln Star vom 21. Februar 1995

"Europas meist gesuchter Mann in Dänemark festgenommen – Von Interpol in über 15 Ländern gesucht!" - Die Schlagzeile einer dänischen Zeitung nach Gerhard Laucks Verhaftung am 20. März 1995

"Die Anti-Defamation League bezeichnete Lauck als den gefährlichsten rechtsextremistischen Propagandisten." – Los Angeles Times vom 25. Juli 1995

"Ein Beamter bei der deutschen Botschaft in Bonn sagte, die US Regierung sei noch nicht um Hilfe gebeten worden, Beweise gegen Lauck zu liefern. ‘Bei diesem Kampf sind uns die Hände gebunden`, sagte der Beamte. ´Die Dänen und die Deutschen selbst müssen sich darum kümmern. Unser anfängliches Interesse wird es sein, sicherzustellen, daß er wie jeder andere in Deutschland behandelt wird, daß seine Rechte beachtet werden.`" - The Washington Post vom 25. August 1995

"Aber wir wollen zu jeder Zeit das Recht eines jeden – auch der Nazis, einschließlich Gary Lauck – verteidigen, ihre Ansichten sowohl in Schrift und Rede vorzubringen, und bis das Oberste Gericht am Donnerstag seinen Beschluß erließ, glaubten wir eigentlich auch, daß die höchste Rechtsinstanz dieses Landes die Verteidigung der vom Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit als seine vornehmste Aufgabe ansähe."

"Wie naiv. Das Urteil ist ein juristischer Slalom mit dem Ziel, die Tatsache zu verschleiern, daß heute beim Obersten Gericht politische Korrektheit und politischer Gehorsam mehr bedeuten als das Grundgesetz."

"Politisch gehorsam ist das Urteil deshalb, weil schon von dem Augenblick an, als Gary Lauck vor mehr als 5 Monaten verhaftet wurde, klar war, daß es für den Außenminister wichtig war, dem deutschen Wunsch nach Auslieferung nachzukommen, und daß man infolgedessen die besten Köpfe des Justizministeriums an die wenig dankbare Aufgabe setzte, juristisches Material zusammenzukratzen, das eine Auslieferung legitimieren könnte."

"Es dauerte ein paar Monate, bevor man so weit war, und das belastendste, das man in dem Haufen Unsinn fand, den Lauck zwischen Jahr und Tag geschrieben hat, und mit dem Hojesteret das Auslieferungsurteil begründete, waren Aussagen wie ‘Die Juden sind unser Unglück. Raus mit den Juden’ – Äußerungen, deren Text selbst nach der besonders bedenklichen Verschärfung des Rassismus-Paragraphen, § 266b des Strafgesetzbuches, höchstens Geldbuße oder wenige Wochen Haft betragen. Trotzdem lieferte das Oberste Gericht den Mann an Deutschland und einer Strafe von wahrscheinlich einigen Jahren Gefängnis aus."

"Wenn das Oberste Gericht mit so einem politisch gesteuerten Beschluß einigermaßen ungeschoren davonkommen konnte – ohne daß dies Anlaß für den geringsten Aufschrei der gesamten dänischen Presse gab, so beruht das darauf, daß diese zugleich 100% politisch korrekt ist. ‘Antirassismus’ – das ist ja die Haltung aller ‘ordentlichen’ Leute, ist offensichtlich moralisch über alle anderen Rücksichten erhoben, so daß einen waschechten Nazi und erklärten Rassisten zu opfern als höhere Gerechtigkeit akzeptiert wird, die auf so etwas Banales wie die Meinungsfreiheit Rücksicht nicht nehmen kann. Und schon gar nicht, wenn diese die verkehrten Meinungen beschützt."

"Eine ganz bequeme Haltung, wohlgemerkt solange es einem selbst erlaubt ist, richtig und falsch zu definieren. Aber wie lange war Adam im Paradies, und wie lange werden ‘die Gerechten’ an der Macht sein? Nicht in alle Ewigkeit – sahen die Väter des Grundgesetzes voraus. Deshalb legten sie die Unverletzlichkeit der Freiheit von Meinungsäußerungen fest und bestimmten, daß ‘Zensur und andere vorbeugenden Maßnahmen niemals wieder eingeführt werden dürfen.’ ‘Niemals’ währte, wie sich gezeigt hat, bis zum August 1995." - Morgenposten Fyens Stiftstidende, den 27. August 1995

"Während den ersten zwei Jahren der sozialen Umwälzung nach der Deutschen Wiedervereinigung, startete er einen massiven Propagandaangriff auf Deutschland. Rechtsextreme Verbrechen schossen in die Höhe, besonders im Osten des Landes. Zwischen 1991 und 1992 haben sich die Beschlagnahmungen von Laucks Material seitens der Polizei fast verdreifacht. Die rassistischen Aufkleber der NSDAP/AO tauchten im ganzen Land auf ..."

"Dennoch erfuhr Laucks Bewegung in jüngsten Jahren einen Andrang von neuen Mitgliedschaften und finanzieller Unterstützung. Er veröffentlicht nun Nazinachrichtenblätter in zehn Sprachen."

"Die Experten beim Bundesamt für Verfassungsschutz geben zu, daß Laucks Propagandamaterial weiterhin nach Deutschland fließt. Die Experten von der Polizei bestätigen den Umstand, daß es nahezu unmöglich ist, etwas gegen diese Art des Schmuggels zu unternehmen, weil jeden Tag riesige Mengen von legaler Post von den Vereinigten Staaten nach Deutschland kommen ..."

"´Lauck besitzt mehr Geld denn je, vieles davon von Spenden von Nazisympathisanten`, bemerkt Abraham Foxman, der Direktor der Anti-Defamation League von B`nai B`rith in Amerika, der die Finanzierung der NSDAP/AO studiert hat. Im Gegenzug ist er in der Lage, seine europäischen Anhänger zu unterstützen."

"Viele Experten sind davon überzeugt, daß Lauck und sein Propagandanetzwerk eine ernsthafte Bedrohung darstellen, sagt ein in den Ruhestand eingetretener Journalist, der die NSDAP/AO 20 Jahre lang als eine rechtsextremistische Bedrohung untersuchte: ´Ich sehe eine geringe Gefahr darin, daß die heutigen gebildeten Erwachsenen diese Verfälschung geschichtlicher Tatsachen schlucken werden, aber Lauck plant für die Zukunft und will unsere Jugend beeinflussen.`" – Evil Genius of Germany’s Neo-Nazis aus der britischen Ausgabe des Readers Digest vom September 1995

"´Allein die Tatsache, daß der NS Kampfruf weiter erscheint, spricht dafür, daß unsere großangelegte Aktion vom März offenbar nicht viel gebracht hat`, meint ein BKA-Fahnder ... Die NSDAP/AO arbeite nach wie vor von Lincoln im US-Bundesstaat Nebraska aus und verbreite weiter Schulungs- und Propagandamaterial für die deutsche Neonaziszene, klagen BKA-Experten und Verfassungsschützer." – Offenbach Post, den 10. Oktober 1995

"Die Spuren führen ins Ausland. Vor allem die amerikanische NSDAP/AO gilt als heimliche Exilregierung der deutschen Rechten und laut Verfassungsschutz als ´weltweit größter Produzent und Verbreiter von NS-Propagandamaterial.`" – Süddeutsche Zeitung, den 13. Januar 1996

"Gary ´Rex` Lauck, der Anführer aus Nebraska, besuchte Hasselbach. Lauck ist wahrscheinlich der mächtigste Nazi der Welt und so ziemlich der einzige Spieler, der den Namen Nazi benutzen darf. In Amerika ist dies legal. Er versorgt jede beachtliche Naziorganisation auf der Welt mit Propagandamaterial und koordiniert Unmengen von terroristischen Zellen. (Er befindet sich momentan in Deutschland in Haft

und ist einer der Männer, gegen den Hasselbach aussagen wird.)"

"Hasselbach deckte eine Naziszene auf, die beruhigend riesig und solid war, den Erdball umfassend, mit einem geregelten Geldzufluß, einem starken historischen Sinn für ihr Ziel und dazu noch einem Überschuß an Waffen und Sachkenntnissen. Als er dies alles Jahre später der Polizei erzählte, glaubte man ihm kaum. Die Auswirkungen seiner Enthüllungen werden jedoch jahrelang andauern." – Spectrum (Vereinigtes Königreich) vom 3. März 1996

"Das Simon Wiesenthal Center stuft ihn als einen der ‘weltweit gefährlichsten Terroristen’ ein." – Hamburger Morgenpost, den 8. März 1996

"Der Vertrieb des NS Kampfruf…war schon lange vor der Verhaftung Laucks dezentral organisiert, die Strukturen der illegal operierenden deutschen NSDAP/AO blieben bislang nahezu unangetastet." - die tageszeitung, den 5. Mai 1996

"Ich wurde von der Bundesanwaltschaft aufgefordert, auszusagen. In dem Schreiben steht, es gehe um Lauck, den ‘Leiter und Führer der NSDAP/AO’. Der Staat betitelt ihn so! So wird die NSDAP/AO offiziell anerkannt. Man akzeptiert sie als Organisation – wenn auch als eine in Deutschland verbotene." – Ehem. VS-Informant Peter Schulz in einem Interview in der tageszeitung, den 8. Mai 1996

"Wulf, der Sprecher der deutschen Regierung, sagte, einige der Beweisstücke gegen Lauck seien durch gerichtlich bewilligte Lauschangriffe auf transatlantische Telefonanrufe zwischen Deutschland und fünf verschiedenen Nummern in Nebraska, die angeblich mit Laucks Organisation verbunden waren, gesammelt worden." – Washington Post vom 9. Mai 1996

"Lauck, einer der weltweit größten Produzenten von NS-Propagandamaterial, gilt als eine Schlüsselfigur der internationalen Neonazi-Szene." - Süddeutsche Zeitung, den 10. Mai 1996

"Deutsche Ermittler sehen die Gerichtsverhandlung als den Höhepunkt einer 20 Jahre langen Kampagne um Herrn Laucks Aktivitäten zu stoppen ..."

"Laut den Ermittlern erscheint Herrn Laucks Publikation, der NS Kampfruf oder der National Socialist Battle Cry, alle zwei Monate in 10 Sprachen. Einige 20 000 Ausgaben sind an Anschriften auf der ganzen Welt adressiert, meist jedoch in Deutschland …"

"…und sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Versorgung von deutschen Gruppen mit Propagandamaterial, welches sie nur mit großem Risiko im eigenen Land herstellen könnten. ‘Gary Lauck ist der Hauptlieferant von Haßschriften nach Deutschland’, sagte Rabbi Abraham Cooper des Simon Wiesenthal Centers in Los Angeles, welches Neonazigruppen überwacht." – The New York Times vom 10. Mai 1996

"Der Staatsanwalt sagte, daß die große Mehrheit des konfiszierten pro-nazistischen Materials aus den Vereinigten Staaten stammt und Lauck ihr größter Vertreiber ist. " – Omaha World-World vom 20. August 1996

"Während seiner Gefangenschaft bekamen die Richter Dutzende Ausgaben der NSDAP/AO Zeitungen in verschiedenen Sprachen – alle wurden NACH Gerhard Laucks Festnahme veröffentlicht und als Zeichen von Solidarität an seine Gefängniszelle geschickt– um beschlagnahmt zu werden. Lauck erhielt eine schriftliche Bestätigung dieser Beschlagnahmungen und somit einen Beweis für die nicht nachlassende Aktivität der NSDAP/AO." - die tageszeitung vom 21. August 1996

"Deutsche Staatsanwälte sagen, Lauck sei 20 Jahre lang der Hauptversorger von Neonaziliteratur, Armbinden, Fahnen, Postern und Videos nach Deutschland gewesen." - The News Herald vom 23. August 1996

"Lauck, 43 Jahre alt, hatte in seiner Heimatstadt Lincoln, Nebraska, ein Neonazi-Verlegerimperium aufgebaut, geschützt vor der Verfolgung durch die US Verfassung." – Independent (Vereinigtes Königreich) vom 23. August 1996

"Aber deutsche Bundesermittler haben Herrn Lauck lange Zeit beschuldigt, hinter einem Schmuggel-unternehmen zu stecken, das der Neonazibewegung in Deutschland verbotene Broschüren, Banner, Bücher und Aufkleber brachte."

"Die Verurteilung vom Donnerstag beendet eine jahrzehntelange Jagd deutscher Amtsgewalten nach Herrn Lauck, welchen sie als eine der treibenden Kräfte hinter dem Wiederaufleben der Naziideologie in Deutschland nach dem Fall der Mauer 1989 sehen ..."

"Herrn Laucks Zeitung, der NS Kampfruf oder der National Socialist Battle Cry, wurde schätzungsweise von 10 000 Deutschen gelesen, sagte der Anwalt ..."

"In seinen Memoiren schreibt Ex-Führer Hasselbach über Lauck, ´Er war der Quell praktisch der ganzen Neonazipropaganda, die auf den Wänden und Fenstern von Berlin bis nach Sao Paolo verklebt war.`"

- The Dallas Morning Star vom 23. August 1996

"´Lauck besaß eine gut geölte Propagandamaschinerie, die während über 20 Jahren gut funktionierte` sagte Günther Bertram, der Vorsitzende Richter, dem Gericht. ´Er errichtete ein Propagandageschütz und feuerte dieses auf Deutschland ab.`" – The Washington Post vom 23. August 1996

"Dabei hatte das Gericht das Material, das in das Verfahren eingeführt wurde, bereits stark eingeschränkt. Ein Großteil der Propagandaschriften, die Lauck tonnenweise aus den für ihn sicheren USA unter konspirativen Bedingungen zwanzig Jahre lang nach Deutschland eingeschleust hatte, fällt inzwischen unter die Verjährungsvorschriften…Immerhin ist Lauck auch von NS-Experten als der weltweit bedeutendste Neonazi der Gegenwart eingestuft worden, und er selbst sieht sich ganz ähnlich." - Süddeutsche Zeitung, den 23. August 1996

"Auch wenn der Amerikaner zur Höchststrafe von fünf Jahren verurteilt worden wäre – seine Hetze, seine kriminelle Energie, seine Rolle im internationalen Netzwerk der Neonazis hätten bei weitem nicht die strafrechtliche Konsequenz gehabt, die bei einer solchen Figur erforderlich sind." - Der Tagesspiegel, den 23. August 1996

"Trotzig verließ gestern der amerikanische Neonazianführer Gary Lauck einen Hamburger Gerichtssaal, um seine 4 Jahre Freiheitsstrafe wegen Exports rassistischer Propaganda anzutreten …`´Der Kampf geht weiter`, rief er auf deutsch als er hinausgeführt wurde. ´Weder die Nationalsozialisten noch die Kommunisten haben es je gewagt, einen amerikanischen Bürger zu entführen." – Independent (London) vom 23. August 1996

"Das Urteil erging allerdings auf einer fragwürdigen Rechtsgrundlage. Der Angeklagte wurde nicht für das verurteilt, was er tat, sondern allein für das, was er via NS Kampfruf sagte. Bestrafte man Lauck nicht fürs Hantieren mit dem Hakenkreuz, sondern für den Import von Hammer und Sichel, seine heutigen Gegner sprächen ohne Umschweife von Zensur." - die tageszeitung, August 23, 1996

"Seine Auslieferung, sein Verfahren und sein Schuldspruch werden alle als legale internationale Präzedenzfälle gesehen. Seine Festnahme in Dänemark, das liberale Gesetze im Bezug auf politisches Material und Pornographie hat, erfolgte nur auf Grund von großem Druck Deutschlands und einer Beschwerde, er habe durch Aufstachelung zum Rassenhaß gegen dänisches Recht verstoßen. Während Lauck die meiste Zeit der Verhandlung über ruhig war, argumentierte sein Anwalt, Hans-Otto Sieg, er könne in Deutschland nicht wegen Veröffentlichung des Materials in Amerika gerichtlich verfolgt werden." – The Times (Vereinigtes Königreich) vom 23. August 1996

"Es war das erste Mal, daß Dänemark, das in diesem Bereich liberale Gesetze besitzt, einen Neonazi auslieferte." - Berliner Zeitung, den 23. August 1996

"Der regionale Direktor der Anti-Defamation League in Omaha, Nebraska, sagte, er sei mit dem Urteilsspruch zufrieden, doch auch besorgt über die Zukunft."

"´Dies könnte ihm einen Antrieb für seinen Märtyrerstatus geben, besonders in Europa, wo sein Einfluß am stärksten ist`, sagte Bob Wolfson. ´Es verpaßt ihm Kriegsnarben, die er in manchen Kreisen braucht. Ich erwarte nicht, daß ihn ein Besuch im deutschen Gefängnis abschrecken wird.`" - Vereinigte Presse, Hamburg, 23. August 1996

"Was soll man sich auch Gedanken darüber machen, ob die deutsche Justiz überhaupt zuständig ist für ein Delikt, das dort, wo es begangen wurde, keines ist." - Frankfurter Allgemeine Zeitung, den 24. August 1996

"Politiker aller Parteien begrüßten den Urteilsspruch. Innenminister Manfred Kanther meinte, daß die Verurteilung ´eines der Drahtzieher des internationalen Neonazismus und des größten Vertreibers von brutalen rassistischen Publikationen` eine ´angemessene Antwort` der deutschen Justiz sei." - Jewish Chronicle vom 30. August 1996

"Es muß deshalb als hoch bewertet werden, weil lediglich 6 der insgesamt 38 angeklagten Vergehen geahndet wurden…Auf Zeugenvorladung wurde weitgehend verzichtet, kam es der Staatsanwaltschaft doch keineswegs darauf an, die NSDAP/AO Strukturen in der BRD aufzudecken, sondern darauf, Lauck erst als Einzeltäter und gefährlichsten aller Neonazis aufzubauen, um ihn dann öffentlickeitswirksam aburteilen zu lassen… Das staatliche Kalkül ist dagegen voll aufgegangen. Lauck wurde verurteilt als der weltweit einzige gefährliche und organisierte Neonazi. Das ist gut fürs Image im In- und Ausland und läßt Aktivitäten gegen die NSDAP/AO als überflüssig erscheinen, denn die wird mit der Inhaftierung ihres vermeintlich einzigen Betreibers als erledigt hingestellt. Dabei schien während des Prozesses niemandem aufzufallen, daß die Exemplare des NS Kampfrufs irgendwie verbreitet worden sind." – Antifaschistische Nachrichten vom 5. September 1996

"Für die Bundesrepublik ist er der größte Lieferant an NS-Material und sein schon mehr als zwei Jahrzehnte währender, stetiger Materialfluß schuf Kontinuität für die junge militante NS-Generation, die ab den 70ern auf den Plan trat…Die NSDAP/AO stellt keine starre Organisationsstruktur dar, dadurch ist sie schwerer faßbar für die Behörden (die allerdings immer zahlreiche Spitzel in deren Reihen hatten)…In der Zwischenzeit betreiben seine Kumpanen in Lincoln den NS-Postvertrieb für ihn. Dank mehr als zwanzigjähriger Duldung durch die Bundesrepublik ist zudem die deutsche Neonazi-Szene stark genug, neue Beschaffungs- und Vertriebswege aufzubauen…Was die hiesige Szene treffen würde, wären nach dem Lauck-Prozeß NSDAP/AO-Folgeverfahen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung." -Antifaschistisches INFO-Blatt, September-Oktober 1996

"Ein Verleger aus Nebraska wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er vom ersten Zusatz der US-Verfassung (dem „First Ammendment") Gebrauch machte."

"Das Urteil warf einige ernsthafte Fragen bezüglich der Verfassung in Amerika auf. Wo ist z.B. die US Regierung, wenn amerikanische Rechte durch ein fremdes Gesetz ersetzt werden? Und wieso war es den Dänen erklaubt, einen US Bürger zu entführen? Wieso war es den Deutschen erlaubt, ihn festzuhalten?"

"Sieg argumentierte, die Verhandlung sei illegal, weil Deutschland nicht das Recht hat, einem US Bürger zu sagen, was er in den Vereinigten Staaten zu tun hat, weder kann es ihn wegen etwas beschuldigen, das er in den USA tat und in Deutschland verboten ist. Aber das U.S. State Department weigerte sich, für Lauck einzustehen." - The Spotlight vom 23. September 1996

"Nach mehr als vier Jahren in über sechs verschiedenen europäischen Gefängnissen, ist Gary Lauck mehr denn je davon überzeugt, die Nationalsozialistische Partei an die Front der globalen Politik zu bringen …"

"´Falls etwas geschehen ist, dann dies, daß ich fanatischer und überzeugter denn je geworden bin`, sagte Lauck ..."

"Während eines Interviews in Lincoln an einem Donnerstagmorgen, sagte Lauck, die deutsche Regierung habe sowohl amerikanisches als auch internationales Recht mißachtet, indem es gegen die Souveränität und die Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßen hat."

"´Hier geht es nicht um mich oder meine politischen Ansichten`, sagte er. ´Hier geht es um das Recht jedes amerikanischen Bürgers, seine freie Meinung zu äußern, ohne daß ein fremdes Land die Rechtsprechung fordert und ohne daß die Bastarde in Washington sie damit davonkommen lassen. Wir, die NSDAP/AO, bereiten eine massive gerichtliche Kampagne gegen meine Entführer im In- und Ausland vor.`" "Lauck sagte, er werde niemals aufhören, seine Feinde herauszufordern."

"Wenn ich sterbe und Petrus mich fragt, ob ich in den Himmel will oder zurück auf die Erde um zu kämpfen, dann will ich zurück um zu kämpfen.`" – Lincoln Journal Star vom 2. April 1999

 

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