VORWORT

"Der Volksstaat" ist der zweite Band meiner programmatischen Schrift über die kommende Zweite Revolution.
Der erste Band "Glaube und Kampf" beschäftigte sich vornehmlich mit der Weltanschauung von Nationalsozialisten der jungen Generation; diesmal geht es um Form und Gestaltung des neuen Reiches aller Deutschen.

Unsere Hauptforderung im politischen Tageskampf lautet:
"NS-VERBOT AUFHEBEN!"

Denn ohne eine freie Entfaltung der erneuerten Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei wird es keine nationale Wiedergeburt geben. Dieses Ziel, unumstritten im Kreis der Kameraden, trifft aber in der breiten Öffentlichkeit noch immer auf weitverbreitetes Unverständnis:
Die Unzufriedenheit über das verknöcherte Parteisystem wächst zwar und auch der Nationalsozialismus wird zunehmend positiv gewertet. Doch allzu sehr ist man geneigt, im Nationalsozialismus eine Herrschaftsform zu sehen, die 1945 spurlos untergegangen ist, statt eine Idee, die eine Antwort hat auf die Probleme von Gegenwart und Zukunft. Somit ist das steigende Interesse an Adolf Hitler, seiner Idee und seinem Staat mehr historisch, als politisch bedingt. Das müssen wir ändern, wenn wir als revolutionäre Kraft im Volk ernstgenommen werden wollen.

Wir wollen nicht länger als "Uniformfetischisten", als "Hitlers Harlekine" gelten, wir widerlegen das Schlagwort vom Geist, der Links stehe. Wir planen die Revolution von Rechts und zeigen Tradition und Wandlung einer lebendigen Bewegung auf, deren Träume nicht begraben sind:
Träume von Recht und Freiheit, von Lebensraum und Weltmacht, von Rasse und Nation, vom Abendland und der Endlösung der Judenfrage, vom dritten Weg jenseits von Kapitalismus und Kommunismus, von der Volksgemeinschaft der Deutschen.

Diese Träume will ich im Rahmen dieses zweiten Bandes in eine feste Form gießen, nicht um ein Dogma zu schaffen - wir sind keine blinden Dogmatiker - , sondern um den Umriß eines neuen, schöneren Deutschlands zu zeichnen. Ich treibe keine Staatsphilosophie, entwerfe kein Regierungsprogramm; aber ebenso wie es nötig war, die Grundsätze unserer Idee neu darzustellen, ohne aus einer Weltanschauung eine Ideologie zu machen, so müssen wir auch unsere Vorstellungen vom nationalsozialistischen Volksstaat der Zukunft aufzeigen, ohne damit aber eine vielgestaltige Volksbewegung in eine Zwangsjacke zu pressen. Einzelheiten bleiben der revolutionären Entwicklung überlassen, aber Grundsätze müssen ausgesprochen werden.

Mancher Kamerad wird mir vielleicht vorwerfen, Wahrheiten und Ideen, die in "Mein Kampf" für alle Zeiten festgelegt sind, verfälschen oder umdeuten zu wollen. Nichts liegt mir ferner!
Der Führer Adolf Hitler, sein Werk und sein Leben, ist und bleibt für jeden wahren Nationalsozialisten höchste Autorität und unerreichbares Vorbild, - aber die Zeit bleibt nicht stehen; eine Idee und eine Bewegung muß sich wandeln können, ohne ihre Grundsätze deshalb aufzugeben; die katholische Kirche hat uns das jahrhundertelang vorgemacht.
Und wir - die nationale und sozialistische Jugend in einem besetzten und zerschlagenen Land - haben ein Recht, uns Gedanken zu machen über unseren Weg zum Sieg. Nostalgie ist kein Ersatz für Politik!

So habe ich als Untertitel den Begriff gewählt:
Nationalsozialismus zwischen Louis Napoleon und Mao Tse-tung, der auf manchen alten Kämpfer befremdlich wirken mag. Natürlich behaupte ich nicht, daß der Neffe des großen Korsen und der erfolgreiche chinesische Revolutionär Nationalsozialisten waren, obwohl es mit Bonapartismus und Maoismus sicher Berührungspunkte gibt. Doch es geht um etwas anderes:
Das zweite französische Kaiserreich des Louis Napoleon ist uns Beweis dafür, daß ein großer Heros - trotz seines machtpolitischen Scheiterns - die kleineren Enkel zu einer erfolgreichen Neugestaltung beflügeln kann.

Mao Tse-tung aber bewies uns, daß eine Revolution nicht zwangsläufig in eine satte, selbstzufriedene "Neue Klasse" von bürokratischen Parteifunktionären münden muß. Er zeigte Revolutionären in aller Welt, daß eine sich stets erneuernde Partei die drohenden Gefahren der Reaktion bannen kann.
Als drittes politisches Vorbild für die Gestaltung der strahlenden Wiedergeburt unseres Reiches aber muß Ernst Röhm gelten, der Stabschef der SA, der den Begriff der "Zweiten Revolution" schuf und dafür sein Leben ließ.

All dies gewinnt aber erst seinen Sinn vor dem Hintergrund der Titanengestalt Adolf Hitlers und der Erinnerung an das Großdeutsche Reich, das zwölf Jahre lang die Sehnsucht der Deutschen erfüllte - die Sehnsucht nach Größe, Würde, Ruhm, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit - und das fiel durch die Übermacht der Feinde und durch den Verrat der Reaktion. Das Erbe unserer Väter lebt in uns.

Einst kommt der Tag der Rache!

Ich werde mich in manchem wiederholen, was ich schon in "Glaube und Kampf" dargelegt hatte, doch wir sehen es jetzt in einem anderen Zusammenhang; im übrigen hat uns Dr. Goebbels gelehrt, daß die Wahrheit nicht oft genug gesagt werden kann.
Auch diese Zeilen verfasse ich während meiner Gesinnungshaft und ich bin mir der Gefahren meines offenen Wortes bewußt.
Aber ich bin frei durch meine Geburt! Ich bin Deutscher - kein Besatzungsrepublikaner! Was scheren mich die politischen Zwangsjacken der Sieger von 45? Ich sage meine Meinung!

Es geht um Deutschland. Wer will da feige zurückstehen?

UNS GEHT DIE SONNE NICHT UNTER!






1. DER STAAT

"Das Kaiserreich ist der Friede!" - Louis Napoleon


Das historische Beispiel: Das zweite Kaiserreich

Das Jahr 1815 sah die endgültige Niederlage Napoleons.
Die Schlacht bei Waterloo - auf Seiten Frankreichs ohnehin nur noch ein schlachten junger, ungeübter Burschen und alter Veteranen eines jahrelangen europäischen Krieges - ging verloren; der große Korse wurde nach St. Helena verbannt, wo er Jahre später verbittert und einsam starb.
Mit seiner Niederlage, seinem Tod - so schien es - starben auch seine Träume. Das mächtige französische Kaiserreich, das ganz Europa mit Krieg überzogen hatte und schließlich beherrschte, war zerschlagen. Keine Spur zeugte mehr von ihm. Symbole, Titel und Ideen des napoleonischen Reiches waren in ganz Europa verboten - auch im besiegten und gedemütigten Frankreich. Die Adler lagen im Staub der Geschichte, begraben unter Strömen von Blut und den Flüchen der Sieger.
Marschälle und Würdenträger des Kaiserreiches wurden verfolgt, fristeten ein elendes Leben, soweit sie nicht jenem System dienten, das die Sieger für Frankreich bestimmt hatten - dem Anclen Regime, der reaktionären Königsherrschaft. Der Thronfolger, einziger Sohn Napoleons, wurde als österreichischer Prinz erzogen und verstarb früh.
Die Franzosen, die unter dem Kaiser die Herren des Kontinentes gewesen waren, die in den Tagen des Ruhmes und des Erfolges, ja sogar fast bis zum bitteren Ende, ihren Imperator begeistert umjubelt hatten, waren ausgeblutet. Die Masse seiner Armee war in Rußland geblieben, die Garde hatte sich in der letzten Schlacht geopfert - ohne Erfolg und scheinbar ohne Sinn. Hunderttausende der Besten waren gefallen und doch hatte der Kaiser verloren.

Man sprach in Frankreich vom Cäsarenwahn, von der blutigen Bestie, vom Größenwahnsinnigen, der sein Volk einem schrankenlosen persönlichen Ehrgeiz, einer eitlen Ruhmsucht geopfert habe. Wer seine Stimme noch zur Verteidigung des spurlos verschwundenen, von der Erde getilgten früheren Regimes erhob, drohte von der öffentlichen Meinung oder von den Schergen der Restauration zerrissen zu werden. Es gab nur wenige Kaisertreue, ohne Mut und ohne Hoffnung. Das Kaiserreich - nur zehn Jahre hatte es bestanden - war ein Traum. Unerfüllbare Sehnsucht für die wenigen Treuen, ausgestandener Alptraum für die Meisten. -

Als Jahre später der Sarg des Kaisers von St. Helena nach Paris überführt wird, hat sich die Stimmung im Volk gewandelt. Es ertönen die alten Rufe: "Vive l'empereur! - Es lebe der Kaiser!"
Brüder und Marschälle des großen Toten stehen in ihren historischen Uniformen vor dem Sarg. Aber es war nur Wehmut, keine Zukunft. Die Rufe der Menge - längst nicht die Mehrheit im Volk - galten einem Toten, von dessen Siegen nur die Erinnerung geblieben war. Einen Erben gab es sowenig wie eine Hoffnung auf einen Neubeginn. Wie sollte dieser auch aussehen?

Alle Staaten Europas hatten sich abgesprochen, nie wieder einen Napoleon an der Spitze der französischen Nation zu dulden; sie stützten mit allen Kräften das korrupte Königreich. Dieses System war zwar im Volk nicht sonderlich beliebt, aber es sicherte einen gewissen Wohlstand, wirtschaftliche Stabilität und Frieden. Und es warnte unaufhörlich vor den grauenhaften Folgen, die der Bonapartismus, der schon einmal die Nation ins Unglück gestürzt habe, zwangsläufig mit sich bringen würde. Jede Regung der schwachen kaisertreuen Gruppen wurde zerschlagen. Das Volk blieb gleichgültig.

In der fernen Schweiz saß zu dieser Zeit ein junger Mann, der ausgefallene, verrückte Träume hatte; seine Muttersprache - Französisch - sprach er mit einem seltsamen, deutschen Akzent und in Frankreich hatte er Einreiseverbot. Sein Name: Louis Napoleon, ein Neffe des Kaisers.
Er war kein Genie, aber nicht dumm. Keine bezwingende, alles mitreißende Persönlichkeit wie sein Onkel, aber er hatte Mut: Mut zum Wahnsinn!
Denn war es nicht verrückt von diesem jungen Abenteurer, Anspruch auf den französischen Kaiserthron zu erheben? Die meisten lachten nur, einige beobachteten seine Tätigkeit argwöhnisch, nur wenige tausend Menschen glaubten an ihn:
Veteranen der napoleonischen Kriege und ein paar junge Leute, die glaubten, in der muffigen Spießerzeit des ausgehenden Königreiches ersticken zu müssen. Die Lacher hatten recht: Zwei lächerliche Putschversuche des Prinzen scheitern kläglich; der zweite führt zu seiner Festnahme und zu einer jahrelangen Haft, aus der ihm schließlich die Flucht ins Ausland gelingt, die Trümmer seiner Träume hinter sich lassend.
30 Jahre nach dem Ende des Kaiserreiches beginnt die Stabilität der Restauration zu schwinden. Wirtschaftliche Schwierigkeiten wuchsen, Arbeiterschaft und Jugend rebellierten, der König floh.
1848, 33 Jahre nach Waterloo, siegt die Revolution.

Die Bonapartisten waren nur ein Teil dieser revolutionären Freiheitsbewegung und längst nicht der Größte. Eher eine kleine Minderheit von Träumern und Abenteurern, aber die Verbote waren endlich gefallen! Noch immer hielt kaum einer ein erneuertes Kaiserreich für möglich - nur wenige wünschten es, aber die Bonapartisten durften nun offen an die Leistungen und die Größe des toten Kaisers erinnern und in diesen Monaten wurde Napoleon endgültig zum Nationalhelden. Er ist es bis heute geblieben.

Die Präsidentenwahl desselben Jahres brachte für die junge Republik eine Sensation. Damit hatte keine der zahlreichen politischen Gruppen in diesem Land gerechnet:
Louis Napoleon, den kaum jemand in Frankreich persönlich kannte, dessen Anhänger nach Jahrzehnten des Verbots erstmals offen aufgetreten war, der sich bislang nur durch gescheiterte Abenteuer ins Bewußtsein der Franzosen gebracht hatte, wurde mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt! "Frankreich hat keine Person, sondern einen Namen - Napoleon - gewählt." sagten die Politiker.

Doch weitere Sensationen folgten. Die ausländischen Mächte, überrascht und schockiert, standen der vollzogenen Tatsache hilflos gegenüber. Sie drohten, einen Präsidenten Napoleon würden sie hinnehmen - niemals aber einen Kaiser Napoleon.
"Das Kaiserreich bedeutet Krieg!" sagten sie und das wiederholten in Frankreich millionenfach die Gegner des Prinzpräsidenten. Für sie alle bedeutete das Kaiserreich: Krieg, erweiterte Grenzen, ständige Schlachten, ein unterworfenes Europa, ein erneuertes Weltreich in der römischen Tradition. Das konnte das Ausland nicht hinnehmen und die Franzosen selbst hatten Angst vor einer Neuauflage des Vernichtungskrieges aller Staaten gegen ein napoleonisches Frankreich.

Dem Prinzpräsidenten blieben, so schien es, nur zwei Wege:
Louis Napoleon konnte das Erbe seines Onkels da aufnehmen, wo dieser gescheitert war und den Krieg in Kauf nehmen. Dabei wären ihm nur Wenige gefolgt und er hatte das Feldherrngenie des Kaisers nicht geerbt. Wie konnte er hoffen da zu siegen, wo der große Tote unterlegen war?
Der zweite Weg war der Verzicht auf den Kaiserthron und die Umwandlung des Bonapartismus in eine demokratisch-republikanische Bewegung. Das wäre ein Verzicht auf die Grundlagen gewesen.

Louls Napoleon wählte den dritten Weg, der alle verblüffte, ihm seinen Platz in der Geschichte sicherte und ihn für uns Nationalsozialisten zum politischen Vorbild machte. Er reiste durch sein Land und warb für eine Erneuerung des napoleonischen Kaiserreiches. Aber jede seiner Reden endete mit der trotzigen, zunächst unglaublich klingenden Erklärung: "Das Kaiserreich ist der Friede!"

Louis Napoleon verriet nicht das große Erbe, dem er sich verpflichtet wußte, er zog nur die Konsequenzen aus der Niederlage seines Onkels, ohne seinen Ruhm anzutasten und seine Ziele zu ändern:

  • Frankreich als Großmacht - aber dank wirtschaftlicher Erfolge und technischen Fortschritts.

  • Änderung der Grenzen - aber durch wirtschaftlichen und politischen Druck.

  • Frankreich als entscheidende Macht des Kontinentes - aber durch eine geschickte Diplomatie.

  • Römische Tradition - aber ohne Krieg.

"Das Kaiserreich ist der Friede!"
Louis Napoleon erinnerte an die großen innenpolitischen Leistungen des Kaisers - Verwaltung, Rechtsprechung, Hebung des Selbstbewußtseins und Selbstvertrauens im Volk, nationale Geschlossenheit und Begeisterung - und er versprach, daran anzuknüpfen.

"Das Kaiserreich ist der Friede! Ich habe, wie der Kaiser, große Eroberungen zu machen." sagte der Prinzpräsident und dann sprach er von der Beseitigung der Armut, dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt und der inneren Größe Frankreichs.
1852 beseitigte Louis Napoleon die republikanische Verfassung und in einer Volksabstimmung berief ihn die große Mehrheit der Franzosen auf den Kaiserthron. Er nannte sich Napoleon III. Das Ausland hielt still. Das Unmögliche war erreicht:
37 Jahre nach der totalen Niederlage und Ächtung Napoleons gab es wieder einen französischen Kaiser aus dem Haus Bonaparte!

Der Rest ist Geschichte. Unter dem Kaiserreich, das bis zu seiner militärischen Niederlage gegen Deutschland 1870 stabil blieb, machte Frankreich ungeheure Fortschritte. Das moderne Paris erstand, die Eisenbahn, die Erschließung des Landes, die Industrialisierung, die jahrzehntelange Schiedsrichterrolle auf dem Kontinent. Louis Napoleon war kein Genie, er tat seine Pflicht als französischer Patriot und als Erbe eines großen Mannes. Es zeugen keine Denkmäler von ihm, er ist vergessen.

Doch der große Napoleon, der einst scheinbar gescheiterte Kaiser, gilt als der größte Franzose des vorigen Jahrhunderts - und er war es wohl auch. Was er begann und sein Neffe, am Nullpunkt beginnend, weiterführte, formte Frankreich zur Grande Nation.







Recht und Freiheit

Im Leben eines Volkes gibt es drei Ebenen der Politik:

  • Die geschichtliche Aufgabe und der Lebenssinn der Nation

  • Die Staats-, Regierungs- und Wirtschaftsführung

  • Die Gestaltung des persönlichen Lebensbereiches des einzelnen Volksgenossen.

Wenn wir an den nationalsozialistischen Volksstaat denken, drängt sich uns zunächst einmal die erste Ebene - der Sinn unserer geschichtlichen Existenz - auf. Ebenso wie das Individuum an seinem Glück und seinem Leben verzweifelt, wenn es ihm nicht gelingt, dieses mit einem Sinn zu erfüllen, so verfällt auch eine Nation der Selbstzerfleischung, wenn sie an ihrer geschichtlichen Sendung irre wird, keinen Sinn mehr in sich sieht, oder verschiedene Sinngebungen um die Seele der Volksmassen ringen.

Dieser Zustand ist im demokratischen Regimen des Westens augenfällig. Sie nennen sich selbst "pluralistische Gesellschaften" d.h. sie gewähren - wenn auch nur in der Theorie - jeder politischen, weltanschaulichen und religiösen Überzeugung völlige Freiheit. Wir haben bei unserer Untersuchung des Liberalkapitalismus ja bereits festgestellt, daß diese Freiheit z.B. in der BRD sehr eingeschränkt ist:
Da gibt es die sogenannte "Freiheitlich-Demokratische Grundordnung" (FDGO), die als verbindliche Grundlage der besatzungsdeutschen Gesellschaft gelten soll und damit den liberalistischen Weltanschauungsstaat begründet. In Wirklichkeit dient die FDGO nur dazu, eine kleine Schicht volksfremder Elemente an der Macht zu halten.

Während die Demokraten ihre eigenen Grundsätze - beispielsweise das Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit - täglich mißachten, fehlen wirkliche Rechte für den einfachen Volksgenossen ganz - z.B. das Recht auf Arbeit - und eine Sinngebung des nationalen Lebens wird nicht einmal versucht, seit das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes bei der praktischen politischen Arbeit völlig aufgegeben wurde.

Obwohl das Grundgesetz in der Theorie nicht einmal ganz schlecht ist, taugt es entschieden nicht als gemeinsames weltanschauliches Fundament unserer Nation. Die Machterhaltung einer Herrschaftsclique ohne Vision und ohne Ziel kann keine verbindliche Grundlage sein.
Allerdings reicht die verbliebene Freiheit, die solche Gruppen nutzen können, in denen das System keinen Feind, sondern nur eine Art Hofnarren sieht, aus, die Geschlossenheit unseres Volkes zu verhindern und dieses damit hilflos auf die Klippen der Zukunft treiben zu lassen.

Für uns Nationalsozialisten kann deshalb das Rechts- und Gesellschaftssystem des Westens nur eine instrumentale Bedeutung haben. Wir anerkennen die Gesetze der Demokraten in dem Willen, diese zu beseitigen, um dem Volk den Weg in eine sichere Zukunft zu bahnen. Den Sinn unserer völkischen Existenz müssen wir woanders suchen. Grundbedingung dieser Sinngebung ist allerdings die schiere Existenz einer Nation. Recht und Freiheit sind unteilbar.

Auch das deutsche Volk muß sein Recht auf Einheit und die Freiheit zur unabhängigen Ausgestaltung seines völkischen Lebens zurückgewinnen. Solange Großdeutschland nicht als Staat handlungsfähig organisiert ist und seine Existenz durch Friedensverträge gesichert werden kann, bleibt deutsche Politik immer vorläufig und ungewiß. Nur auf der Grundlage von Recht und Freiheit unseres Volkes finden unsere Überlegungen über den Volksstaat ihren Sinn.

Wie schon früher erwähnt, ist Großdeutschland ein natürliches Recht unseres Volkes. Der Kampf um Großdeutschland ist ein entscheidender Prüfstein:
Hier zeigt sich, wer für Recht und Freiheit unseres Volkes kämpft und wer nur darüber spricht. Im Kampf um Großdeutschland hat sich die deutsche Freiheitsbewegung zusammengefunden und hier hat die Demokratie bereits jedes moralische Recht verloren, die Geschicke unseres Volkes weiterhin zu gestalten!
Es ist angesichts der Weltlage verzeihlich, daß die Wiedervereinigung, auch mehr als dreißig Jahre nach dem Waffenstillstand, ein schwer erreichbares Ziel geblieben ist. Es ist aber ein Verbrechen an der geschichtlichen Sendung unseres Volkes, daß die Demokraten es zuließen, daß die Einheit heute weder als Ziel, noch als Aufgabe empfunden wird.







Der Friede

Der Nationalsozialismus ist der Friede!

Mit keinem anderen Begriff ist, von Demokraten und Bolschewisten, soviel Schindluder getrieben worden, wie mit "Friede" und "Friedenspolitik". Dies liegt wohl daran, daß es den "Kreuzzüglern für Demokratie und Menschlichkeit", den Alliierten des Zweiten Weltkrieges und ihren deutschen Dienern, nicht einmal ansatzweise gelungen ist, eine Friedensordnung zu gestalten und den Krieg gegen Deutschland zu beenden. Um so mehr reden sie darüber und versuchen den Völkern Europas zu beweisen, daß seit über dreißig Jahren der Friede ausgebrochen ist.
Das ist, moralisch wie rechtlich gesehen, falsch. Solange Europa und Deutschland - das Herz des Kontinentes - geteilt und fremden Herren ausgeliefert ist, kann man nicht von Frieden sprechen.

Nicht nur das deutsche Volk, sondern alle Nationen Europas sind mehr oder weniger abhängig von den beiden Supermächten, werden gehindert, in freier Selbstbestimmung ihre Zukunft zu gestalten. Die grauenhafte, blutende Grenze mitten in Deutschland und der Raub von Grenzgebieten, die zusammen etwa ein Viertel des Reichsgebietes ausmachen, sind für Deutschland selbstverständlich noch schmerzhafter als die Lage anderer Völker. Unser Mitgefühl gilt aber vor allen auch jenen, die vom Volkstod bedroht sind - wie beispielsweise die baltischen Völker und die ukrainische Nation. Hier von Friede zu sprechen, ist höhnischer Zynismus, ist ein Faustschlag ins Gesicht der unterdrückten Völker in Ost und West.

Solange nicht Recht und Freiheit für alle Nationen Europas gesichert sind, leben wir in einer Nachkriegsordnung, die nicht auf einen Friedensschluß zurückgeht, sondern auf die Waffenstillstandsvereinbarungen vom Mal 1945. Es ist das Ziel der deutschen Freiheitsbewegung, eine wahre Friedensordnung in Europa zu begründen und damit die unselige Nachkriegsordnung abzulösen, durch eine abendländisch-völkische Neue Ordnung in ganz Europa!

Der Nationalsozialismus ist der Friede!

Der moralischen Seite entspricht auch die rechtliche Situation:
Die deutsche Wehrmacht hatte, angesichts der aussichtslos gewordenen militärischen Entwicklung, am 8.Mal 1945 die Waffen niedergelegt. Diese Kapitulation erstreckte sich nur auf das Ende der Kriegshandlungen und berührte weder die Existenz des Großdeutschen Reiches, noch seine innere Ordnung.
Der vom Führer eingesetzte Reichspräsident, Großadmiral Dönitz und seine Regierung wurden von den Alliierten de facto als Machthaber anerkannt: Diese bestanden nicht auf jeweiligen Einzelkapitulationen der Fronteinheiten, sondern verhandelten mit dem, der Reichsregierung unterstelltem, Oberkommando der Wehr-macht über die Einzelheiten der Gesamtkapitulation.

Ergebnis der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht war die völlige Besetzung des Reichsgebietes durch die vier alliierten Siegermächte. Auch dieser Schritt änderte nichts an der rechtlichen Situation des Reiches und seiner Regierung, die bis zu diesem Zeitpunkt noch die weitgehende Kontrolle hatte und dessen Beschlüsse von Militär- und Verwaltungsstellen auch ausgeführt wurden. Die Besatzungsherrschaft und die wenige Wochen später erfolgte widerrechtliche Verhaftung hinderten die Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz lediglich daran, die Regierungstätigkeit tatsächlich auszuüben.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, daß die Übernahme der Macht durch die Besatzungsmächte, die Teilung des Reiches, die Abtrennung der Ostmark und anderer Grenzprovinzen und die spätere Einsetzung einer demokratischen und einer bolschewistischen Schattenregierung in den jeweiligen Besatzungszonen, viel mit Macht und Gewalt, aber wenig mit dem Völkerrecht und überhaupt nichts mit der Freiheit eines Volkes zu tun hat, seine innere Ordnung selber gestalten zu können.

Der beispiellose Banditenstreich der Verhaftung einer rechtmäßigen Regierung und die willkürliche Machtergreifung der Besatzer in einem Land, das lediglich militärisch kapituliert hatte, ist kein rechtsschöpferischer Akt, sondern ein klarer Bruch des Völkerrechts. Daraus folgt:
"ALLE DEUTSCHEN NACHKRIEGSREGIERUNGEN IN BRD, DDR UND BR/ÖSTERREICH SIND UND WAREN ILLEGAL! "
Einzig rechtmäßiger Vertreter des Großdeutschen Reiches ist Reichspräsident Dönitz, der nie zurückgetreten ist und niemals die Nachkriegsordnung der Sieger anerkannt hat.

Das Großdeutsche Reich ruhte im wesentlichen auf drei Säulen:

  1. DIE WEHRMACHT hatte 1945 bedingungslos kapituliert. Ein Versuch - etwa als Werwolf-Untergrundorganisation - diesen Waffenstillstand zu brechen, wäre chancenlos.

  2. DIE REICHSREGIERUNG, als Mittelpunkt des staatlichen Organismus, ging nach dem Tod des Führers auf Großadmiral Dönitz über. Dieser ist deshalb nach wie vor - bis zu seinem Rücktritt oder Tod - rechtmäßiges Staatsoberhaupt des Großdeutschen Reiches, nimmt aber aus Altersgründen am politischen Kampf um Deutschland nicht mehr teil. Er hat jedoch keine Einwände erhoben, als der Sprecher des Deutschen Reichstages und Führer der "Freiheitsbewegung Deutsches Reich", Kamerad Manfred Röder, die staatsrechtliche Vertretung des Reiches übernahm. Ob dieser Schritt sinnvoll war, kann erst die Zukunft erweisen.

  3. DIE NSDAP wurde mit dem Gesetz über die Einheit von Partei und Staat zum einzigen politischen Willensträger der Nation erklärt. Die Bewegung ist somit, auch heute noch, die uneingeschränkt handlungsfähige und rechtmäßige Sprecherin für Volk und Reich.

Diese juristischen Überlegungen haben selbstverständlich für den politischen Kampf um Großdeutschland nur begrenzten Wert. Es ist aber sinnvoll, sich immer wieder vor Augen zu führen, wie brüchig die völkerrechtlichen Grundlagen der besatzungsdeutschen Nachkriegsregime in Ost und West sind und warum wir die Besatzungszustände bekämpfen.

Wir Nationalsozialisten fordern das Ende der Nachkriegszeit!

Das Ende der Nachkriegszeit, das bedeutet konkret:

  • Aufhebung des NS-Verbots,
  • Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit des Großdeutschen Reiches,
  • Ächtung der territorialen Integrität und der nationalen Souveränität der deutschen Nation und

  • umgehende Aufnahme von Friedensverhandlungen mit dem Ziel eines gesamteuropäischen Friedensvertrages, der ein gesichertes und freies Zusammenleben der Völker ermöglicht und den Weg zur notwendigen, völkisch-rassischen Neuen Ordnung nicht verbaut.

Der Nationalsozialismus ist der Friede!

Tatsächlich ist die deutsche Freiheitsbewegung die einzige politische Gruppierung in unserem Land, die es mit dem Schlagwort von der "Friedenspolitik" ernst macht. Friedenspolitik ist der Versuch zur Überwindung der Nachkriegsordnung!
Der Abschluß eines Friedensvertrages hat den Sinn, eine wirkliche Versöhnung der abendländischen Nationen auf der Basis von Recht und Freiheit herbeizuführen. Nur eine solche Friedenspolitik beendet den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland und gibt uns die Sicherheit, daß es in Europa nie wieder einen Bruderkrieg geben wird.

Der Nationalsozialismus ist der Friede!

Wir nehmen deshalb die Verkünder der Phrasen von "Demokratie" und "Menschlichkeit", die großen "Ritter des Völkerrechts", beim Wort. Wir appellieren an die ehemaligen Feindmächte und ihre Kollaborateure: "Anerkennt die deutsche Freiheitsbewegung, als Vertreterin der deutschen Nation und laßt uns einen Frieden des Rechtes und der Freiheit schließen! An uns Nationalsozialisten liegt es nicht, daß Deutschland noch immer geteilt ist und Europa nur eine sich auf Gewalt stützende Ruhe und nicht einen wirklichen Frieden kennengelernt hat!"
Die nationalen Freiheitskämpfer und die Völker Europas sind sich längst einig. Sie sagen: "Nie wieder Krieg zwischen den weißen Völkern! Wir wollen den Frieden!"

Wenn Demokraten und Bolschewisten sich weigern, den Gewaltmethoden der Nachkriegszeit abzuschwören und das Völkerrecht zu achten, werden die Freiheitskämpfer - Nationalsozialisten, Nationale Sozialisten und Faschisten Europas - sie hinwegfegen und einen Frieden der Völker schließen!

Der Nationalsozialismus ist der Friede!






Weltmacht und Weltpolitik

Die weltweit wachsenden Kräfte des Nationalismus zerbrechen die bipolare Weltordnung, die Aufteilung der Erde zwischen den Supermächten USA und UDSSR. Neue Machtblöcke entstehen, große Nationen erwachen - China, Arabien und Brasilien mögen nur einige Beispiele sein. Für uns hat diese Entwicklung drei Vorteile:

  1. Das Ende der Zweiteilung der Welt führt zur Auflockerung alter Machtblöcke und ein Bündnis mit neu entstehenden Weltmächten vergrößert die Chancen einer neutralen Politik des "Dritten Weges" zur Überwindung der Spaltung Deutschlands und Europas.

  2. Die neuen Mächte gehören nicht mehr zur Siegerordnung des Zweiten Weltkriegs. Sie treten Deutschland unvoreingenommen und zum Teil sogar freundschaftlich gegenüber. Ihre wachsende Bedeutung trifft die Macht der Siegermächte USA und UDSSR und lockert den Würgegriff, in dem diese unser Volk seit Jahrzehnten halten. Die Siegermächte Großbritannien und Frankreich sind bereits ins Dunkel der Geschichte zurückgesunken und werden Deutschlands Wiedergeburt nicht verhindern.

  3. Die neuen Mächte definieren sich zumeist als blockfrei, sind mögliche Partner in einer nationalistischen Weltfront, die sich antidemokratisch, antikommunistisch und antizionistisch begreifen muß. In diese Weltfront wird sich ein nationalsozialistisches Deutschland sinnvoll einordnen können. Hier sehen wir die Basis der deutschen Weltpolitik.

Die Nennung von Namen möglicher Bündnispartner in diesem Zusammenhang bedeutet natürlich weder eine Vorwegnahme der Orientierung zukünftiger deutscher Außenpolitik, noch die Behauptung, daß diese Staaten in ihrer gegenwärtigen Staats- und Regierungsform schon zu einer solchen Politik bereit wären. Entscheidend ist etwas anderes:
Der nationalsozialistische Volksstaat muß zu einer Führungsmacht der Blockfreien heranwachsen und sich an einer nationalistischen Weltfront beteiligen, die die Nachkriegsordnung hinwegfegen wird und als Vorstufe einer auf völkischen und rassischen Grundlagen beruhenden Völkergemeinschaft gelten mag.

Deutschland wird also wieder Weltpolitik mitgestalten.
Deutschland ist eine Weltmacht, die es nicht wagt, ihre beträchtliche Macht zur Förderung der nationalen Interessen auch einzusetzen. Das werden wir ändern. Wir können nicht warten, bis andere Mächte so handeln, wie es unseren Zielen entspricht. Wir werden selbst handeln!







Lebensraum

Weltmachtpolitik vermögen auf Dauer nur jene Staaten zu betreiben, die ausreichend Lebensraum zur Verfügung haben. Lebensraum bedeutet allerdings nicht einfach Herrschaft über ein großes Gebiet, wie es Mussolini meinte, der in seinem imperialen Ehrgeiz für Italien in Nordafrika und Abessinien "Wüsten sammelte". Lebensraum bedeutet vielmehr:

  • Gesicherte Ernährungsbasis: Eine Weltmacht muß notfalls in der Lage sein, sich selbst zu ernähren. Sie darf sich nicht der Gefahr aussetzen, durch eine Blockade im Lebensnerv getroffen zu werden. Wie verheerend sich das auswirken kann, beweist uns die Blockade des Kaiserreichs durch die Entente-Mächte im Ersten Weltkrieg, die wesentlich zum Zerfall der Heimatfront beitrug.

  • Gesicherte Rohstoffbasis: Was für die Ernährung gilt, muß in beinahe noch höherem Maße bei der Rohstoffversorgung beachtet werden. Auch hier muß zumindest für absehbare Zeit eine Selbstversorgung oder gesicherter Zugang zu den wichtigsten Rohstoffen möglich werden.

  • Gesicherte Bevölkerungsbasis: Eine Weltmacht muß auch heute noch über eine genügend große Bevölkerungszahl verfügen.

Die gewaltige strategische Zangenbewegung an der Ost- und Afrikafront des Zweiten Weltkrieges, bei der die Kaukasusarmee und das Afrikakorps sich auf türkischem Boden getroffen hätten, wäre kriegsentscheidend gewesen. Doch die Kräfte eines 80-Milllonenvolkes reichten auch bei äußerster Anspannung dafür nicht aus. So blieb die Ostfront im Kaukasus und das Afrikakorps vor Ägypten stehen.

Wenn Deutschland also in den Kreis der Weltmächte vorstoßen will, so muß es einen Herrschaftsbereich gewinnen, der die Selbstversorgung von, dann notwendig, mindestens 100 Millionen Deutschen im Ernährungs- und Rohstoffbereich ermöglicht.
Das hatte schon Adolf Hitler frühzeitig erkannt und hier liegt der entscheidende Grund für die Unvermeidlichkeit der Ostexpansion des Großdeutschen Reiches. Es gab nicht nur ein tödliches "Entweder - Oder" zwischen der nationalsozialistischen Weltanschauung und der bolschewistischen Ideologie, sondern auch die weltgeschichtliche Entscheidung zwischen der deutschen und der sowjetischen Weltmacht. Es ist Folge der verbrecherischen Blindheit des Westens, der in seinem dummen, antifaschistischen Wahn, statt uns den Rücken freizuhalten, sich sogar mit dem Bolschewismus verbündete, daß die Sowjetunion zur Weltmacht heranwuchs und die Freiheit der ganzen Welt bedroht.

Wir Nationalsozialisten der neuen Generation müssen aus dem Ergebnis dieses Ringens um die Weltmacht radikale Konsequenzen ziehen:
Das Verhalten des britischen Empire und der Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs zeigt uns, daß die Hoffnung auf eine antikommunistische Einheitsfront mit den Systemen des Westens eine vergebliche Illusion ist. Auf eben dieser Illusion aber beruhte die ganze nationalsozialistische Politik der Ostexpansion, die aus der Sowjetunion das "deutsche Indien" machen wollte und dabei auf die Neutralität des Empire gerechnet hatte. Die Fehleinschätzung der englischen und amerikanischen Politik gegen Deutschland führte zum Zwei- und Mehrfrontenkrieg, der im Verein mit zionistischen und reaktionär-freimaurerischen Machenschaften unsere Niederlage verschuldete.
Die Antwort darauf kann heute nur eine entschiedene Frontstellung gegen die Systeme des Westens und eine Versöhnung und enge Zusammenarbeit zwischen Germanen und Slawen sein!

Der Nationalsozialismus verzichtet auf die Idee der Ostexpansion!

Unsere territorialen Forderungen im Osten beschränken sich auf die Grenzen vom 1.9.1939. Der Verzicht auf die Ostexpansion bedeutet natürlich nun nicht etwa, daß wir uns jetzt im Westen, oder sonstwo, den nötigen Lebensraum erobern wollen.
Vielmehr ist die Zeit der gewaltsamen Eroberungen und der weißen Bürgerkriege ebenso vorüber, wie die Zeit der großen Kolonialreiche. Es bleibt allenfalls die Frage, ob nicht die schwarz-afrikanischen Staaten ihre Unfähigkeit zur Selbstregierung und Unabhängigkeit zur Genüge bewiesen haben. Aber auch in Afrika kann Deutschland ohne die Rückendeckung entweder des Westens, oder des Ostens, sich keinen Lebensraum mehr erobern. Und selbst dann erforderte dies eine kostspielige Kriegsflotte, die nicht im Interesse der deutschen Politik liegt.

Der Verzicht auf eine Weltmachtstellung wäre ein Verrat an Deutschlands Aufgabe in der Welt und der Anfang vom Ende der arischen Rasse in Europa. Allein die Germanen, das Kernvolk der weißen Rasse, hatten die Kraft, die weiße Rasse zu retten, den Rassenkampf zu gewinnen und eine neue Weltordnung zu gestalten. Andererseits haben wir Nationalsozialisten kein Interesse an einem erneuten Bruderkampf zwischen den weißen Nationen, der unserer Rasse auch die letzten Machtpositionen kosten und Deutschland gänzlich auslöschen würde. Nun reichen aber unverändert unsere rechtmäßigen Grenzen, das Großdeutsche Reich am 1.9.1939, als Lebensraum einfach nicht aus, um die Autarkie von dann wenigstens 100 Millionen Deutschen zu sichern.

Wir erkennen deshalb hier eine neue, eigenständige Aufgabe des Nationalsozialismus der jungen Generation, der zwar auch weiterhin in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Lebenskampfes für einen ausreichenden Lebensraum der Deutschen kämpft, aber dabei offensichtlich neue Wege beschreiten muß.
Der von uns benötigte Lebensraum umfaßt den gesamten Mittelmeerraum, d.h. ganz Europa, Türkei, Iran und ganz Arabien - also ein erweitertes Imperium Romanum!







Die Reichsidee

Es gibt eine uralte Klammer zwischen den Nationen des Abendlandes und denen des Morgenlandes: Die Reichsidee.

Jahrhunderte hindurch sicherte die eiserne Macht der römischen Legionen die Einheit des Mittelmeerraumes. Auch nach dem Zerfall des Römerreiches blieb die Reichsidee - zumindest als Idee der abendländischen Einheit - lebendig. Ihre Träger wurden die stärksten europäischen Rassen - im weströmischen Teil die Germanen, im oströmischen Gebiet nach dem Untergang von Byzanz die Slawen. Im Westen entstand das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das Erste Reich der Deutschen, im Osten das Reich der russischen Zaren, die Moskau das Dritte Rom nannten und als Symbol den byzantinischen Doppeladler führten.

Germanen, Slawen, Romanen, Araber, Perser und Osmanen sind gemeinsame Träger einer künftigen Einheit dieser Region. Der Islam als Verbindung zwischen den Völkern des Orients, die Re-Islamisierung in Persien, die rassische Einheit der Germanen und die der Slawen führt der Reichsidee auch jene Teile der europäischen und morgenländischen Welt zu, die einst nicht von Rom beherrscht wurden.
Auch wenn nach dem Untergang des Imperium Romanum die Einheit der alten Welt bis auf den heutigen Tag zerstört blieb, so wurde doch immer wieder der Versuch unternommen, diese neu zu gestalten:
Die Araber einigten, in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung, den ganzen Südraum des Mittelmeergebietes und stießen im Osten bis Byzanz, das heutige Istanbul und im Westen bis Südfrankreich vor. Dieses Eindringen vermischte in Europa die Überreste römischer Überlieferung mit der neuen arabischen Hochkultur. Augenfälligstes Zeichen dieser kulturellen Befruchtung ist die Benutzung der arabischen Zahlen bis auf den heutigen Tag. In Literatur, Sprache und Wissenschaft läßt sich der arabische Einfluß aus der europäischen Geistesgeschichte schwer wegdenken.

Erben des arabischen Weltreiches wurden die Osmanen, die Byzanz eroberten und es sogleich zur Hauptstadt ihres Reiches machten. Es blieb nicht bei der Eroberung das Zweiten Roms:
Erst vor Wien konnte ein europäisches Heer den türkischen Sultan, der sich als Nachfolger der oströmischen Kaiser fühlte, zurückschlagen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts aber beherrschten die Osmanen große Teile Südosteuropas. Im Ersten Weltkrieg wurden Deutsche und Osmanen Verbündete und trotz ihrer militärischen und politischen Schwäche war die Türkei, die noch immer ganz Arabien beherrschte, dem Deutschen Reich ein treuer, tapferer und entschlossener Bündnispartner. Ein deutscher Sieg im Ersten, wie im Zweiten Weltkrieg, in dem die Araber mit uns verbündet waren, hätte erstmals seit Jahrhunderten den Mittelmeerraum wieder geeinigt.

Aber nicht nur vom Morgenland aus gab es unter dem Eindruck der römischen Reichsidee Versuche, die Einheit des Erdkreises wiederherzustellen:

  • Die Zaren, als Nachfolger der oströmischen Kaiser in Byzanz, förderten den Panslawismus d.h. die Einheitsbestrebungen der slawischen Rasse in Osteuropa und vergaßen nie ihren Anspruch auf Byzanz und auf den Zugang zum Mittelmeer. Sogar bis heute ist dies eine Konstante des imperialen, russischen Machtstrebens, an der auch der Bolschewismus - wenn auch aus anderen Gründen - nichts änderte.

  • Das katholische Christentum, die Grundlage der gesamten mittelalterlichen Kultur und Herrschaft, nennt sich bis heute "römisch-katholisch" und fordert die Unterwerfung unter den römischen Pontifex Maximus, den Bischof von Rom. Zahlreiche große und kleinere Kreuzzüge zwangen nicht nur die sogenannten "Heiligen Stätten" in Palästina vorübergehend unter die römisch-abendländlische Macht, sondern unterwarfen zeitweise sogar Byzanz.

  • Napoleon, der sich als Nachfolger Karls des Großen bezeichnete und sich zum Kaiser des Abendlandes machte, führte nicht nur Krieg in Ägypten, sondern er gab seinem Sohn den symbolischen Titel "König von Rom" und beanspruchte damit für sich und seine Erben auf dem Kaiserthron die Herrschaft in der römischen Tradition.

Die eigentlichen Erben des römischen Reiches aber waren und sind die Germanen. Bis 1805 existierte das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Sowohl das Zweite Reich der Hohenzollern, als auch das Dritte Reich kämpften erfolglos um ein großes Weltreich, das im Falle des Sieges West- und Osteuropa, die Türkei, Persien und Arabien unter deutscher Vorherrschaft umfaßt hätte - also jenes Gebiet, das wir bis heute als Lebensraum unseres Volkes betrachten. Auch wenn es nur noch wenigen bewußt gewesen sein mag: Dieser Kampf stellte und stellt uns in die Tradition von Jahrtausenden!

Die Zeit der gewaltsamen Machtausweitung, der großen Eroberer, ist vorüber. Jahrhundertelang haben Araber und Osmanen, Slawen, Romanen und Germanen bewußt oder unbewußt danach getrachtet, ein Weltreich, wie einst das der Römer, mit Gewalt zu errichten und damit die alte Einheit neu zu begründen. Heute vertreten wir Nationalsozialisten die Reichsidee, die uns dereinst erlauben wird, wieder Weltmachtpolitik zu treiben und der Macht des Zionismus zu trotzen.
Doch bisher ist nur ein Fundament für die Einheit der Rassen und Völker des römischen Erdkreises sichtbar geworden: Die gemeinsame Geschichte in der Antike und die ständigen Versuche, die verlorengegangene Einheit wiederherzustellen.

Das allein ist natürlich zu wenig. Auf eine längst vergangene Zeit, die nur noch wenigen bewußt ist, läßt sich allein keine Gegenwartspolitik aufbauen. Welches also sind die gemeinsamen Interessen und Ziele der genannten Völker?

1. Zionismus - der Kampf gegen den gemeinsamen Weltfeind.
Nichts begünstigt und festigt die Freundschaft von Völkern und Rassen so, wie es ein gemeinsamer Feind vermag. Hauptfeind aller Völker des europäisch-arabischen Lebensraumes aber ist der Zionismus, der durch die Verkündung des Internationalismus, durch Kapitalismus und Kommunismus versucht, die erwachenden Nationen zu versklaven. Ob wir es wollen oder nicht:
Ein erneuertes nationalsozialistisches Deutschland, das die Nationen Europas in einer arischen Völkergemeinschaft vereint, wird zwangsläufig den Zionismus als erbitterten Feind vor sich sehen. Deshalb stehen alle weißen und germanischen Völker Westeuropas, Schulter an Schulter, im antizionistischen Freiheitskampf und wissen um die Notwendigkeit der Einheit aller nationalen Kräfte.

Dies gilt auch für die slawischen Völker Osteuropas. In einigen von ihnen - z.B. den Polen, Rumänen, Kroaten und Russen - leben starke antisemitische Strömungen fort, deren Kraft selbst die kommunistischen Regierungen nicht ignorieren können.
Es ist nicht unsere Aufgabe, den Nationen Osteuropas ihre politische Ordnung vorzuschreiben. Aber selbstverständlich verfolgen wir alle Freiheitsbestrebungen im kommunistischen Machtbereich mit Sympathie. Diese Nationen werden nach ihrer Befreiung wahrscheinlich einen gemeinsamen politischen Weg in eine neue Ordnung suchen, deren Fundament der Antizionismus - immer auch gedacht als Antikapitalismus und Antikommunismus - und die slavische Einheit - der Panslawismus - sein wird.

Wir wollen diesen Völkern nichts vorschreiben oder aufzwingen - sie werden in eigener nationaler Freiheit und Souveränität ihr Schicksal gestalten. Sie werden auch selbständig entscheiden müssen, ob die slawische Großmacht - Rußland - die Vormacht bleibt oder nicht. Aber auf der Basis der slawischen Einheit, die das gemeinsame Schicksal aller Weißen erkannt hat und sich gegen die Weltpest wendet, läßt sich die Neue Ordnung in ganz Europa gestalten und die Reichsidee verwirklichen.
Wer sich ein wenig mit den oppositionellen Strömungen, vor allem in der Sowjetunion, beschäftigt hat, der weiß, daß dies keine eitlen Träume und Spekulationen sind: Es gibt einen russischen Nationalismus, der viele Berührungspunkte mit faschistischen und nationalsozialistischen Ideen aufweist. Und dieser russische Nationalismus, dessen Grundlagen weißes Rassenbewußtsein, Panslawismus und Antizionismus sind, ist wohl die stärkste Oppositionsbewegung in der heutigen UdSSR. Ich verweise in diesem Zusammenhang vor allem auf das "Manifest der russischen Patrioten", das seit 1971 im Untergrund verbreitet wird.

Die übrigen Nationen des europäisch-arabischen Lebensraumes - Osmanen, Perser und Araber - vereint das gemeinsame Band der islamischen Religion. Der Islam ist in dieser Region die stärkste geistige und politische Kraft. Der Islam ist natürlicher Bündnispartner eines nationalsozialistischen Europas!
Niemand braucht die arabische Nation Antizionismus zu lehren. Allzusehr schmerzt der jüdische Landraub in Palästina. Auch im Iran und in der Türkei führt der wachsende Einfuß des Islam zu stärkerer Frontstellung gegen den Zionismus. Ein nationalsozialistisches Deutschland wird hier überall treue und zuverlässige Freunde finden, weil uns - anders als heute der Sowjetunion - die Unterstützung dieser Völker in ihrem antizionistischen Kampf eine Herzensangelegenheit ist. An der Ehrlichkeit und Entschiedenheit der Feindschaft zwischen Nationalsozialismus und Zionismus ist kein Zweifel möglich!

Der Nationalsozialismus einigt die Völker Europas in Ost und West, der Islam die des Morgenlandes. Beide erkennen im Zionismus ihren gefährlichsten Feind. Das ist die zweite Klammer, die den europäisch-arabischen Lebensraum zusammenfügt.

2. Nationalistische Weltfront - der Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung.
Unter dem Banner von Blockfreiheit, Dritter Welt und Kampf zwischen Entwicklungs- und Industrieländern hat sich in den letzten zwanzig Jahren allmählich eine nationalistische Weltfront formiert, die gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpft. Der Nationalsozialismus sieht das Treiben dieser Weltfront in ihrer augenblicklichen Verfassung überaus kritisch. Die Gründe hierfür habe ich im Kapitel über die arische Völkergemeinschaft ausführlich dargelegt.

Unser Haß auf die herrschenden Systeme in Ost und West läßt uns zwar die nationalistische Weltfront als möglichen Bündnispartner gegen Zionismus, Kapitalismus und Kommunismus begreifen. - Andererseits dürfen wir aber im Rassenkampf nicht plötzlich an der falschen Seite der Front wiederfinden, indem wir die Forderungen der Entwicklungsländer unterstützen und damit das Ende der weißen Rasse beschleunigen. Hier stehen wir vor einem Interessenkonflikt, der sich nur dann auflöst, wenn wir die Entwicklungsländer nicht als Einheit behandeln, sondern mit einigen von ihnen besondere Beziehungen herstellen, die im beiderseitigen Interesse liegen.
So wäre es z.B. im Sinne der weißen Rasse richtig gewesen, wenn die USA Süd- und Mittelamerika vernünftig behandelt und weiterentwickelt hätten, statt es im Elend verkommen zu lassen, um es dann bequem ausbeuten zu können. Ein unter deutscher Führung stehendes Europa muß, gegenüber den Völkern seines Lebensraumes, diese verbrecherische Politik vermeiden und ein besonderes Verhältnis zu ihnen gewinnen.

Unser Lebensraum aber umfaßt ganz Europa, die arabische Welt, Persien und die Türkei und die Reichsidee ist geeignet, eine neue nationalistische Weltfront dieser Völker zu begründen. Ein enges Bündnis zwischen Abend- und Morgenland kann zur stärksten Macht dieser Erde heranwachsen. Der Islam ist die einzige geistige Kraft, die nirgendwo im Widerspruch zu Nationalsozialismus und Faschismus steht, sondern diese Ideal ergänzt.
Das Wissen und der technische Standard Europas und die natürlichen Reserven des Orients werden zusammen den Wohlstand in dieser Region sichern und auf eine dauerhafte Basis stellen. Unterdrückung und Ausbeutung durch internationalistische Banditen werden der Vergangenheit angehören. Der europäisch-arabische Lebenskreis ist die Weltmacht der Zukunft.

3. Der Dritte Weg - Kampf gegen Kapitalismus und Kommunismus.
Die Einheit des europäisch-arabischen Lebensraumes wird aber nicht nur eine ordnungspolitische Macht sein, sondern auch ein weltanschauliches Gegengewicht zum Materialismus. Nationalsozialismus und Islam haben nicht nur ihren entschiedenen Antizionismus gemeinsam, sondern sie sind deshalb auch einig in ihrer Haltung gegen Kapitalismus und Kommunismus. Es ist interessant, daß die nationalsozialistische Forderung nach Brechung der Zinsknechtschaft ihre Entsprechung in den Geboten des Propheten Mohammed findet. Die Zinswirtschaft aber ist das Herzstück des kapitalistischen Wirtschaftssystems.

Auch die antikommunistische Grundhaltung der islamischen Welt ist unstrittig. Niemand sollte sich vom zeitweilig starken sowjetischen Einfluß in dieser Region täuschen lassen:
Die arabischen Nationen mußten sich an die UdSSR wenden, da die völlig zionistisch beherrschten USA einseitig den Judenstaat unterstützen. Aber die Enttäuschung über die schwankende und unentschlossene Hilfe der Kommunisten ist groß. Ein nationalsozialistisches Deutschland wird den sowjetischen Einfluß in der islamischen Welt schnell brechen können, weil es ein glaubwürdiger und mutiger Bündnispartner ist.

4. Die geopolitische Logik.
Die Reichsidee von der Einheit des Abend- und Morgenlandes hat ihre Grundlagen in der geschichtlichen Tradition. Die Nationen dieser Region haben gemeinsame Feinde - Zionismus, Kapitalismus, Kommunismus - und erkennen ihre weltanschaulichen Berührungspunkte - Nationalismus, völkischer, nichtmarxistischer Sozialismus. Das haben wir bislang festgestellt. Dies alles zusammengenommen legt die Gemeinschaft beider Kulturkreise bereits nahe. Entscheidend aber wird die geopolitische Logik sein:
Die Region - West- und Osteuropa, Türkei, Iran und Arabien - weist alle Merkmale eines gesicherten und zukunftsträchtigen Lebensraumes auf. Mensch und Technik, Wirtschaft und Industrie, Landwirtschaft und Rohstoffe, Kultur und Zivilisation, Tradition und gemeinsame Interessen, Wissen und Erfahrung. Alles ist in hohem Maße vorhanden und kann in fruchtbarer Einheit zu einer neuen Blüte führen. Dies ist der natürliche Lebensraum der Deutschen. Als Erben Roms nehmen die Germanen unter deutscher Führung ihre geschichtliche Sendung wieder ernst. Abend- und Morgenland gehören zusammen.
Nationalsozialismus und Islam sind die Pfeiler des neuen Reiches. Ein europäisches Reich ersteht auf´s neue, wächst zum Weltreich heran und sichert die Zukunft unseres Volkes!
Natürlich wird diese Entwicklung einen langen Zeitraum umfassen müssen. Ich formuliere in diesem Zusammenhang bewußt langfristige Vorstellungen, ohne Rücksicht auf augenblickliche Verwirklichungschancen. Es geht ja darum, Zielvorstellungen des nächsten Jahrtausends zu entwickeln und unserem völkischen und nationalen Leben einen Sinn und eine Hoffnung zu geben. Die Antwort auf die Notwendigkeit, dem deutschen Volk einen ausreichenden Lebensraum zu sichern, liegt in der Errichtung eines europäischen Reiches, dessen Fundament nicht mehr wie einst der Katholizismus, sondern der Nationalsozialismus sein wird.

Westeuropas Interesse an der Reichsidee besteht in der Sicherung der Rohstoffversorgung und in der Rückgewinnung europäischer Weltgeltung. Für Osteuropa ist die Reichsidee der Weg in die Freiheit von den unmenschlichen Zwängen des Bolschewismus. Für die islamische Welt liegt hier die Chance, frei von kapitalistischen und kommunistischen Unterdrückern, einen Weg aus Armut und Rückständigkeit zu finden und den Islam zu neuer Blüte zu führen. Germanen, Slawen und Mohammedaner haben also, jeder für sich, ein Eigeninteresse an einer engen Verbindung innerhalb dieser Region. Aus diesem gemeinsamen Interesse wird ein enges Bündnis erwachsen, über dessen Form und Ausgestaltung wir noch nichts zu sagen vermögen. Wir Deutschen brauchen uns unseren Lebensraum nicht mehr mit Gewalt zu erobern:
So wie der Nationalsozialismus nicht die Industrie verstaatlicht, weil ihm die Verfügungsgewalt über die Wirtschaft genügt, so braucht er auch den Lebensraum nicht mit Gewalt zu erobern, wenn das deutsche Volk ohnehin die gestaltende Kraft in der Region ist und die von uns angestrebte Einheit des europäisch-arabischen Lebensraumes im Interesse aller beteiligten Völker liegt.

Die Reichsidee - das ist eine uralte Tradition in der Geschichte des Abend- und des Morgenlandes, es ist zugleich aber eine neue, revolutionäre Idee zur Bewältigung der Zukunft.
Ich habe mich bemüht, klarzustellen, was diese Reichsidee bedeutet. Es geht hier nicht um nostalgischen Unsinn oder um irreale Spinnerei: Es geht um die Erkenntnis, daß der europäisch-arabische Raum der natürliche Lebensraum des deutschen Volkes ist, daß Nationalsozialismus und Islam gemeinsam einen ungeheuren Machtfaktor darstellen und die Welt verändern können. Im Namen Roms hat es diese Einheit lange Zeit gegeben. Die neue Reichsidee ist für uns der Schlachtruf der neuen Ordnung in dieser Region!







Für Rasse und Nation

Wir waren davon ausgegangen, daß es für das Glück und die Zukunft unseres Volkes notwendig ist, dem völkischen Leben einen Sinn zu geben.

Die erste, selbstverständliche Sinngebung ist die Sicherung der nationalen Zukunft. Dazu braucht unser Volk einen ausreichenden Lebensraum. Die Reichsidee ist der Rahmen für eine deutsche Weltmachtpolitik, die sich am Spannungsfeld zwischen unserem Haß auf die etablierte Nachkriegsordnung und den Notwendigkeiten der rassischen Loyalität im Rassenkampf zwischen Weißen und Farbigen bewähren muß.

Dies alles stimmt natürlich nur unter der Voraussetzung, daß tatsächlich der Nationalsozialismus und seine Idee vom alleinigen Wert des Volkstums recht hat. Das ist durchaus strittig und deshalb ist unsere Bewegung im Augenblick im eigentlichen Sinn des Wortes "Partei" - d.h. Teil eines geistig-politischen Ringens. - Welches sind nun die scheinbaren Alternativen zur völkischen Weltanschauung?

DER MATERIALISMUS, der wie beschrieben hinter den beiden herrschenden Weltsystemen - Kommunismus und Liberalkapitalismus - verborgen ist, vermag offensichtlich weder dem persönlichen, noch dem völkischen Leben einen Sinn zu geben.
Zwar ist es eine Selbstverständlichkeit, daß überhaupt jede Staats- und Regierungsform verpflichtet ist, so zu handeln, daß die Bedürfnisse der Bürger in ausreichendem Maße befriedigt werden, wobei die Herrschenden diese Bedürfnisse weder mit Gewalt gering halten - wie es in kommunistischen Staaten üblich ist -, noch künstlich hochpeitschen sollen - wie es die kapitalistischen Regime zu tun pflegen. Aber das kann doch nur der notwendige erste Schritt sein. Ein Staat kann sich nicht, nachdem ihm dies gelungen ist - und im weißen Herrschaftsgebiet ist dies weitgehend gelungen -, darin erschöpfen, diesen Zustand nur noch zu verwalten.

Die Sicherung der Lebensgrundlagen ist nur der Ausgangspunkt. Wenn jetzt nicht noch eine Sinngebung des Lebens hinzutritt und diese verbindlich für alle Staatsbürger vermittelt wird, begehrt spätestens die halt- und orientierungslos aufgewachsene junge Generation gegen dieses System auf.

Der Materialismus ist also kein Lebensinhalt und kann es auch nicht sein. Wo er es wird, ähnelt er einer Droge, die den Einzelnen betäubt und ihn die innere Leere seines Lebens vergessen lassen soll. Diese Volksgenossen kann man nur bedauern. Es sind unglückliche Menschen. Hier erkennen wir den Grund, warum ausgerechnet in den reichsten und problemfreiesten Gesellschaften des Westens - z.B. in der us-amerikanischen Mittel- und Oberschicht, in Skandinavien und Westdeutschland - die höchsten Selbstmordraten verzeichnet werden, Wohlstandskriminalität und psychische Krankheiten beängstigend zunehmen und der Alkohol- und Drogenkonsum verzweifelte Ausmaße erreicht.
Das sind Zeichen einer seelischen Krankheit, die ganze Völker verseucht. Diese Krankheit heißt "Materialismus als Lebensgrundlage einer Gesellschaft!"

Offensichtlich ist der Idealismus eine Grundbedingung und -voraussetzung des menschlichen Lebens, ja sogar das eigentlich menschliche am Menschen. Schließlich sorgt auch jedes Tier für seinen Lebensunterunterhalt und manche Arten schaffen sich zu diesem Zweck hochentwickelte, staatsähnliche Gebilde. Noch niemals aber hat sich eine Ameise Gedanken über den Sinn ihrer Umwelt oder ihres eigenen Lebens gemacht. Das Leben in den neuzeitlichen kommunistischen und kapitalistischen Staaten ist eine Ameisenexistenz. Dagegen bäumen sich Revolutionäre in Ost und West auf.

In diesem Zusammenhang stellt sich uns auch natürlich die Frage nach der Religion.
Im Dritten Reich wurde vereinzelt der Versuch zur Neubelebung der artgemäßen, heidnischen Religion unserer Ahnen unternommen. Es ist keine Frage, daß eine gelungene Wiedererweckung der germanischen Religion dem völkischen Staat eine zusätzliche, sichere Grundlage gegeben hätte. Das religiöse Bedürfnis des Menschen wäre harmonisch mit den weltanschaulichen Fundamenten des staatlichen und völkischen Organismus verschmolzen.

Einen ähnlichen Versuch unternahm die christlich-protestantische Bewegung der Deutschen Christen, die durchaus keine nationalsozialistische Erfindung war, sondern deren Wurzeln weit zurück reichen. Kaiser Wilhelm II. etwa schrieb 1923 aus dem holländischen Exil an den ehemaligen Kriegsminister von Stein:
"Doorn 9.IX.23
Meine liebe Excellenz,
Haben Sie herzlichsten Dank für Ihren lieben Brief. Jawohl, ich beschäftige mich eifrig mit der Schrift. Sie haben ganz recht, die Menschen sind nicht anders geworden als wie sie uns das A.T. beschreibt, aber vor allem auch die Juden nicht. Sie sind folgerichtig die selben Räuber, Mörder und Diebe geblieben, wie sie sich in den Büchern Josua uns darstellen und noch ehrgeiziger und gemeiner in ihrem Fremden- bzw. Christenhaß geworden. Darum hat das A.T. für mich nur historische Bedeutung. Mir steht das Neue viel näher. Für mich ist die Person Christi alles, neben der das A.T. verschwindet. Ich stelle mich auf die lichte Höhe unter den Schatten des Erlösers und blicke von dort zurück, hinab auf das tiefe Tal in dem von Nebeln überflutet das A.T. liegt. Aus diesem Tal leuchten einzelne, sonnenbeschienene Bergspitzen hervor: die großen Propheten, einzelne Psalmen, einzelne Sprüche, die mich erfreuen.
Im übrigen ist der alte racheschnaubende, völkerverderbende Jahwe, Lokalgott Judas und hat mit unserer "Gottvater" Vorstellung wie sie uns der "Sohn" gelehrt nicht das Mindeste zu tun. Wir sind Gotteskinder (durch Christus), das ahnten schon die Erzgermanen, als sie zum "Allvater" beteten, von dem der Jude nichts wissen will. Unsere Kirche versagt total in dieser Zeit, statt national und monarchisch die Seelen anzufeuern, bleibt sie völlig "neutral" und verliert täglich an Boden. Die Gesetzgebende General Synode ist ein Bild hilfloser Mummelgreise und blamiert sich. Tapfere Männer wie Doering, im Volke beliebt, werden angefeindet! Die Kirche muß völkisch und National Deutsch werden, nicht Pseudojüdisch, wie jetzt. Ich versuche in diesem Sinne zu wirken, aber ohne Erfolg. Rom ist geschickter tätiger; wirbt für das katholische Kaisertum mit Jüdisch-Capitalistischen Beamten!
Der Johanniter Orden tut nichts, der Adel tut nichts auf dem Land! Was hätten die zur Stärkung des Monarch. Gedanken Im Lande wirken können!
Henry Ford sagt: "Die Juden haben den Weltkrieg gemacht, ganz allein!" Daher sage ich: Weg mit Moses, voran mit Christus!
Wilhelm"

Sowohl das Neuheidentum wie die Deutschen Christen hätten dem germanischen Menschen eine Religion wiedergeben können, die - ähnlich wie der Islam in seinem Kulturkreis - nicht nur dem Einzelnen Lebensinhalt gegeben hätte, sondern auch das ganze völkische Leben mitformen könnte. Aus eigener Kraft haben beide religiöse Bewegungen dies nicht vermocht. Es kann und darf aber nicht Aufgabe des nationalsozialistischen Volksstaates sein, eine Staatsreligion zu schaffen und dem Volk aufzuzwingen. Wir Nationalsozialisten bekennen uns zur völligen Trennung von Kirche und Staat und zur Religionsfreiheit.

Bleibt der KATHOLIZIMUS. Wir können sehr viel von der katholischen Kirche, von ihrem Ordenswesen und ihrer hierarchischen Ordnung lernen:
So wie die katholische Kirche es verstanden hat, nahezu tausend Jahre lang, den Menschen ihres Kulturkreises eine feste geistige Ordnung zu geben - wie man auch immer über Inhalte und Formen dieser Herrschaft denken mag - so wird auch der Nationalsozialismus ein geistiges Fundament errichten und damit die Zelt der Richtungslosigkeit und des Chaos beenden, die seit dem Zerbrechen der absoluten geistigen Macht der römisch-katholischen Kirche das früher christliche Abendland erfaßt hat. An ihre Stelle tritt eine römisch-abendländische Ordnung auf nationalsozialistischer und damit völkisch-rassischer Grundlage.

Ein militanter Katholizismus, der sich nicht ausschließlich auf den religiösen Bereich beschränkt, wie er in manchen faschistischen Bewegungen vorherrscht und auch von katholischen Traditionalisten verfochten wird, ist politisch nicht unproblematisch. Es ist aber nicht damit zu rechnen, daß der Katholizismus noch einmal seine prägende geistige Kraft zurückgewinnt. Er ist unwiederruflich Teil der "pluralistischen Gesellschaft" und damit unverbindlich geworden.

Die Religion gibt also, wohl noch einzelnen Menschen, einen Halt in ihrem Leben, vermag aber keine geistig-politische Prägung einer völkischen Gemeinschaft mehr zu leisten. Das muß nicht zwangsläufig so bleiben. Wenn wir Nationalsozialisten dereinst einen weltanschaulich gefestigten Volksstaat errichtet haben, ist es denkbar, daß auch artgemäße religiöse Strömungen mächtig werden und das Leben unseres Volkes beeinflussen. Aber daß nach dem Beispiel der Re-Islamisierung noch einmal die christliche oder eine andere Religion eine Welt zu prägen vermag, ist unwahrscheinlich. Dies ist eine Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung geworden.

Wir haben erkannt, daß weder der Materialismus noch die Religion - welche auch immer - die geistige und seelische Zerrissenheit, die tiefe Krise der weißen Industriestaaten überwinden kann. Dies vermag nur eine Weltanschauung, die sich der ideell geprägten Tradition unseres Kontinents verpflichtet weiß. Erbe dieser Tradition ist allein der Nationalsozialismus.
Aber - so fragen unsere Gegner - muß es denn unbedingt das Volk sein, das als einziger Träger des menschlichen Lebenssinnes in Frage kommt? Gibt es Alternativen?

Der bürgerlich-liberale Individualismus predigt ständig den Wert des Einzelmenschen. Er grenzt sich bewußt ab von unserem - wie es in besatzungsdeutschen Verfassungsschutzberichten heißt - "völkischen Kollektivismus". Wir wollen einmal davon absehen, daß dieser Liberalismus durch seine enge Verflechtung mit dem menschenverachtenden kapitalistischen Wirtschaftssystem ständig auf seinem eigenen Wertsystem herumtrampelt, ohne es auch nur zu merken. Betrachten wir allein die liberalistische Ideologie:
Die Freiheit des Individuums, sein Wohlergehen und sein Leben sei der höchste Wert, hinter dem Volk und Staat deutlich zurücktreten. Deren Aufgabe sei es im wesentlichen nur, der freien Entfaltung des Einzelnen Freiräume zu sichern.
Diese Vergottung des Einzelmenschen ist widersinnig. Erbärmliche, arme Menschen sind es, die in ihrem eigenen kurzen Leben - im Geborenwerden, Arbeiten, Genießen, Sterben - den einzigen Sinn ihrer Existenz sehen. Dieser bürgerlich-individualistische Egoismus, der sich auf die sechzig oder siebzig Jahre des eigenen Lebens bezieht, soll alles sein? Wie armselig ist es doch, sich auf dem Totenbett sagen zu müssen: "Der einzige Sinn meines Lebens war es, mich selbst frei zu entfalten. Jetzt ist dieses Leben zu Ende. Das Ergebnis wird also ein sinnlos, leeres Nichts sein."
Ist solch ein Leben und Sterben wirklich sinnvoll, schön, menschenwürdig?
Nein! - Das Leben des Einzelnen hat nur dann Sinn und Wert, wenn es über sich selbst hinaus reicht, wenn es eingesetzt wird für etwas Bleibendes.

Selbst wenn der Liberalismus sein utopisches Ziel erreichte und eine Gesellschaft "mündiger Bürger" schüfe, in der jeder Einzelne sich selbst so entwickelt, wie es seinem Traum vom glücklichen und erfüllten Leben entspricht, so bliebe doch diese Gesellschaft sinnlos, leer und tot ohne die Achtung vor der Vergangenheit und ohne die verantwortungsvolle Sorge um die Zukunft.
Die Freiheit des Individuums findet ihren Wert und Sinn erst in der Bindung der Volksgemeinschaft. Ohne diese Bindung ist das Leben des Einzelnen wert- und sinnlos, da nichts davon bleibt. Der namenlose Sklave, der in lebenslanger Zwangsarbeit am Werk der Pyramiden mitarbeitete, die zum Ruhm des ägyptischen Reiches errichtet wurden, hat ein sinnvolleres Leben geführt als der fernseh- und freizeitsüchtige Bundesbürger, dessen einzige Sorge es ist, nicht an Herzverfettung zu sterben! Dies ist der tiefe, innere Sinn hinter der so häufig verteufelten, nationalsozialistischen Losung:

"Du bist nichts! Dein Volk ist alles!"

Diese Erkenntnis würdigt den Wert des Einzelnen nicht herab, sondern erhöht ihn, weil sie diesen einbettet in den Sinn der völkischen Geschichte. Wäre dies nicht so, hätte niemals ein Mensch sein Leben gewagt und geopfert für eine Idee, hätte niemals jemand geblutet auf den Schlachtfeldern aller Zeiten!

Jedesmal, wenn ein Mensch sich bewußt in Lebensgefahr bringt, um sich für ein Ziel außerhalb seines eigenen Lebens einzusetzen - für den Mitmenschen, für seinen Glauben, für sein Volk - so verspottet er höhnend die erbärmliche Feigheit der Ideologie vom absoluten Wert des Einzelnen, die nur in geschichtslosen, dekadenten Endzeiten denkbar ist.
Nein! - Das Leben des Einzelmenschen ist nicht der höchste Wert und kann es nicht sein. Gerade weil der Nationalsozialismus sich als Verkörperung des höchsten Wertes von Persönlichkeit und Rasse begreift, müssen wir diese bürgerliche Einstellung weit hinter uns lassen.
Nur der Mensch, der sich in der Bindung entfaltet und entwickelt, lebt ein sinnvolles Leben. Dieser hat dann auch ein Recht darauf, das der Volksstaat bemüht ist, die Umstände seines Lebens menschenwürdig zu gestalten. Wir wollen nicht zurück zum ägyptischen oder sowjetrussischen Zwangsarbeiter - freilich auch nicht hin zur seelenlosen Konsum-Maschine.

Nationalsozialismus bedeutet Befreiung des Menschen, soziale Gerechtigkeit und Würde.
Der Mensch ist ein Individuum - darum erstrebt er auch ein individuelles Glück -, er ist aber auch und vor allem ein Gemeinschaftswesen in der ewigen Kette von den Toten, bis zu den noch Ungeborenen seines Volkes - deshalb gewinnt dies Leben und Glücksstreben einen Sinn und Wert erst in der Bindung an dies Volk! Für Marxisten ist das Volk letztlich ein unbedeutender Begriff ohne Sinn und Inhalt. In ihrem internationalistischen Wahn machen sie das Proletariat zum Träger des Sinns der Geschichte.

Die entscheidende Schwäche der marxistischen Ideologie ist ihr Glaube an die Zwangsläufigkeit der geschichtlichen Entwicklung. Daraus ergibt sich die tiefe Unmenschlichkeit und die Gleichgültigkeit gegenüber dem wirklichen Streben der Arbeiterklasse. Karl Marx drückte das so aus: "Es handelt sich nicht darum, was dieser oder jener Proletarier, oder selbst das ganze Proletariat, als Ziel sich einstweilen vorstellt. Es handelt sich darum, was es ist und was es diesem Sein gemäß geschichtlich zu tun gezwungen sein wird."

Nun hat sich inzwischen zu Genüge herausgestellt, daß stets andere Menschen die Menschen zu etwas zwingen, nicht aber die "Geschichte". Es sind dann Menschen, die behaupten, den Sinn der Geschichte zu erkennen und zu vollziehen. Die Arbeiterklasse, die sich der "historischen Zwangsläufigkeit" störrisch widersetzte, bräuchte also offensichtlich Vordenker und eine "Vorhut", die in ihrem Namen handelte - denn für einen gläubigen Marxisten ist es unvorstellbar, daß die Geschichte nicht zwangsläufig in den Kommunismus führt. Diese Konsequenz hat dann Lenin mit brutaler Entschlossenheit gezogen und damit die bolschewistische Tyrannei begründet.

Der MARXISMUS war nie Denkweise und Überzeugung der Arbeiterklasse, sondern objektiv stets eine Ideologie bürgerlicher Intellektueller, die in ihrem geistigen Hochmut über Wünsche, Vorstellungen und Ideen des Arbeiters gleichgültig hinweggehen. Der Marxismus ist ein Graben der Verständnislosigkeit zwischen der "Vorhut der Arbeiterklasse", der kommunistischen Partei und der wirklichen Arbeiterschaft und führt entweder zur Allmacht - wo sowjetische Panzer die Ruhe garantieren - oder zur Ohnmacht - wo die Zwangsmöglichkeiten fehlen - jener bürgerlichen Intellektuellen, die sich selbst als Vollstrecker der Geschichte sehen.

Allmacht und Ohnmacht des Marxismus sind nur zwei Seiten derselben Sache. Aber es wäre unredlich zu leugnen, daß ehrliche und idealistische Marxisten auf drei Wegen versucht haben, dieser entscheidenden Sackgasse ihrer Ideologie zu entfliehen:
Maoismus, Reformsozialismus und undogmatischer Sozialismus.

Je elender die Lebensumstände der Menschen sind, je größer die unüberbrückbare Kluft zwischen einer winzigen allmächtigen und unvorstellbar reichen Oberschicht und der Masse des Volkes, desto eher entsteht das Bedürfnis nach einer grundlegenden Revolution der Verhältnisse. Diese Situation in den Entwicklungsländern führt mancherorts dazu, daß es kommunistischen Gruppen gelingt, den Graben zwischen sich und dem Volk zu verkleinern. Das gilt in außerordentlichem Maß für das maoistische China, aber auch Kuba mag hier genannt werden. Grund dafür ist, daß einen geschichtlichen Augenblick lang die Interessen des Volkes - nicht etwa nur der Arbeiterklasse - mit denen ihrer kommunistischen Herren übereinstimmten: Das Elend und die Unterentwicklung muß beseitigt werden!

Mit der marxistischen Ideologie und dem Glauben an die historische Aufgabe das Proletariats hat das nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um eine politische Organisation eines Volkes, das endlich eine gesicherte Lebensgrundlage sucht. Und es ist tatsächlich schwer zu erkennen, worin eigentlich das marxistische am Maoismus liegt - Mao tse tung: "Das Volk und nur das Volk ist die Triebfeder der Weltgeschichte!" -, wenn man einmal vom phraseologischen Überbau absieht. Und hieraus erklärt sich wiederum die Faszination und Ausstrahlung auf andere nationalrevolutionäre Bewegungen der Dritten Welt. Deren Marxismus ist zumeist auch nur Tünche, um politische und finanzielle Hilfe aus dem kommunistischen Herrschaftsbereich zu erhalten. Diese Bewegungen haben mit marxistischer Ideologie wenig im Sinn: sie ähneln mehr dem Faschismus in der Definition Benito Mussollnis - Faschismus ist Nationalismus + Sozialismus.

Der Maoismus selber ist eine Art chinesischer Faschismus. Es erscheint allerdings nicht ausgeschlossen, daß die nach-maoistische Führung in China sich dem sowjetischen Modell zumindest innenpolitisch wieder annähert. Dann wird sich auch die Kluft zwischen Herrschern und Beherrschten aufs neue wieder auftun. Der Sozialismus der Dritten Welt ist jedenfalls zumeist ein Faschismus, der sich nicht so zu nennen wagt!
In den entwickelten Industrieländern gelang es schließlich sozialreformerischen Marxisten, sich in der Arbeiterschaft zu verankern. Dieser Erfolg wurde erkauft durch einen zwar nicht eingestandenen, dafür aber eifrig praktizierten Verzicht auf die marxistische Ideologie.

Tatsächlich hat der Reformsozialismus - vor allem als Sozialdemokratismus und Gewerkschaftsbewegung - große Verdienste an der Verbesserung der Lebensumstände in der Arbeiterschaft. Es wäre unredlich, das einfach zu leugnen. Dieser Reformsozialismus, der sich immer weiter von seinen marxistischen Ursprüngen entfernen mußte, um den Arbeiter zu gewinnen, hat aber seit Ende des Ersten Weltkrieges seine Daseinsberechtigung verloren.

Erbe und Testamentsvollstrecker der alten Arbeiterbewegung wurden Nationalsozialismus und Faschismus. Es hat Symbolkraft, daß die Organisationen der Arbeiterschaft - KPD, SPD und Gewerkschaften - 1933 praktisch ohne Massenanhang dastanden und ihre Auflösung widerstandslos hinnehmen mußten.
Und es ist auch ein Symbol des Übergangs von der marxistischen zur nationalen Arbeiterbewegung, daß erst der nationalsozialistische Volksstaat die alte Forderung erfüllte und den Kampftag der Arbeiterklassen, den 1. Mai, zum nationalen Gedenktag erklärte.

Ähnliches vollbrachte der italienische Faschismus, dessen Duce - Benito Mussolini - diesen Wandel in seiner eigenen Person verkörperte, war er doch zunächst der Führer des revolutionären Flügels der Sozialistischen Partei und Chefredakteur des Zentralorgans "Avanti" gewesen. Nun konnte überall, wo nicht mehr die Faust drohte, sondern die offene Hand zum Faschistengruß ausgestreckt war, jene Entwicklung beginnen, die die Arbeiterschaft in die völkische Gemeinschaft gleichberechtigt eingliederte, die Arbeiterbewegung durch die Gestaltung eines Nationalen Sozialismus zum Sieg führte und dem Klassenkampf ein Ende setzte.

Diese Volksgemeinschaft wirkt bis auf den heutigen Tag nach - zumindest in Deutschland, wo sie tatkräftiger und entschiedener verwirklicht wurde als im Faschismus.

Die Wiederbelebung von Reformsozialismus, Sozialdemokratismus und Gewerkschaften nach dem uns aufgezwungenen Krieg ist nicht nur reaktionär, sondern gefährdet auf längere Sicht die Einheit unseres Volkes, die unter so großen Mühen und Opfern geboren wurde. Diese politische Strömung hat sich selbst überlebt, entspricht weder den Gegebenheiten, noch den Bedürfnissen des Volkes, oder auch nur der Arbeiterschaft und könnte allenfalls Unheil heraufbeschwören.

Seit Mitte der sechziger Jahre erfaßte der Marxismus große Teile der jungen geistigen Elite unseres Volkes. Kern dieses "Neomarxismus" war und blieb die Studentenbewegung, die nunmehr auch ihrerseits schon bald ein Opfer der ideologischen Sackgasse wurde. Der revolutionäre Funke sprang nicht auf die Arbeiterschaft über, weil der bürgerliche Klassenhochmut der marxistischen Studenten die Bedürfnisse der breiten Volksmassen mißachtete, ja diese sogar als "kleinbürgerliche Vorstellungen" verhöhnte.
Die Folge davon war das Scheitern der Studentenbewegung und ihre Aufsplitterung u.a. in bewaffnete Revolutionäre, Reformsozialisten, orthodoxe Kommunisten, Maoisten/Stalinisten und undogmatische Sozialisten. Uns sollen jetzt hier nur die Letztgenannten interessieren, die in den letzten Jahren politisch immerhin einiges erreicht haben:
Der Teil der Neuen Linken, der z.B. in der Anti-Atomkraft-Bewegung und in den alternativen Gruppen und Listen organisiert ist, muß weltanschaulich durchaus ernstgenommen werden. Hier sind junge Idealisten und Revolutionäre am Werk. Wie ich schon in "Glaube und Kampf" ausführte, muß diesen jungen Menschen klar gemacht werden, daß sie, wenn sie beginnen, sich allmählich von marxistischen Dogmen zu lösen und eine neue Art von Sozialismus suchen, unweigerlich in den Bannkreis faschistischer - wenn nicht sogar nationalsozialistischer - Vorstellungen geraten.

Seit die undogmatische Linke anfängt, sich ernsthaft mit den Schwächen der marxistischen Dogmatik zu befassen, bewegt sie sich unmerklich auf uns zu, ohne es zu wollen, ohne daß es ihnen bewußt wird und unter Beibehaltung ihrer geistlosen, pseudomoralischen "antifaschistischen" Phraseologie.
So stimmen Nationalsozialisten und undogmatische Sozialisten - freilich auch Maoisten/Stalinisten - in verschiedenen Punkten der Kapitalismuskritik und des Antisemitismus überein, stehen beide gegen die Aufteilung und Unterwerfung der Welt zwischen Kapitalismus und mosaischem Kommunismus, suchen einen Dritten Weg zwischen den Supermächten und ihrer Ideologie; und sie sind Revolutionäre. Die Neue Linke beginnt, die nationale Frage zu entdecken, während uns auffällt, daß Korporativismus und rätedemokratische Vorstellungen manche Gemeinsamkeiten haben.
Und gelegentlich kommt es am Rande der politischen Auseinandersetzungen zu beide Seiten verblüffende weltanschaulichen Begegnungen: Bei Kundgebungen gegen den sowjetischen Imperialismus, bei der Unterstützung der palästinensischen Revolution, beim Protest gegen Umweltzerstörung.

Selbstverständlich überwiegen immer die Unvereinbarkeiten, da die Linke aus einem ganz anderen Lebensgefühl heraus handelt und der Nationalsozialismus bleibt ein zuverlässiges Bollwerk gegen jede Art von marxistisch verbrämter Sklaverei, aber in dem Maße, in dem die junge Linke an marxistischen Dogmen zu zweifeln beginnt, kommt es dennoch, wie früher schon einmal, zu Berührungen zwischen "rechten Leuten von links" und "linken Leuten von rechts", zwischen undogmatischen Sozialisten und revolutionären Nationalsozialisten. Diese Berührungen müssen wir nutzen, um diesen irregeleiteten, jungen Idealisten den Glauben an ihr Volk zurückzugeben, ohne ihnen den Traum von der Revolution zu nehmen.

Träger der Revolution aber ist das ganze Volk - nicht das Proletariat.

Gestalter der Revolution ist der Nationalsozialismus. Im Nationalsozialismus vereinen sich letztlich alle nationalen, sozialistischen und revolutionären Strömungen und gestalten den Volksstaat der Zukunft. Es ist nicht der Wunsch der Arbeiterschaft, die Aufgabe zu erfüllen, die Karl Marx ihm zugedacht hatte. Dazu kann der Arbeiter nur mit Gewalt gezwungen werden. Ziel des Arbeiters ist es vielmehr, gleichberechtigter und geachteter Angehöriger der Volksgemeinschaft zu werden. Dafür kämpft die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei!
Wenn wir also einen Volksstaat und nicht eine Parteidiktatur errichten wollen, so müssen wir uns an das Volk wenden, statt dem Proletariat eine Aufgabe zu geben, die es nicht erfüllen kann und nicht erfüllen will.

Einige idealistische Schwärmer setzen sich für die ganze MENSCHHEIT ein.
Wir wollen auch hier davon absehen, daß sowohl die Hochfinanz, wie die kommunistische Führungsclique - beide unter zionistischem Einfluß - diese Tendenzen mißbrauchen, um den Aufbau des von ihnen geplanten Weltzwangsstaates voranzutreiben. Auch ohne diesen Mißbrauch bliebe die Menschheitsideologie ein verderblicher Wahn. Zwar stimmt es, daß die Menschheit zum ersten Mal in ihrer Geschichte vor fast unlösbaren weltweiten Problemen steht, die im nationalstaatlichen Rahmen nicht mehr zu überwinden sind und gemeinsame, übergreifende Maßnahmen erfordern.

Die Erfahrung lehrt uns aber, daß Zusammenarbeit oder gar Zusammenschlüsse nur dann möglich sind, wenn entweder eine große gemeinsame Aufgabe oder eine für alle lebensbedrohende Gefahr besteht. Beides ist nicht der Fall, wenn man die gesamte Menschheit im Auge hat. Im Gegenteil:
Die weiße Welt würde untergehen, wenn sie ohre Aufgabe darin sähe, den Rest der Menschheit so zu fördern, wie es eine abstrakte planetarische Gerechtigkeit fordert. Wir könnten weder unseren Lebensstandard, noch unsere technische und wissenschaftliche Entwicklungshöhe halten und unsere rassische Schwäche würde unter diesen Umständen sogar unser biologisches Überleben in Frage stellen.
Die Interessen- und Zielkonflikte zwischen den Rassen sind so grundsätzlich und unvereinbar, daß gesamtplanetare Lösungen noch sehr lange Zeit völlig undenkbar bleiben. Auch eine große gemeinsame Bedrohung ist nicht in Sicht. Zwar erfordern die Probleme des nächsten Jahrtausends übernationale, politische Einheiten - aber auf rassischer Grundlage!

Es ist die weiße Welt, die vor gemeinsamen Aufgaben steht und denselben Gefahren ausgesetzt ist, nicht die Menschheit. Deshalb ist unser Ziel auch die arische Völkergemeinschaft und nicht eine unrealistische, schwärmerische Auffassung von einer Menschheit, die es als Einheit nicht gibt und in absehbarer Zeit allenfalls als abschreckende Drohung einer zionistisch beherrschten Sklavengesellschaft geben kann, in der die weiße Rasse zur Rassenmischung gezwungen oder verführt wird und so von der Welt verschwindet.
Bündnisse und Zusammenschlüsse mit fremdrassigen Völkern sind möglich und nützlich - wie einst die Achse Berlin - Tokio - oder in Zukunft die Einheit des römischen Erdkreises. Das sind Erfordernisse einer verantwortungsvollen nationalen Politik.

"Die Menschheit" dagegen bleibt eine Illusion, die den Rassenkampf als Grundtatsache vergißt, weil sie zur Kapitulation bereit ist. Der ewige Friede ist eine Wahnvorstellung - und nicht einmal eine sonderlich Schöne! Denn er bedeutet das Ende einer Welt, wie wir sie kennen, eine Welt des Kampfes und der männlichen Bewährung. Es wäre der lähmende Endzustand einer sterbenden Rasse, die sich in einen Schmollwinkel der Weltgeschichte zurückgezogen hat und darauf wartet, wer ihr das Fell über die Ohren zieht und das Fleisch verteilt.

Wir haben gesehen, daß der Materialismus unmenschlich, die religiöse Prägung eine vergangene Geschichtsepoche und die Bindung an die Freiheit des Einzelmenschen, an das Proletariat oder gar die Menschheit ein Irrweg menschlichen Denkens ist. So verweist uns unser Verstand ebenso wie das ewige Gesetz der Natur auf die Grundgliederung allen Lebens:
Wir erkennen erneut die Wahrheiten des Nationalsozialismus - mögen sie uns gefallen oder nicht.

Es waren unsere englischen Kameraden, die meines Wissens nach dem Krieg diese Grundwahrheit als erste zusammenfaßten in der kurzen und einprägsamen Losung, die heute die politische Arbeit von Nationalsozialisten in der gesamten arischen Welt bestimmt:

For race and nation!
Für Rasse und Nation!

Der aufmerksame Leser wird vielleicht bemerkt haben, daß ich öfter einen Unterschied erwähnte in der Beurteilung von Nationalsozialismus und Faschismus. An dieser Stelle ist es sinnvoll, den Unterschied zu erläutern. Ich tue dies nicht, um etwa einen Graben aufzureißen zwischen uns und den faschistischen Kameraden, oder gar um dem Faschismus Irrtümer nachzuweisen:
Der Faschismus ist in unserem Kulturkreis die einzige Weltanschauung, die dem Nationalsozialismus nicht feindlich gegenübersteht. Vor, während und nach dem Krieg haben Faschisten Seite an Seite mit uns gekämpft, am Anfang - in den zwanziger Jahren - war die Faschistische Revolution für uns ein leuchtendes Beispiel und ein ermutigendes Signal - Adolf Hitler: "Das Braunhemd hätte es ohne das Schwarzhemd wahrscheinlich nie gegeben."

Dennoch ist der Nationalsozialismus nicht einfach ein deutscher Faschismus.
Natürlich überwiegen in Form und Inhalt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede werden noch dadurch zusätzlich verwischt, daß es in fast allen faschistischen Bewegungen der weißen Welt nationalsozialistische Strömungen gab und gibt. Und einige dieser Bewegungen bezeichneten sich nur aus Gründen der politischen Taktik als Faschisten statt als Nationalsozialisten.

Wenn wir Nationalismus, Sozialismus - als korporativistische Volksgemeinschaftsidee verstanden - und das Wissen um die Bedeutung der Rasse als die wesentlichen Grundlagen unseres Glaubens bezeichnen und im Kapitalismus, Kommunismus und Zionismus unsere Hauptfeinde sehen, so erkennen wir schnell den entscheidenden Unterschied - Der Faschismus ist nicht unbedingt rassisch geprägt und sieht nicht unter allen Umständen im Zionismus einen Gegner.

Deshalb hat es nach dem Krieg auch durchaus faschistische - aber keine nationalsozialistischen Staaten gegeben - und zwar unabhängig von der rassischen Herkunft dieser Systeme. Die bekanntesten unter ihnen:
Argentinien unter Peron, Indonesien unter Sukarno, Ägypten unter Nasser und der afrikanische Ghana unter Kwame Nkrumah. Ja - man könnte unter Umständen in extremer Zuspitzung den Zionismus als eine Art jüdischen Faschismus bezeichnen.

Während sich also der Nationalsozialismus bewußt auf die weiße Rasse beschränkt und deshalb auch wegen der gemeinsamen Probleme, Aufgaben und Interessen seine weltanschauliche Einheit und Geschlossenheit währt - so kann es beispielsweise zwischen dem deutschen, englischen oder amerikanischen Nationalsozialismus niemals zu einem ernsthaften Konflikt kommen - , müssen wir bei den faschistischen Bewegungen wissen, daß Bündnisse erst geschlossen und ausgehandelt werden müssen und sich nicht zwangsläufig aus den weltanschaulichen Gemeinsamkeiten ergeben.
Der Faschismus ist auf Grund seiner fehlenden rassischen Grundlage auch mehr als wir auf den Staat und seine Form ausgerichtet. Sein Nationalismus ist mitunter altmodischer und nicht zukunftsorientiert -Staatsnationalismus statt wie bei uns Volksnationalismus. Deshalb sind im äußersten Fall Konflikte und sogar Kriege zwischen faschistischen, niemals aber zwischen nationalsozialistischen Staaten denkbar.

Wir haben es zu respektieren, wenn weiße Völker sich für den Faschismus, statt für den Nationalsozialismus entscheiden, aber die Kameraden müssen sich der Probleme dieser Entscheidung bewußt sein. Deshalb habe ich die Unterschiede zwischen beiden Ideen einmal so deutlich ausgesprochen, ohne damit die alte, bewährte Kameradschaft zwischen der nationalsozialistischen und der faschistischen Revolution zerstören zu wollen.
Hierin liegt der Sinn unseres persönlichen und unseres völkischen Lebens. Der Kampf um das Weiterleben und um eine neue Blüte der arischen Menschheit verschmelzt unser kleines Ich mit dem gewaltigen Strom der Geschichte. Vor unseren Augen ersteht der Traum einer neuen Hochkultur. In wenigen Jahren tritt der Arier in ein neues Jahrtausend seiner geschichtlichen Existenz. Es liegt an uns allein, ob dieses zum Grabstein oder zum Mahnmal einer neuen Größe wird.

Wir Nationalsozialisten wollen die Ordnung des nächsten Jahrtausends gestalten! Wir können nicht ahnen, wie diese Neue Ordnung einmal endgültig aussehen wird. Wir stehen mit klopfenden Herzen vor dem Tor in einen unvorstellbar große, schöne und überwältigende Kultur. Wir werden sie nicht mehr schauen, aber wir brechen ihr Bahn.
Wer vermag zu sagen, wie ein Reich aussehen wird, in dem der Arier sich wieder als Kulturschöpfer erweisen kann, ein Reich, dem das Wissen und aller Reichtum dieser Erde einmal zur Verfügung stehen wird? Und nicht nur diese arische Weltordnung ist unser Ziel. Dahinter steht noch ein geheimer Traum, das letzte, verborgene Ziel: Der Neue Mensch!

Nietzsche sagt: "Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll."
Hier stehen wir gläubig und erschüttert vor der äußersten und letzten Grenze unserer nationalsozialistischen Weltanschauung , hinter der sich erst der Sinn der Entwicklung allen Lebens, der Sinn der Evolution enthüllen wird. Der Mensch, der alles ausschöpft, das in seinem Inneren verborgen liegt, der sich anschickt, das Universum zu erobern und die Zeit zu besiegen, der Mensch, der sich selbst nur als Brücke zu etwas unvorstellbar Großem und Neuem begreift, der den nächsten Schritt in der Evolution wagt.
Hier muß der Kämpfer schweigen, kann nur noch der Dichter sprechen. Wer ein Gefühl von Größe in sich spürt, dem mag Nietzsches Zarathustra eine Ahnung der letzten Dinge vermitteln.

Es ist ein Traum, der hinter allem steht. Ein Traum, so alt wie die arische Rasse:
Überall baute der arische Mensch gewaltige Tempel, hohe Türme und mächtige Pyramiden, um dem Himmel nahe zu kommen und nach den Sternen zu greifen. Heute ist uns nicht mehr vergönnt, als diesen Zipfel des Geheimnisses unseres geschichtlichen Seins und unseres Lebens zu ergreifen.
Unsere Sehnsucht ist die nach dem Neuen Menschen, der die Geschichte der Menschheit rechtfertigt und vollendet. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.

Nur der Nationalsozialismus, der alle Kräfte und Möglichkeiten der arischen Rasse in sich vereint, kann den Neuen Menschen formen und heranzüchten, denn diese Entwicklung ist ebenso sehr geistig wie biologisch bestimmt. Wir werden es versuchen.

Für Rasse und Nation!






Staats- und Regierungsform

Wir Nationalsozialisten stehen der Frage nach der äußeren Form des Staates eher gleichgültig gegenüber. Der Volksstaat der Zukunft ist ein nationalsozialistischer Weltanschauungsstaat, in dem die Partei die geschichtliche Sendung der Nation verkörpert. Das bedeutet:
Die nationalsozialistische Idee ist die verbindliche Grundlage des völkischen Lebens. Das ist das Entscheidende, demgegenüber hat die formale Ausgestaltung nur eine vergleichsweise geringe Bedeutung.

In seinem politischen Testament hat Adolf Hitler die in ihm verkörperte Einheit von Staats-, Regierungs- und Parteiführung selbst wieder aufgelöst und durch die Ernennung eines Reichspräsidenten, eines Reichskanzlers und eines Parteiministers eine Neugliederung der politischen Ordnung vorgenommen. Tatsächlich erscheint diese Ämterhäufung in dem Augenblick unzweckmäßig, in dem nicht länger ein alles überstrahlendes Genie - wie es unser Führer war - die Zügel in der Hand hält.

Langfristig ist es sinnvoll, zu einer monarchischen Ordnung zurückzukehren. Die von uns angestrebte Einigung Europas und die enge Verbindung mit den anderen Nationen weißer Rasse und dem islamischen Kulturkreis wird auch staatsrechtliche Folgen haben. Aus der sich vertiefenden Verbundenheit zwischen den Völkern werden sich gemeinsame Institutionen ergeben, von denen sich die des symbolischen gemeinsamen Staatsoberhauptes als erste anbietet.
Eine Personalunion zwischen dem Amt des Führers der deutschen NS-Bewegung und dem des gemeinsamen Staatsoberhauptes ist aber für die anderen Völker unseres Lebensraumes ebenso schwer erträglich, wie eine Wahl dieses obersten Symbols dieser Völkergemeinschaft nur durch das deutsche Volk. Andererseits ist es der deutschen Nation nicht zuzumuten, sich von anderen Völkern in die Gestaltung ihres staatlichen Lebens hineinreden zu lassen, indem man sich auf eine gemeinsame Wahl einläßt, bei der womöglich ein nichtdeutsches Staatsoberhaupt herauskäme.

Hier bietet die Monarchie einen angemessenen Ausweg. Außerdem entspricht das Kaisertum sowohl der deutschen, wie der römisch-abendländischen Tradition. Die Monarchie verkörpert Legitimität und Stabilität und hebt das Amt des Staatsoberhauptes heraus aus der Hektik und dem politischen Streit. Sie wird damit zum ruhenden Pol im Prozeß der ständig fortschreitenden Revolution und in unserer schnellebigen Zeit des immerwährenden politischen und gesellschaftlichen Wandels.
Auch in der Entwicklung der Wiederannäherung der, solange voneinander getrennten, deutschen Teilstaaten und Grenzlandprovinzen vermag die Monarchie als einigendes Band zu wirken. Insgesamt sprechen mehr Argumente für, als gegen ein deutsch-römisches Kaisertum: Es ist die alte Frage an das Abendland - Chaos oder Imperium?

Die frühere Ablehnung monarchistischer Restaurationstendenzen durch die nationalsozialistische Bewegung ergab sich aus der geschichtlichen Nähe zum willhelminischen Kaiserreich und dem notwendigen Kampf gegen die Macht der Reaktion, die sich auch der monarchischen Gefühle vieler Deutscher bediente, um den Nationalsozialismus zu bekämpfen.
Das hat sich geändert: Der Monarchismus ist in Deutschland keine eigenständige politische Kraft mehr. Deshalb können wir heute unvoreingenommen darüber nachdenken, ob der nationalsozialistische Volksstaat sich nicht langfristig eine monarchische Form geben sollte. Wenn wir uns einmal dazu entschließen sollten - und dies ist nicht etwa ein vordringliches politisches Problem oder gar ein unverzichtbarer Teil unserer Idee -, müssen wir nur auf zwei Dinge achten:

Wir müssen sicherstellen, daß das Kaisertum ausschließlich ein Symbol bleibt und verhindern, daß reaktionäre Kräfte im Schatten des Thrones erstarken und eine eigenständige "kaiserliche" Politik zu treiben versuchen - wie gefährlich eine solche Entwicklung wäre, zeigt das spanische Beispiel, wo ausgerechnet der König, den Franco als Garant der Stabilität National-Spaniens ansah, den Weg in die Niederungen der Demokratie und damit in den Niedergang freimachte.
Wenn wir bereit sind, das Amt des Staatsoberhauptes aus jedem politischen Streit herauszuheben und die Erbmonarchie wieder einzuführen, so müssen wir andererseits darauf bestehen, daß das Amt des Regierungschefs mit dem des Parteiführers der NSDAP stets unauflöslich verbunden bleibt. Ich sprach ursprünglich von den drei Ebenen des völkischen Lebens. Die erste Ebene - der Sinn und die Aufgabe der Nation - wird von der Partei gestaltet, durch die nationalsozialistische Weltanschauung für alle Zeiten bestimmt und durch die unwandelbare Form der Erbmonarchie womöglich symbolisiert.

Die zweite Ebene ist die tägliche Regierungs- und Verwaltungsarbeit. Auf dieser Ebene stellen sich uns zwei Aufgaben:

  • Die Regierung muß Schritt um Schritt die Ziele unserer Bewegung verwirklichen und darf die geschichtliche Aufgabe der Nation niemals aus den Augen verlieren.

  • Die Regierung muß sich den wachsenden Problemen einer hochentwickelten Industriegesellschaft stellen und sie lösen.

Die erste Aufgabe ist die der Zielrichtung unserer Politik. Sie wird gelöst durch die Einheit von Partei und Staat.
Die zweite Aufgabe erscheint der Masse unseres Volkes ungleich wichtiger. Niemand soll sich da täuschen:
Wenn unser Volk noch einmal all seine Hoffnung in die nationalsozialistische Bewegung setzt, so wird dies nicht um unserer Weltanschauung willen geschehen, sondern weil Demokraten und Kommunisten die Probleme und Krisen nicht mehr bewältigen können und wir darin - wie schon einmal - die Einzigen sind, die den Karren aus dem Dreck ziehen können.

Es wird dem Volk gleichgültig sein, was wir vom Zionismus halten, ob wir für die Monarchie oder die Republik sind, ob diktatorisch oder parlamentarisch regiert wird. Das Volk wird von uns erwarten, daß wir die Wirtschaft in Ordnung bringen, die Ausländer nach Hause schicken, die Energieversorgung sichern, die Kriminalität besiegen und die Arbeitslosigkeit beseitigen - um nur einige Beispiele zu nennen.
Der nationalsozialistische Volksstaat wird deshalb keine Parteidiktatur sein. Wir werden es nicht zulassen, daß experimentierfreudige Ideologen die Regierungsarbeit beherrschen. Die Regierung wird vor schweren - fast unlösbaren - Problemen stehen - schon weil wir mutmaßlich wieder im letzten Moment erst gerufen werden, um Wunderdinge zu vollbringen. Diese Probleme werden von Fachleuten gelöst werden müssen.
Bei uns wird Leistung und Erfolg zählen - nicht das Parteibuch!

Damit wird das Zeitalter der demokratischen "Universalgenies" zu Ende sein, die gestern als Landwirtschaftsminister, heute als Finanz- und morgen gar als Verteidigungsminister ihr Unwesen treiben. "Rechtgläubigkeit" ist nicht entscheidend, sondern der Erfolg. Daß die Politik dennoch auf nationalsozialistischer Grundlage betrieben wird, dafür sorgt der Regierungschef, der ja auch die Partei führt. Im übrigen aber ist es nicht Aufgabe der Partei, die Regierungstätigkeit zu übernehmen, sondern lediglich, sie zu überwachen.
Die Tätigkeit auf dieser zweiten Ebene ist ebenso ein Beruf, wie andere auch. Sie verlangt eine sorgfältige Ausbildung, über die später noch zu sprechen sein wird und ist keine ideologische Spielwiese und kein Feld für Mehrheitsentscheidungen. Sie ist ein Dienstleistungsunternehmen für unser Volk und seine geschichtliche Sendung.

Wenn all diese Grundsätze beachtet worden, wird der Nationalsozialismus eine Neue Ordnung begründen und die Prophezeihung des Führers erfüllen:
"Der Nationalsozialismus wird die nächsten tausend Jahre der deutschen Geschichte bestimmen. "







2. DIE PARTEI

"Rebellion ist gerechtfertigt" - Mao Tse-tung

Das historische Beispiel: Die Kulturrevolution

1949 rief Mao Tse-tung in Peking die Volksrepublik China aus. Damit fand ein langjähriger Bürgerkrieg zwischen National- und Rotchinesen sein vorläufiges Ende.

Im Zusammenhang unserer Überlegungen über den nationalsozialistischen Volksstaat sollen uns Leistungen, Erfolge, Irrtümer und Verbrechen des kommunistischen Regimes in China nicht beschäftigen. Es schien sich ja auch zunächst nicht wesentlich von anderen marxistischen Herrschaftssystemen zu unterscheiden und selbst der Bruch zwischen Moskau und Peking nach dem Tode Stalins hatte vor allem Gründe, die sich aus den nationalen Beziehungen zwischen China und Rußland und ihrer Geschichte ergaben. Dies alles interessiert uns weltanschaulich nicht. Wir betrachten hier nur ein Ereignis in der politischen Geschichte der Volksrepublik China, die sog. "Kulturrevolution", mit der der Maoismus ideologisch sich vom mosaischen Kommunismus löste und die auch für uns von Bedeutung ist.

Jeder Weltanschauungsstaat, der von einer Einheitspartei beherrscht wird, steht - unabhängig von seiner ideologischen Ausrichtung - vor denselben entscheidenden Problemen:
Die revolutionäre Partei, die die Macht im Staat eroberte und ihre Weltanschauung dem nationalen Organismus aufprägte, verwandelt sich gewöhnlich in der Folgezeit als Staatspartei in einen bürokratischen Apparat, dessen Mitglieder vornehmlich interessiert sind an Machterhaltung, Privilegien und einer möglichst reibungslosen Verwaltungsarbeit. Der revolutionäre Schwung versiegt, Karrieristen durchsetzen die Partei und verdrängen die Idealisten der ersten Stunde.
Dies ist ein Problem der KPDSU ebenso, wie es beispielsweise eines der PNF, der Faschistischen National Partei Italiens, war. Und wenn wir uns selber gegenüber ehrlich sind, ist festzustellen, daß auch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei sich in dieses Verhängnis einer Staatspartei teilweise verstrickt hat:
Anders wäre das böse Wort von den "Goldfasanen", das gelegentliche Versagen der Gauverteidigungskommissariate am Ende des Krieges, die ja Parteidienststellen waren, der jähe Zerfall des Millionenheeres der Partei nach der Kapitulation, der unwürdige, kriecherische Opportunismus früherer Parteigenossen, die dem Besatzungsregime dienten und dienen und die Tatsache nicht zu verstehen, daß erst eine neue Generation heranwachsen mußte, damit die Wiedergeburt der nationalsozialistischen Bewegung möglich wurde.

Wir jungen Nationalsozialisten dulden es nicht, wenn die ewigen Heuchler, die Feinde unseres Volkes und unserer Idee, Partei und Staat des Dritten Reiches verdammen und kritisieren. Aber wir selber müssen unter uns auch lernen, Fehler einzugestehen und uns darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft - in unwandelbarer Treue zu Volk und Bewegung - es besser machen können.

Auch die KP Chinas schien dieser offensichtlich zwangsläufigen Sackgasse einer Staatspartei nicht entgehen zu können. Doch nach über einem Jahrzehnt der totalen Macht schreckte eine Losung Mao Tse-tungs die Millionenmassen von enttäuschten und idealistischen Revolutionären, vor allem in der Jugend und die satten, selbstzufrieden gewordenen Parteibonzen auf: Rebellion ist gerechtfertigt!
Es wurde zur Losung der Kulturrevolution. Außerhalb Chinas haben nur wenige Menschen begriffen, welche Tragweite diese Revolution eigentlich für uns alle hat. Den meisten erscheint sie nur als ein unbegreifliches Ereignis in einem exotischen Land. Für die Revolutionäre aber, die es für unumgänglich halten, daß eine einzige Partei alle Kräfte eines Volkes organisiert, die aber an der scheinbar unvermeidlichen Entwicklung einer neuen "Klasse", einer Bonzenherrschaft, verzweifelten, wurde die Kulturrevolution zum Fanal der Hoffnung.

Rebellion ist gerechtfertigt!
Zum ersten Male in der Geschichte erklärte ein siegreicher Revolutionär, daß auch Jahre nach dem Sieg ein Grund zur Rebellion vorhanden ist.

Revolution wurde nicht mehr als ein einmaliges Ereignis begriffen, sondern als eine dauernde, verpflichtende Aufgabe! Hierin liegt die eigentliche Bedeutung der Kulturrevolution für jeden Revolutionär. Niemand soll mir sagen, daß diese Kulturrevolution "marxistisches Teufelswerk" sei. Wir Nationalsozialisten stehen vor derselben Aufgabe. Auch wir sagen:
Revolution ist nicht die Machteroberung einer revolutionären Partei, sondern eine geistige Umwälzung, die auch nach dem Sieg eine ständige Verpflichtung und Bereitschaft zum revolutionären Kampf erfordert!

Nichts anderes meinten die SA-Kämpfer der Jahre 33/34, wenn sie von der Notwendigkeit sprachen, daß "die Revolution weitergehen, eine soziale Revolution der nationalen folgen müsse", kurz, daß die Zweite Revolution ein verpflichtendes Ziel des revolutionären Nationalsozialismus ist.

Rebellion ist gerechtfertigt!
Diese Erkenntnis Mao Tse-tungs, die ebensogut Ernst Röhm bereits 1934 hätte aussprechen können, verdanken wir dem Beispiel der chinesischen Kulturrevolution. Deshalb ist es richtig, den Nationalsozialismus in das Spannungsfeld zwischen Louis Napoleon und Mao Tse-tung zu stellen. Beide historischen Beispiele mögen uns zum Nachdenken veranlassen, selbst wenn wir mit Recht nicht einfach nachahmen wollen und können.

Natürlich hatte die Kulturrevolution auch ihre Schattenseiten! Sie warf die wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Entwicklung Chinas um Jahrzehnte zurück und hatte in ihrem Verlauf mehr Ähnlichkeit mit einer Katastrophenpolitik, als mit einer verantwortungsvollen Wahrnehmung der Aufgaben, die einer Einheitspartei als Willensträger der Nation zufallen. Das zeigt aber nur die Begrenztheit der starrdogmatischen, marxistischen Ideologie, die von der Aufgabe der Partei eine Vorstellung in sich trägt, die mit den Interessen des Volkes wenig zu tun hat.

Für die nationalsozialistische Bewegung ist alles leichter. Wir müssen nicht zu einem so verzweifelten Mittel greifen, wie es die Kulturrevolution war, um die Erstarrung der Revolution zu verhindern, weil wir ein anderes Bild von der Aufgabe der Partei haben!
Es ist möglich, von Anfang an die nationalsozialistische Bewegung so zu organisieren, daß sie auch nach ihrem Sieg nicht zur Bonzenherrschaft entartet. Das will ich im Folgenden aufzeigen.

Rebellion ist gerechtfertigt!






Organisierter Lebenswille der Nation und einziger politischer Willensträger des Volkes

Auf allen drei Ebenen völkischen und staatlichen Lebens hat die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei einen Kampf- und einen Erziehungsauftrag zu erfüllen.

Auf der ersten Ebene stehen wir vor der Notwendigkeit, zunächst unsere nationalsozialistische Idee im Ringen der verschiedenartigsten Weltanschauungen, Ideologien und Sinngebungen des persönlichen und überpersönlichen Lebens kämpferisch durchzusetzen. In der Opposition sammeln sich deshalb in den Reihen der Bewegung bereits die besten, wertvollsten und opferwilligsten Menschen unseres Volkes:

Die besten Deutschen werden Nationalsozialisten, die besten Nationalsozialisten Parteigenossen der NSDAP.

Der Sinn unseres Kampfes ist die innere und äußere Befreiung unseres Volkes, die Schaffung einer wahren Volksgemeinschaft und die Bewältigung der nationalen und rassischen Zukunftsaufgaben mit dem Endziel einer neuen arischen Hochkultur, die den Weißen auf eine höhere Stufe der Menschheitsentwicklung hebt und letztlich den Neuen Menschen erschafft. Diese Zielsetzung läßt die nationalsozialistische Bewegung mit Recht als die "reine Verkörperung das Wertes von Rasse und Person", wie es Adolf Hitler in "Mein Kampf" ausdrückt, erscheinen.
Daher wissen wir unsere Weltanschauung allen Ideologien und Irrlehren überlegen und dazu bestimmt, dereinst wieder unsere Welt zu prägen. Das darf aber nicht dazu führen, die Hände in den Schoß zu legen und auf den Erfolg zu warten. Auch eine richtige und naturgemäße Idee siegt nicht zwangsläufig, sondern muß sich im Kampf mit ihren Gegnern bewähren und durchsetzen.

Die Alternative zum Sieg ist immer der Untergang. Es gibt keine Erfolgsgarantie in der Geschichte der Menschheit; es gibt nur den Kampf als Vater aller Dinge. Das ist für uns freilich kein Anlaß zur Resignation, sondern im Gegenteil äußerster Ansporn für unser kämpferisches Leben. Der Kampfauftrag der nationalsozialistischen Bewegung lautet also zunächst:
"Besiegt und vernichtet die Feinde unserer Idee und legt ein neues Fundament des völkischen Lebens!"

Wir dürfen diesen Kampfauftrag allerdings nie als Aufforderung mißdeuten, gleichsam mit "Feuer und Schwert" unseren Glauben auszubreiten und die Feinde mit Gewalt niederzuwerfen. Auch unsere politischen Gegner sind Volksgenossen. Wir müssen versuchen, sie zu verstehen und entsprechend behandeln, auch wenn sie in die Irre gegangen sind.
Eine wahre Volksgemeinschaft kann nicht auf Zwang und Unterdrückung begründet werden, sie muß aus der freiwilligen Zustimmung des Volkes erwachsen. So wird unser Kampf stets sinnvoll ergänzt durch den Erziehungsauftrag der nationalsozialistischen Bewegung.
Wir müssen dem Volk begreiflich machen, daß der Nationalsozialismus die einzige Zukunftshoffnung für Rasse und Nation ist - und ein aufrichtiges Angebot zum nationalen Neuaufbau. Nicht durch prahlerische Redereien und theoretische Erläuterungen sondern durch das praktische, vor gelebte Beispiel unserer revolutionären nationalsozialistischen Kampfgemeinschaft. Erst wenn wir auf diese Weise unser Volk überzeugt haben, wird die Zweite Revolution wahrhaft beginnen.

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei wird damit nach dem Sieg nicht mehr nur die Organisation der wertvollsten Menschen unseres Volkskörpers sein, sondern zum organisierten Lebenswillen der Nation schlechthin heranwachsen. Sie wird damit in der Zukunft jene Aufgabe ausfüllen, die im Mittelalter die katholische Kirche übernommen hatte - ohne aber wie jene, im Namen einer ungewissen Hoffnung auf ein Jenseits, den Geist der Menschen in allzu enge Schranken zu verweisen. Sie wird sich allerdings an der organisatorischen Stärke und der unbedingten Entschlossenheit jener Kirche ein Beispiel nehmen, die immerhin eine fast tausendjährige Ordnung begründete und beherrschte. Auch nach dem Sieg bleiben Kampf und Erziehung die Hauptaufgaben der nationalsozialistischen Bewegung.

Zwar ist nun der innere Feind niedergerungen und das Volk bekennt sich zur Zweiten Revolution, aber stets wird unsere Gemeinschaft durch äußere Gegner in kaum zu überschätzender Weise gefährdet bleiben. Und im Inneren müssen nicht nur die nie endenden Anschläge der Reaktion bekämpft werden, sondern es gilt ebenso, das Volk stets aufs neue von der Richtigkeit unseres Weges zu überzeugen.

Auch der nationalsozialistische Volksstaat ist kein Paradies. Er wird angesichts der Weltlage und -entwicklung schwerwiegende und einschneidende Maßnahmen zu treffen haben, vor denen die Demokraten, aus Unfähigkeit und aus Angst vor dem nächsten Wahltermin, solange zurückgeschreckt sein werden, bis sie auch von uns ohne schwere Opfer für die Bevölkerung kaum mehr durchgeführt werden können. In solchen Situationen, in denen es gilt, alle Kräfte unseres Volkes auf die Bewältigung der Zukunft zu richten, muß die Partei wahrhaft volkserzieherisch wirken können.
Zu diesem Zwecke ist es unumgänglich - wie 1933 im Gesetz über die Einheit von Partei und Staat festgelegt -, daß die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei erneut einziger politischer Willensträger des Volkes wird und die absolute und totale Macht in Deutschland für sich beansprucht: Die Partei wird keine Zweifel oder gar Widerstände am großen Aufbauwerk unserer Nation, oder gar an den Grundlagen des nationalsozialistischen Volksstaates zulassen und darüber wachen, daß Staat, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und die Korporationen einheitlich ausgerichtet bleiben und dem Volke dienen.

Man darf dies nicht mit einer Parteidiktatur verwechseln - wie beispielsweise der im kommunistischen Herrschaftsbereich. Die nationalsozialistische Partei regiert nicht, sie trifft keine politischen Einzelentscheidungen, die Mitgliedschaft in ihr ist keinesfalls Vorbedingung für einen beruflichen oder politischen Aufstieg. Sie wacht nur über das Fundament unseres Glaubens, kämpft gegen in- und ausländische Feinde und bleibt bemüht, das Volk im Sinne unserer nationalsozialistischen Weltanschauung zu erziehen. Sie fordert Loyalität gegenüber dem Staat des deutschen Volkes, aber mischt sich nicht unnötig in das Privatleben des einzelnen Volksgenossen ein.
Die nationalsozialistische Auffassung von der Aufgabe von Partei und Staat führt zwar nicht - wie ebenso häufig wie falsch behauptet wird - zur Diktatur, wohl aber zur Unterbindung einer grundsätzlichen Opposition und zum Verbot aller anderen politischen Organisationen. Das ist richtig und notwendig, weil sonst auf Dauer keine verbindliche Ordnung denkbar ist.

Wenn wir die drei politischen Ordnungssysteme - Kommunismus, Liberalkapitalismus und Nationalsozialismus (der Faschismus müßte hier gesondert erörtert werden, aber das ist nicht meine Aufgabe) - betrachten, so stellen wir fest, daß sie alle ohne Ausnahme eine Vorstellung vom "Ketzer" haben, diese als Feinde ansehen, verfolgen und unschädlich machen. Wenn wir in der Geschichte zurückblicken, dann erkennen wir, daß jedes Herrschaftssystem der Vergangenheit und Gegenwart Menschen, die gegen seine Grundlagen eingestellt waren oder zumindest wirksam gegen sie ankämpften, im Interesse seiner Selbsterhaltung bekämpfte.

Nur Systeme, die bereits den Keim des Todes in sich tragen, verzichten mitunter auf die Verfolgung ihrer Gegner. So unterschiedlich auch die Methoden sein können:
Grundsätzlich ist die "Ketzerverfolgung" eine Grundbedingung staatlicher Existenz - gleich, ob man diese nun Konterrevolutionäre, Dissidenten, Verfassungsfeinde oder Volksfeinde nennt. Folglich haben die Ausführenden auch stets ein gutes Gewissen, wobei sich der Gestapo-Beamte nur wenig vom KGB-Mann oder dem Verfassungsschutzagenten unterscheidet und alle zusammen nicht von den Inquisitoren des Mittelalters! Auch die Richter sind immer dieselben. Der Richter, der mich wegen meiner Gesinnung in Haft hält, könnte morgen schon die verurteilen, die im Augenblick Verrat am Volk begehen!

Natürlich kann man sich mit dieser Feststellung - so wichtig sie auch ist - nicht einfach zufrieden geben. Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit staatlicher Verfolgung der Opposition hängt stets von der Legitimität des herrschenden Systems ab: Die katholische Kirche begründete diese Legitimität einst mit dem Willen Gottes, der Kommunismus mit der historischen Aufgabe der Arbeiterklasse, der Liberalkapitalismus mit der - manipulierten - Zustimmung einer Mehrheit von Einzelmenschen der augenblicklichen Bevölkerung.
Wir hatten bereits erkannt, daß all diese Rechtfertigungen sehr brüchig und sogar schlicht falsch sind, daß allein das Volk als Träger des nationalen Lebenssinns und damit auch als Träger der Legitimität eines Herrschaftssystems in Frage kommt. Allein der Nationalsozialismus aber stellt das Volk in den Mittelpunkt seines Kampfes, wobei wir, anders als die Liberalisten, unter "Volk" nicht einfach die Gemeinschaft aller lebender Deutschen verstehen, sondern die gesamte Lebenskette von den Toten bis zu den noch Ungeborenen. Völkische Politik schließt immer die Achtung vor den Ahnen und die verantwortungsvolle Sorge um die künftigen Geschlechter mit ein. Die Legitimität eines Herrschaftssystems ruht danach ausschließlich auf drei Grundpfeilern:

  1. Achtung der Vergangenheit von Volk und Rasse
  2. Zustimmung der Bevölkerung
  3. Sorge um die Zukunft von Volk und Rasse.

Wird auch nur einer dieser drei Grundpfeiler mißachtet, so verliert das System seine Legitimität und ist unrechtmäßig. Es hat damit auch moralisch kein Recht, seine Feinde zu verfolgen, was es natürlich noch nie davon abgehalten hat, es trotzdem zu tun. Betrachten wir in diesem Licht erneut die drei Alternativen:

Der Kommunismus hat zwar eine idealistische Sicht der Zukunft und eine - zumindest in meinen Augen - richtige Erkenntnis der Vergangenheit, aber noch nie und nirgends hat der Kommunismus je in freier Wahl die Zustimmung der Bevölkerung für sich gewinnen können.

Dem Liberalismus ist es zwar in den Ländern des Westens gelungen, einstweilen die Mehrheit der Bevölkerung zu täuschen und zur Duldung des Systems zu bringen. Dieser Erfolg war aber nur möglich, weil die Demokraten hemmungslos und ausschließlich auf die niedrigsten Instinkte des Menschen setzten, diese noch verstärkten und vergötzten: Neid, Besitzgier und schrankenloser Egoismus!
Damit verleugnen sie die idealistische Tradition unseres Volkes und unserer Rasse: Sie schnitten sich selbst jede Verbindung zum Kraftquell der völkischen Geschichte ab. Sie verrieten und beschmutzten alles, was die Vergangenheit uns als Erbe zu treuen Händen überliefert hatte. Der Materialismus, der die Grundlage zur Zustimmung so vieler Volksgenossen wurde, zerstört auch alle Zukunftshoffnungen und die blinden Zufallsentscheidungen von Mehrheitsbeschlüssen, bzw. die Richtlinien der überstaatlichen Mächte wirken sich verheerend auf die Lebenschancen der kommenden Generationen aus.

Der Nationalsozialismus und seine Partei, als einzig rechtmäßiger Willensträger unseres Volkes, kann sich also im Bewußtsein seiner Legitimität ruhig und selbstbewußt zur Unterbindung jeder grundsätzlichen Opposition und zur Bekämpfung von Volksfeinden bekennen:
Wir Nationalsozialisten tun nicht mehr und nicht weniger als alle anderen Systeme, die noch zum Wunsch nach Selbsterhaltung fähig sind. Aber unser Handeln ist rechtmäßig und angemessen, weil der nationalsozialistische Volksstaat legitim ist und sich dem ganzen deutschen Volk in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verpflichtet weiß.

Auch dies ist allerdings kein "Feuer frei"' auf alle Andersdenkenden. Der nationalsozialistische Volksstaat wird niemand zwingen, so zu denken wie wir. Er wird nur sicherstellen, daß es keine organisierte, grundsätzliche Opposition gibt.
Es ist hingegen Erziehungsaufgabe der Partei, auch den weltanschaulichen Gegner davon zu überzeugen, daß er im Unrecht ist. Überzeugen kann man aber nur durch das vorbildliche Beispiel das eigenen Lebens und durch die Vermittlung des Wertes unserer völkischen und weltanschaulichen Gemeinschaft - und nicht mit dem Gewehr in der Hand!







Die Elite

Der Staat ist ein Instrument der Nation, die sich in ihm handlungsfähig organisiert. Er ist also der Nation untergeordnet und hat eine dienende Aufgabe zu erfüllen. Der Staat ist kein Selbstzweck, sondern ein Organismus, der die Machtmittel bereitstellt, um die ewige geschichtliche Aufgabe unseres Volkes zu bewältigen und damit die Ziele der nationalsozialistischen Weltanschauung zu erreichen - erste Ebene -, um durch eine verantwortungsvolle Regierungstätigkeit die Lösung der Zukunftsprobleme einer hochentwickelten Industriegesellschaft zu ermöglichen - zweite Ebene - und um durch seine korporative Grundgliederung das Leben des einzelnen Volksgenossen harmonisch in das Gefüge der Nation einzugliedern - dritte Ebene. Dabei umfaßt der nationalsozialistische Volksstaat alle Strömungen, Organisationen und Gliederungen des völkischen Lebens und richtet sie einheitlich aus. Wie schon erwähnt ist dies der Leitgedanke des korporativ organisierten Staatswesens.

Jeder Staat benötigt eine Führungsschicht. Nur allzu oft aber setzt sich diese über ihre dienende Funktion hinweg. Ihr Interesse gilt dann nur noch der Aufrechterhaltung ihrer eigenen Machtstellung ungeachtet der Interessen des Volkes. Außerdem beobachten wir, daß in allen Systemen des Westens und des Ostens nicht die Leistung zählt, sondern Zugehörigkeit zu einer verkrusteten, privilegierten Gesellschaftsschicht, bzw. die Parteizugehörigkeit und ideologische Rechtgläubigkeit. Die Führungsschichten der gegenwärtig herrschenden Systeme sind ausnahmslos Cliquen, die nur ihr eigenes Wohl im Auge haben und die zumeist fachlich und geistig ihren Aufgaben nicht gewachsen sind. Als dritter Stolperstein sorgen dann noch die erstarrten Strukturen dafür, daß Probleme nicht gelöst, sondern in der Hoffnung umgangen werden, sie würden von selbst verschwinden, wenn man nur lange genug darüber redet und sie mit den magischen Formeln der "Freiheitlich - Demokratischen Grundordnung" oder der "Diktatur des Proletariats" zudeckt.

Da aber weder das "Wirtschaftswachstum", noch der "unaufhaltsame Marsch in den Kommunismus" bemerkenswerte Erfolge erzielt, stehen die Wunderheiler beider Lager ziemlich dumm und hilflos vor den Scherben ihrer Politik und kümmern sich mehr und mehr um das einzige, wovon sie etwas verstehen: um die Erhaltung ihrer Macht. Es ist an der Zeit, diese Führungscliquen in die Wüste zu schicken und sie durch eine wirkliche Elite zu ersetzen.

Der nationalsozialistische Volksstaat beabsichtigt, eine Elitenbildung zu organisieren und damit vor allem die zweite Ebene - Regierungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsführung - aus den Ketten von verkrusteter Privilegienwirtschaft, Parteibuchfilzokratie und idealogischem Starrsinn herauszulösen. Diese Elite in Staat, Wirtschaft und Partei wird es lernen, sich wieder im preußischen Sinn als Diener am Ganzen zu begreifen. Wir unterscheiden zunächst im nationalsozialistischen Volksstaat zwei Eliten:

  • Die fachliche Elite und
  • die kämpferische Elite

Unter der fachlichen Elite verstehen wir jene Gruppe von Fachleuten, Wissenschaftlern, Forschern und Technokraten, ohne deren Hilfe kein modernes Staatswesen vorstellbar ist. Allzu oft aber wird diese fachliche Elite von sachfremden Zwängen und Ideologien in ihrer Arbeit behindert. Es gibt keine Probleme, die nicht befriedigend gelöst werden könnten - und sei es auch zunächst nur behelfsmäßig, wenn unser Wissen noch nicht ausreicht und die Forschung nicht so weit vorangekommen ist. Aber die unfähigen Führungscliquen, die nicht über den Tellerrand des heutigen Tages zu blicken vermögen und denen ein Glaube an die Zukunft in Wirklichkeit fehlt, hindern die fachliche Elite an der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Ein gutes Beispiel für diese künstlichen Hindernisse, die sich aus der ideologischen Starre der Führungscliquen ergeben, ist im Osten das Versagen der Wirtschaftsplanung und im Westen das Zurückschrecken vor dem Fortschritt der Genetik, der Erbwissenschaft und der Biologie überhaupt:
Die Träume des Nationalsozialismus von der Verbesserung unseres Erbgutes sind ihrer Verwirklichungsmöglichkeit längst sehr viel näher gekommen und an der Notwendigkeit von eugenischen Maßnahmen - Erbgesundheit und Rassenhygiene - gibt es wissenschaftlich keine Zweifel mehr. Auch hier hat die Zeit vielen früher als "pseudowissenschaftlich" gescholtenen Vorstellungen des Nationalsozialismus recht gegeben.

Das ist allerdings nur ein Beispiel von vielen. Die Fachleute jedes Wissensgebietes können ein Lied davon singen, welche Hindernisse ihnen politischer Unverstand und bürokratische Dummheiten in den Weg legen.
Es ist nicht einzusehen, wieso im hoch komplizierten Bereich von Staats-, Verwaltungs- und Wirtschaftsführung sachfremde Interessen, Ideologien und Rücksichten entscheiden sollen. Hier wird nur eine solche Ordnung Erfolg haben können, die der fachlichen Elite zwar den Rahmen vorgibt, sie aber im übrigen ungestört ihre Pflicht gegenüber Volk und Staat tun läßt. Dazu ist der nationalsozialistische Volksstaat entschlossen. Natürlich setzt eine solche Handlung eine verantwortungsbewußte Elitenbildung voraus. Das Erziehungswesen ist entsprechend zu ordnen:
In allen Bereichen der Erziehung und von frühester Jugend an muß die Begabtenförderung im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen. Das ist das Gegenteil der heutigen Vorstellungen, die eine ständige Leistungsminderung zur Folge haben. Bereits in der Volksschule müssen jene Jungen gefördert werden, die auf irgendeinem Gebiet besondere Begabung oder Fähigkeit zeigen - sei es Sport, Führungseigenschaft, Wissenschaft, Forschung oder Handwerk. Diese Begabtenförderung muß völlig unabhängig von sozialer Herkunft und wirtschaftlicher Situation durchgeführt werden. Auch wenn sich eine Begabung erst später zeigt, muß ein Übergang vom normalen Schulsystem in die Eliteschulen jederzeit möglich bleiben. Der Unterricht ist so zu führen, daß Körper und Geist, Willen, Charakter und Verstand gleichmäßig geschult und gefördert werden.

Die Eliteschulen des nationalsozialistischen Volksstaates sind keine weltanschaulichen Kaderschmieden, sondern dienen der Heranbildung der fachlichen Elite von morgen. Weltanschauliche Fragen sind hier also kein Hauptthema, sondern nur der große Rahmen - wie überhaupt stets der Grundsatz zu beachten ist, daß Nationalsozialismus im wesentlichen nicht gelehrt, sondern vorgelebt werden muß!

Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten des Dritten Reiches - die NPEA's, besser bekannt unter dem Kürzel Napola - sind uns in dieser Hinsicht ein Vorbild, auf dem wir aufbauen können. An die Eliteschulen schließt sich eine Hochschulausbildung an. Hierbei wird auch die deutsche Universität gänzlich anders gegliedert werden:
Das Schwergewicht wird auf Fachhochschulen und Eilte-Fachhochschulen zu legen sein, deren Lehrpläne und Erziehungsmethoden ähnlichen Grundsätzen folgen wie der NPEA's und die entsprechend den Berufserfordernissen zu gestalten sind. Die Ausbildung wird gestrafft und diszipliniert werden und gezielt auf die Führungspositionen vorbereiten, die die Hochschüler später einnehmen.
Demgegenüber wird die eigentlich wissenschaftliche Universität zahlenmäßig stark verkleinert, dafür aber auf einem sehr viel höherem Niveau arbeiten können und nur denen geöffnet, die für Forschung und Wissenschaft wirklich Neigung und Fähigkeit zeigen.

Auch die Hochschul- und Fachhochschulausbildung ist nicht zweckfrei, sondern dient wie alle anderen völkischen Gliederungen auch dem Volksganzen. Der nationalsozialistische Volksstaat beseitigt das heutige Bildungschaos und damit den eigentlichen Grund der zum Teil berechtigten Unruhe auf diesem Gebiet. Es bildet sich eine fachliche Elite von reifen und gefestigten Volksgenossen heran - keine seelischen Krüppel mehr -, die ihrem Volk dienen und befähigt sind, in Regierung, Verwaltung und Wirtschaft Führungsaufgaben zu übernehmen.

Zwischen Theorie und Praxis, zwischen weltanschaulichen Zielen und den Notwendigkeiten der täglichen Politik besteht eine natürliche Spannung. Die nationalsozialistische Bewegung sieht sich in diesem Spannungsverhältnis gefordert und muß sich hier bewähren:
Eine ausschließlich weltanschaulich bestimmte Regierung würde eine ideologische Politik treiben, die auf Illusionen beruhte und unser Vaterland ins Verderben stürzen könnte. - Eine Politik dagegen, die sich keinen höheren Zielen verpflichtet weiß und lediglich ihre Tagesarbeit tut, brächte nur wenig Fortschritt gegenüber den jetzigen Zuständen und lieferte die Deutschen deshalb dem allmählichen Volkstod aus. Diese Spannung zu ertragen und schöpferisch zu gestalten, ist Aufgabe der Partei:
Sie stellt die kämpferische Elite unseres Volkes und bildet damit das Gegengewicht zu einer rein technokratischen Herrschaftsausübung der fachlichen Elite, die leicht die übergeordneten Ziele aber auch die Probleme des einfachen Volksgenossen vergessen kann.
Die nationalsozialistische Bewegung will die Regierungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsführung nicht ersetzen, sondern darüber wachen, daß sie sich im Rahmen unserer Idee bewegt.

Wir hatten bereits festgestellt, daß die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei auf allen Ebenen des völkischen Lebens einen Kampf- und einen Erziehungsauftrag erfüllen muß. Um den Fachleuten und Technokraten geistig und organisatorisch gewachsen sein zu bleiben, muß sie also auch ihrerseits - ebenso wie der Staat - eine Elite heranbilden. Diese Parteielite muß die Werte unseres Glaubens politisch durchzusetzen wissen, ohne in ideologischer Besserwisserei zu erstarren. Auf der hier zu besprechenden zweiten Ebene lautet der Kampfauftrag der Partei:
"Verhindert eine Verselbständigung der fachlichen Elite, d.h. eine nicht mehr nationalsozialistischen Grundsätzen verpflichtete eigene Regierungspolitik und bleibt bestrebt im schöpferischen Ringen mit den zuständigen Fachleuten stets neue, durchführbare Planungen für eine völkische und rassische Zukunftspolitik durchzusetzen!"

Ebenso aber wie wir unsere politischen Gegner von einst nicht totschlagen, sondern zu überzeugen und zu erziehen suchen, so benutzen wir die Macht der Partei auch nicht für eine ideologische Regierungsführung, sondern sehen unsere Aufgabe darin, die zuständigen Fachleute von der Richtigkeit und Durchführbarkeit unserer Vorstellungen zu überzeugen. Nur wenn die fachliche Elite selber überzeugt ist, wird sie zum Nutzen unseres Volkes all ihr Können, ihr Wissen und ihre Phantasie einsetzen, um zum Erfolg zu gelangen. Diese Überzeugungsarbeit ist Aufgabe der jeweils zuständigen Parteidienststelle und Teil unseres Erziehungsauftrags.

Es ist dies die wohl anspruchsvollste und schwierigste Forderung an unsere Partei, sehr viel schwieriger als die kommunistische Methode, einfach als Staatspartei seinen Willen durchzusetzen, aber auch viel lohnender und erfolgversprechender.
Dazu ist es aber notwendig, eine kämpferische Eilte heranzubilden, die geistig der Fachelite gewachsen ist, aber zusätzlich als Speerspitze des revolutionären Nationalsozialismus mit Schwung und Phantasie jene Ziele ohne Schwanken verfolgt, die unsere Weltanschauung seit je her vorgegeben hat. Dies stellt aller höchste Anforderungen an die Nachwuchsschulung der NSDAP. Auch hier haben wir in den Institutionen des Dritten Reiches ein - wenn auch damals noch nicht ausgereiftes - Vorbild: Die Adolf Hitler - Schulen.

Diese Eliteschulen der Partei werden, auch wenn sie andere Schwerpunkte setzen, an die Schüler dieselben hohen Anforderungen stellen, wie die staatlichen Eliteschulen. Ihr Lehrplan wird ergänzt durch eine intensive weltanschauliche Formung und Schulung.

Um in den Reihen der Partei den revolutionären Schwung und Idealismus zu erhalten, müssen wir sicherstellen, daß in allen Bereichen die Anforderungen an Parteigenossen höher sind, die weltanschauliche Prägung zusätzlich zu den anderen Aufgaben erfolgt, daß der Einsatz für die Partei soweit wie möglich ehrenamtlich bleibt und weder Macht-, noch Aufstiegschancen mit sich bringt, die nicht durch fachliche und politische Leistungen oder Erfolge begleitet werden. Dies gilt natürlich auch für die Schüler an den Eliteschulen der Partei:
Da das Prinzip der Freiwilligkeit gewahrt bleiben soll, werden diese Schulen - anders als die staatlichen Eliteschulen - nicht bereits im Anschluß an die für alle Schüler gemeinsamen Volksschuljahre tätig. Sie stehen vielmehr jenen überzeugten und begeisterten nationalsozialistischen Jungen offen, die bereits mit Erfolg staatliche Eliteschulen besuchen und mindestens sechzehn Jahre alt sind.

Es war die Tragik unserer Bewegung, daß sie nur sechs friedliche Aufbaujahre gestalten konnte, von denen die ersten noch von den Nöten und der unseligen Erbschaft des demokratischen Systems geprägt waren. So konnte die Neugestaltung des Erziehungswesens im Dritten Reich noch keine langfristigen Wirkungen zeigen und ein Großteil der nationalsozialistisch geprägten Jugend hat sich in den letzten Kriegsjahren noch heldenmütig aufgeopfert, wie der Einsatz der HJ und der älteren Jahrgänge der NAPOLA-Schüler beispielhaft zeigt. Gebt uns eine Generation und wir bauen eine neue Welt!

Natürlich werden sich im Laufe der Generationen die Unterschiede zwischen der fachlichen Elite der Staatsführung und der kämpferischen Elite der Parteiführung allmählich verringern. Es ist aber nicht in unserem Interesse, daß sie ganz verschwinden:

Einheit von Partei und Staat bedeutet nicht Verschmelzung, sondern Ergänzung.

Es gibt nicht nur ein Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Praxis, sondern auch eines zwischen der hohen Bedeutung, die wir der Elitenbildung beimessen und der nationalsozialistischen Volksgemeinschaftsidee. Auch hier ist die revolutionäre Gradlinigkeit der nationalsozialistischen Bewegung gefordert. Verwandelt sich die NSDAP nach ihrem Sieg in eine bürokratische Staatspartei, so tritt sie dem Volksgenossen nur mehr als Teil eines fordernden, übermächtigen Staatsapparats entgegen und verliert damit früher oder später sein Vertrauen. Dann nutzt es auch nichts mehr, daß sie ohne Ansehen von Klassen- und Standesschranken eine völkische Elite heranbildet, denn auch diese wird dann nur noch als staatliche und nicht mehr in vollem Umfang als wahrhaft völkische Führung anerkannt und bewertet. Die Partei muß auch nach ihrem Sieg fest im Volk verankert bleiben, sein uneingeschränktes Vertrauen behalten und sich als dienender Teil der Volksgemeinschaft fühlen und entsprechend handeln.







Freiheit statt Demokratie

Der Begriff "Freiheit" gehört, ebenso wie "Friede", zu den am häufigsten mißbrauchten Schlagworten unserer Zeit. Auch hier erweisen sich die Demokraten, die von der BRD ständig als dem "freiesten Staat der deutschen Geschichte" sprechen, als üble Heuchler.
Demokraten haben noch nie ein Volk befreit, sondern allenfalls Teilbereiche "demokratisiert". Dabei kennen sie im wesentlichen nur zwei Maßnahmen der "Demokratisierung" - die der Wirtschaft und die der Politik. Beide führen nicht zu einer Befreiung des Volksgenossen:
Freiheit der Wirtschaft ist im Liberalkapitalismus stets die Freiheit von Konzernen und internationaler Hochfinanz, den Arbeiter ausnutzen und ausbeuten zu dürfen und die "Freiheit" des Arbeiters, sich zu organisieren, um durch das geschichtlich längst überholte Mittel des Streiks, die Volkswirtschaft lahmzulegen, zu zerstören und damit die eigenen Lebensgrundlagen zu gefährden. Wie kann man von Freiheit sprechen, wenn das Recht auf Arbeit nicht verwirklicht ist und der Arbeiter auf die Vorgänge im Betrieb, wo sich ein Großteil seines Lebens abspielt, kaum Einfluß hat? Und wie sieht es mit der politischen Freiheit aus?

Für die allermeisten Volksgenossen beschränkt sie sich darauf, alle vier Jahre ein Kreuzchen zu malen - in dem stolzen Bewußtsein, daß nunmehr, wie es das Grundgesetz formuliert, "alle Staatsgewalt von ihnen ausgegangen ist". Im übrigen schauen sie dann nur noch staunend zu, wie ihre "Vertreter" Politik machen - sorgsam kontrolliert von den Staatssicherheitsbehörden, die darüber wachen, daß kein Volksgenosse auf "verfassungsfeindliche" Ideen kommt! Tatsächlich entzieht sich der Bereich von Regierungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsführung schon längst jeder wirkungs- und verantwortungsvollen Mitbestimmung des Volkes. Da helfen auch alle demokratischen Beteuerungen nichts:
Es kann schon lange nicht mehr durch das Volk, sondern nur für das Volk regiert worden. Das wissen natürlich auch die Demokraten, nur sprechen sie es im Gegensatz zu uns nicht klar aus, weil die veralteten Mechanismen sogenannter "freier Wahlen" vorzüglich dazu geeignet sind, das Volk über die wahren Machtverhältnisse hinweg zu täuschen und ihnen die Macht zu erhalten.

Wir müssen dem Volk ehrlich sagen, daß es keine Demokratie-Volksherrschaft geben kann, sondern daß es nur darum geht, welche Führungsschicht die Macht hat - eine zionistenhörige, internationalistische und bunt zusammengewürfelte Clique, oder eine einheitliche, sorgfältig ausgebildete und verantwortungsbewußte völkische Elite.

Demokratie hat mit Freiheit nichts zu tun. Freiheit muß im privaten Lebensbereich des einzelnen Volksgenossen sichtbar werden:
In der Freiheit, eine Ausbildung zu erhalten, die wirklich den Erfordernissen der Zukunft entspricht. In der Freiheit, keine Angst mehr um seinen Arbeitsplatz haben zu müssen und natürlich in der Freiheit, in Heimatgemeinde und Betrieb eine wirksame Mitverantwortung übernehmen zu können.

Freiheit statt Demokratie:
Das bedeutet, Vertrauen in die Grundlagen des herrschenden Systems und in die fachliche Autorität der Regierungsarbeit haben zu können und auf der dritten Ebene - den persönlichen Lebensbereich - Mitverantwortung zu tragen. Dort, wo der einzelne Volksgenosse tatsächlich ein Recht, eine Verpflichtung und die Fähigkeit zur Mitverantwortung hat, sind wir Nationalsozialisten "demokratischer" als die Demokraten. Dann nur hier zeigt sich die Freiheit, hier sehen wir die Aufgaben einer deutschen Freiheitsbewegung, hier läßt sich eine freie, sozialistische Gemeinschaft gestalten.

Nur der Mensch ist frei, der seinen natürlichen Lebensbereich mit gestalten kann - nicht der, dem man beigebracht hat, an der richtigen Stelle ein Kreuzchen zu machen; das kann ein Schimpanse auch. Im wesentlichen sehen wir drei völkische Organismen, durch die das Leben des Volksgenossen geprägt und gestaltet wird und in denen sich sein Leben abspielt:

  • Familie
  • Gemeinde
  • Betrieb.

Der FAMILIE, als der kleinsten, natürlichen Zelle der Volksgemeinschaft, gilt der besondere Schutz des nationalsozialistischen Volksstaates. Familie ist keine Privatsache, sondern Staat und Partei tragen gemeinsam die Verantwortung dafür, daß die Familie ihre Aufgaben und Pflichten gegenüber der Gemeinschaft erfüllen kann:
Die Familie muß geistig, seelisch und körperlich gesund sein, sie muß genügend Kinder hervorbringen und diese in ihren ersten Lebensjahren so erziehen, daß später aus ihnen gesunde und verantwortungsbewußte Staatsbürger und Volksgenossen werden.

Der Staat kann und darf hier nicht mehr tun, als durch gesetzliche Förderungsmaßnahmen gute Rahmenbedingungen herzustellen. Die Partei aber muß die Familien von ihren großen Pflichten gegenüber der Gemeinschaft überzeugen und gegen die Auflösungserscheinungen, wie sie in den heutigen Zelten des völkischen Zerfalls zu beobachten sind, ankämpfen. Diese drohenden Zeichen des Niederganges werden mit einer Machtübernahme durch die nationalsozialistische Bewegung nicht von heute auf morgen verschwinden, sondern sie fordern einen kämpferischen Einsatz der NSDAP.

Auch hier erkennen wir also wieder den Kampf- und Erziehungsauftrag der Partei:
In diesem Bereich liegt die Verantwortung für die Überzeugung und Eingliederung der Familie in die Volksgemeinschaft, vor allem in den Händen der NS-Frauenschaft.
Es ist die Aufgabe der nationalsozialistischen Frauen, als Stoßtrupp der gesamten deutschen Frauenarbeit, die Familie, von innen heraus, nationalsozialistisch zu gestalten und die Kinder im Sinne der Volksgemeinschaftsidee zu erziehen. Deshalb entschied der Führer in seiner Anweisung vom 14. März 1933, daß Großziehung und Betreuung von Kindern bis zu 10 Jahren der NS-Frauenschaft überlassen blieb. Im Jahrbuch 1938 der Reichsfrauenführung -Hauptabteilung Presse/Propaganda - heißt es in diesem Zusammenhang:
"Weit über 350.000 sechs- bis zehnjährige Jungen und Mädel gehören zu den Deutschen Kindergruppen ... . Da wird im Winter gebastelt und gearbeitet, um deutschen Kindern im Ausland eine Freude zu machen. Da entstehen kleine nützliche Dinge, mit denen die Mutter am Muttertag überrascht wird ... . Da wird beraten, was aus dem eigenen Spielschrank das Winterhilfswerk als Weihnachtsgeschenk für Grenzlandkinder gebrauchen kann.

Ehe das Kind "Volksgemeinschaft" verstandesgemäß aufnehmen kann, lernt es auf diese Weise seinen Inhalt durch die eigene kleine Tat ermessen. Ehe es von der Schicksalsverbundenheit aller Deutschen weiß, lernt es hier, sich freiwillig einzufügen in eine kleine Kameradschaft. Jung gewohnt, ist alt getan - wird es ihm später nicht mehr schwerfallen, als heranwachsender junger Mensch sich bewußt als Deutscher zu fühlen, der jedem jungen Deutschen - gleich welcher Herkunft - Kamerad ist. Als Pimpf und Jungmädel, als Hitlerjunge und BDM-Mädel wird der junge Mensch das noch viel besser verstehen, was die Kindergruppe in ihm wecken will.

Nicht politische Ideen oder Theorien sollen den Kindern beigebracht werden - viel wichtiger ist es, daß die charakterlichen Werte, die gefühlsmäßigen Impulse in ihnen angesprochen werden, auf denen der Nationalsozialismus allein aufbauen kann. Natürlich ist der Junge, der mit zehn Jahren zum Jungvolk kommt, kein fertiger Mensch, gewiß ist das Jungmädel noch wandlungsfähig. Aber einen wesentlichen Teil seiner Entwicklung hat das zehnjährige Kind schon hinter sich. Ebenso, wie körperliche Vernachlässigungen in den ersten zehn Jahren später kaum je wieder ganz aufgeholt werden können, ist es auch ein schweres Beginnen, Fehler in der Erziehung dieser Altersstufe wieder gut zu machen. So will die Kindergruppe neben Schule und Elternhaus dem Kinde helfen, den Weg in die Gemeinschaft zu finden, für die es geboren ist und der es dereinst seine Kräfte zu geben hat.

Wer aber fürchtet, aus den Kindern würden hier Kopfhänger oder frühreife Besserwisser gemacht, der sehe sich einmal einen Heimnachmittag unserer Kindergruppen an. Bei gutem Wetter sind sie - wenn irgend möglich - im Freien. Da wird gespielt, geturnt, gelaufen und gesprungen. Ängstliche Muttersöhnchen verlieren davon selbst ihre Zimperlichkeit, früher weinerliche Mädchen kennt man bald gar nicht mehr wieder. Denn sie wollen ja mutig und tapfer werden. Auf den Ausflügen wird gesungen und Musik gemacht. Zur Rast sitzt man im Grase und die Gruppenleiterin erzählt ein Märchen, oder eine Sage aus der Geschichte der Heimat. - Für jeden Heimnachmittag denkt die Gruppenleiterin sich etwas Neues aus. Indem sie immer anknüpft an Dinge aus dem alltäglichen Lebenskreis der Kinder, erweitert sie durch kindliches Verständnis angepaßtes Erzählen die Begriffswelt des Kindes und hat so Teil an der Formung eines nationalsozialistischen Weltbildes im Kind ... .

Die Kindergruppenleiterinnen haben unter sich eine enge Kameradschaft - sie werden immer wieder geschult und erhalten Anregung und Ausrichtung; denn sie wissen um ihre große Verantwortung, die Kinder zu nationalsozialistischer Haltung zu erziehen und ihnen vor allem in ihrem eigenen Auftreten, ihrer persönlichen Haltung den Nationalsozialismus vorzuleben. Der Führer selbst hat mit seinem Wort:
"Nicht früh genug kann die Jugend dazu erzogen werden, sich zuallererst als Deutsche zu fühlen", die gesamte Kindererziehung im nationalsozialistischen Reich ausgerichtet.
"

Ich brauche die Grundlagen nationalsozialistischer Familienpolitik nicht ausführlicher darzustellen und verweise stattdessen auf die vorzügliche Dokumentation der früheren Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink mit dem Titel "Die Frau im Dritten Reich", Grabert Verlag, Tübingen 1978.

Es ist jedenfalls Aufgabe der Partei - hier verkörpert durch die NS-Frauenschaft -, die deutsche Familie und vor allem die in ihr heranwachsenden Kinder dahin zu erziehen, daß sie Freiheit stets als Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft begreifen, die diese Freiheit ihnen gewährt.

Dieser Auftrag, der sich bereits in der Kampfzeit unseren nationalsozialistischen Frauen und Mädeln stellt, ist heute sehr viel schwerer als früher zu erfüllen. Es ist dies eine große Herausforderung an den Kampfeswillen, die Überzeugungskraft und die Siegesentschlossenheit unserer nationalsozialistischen Frauenbewegung.
Aber nur wenn, beginnend bei der kleinsten Zelle unserer Volksgemeinschaft, der deutsche Mensch von der Partei dazu erzogen wird, Freiheit immer als Bindung an die Gemeinschaft zu sehen, können wir den nächsten Schritt zur sozialen Befreiung, zur Mitverantwortung in Gemeinde und Betrieb, tun.

Arbeits- und Privatleben des Volksgenossen wird wesentlich bestimmt durch die Zustände in GEMEINDE - hier gesehen als Oberbegriff für Dorf, Stadt und Kreis - und BETRIEB.
Hier erst erweist sich in Wirklichkeit die Freiheit des Einzelnen. Der nationalsozialistische Volksstaat ist entschlossen, Freiräume zu schaffen für eine breite und wirksame Mitverantwortung. Ich spreche absichtlich nicht von "Mitbestimmung":

"Mitbestimmen", das tut auch jeder Egoist und Saboteur, der ohne Rücksicht auf andere, eigene Vorrechte und Privilegien sichern oder erwerben will. Jeder, der aus grundsätzlicher Opposition gegen Volk und Staat alles zu zerstören sucht, jeder, der die Mechanismen von Wahl und Diskussion mißbraucht, um ein parteipolitisches Süppchen zu kochen. - Wir dagegen kämpfen für eine Mitverantwortung, die aus dem inneren Wunsch geboren wird, die Umwelt menschenwürdig zu gestalten und die Gemeinschaft voran zu bringen.
Mitverantwortung in Gemeinde und Betrieb stellt sich für uns dar als Erweiterung der Mitwirkungsmöglichkeiten, in den Formen der direkten und freien Persönlichkeitswahl.

Ich hatte schon darauf hingewiesen, daß es Berührungspunkte gibt zwischen diesem Verständnis von Korporativismus und der Idee der Rätedemokratie - streng begrenzt allerdings auf die, in diesem Zusammenhang besprochene, dritte Ebene des völkischen Lebens. - Es wäre vermessen, jetzt schon Einzelheiten vorzuschlagen. Wir stehen erst am Beginn der Wiederentdeckung von Möglichkeiten, die in den dreißiger Jahren entwickelt wurden und dann auch in den Strudel der Niederlage gerieten. Ich erinnere nur beispielsweise an die Arbeit des "Cercle Proudhon", der vom Gründer des französischen Faschismus - George Valois - angeregt wurde, an die Ideen des revolutionären Flügels der NSDAP, an das Sozialprogramm der italienischen Sozialen Republik - Salo-Republik 1943-1945 -, um nur einige Anregungen zu geben.

Mir geht es heute nur darum, die Umrisse des "Dritten Weges" anzudeuten. Auch hier müssen wir die Ausgestaltung der revolutionären Entwicklung überlassen und im täglichen politischen Kampf - schon in der Opposition - unsere Ideen weiterentwickeln. Wir kommen nicht mit einer vorgefertigten Theorie in die Wirklichkeit des völkischen Lebens, sondern stehen vor der Aufgabe, diese Wirklichkeit entsprechend unseren innen- und außenpolitischen Möglichkeiten zu gestalten.
Entscheidend ist, daß wir auf dieser Ebene von Freiheit nicht nur sprechen, sondern sie auch verwirklichen. Nationalsozialisten sind keine Heuchler: Wir sagen vorher, wo wir Ordnung und wo wir Freiheit wünschen!

In Gemeinde und Betrieb gibt es im nationalsozialistischen Volksstaat keine "Staatspartei". Niemand soll sich einbilden, er würde Bürgermeister, weil er Ortsgruppenleiter oder Betriebsrat, weil er Aktivist der NSBO - Nationalsozialistische Betriebszellen-Organisation - ist. Er muß sich vielmehr in freier Persönlichkeitswahl und unter mehreren Bewerbern durchsetzen und als kämpferischer Nationalsozialist das ehrliche Vertrauen der Gemeinschaft gewinnen.
Auch hier - ich wiederhole es erneut - ist mit der freiwilligen Mitgliedschaft in der Orts- und Kreisgruppe der Partei, bzw. in der nationalsozialistischen Betriebszelle, kein automatischer, bequemer Posten in Führungspositionen des Staates verbunden. Es muß gekämpft, geworben und überzeugt werden!

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei braucht weder in der Kampfzeit, noch bei der Gestaltung unseres Staates den bequemen, gedankenlosen Mitläufer, der in schweren Zeiten plötzlich "nie dabei und schon immer dagegen" war.
Die Partei besteht aus Idealisten, Kämpfern und Revolutionären. Deshalb ist sie die deutsche Freiheitsbewegung und der organisierte Lebenswille der Nation. Das ist unsere Konsequenz aus der Niederlage:

FREIHEIT STATT DEMOKRATIE!






Stimme des Volkes und Fackel der Revolution

Wir haben inzwischen erkannt, wie vielfältig die Aufgaben sind, die die Partei zu bewältigen hat:
Die Partei erkämpft den Sieg, legt die Fundamente der neuen Staatsordnung, überwacht die Entwicklung des Reiches, schafft die Rahmenbedingungen für eine sachliche, verantwortungsbewußte Regierungsarbeit und verhindert die Verselbständigung der fachlichen Elite; die Partei erzieht das Volk und kämpft für die nationalsozialistische Ausgestaltung der Grundgliederungen und Korporationen, die Partei wirbt, kämpft, überzeugt und gestaltet.

Diese weit verzweigte Arbeit der nationalsozialistischen Bewegung, deren Grundzüge schon jetzt sichtbar werden, fasziniert die Besten eines Volkes. Jeder, der guten Willens ist, findet in einem Teilbereich dieses Kampfes die ihm gemäße Aufgabe und eine Erfüllung seines Lebens. Er nimmt damit Teil am ewigen Leben unseres Volkes und wird Glied unserer Kampfgemeinschaft für eine strahlende Zukunft. Will man den Kampf unserer Bewegung schlagwortartig zusammenfassen, so kann man sagen:
"Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ist die Stimme des Volkes und die weithin strahlende Fackel der Revolution!"
Sie allein vertritt die Interessen der Volksgemeinschaft gegenüber dem Staatsapparat, aber sie ist es auch, die den Einzelnen in den Organismus des Volksstaates eingliedert.

Wir wissen nicht, wo, wann und unter welchen Umständen Nationalsozialisten dereinst wieder den Aufbau des neuen Reiches in Angriff nehmen werden. Es ist sehr wahrscheinlich, daß diese Arbeit sich zunächst auf einen kleinen Teil der deutschen Nation beschränken wird, sei es, daß wir nur in der BRD oder gar nur in der Ostmark zunächst den Sieg erkämpfen. Hierbei bestätigt sich auf's neue unsere Erkenntnis, daß die NSDAP nicht einfach eine Staatspartei ist und mit diesem nicht verschmilzt.

Sie behält ihre eigenständige Gliederung und ihren eigenen Aufgabenbereich. Als Stimme des Volkes und Fackel der Revolution wird sie auch überall dort tätig sein, wo der nationalsozialistische Staat aus innen- und außenpolitischen Gründen nur sehr vorsichtig auftreten kann. Die nationalsozialistische Bewegung organisiert sich überall dort, wo Deutsche leben - ungeachtet staatlicher Grenzziehungen. Unter demselben Symbol, getragen von demselben Glauben finden wir sie wieder in der deutschen Schweiz und der Ostmark, in Südtirol und im Elsaß, in Eupen-Malmedy und in Nord-Schleswig, in der Ostzone, in Südwestafrika und bei den anderen Auslandsdeutschen. Überall verkündet sie den Glauben an das Reich der Deutschen und die Gemeinschaft des Volkes.

Zugleich begreift sich die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei als Kern einer nationalsozialistischen Weltbewegung, die überall dort aktiv ist, wo weiße Menschen leben und für eine bessere Zukunft kämpfen. Die Partei unterhält auch Kontakte zu jenen Bewegungen, die als Partner und Kameraden für die Verwirklichung der Reichsidee in Frage kommen - z.B. zu türkischen Faschisten, arabischen Nationalisten, palästinensischen Revolutionären, islamischen Kräften und osteuropäischen Exil - und Widerstandsbewegungen. So steht unsere Bewegung im Zentrum des geschichtlichen Ringens um die Zukunft der Welt:
Wenn auch die Stunde unserer Revolution noch nicht geschlagen hat, so greifen wir doch schon heute auf allen Ebenen und an allen Fronten unseres völkischen Lebens an!

Am Nationalsozialismus scheiden sich die Geister:
Entweder für, oder gegen das Volk! Der Kampf beginnt!






Einheit von Partei und Staat

Die Einheit von Partei und Staat ist ein tragender Grundpfeiler der Organisation eines nationalsozialistischen Staatswesens. Dies bedeutet aber - ich wiederhole es - weder die Entartung unserer Bewegung zu einer Staatspartei nach östlichem Muster, noch eine Verschmelzung, bzw. die direkte Übernahme der Regierungs-, Verwaltungs- oder Wirtschaftsführung. Partei und Staat ergänzen sich vielmehr sinnvoll. Es ist dies eine Art Gewaltenteilung, die an die Stelle der überholten, schwerfälligen und unwirksamen Gewaltenteilung in bürgerlichen Gesellschaften tritt.
Diese Gewaltenteilung ist zugleich Arbeits- und Aufgabenteilung. Wie sich dies auf den verschiedenen Ebenen des völkischen Lebens für uns darstellt, habe ich in Umrissen geschildert.

Wir müssen unter allen Umständen erreichen, daß die Bewegung - auch wenn sie die Macht erobert hat - ihre Eigenart und ihr revolutionäres Bewußtsein behält: Zumindest bis zur Gauebene muß deshalb die Parteiarbeit in der Regel ehrenamtlich bleiben. Außerdem muß die Freiwilligkeit des Parteibeitritts in allen Fällen gewahrt werden und ein solcher Beitritt darf dem Volksgenossen keinen Vorteil bringen, sondern muß im Gegenteil immer ein Mehr an Arbeit und Einsatz von ihm verlangen.

Nach der Machtübernahme ist zunächst ein Aufnahmestopp einzuführen:
Es wird dann keinen direkten Beitritt mehr geben, sondern lediglich eine Registrierung als Kandidat. Eine Aufnahme in die Partei kann nur noch nach einer mehrjährigen, erfolgreichen Probezeit erfolgen.
Diese Maßnahmen sind notwendig und dienen dem Ziel, die Revolution lebendig zu erhalten, ohne zu einer so verzweifelten Aktion greifen zu müssen, wie es die Kulturrevolution war. Damit bin ich an den Ausgangspunkt unserer Überlegungen zurückgekehrt: Rebellion ist gerechtfertigt!

Es gibt keinen idealen Staat. Jede Ordnung wird von Menschen gestaltet, die Fehler begehen können. Ganz wird sich der Graben zwischen Staat und Bürger nie schließen lassen, weil dieser immer wieder Maßnahmen ergreifen muß, die nicht für alle stets einsichtig und vorteilhaft sind. Eingriffe des Staates in das Privatleben werden dem Einen immer zu weit gehen, während der Andere sich beklagt, weil der Staat nicht genug tue. Der Staat muß alle Volksgenossen gleich behandeln, aber dabei wird er dem Einzelnen nie ganz gerecht worden können, weil die Menschen nicht gleich sind.
Diese Probleme kann kein Staat lösen - allenfalls mildern. Der nationalsozialistische Volksstaat ist hier keine Ausnahme. Deshalb bleibt Rebellion gerechtfertigt: Sie ist kein Akt der grundsätzlichen Auflehnung gegen die staatliche Ordnung oder die Interessen des Volkes, sondern lediglich Ausdruck der geschilderten Spannungen.

Keine Revolution kann das im Grundsatz ändern, fast alle haben es versucht und irgendwann dabei den verdienten Schiffbruch erlitten, wenn sie nach dem Sieg erklärten, die Probleme seien nunmehr gelöst, das Volk habe jetzt gefälligst glücklich zu sein und jeder Aufruhr, jede Kritik sei reaktionär und ein Anschlag der Konterrevolution.
Nein! - Erst wenn wir begreifen, daß wir ein Ideal anstreben können und müssen, daß wir es aber nie ganz erreichen werden, können wir dem einzelnen Volksgenossen gerecht werden. Darin erkennen wir auch, daß Unzufriedenheit, Spannungen und sogar Widerstände nach der siegreichen Revolution nicht in jedem Fall reaktionär sind, sondern im Gegenteil als Signal zur Weiterführung der Revolution verstanden werden müssen. Hier ist die Partei gefordert:
Sie muß sich immer wieder zum Sprecher dieser schöpferischen Unruhe machen, muß selber Mißstände aufgreifen und für ihre Beseitigung kämpfen. Die Partei macht sich die, in jeder neu heranwachsenden Generation natürlich auftretende, Proteststimmung zu eigen und nutzt sie als Motor einer ewig fortschreitenden Revolution! Rebellion ist gerechtfertigt!

Die nationalsozialistische Bewegung verhindert mit dieser Einstellung, daß Kritik, die sich an konkreten Mißständen entzündet, oder einfach Ausdruck jugendlicher Ungeduld ist, zur grundsätzlichen Opposition gegen den nationalsozialistischen Volksstaat wird, die dann reaktionär ist und niedergeschlagen werden müßte. Wir haben es selbst in der Hand, ob wir den Fehler früherer Revolutionen wiederholen werden und den Kontakt zum Volk im Laufe der Machtausübung verlieren, oder ob unsere Bewegung immer ein lebendiger Ausdruck des Volkswillens bleibt.
Dessen mögen sich jene Kameraden, die dereinst die Zweite Revolution zum Sieg führen werden, immer bewußt bleiben! Rebellion ist gerechtfertigt!







3. DIE STURM-ABTEILUNG

"Wir fordern den SA-Staat!" - Ernst Röhm

Das historische Beispiel: Die Zweite Revolution

Alles, was man heute ernstlich als "Neonazismus" bezeichnen kann, beruht im wesentlichen auf zwei Überlegungen:

  1. Wir haben erkannt, daß der Nationalsozialismus als einzige Weltanschauung ein richtiges und natürliches Bild vom Menschen und seiner Bestimmung hat. Wir sehen im Großdeutschen Reich deshalb die Erfüllung der jahrhundertealten Sehnsucht des deutschen Volkes und wissen, daß nur das Vierte Reich, der nationalsozialistische Volksstaat der Zukunft, das Überleben unseres Volkes im nächsten Jahrtausend sichern kann.

  2. Wir müssen uns eingestehen, daß die nationalsozialistische Bewegung seit dem 30. Juni 1934 von ihrer Schicksalsbahn abgewichen ist. Die Ermordung Röhms brachte ein Steinchen ins Rollen: Obwohl auch danach das Dritte Reich noch gewaltige Leistungen und Erfolge aufzuweisen hatte, war es doch seither innerlich mit einem unsichtbaren Konstruktionsfehler behaftet; aus dem rollenden Steinchen wurde so dank der Machenschaften von Zionismus und Reaktion eine Lawine, die den einzigen Volksstaat unserer Geschichte unter sich begrub.

So schauen wir auf die Geschichte unserer Bewegung und ihrer Idee mit einer Mischung von Stolz und Trauer. Sie ähnelt einer großen mathematischen Beweisführung, die am Anfang einen winzigen, gleichsam zufälligen Fehler enthält und deshalb, obwohl alle weiteren Schritte richtig und logisch sind, am Ende ein falsches Ergebnis bringt.

Das meine ich, wenn ich davon spreche, daß die Bewegung von ihrer Schicksalsbahn abgekommen ist. Dieser Fehler war nicht grundsätzlicher oder weltanschaulicher Natur. Die Entmachtung der SA war ein Trauerspiel von Intrigen, Ängsten, Verleumdungen und Fehlinformationen - keine zwangsläufige Folge der nationalsozialistischen Idee, sondern ein "Betriebsunfall". Die meisten Deutschen kennen den ungefähren äußeren Ablauf des sogenannten "Röhm-Putsches". Wir aber wollen uns auf die inhaltliche Bedeutung jener Ereignisse beschränken:
Die Forderungen der revolutionären SA, die 1933/34 den Konflikt auslösten und nach Meinung Röhms Grundlage des Aufbauwerkes werden sollten, lassen sich im wesentlichen in drei Punkten zusammenfassen:

  • Sozialismus
  • Revolutionärer Geist
  • Volksmiliz

Ein wichtiger Grund für die Forderung Röhms nach einer Zweiten Revolution war die scheinbare Vernachlässigung des sozialistischen Programms durch die Regierung der nationalen Sammlung, die ja zunächst eine Koalition von Deutsch-Nationalen und Nationalsozialisten war.
Ganz sicher erscheinen die sozialistischen Vorstellungen in der SA zwar ehrlich, aber nicht sehr konkret und durchdacht. Sie widersprächen aber mit Sicherheit nicht den Zielen der nationalsozialistischen Weltanschauung.

Im Rückblick können wir allerdings feststellen, daß das Dritte Reich den Sozialismus der Tat später vorbildlich Wirklichkeit werden ließ. In nur sechs Friedensjahren verwirklichten die Gliederungen von Partei und Staat - vor allem die Deutsche Arbeitsfront, NS-Volkswohlfahrt, Winterhilfswerk, NS-Frauenschaft und viele andere - mehr Sozialismus als der Marxismus in den 60 Jahren seiner Herrschaft seit der Oktoberrevolution!
Zwar vermögen wir uns heute noch sehr viel weitergehende Maßnahmen auf unserem Weg in eine sozialistische Gemeinschaft vorzustellen, aber wir können doch mit Stolz erklären, daß die angestrebte "Sozialisierung" des Menschen" uns durchaus gelungen ist. Hier war es also möglich gewesen, nach dem Tode Ernst Röhms den drohenden Konstruktionsfehler - einen Verrat an der antikapitalistischen Grundhaltung der NSDAP - zu verhindern. Anders steht es mit dem zweiten Anliegen der SA:
Die Bewährung des revolutionären Geistes.

Die Entmachtung der SA wurde nie wieder rückgängig gemacht - zum Schaden unseres Reiches. Sie führte deshalb auch mit zwingender Logik im Laufe der Jahre zu einer stetig schwindenden Bedeutung der Partei, die schließlich fast nur noch als Festkomitee zur Organisation von Gedenkfeiern benutzt wurde und keine wirklich prägende Aufgabe mehr übernehmen konnte. Statt dessen wuchs die Macht der SS ins Unermeßliche und sprengte die natürlichen Grenzen ihrer eigentlichen Aufgabe.
Beides - die Entmachtung von SA und Partei, wie auch die allzu große Macht der SS - wirkte sich nicht segensreich aus, wenn auch die gewaltigen Leistungen und Erfolge des Dritten Reiches lange darüber hinweg täuschen konnten.

Der revolutionäre Geist erstarrte zum Ritual, die Revolution galt als abgeschlossen und deshalb wußte man mit der SA und bald auch mit der Partei nichts rechtes mehr anzufangen. Diesmal wurde der Fehler nicht rechtzeitig gefunden und korrigiert - ja im Grunde wohl nicht einmal bemerkt. Statt dessen setzte man auf ein Bündnis mit der Reaktion - im Vertrauen auf das Nationalgefühl bürgerlicher und adliger Kreise in Verwaltung und Wehrmacht. Erst als sich das Ausmaß des Verrats - vor allem seit dem 20. Juli 44 - mehr und mehr abzuzeichnen begann, erkannte man den entscheidenden Fehler und griff auf die revolutionäre Tradition der Bewegung zurück:
Die NSDAP wurde mit der Aufstellung des Volkssturmes und der Mobilisierung aller Kräfte für den totalen Kriegseinsatz betraut, die Gauleiter wurden zu Reichsvorteidigungskommissaren ernannt und verpflichtet, ihren Gau bis zur letzten Patrone zu verteidigen. Damit wurde - viel zu spät - das Schicksal des Reiches wieder in die Hände der Partei gelegt, doch die NSDAP des Jahres 1944 war nicht mehr die von 1934. Diese Entwicklung hat den Befürchtungen Röhms rechtgegeben.

Ähnliches gilt auch für die dritte Forderung der revolutionären SA des Jahres 1934 - Umwandlung der SA in eine Volksmiliz, die an die Stelle der Reichswehr treten sollte. Ernst Röhm, der es selbst bis zum Hauptmann der Reichswehr gebracht hatte, kannte den Geist, bzw. Ungeist der höheren Reichswehrführung und der Stabsoffiziere nur zu gut und hat dieser reaktionären Clique mit Recht nie getraut.

So war es auch seine Forderung nach Entmachtung und Auflösung der Reichswehr, nach Schaffung eines Volksheeres, aufbauend auf den drei Millionen SA-Männern und die eigenmächtige Bewaffnung der SA-Stabswachen, mit der der Stabschef so seinem Programm Nachdruck verleihen wollte, die die Ereignisse der "Röhm-Revolte" auslösten. Ein angeblicher Putschplan - in Wirklichkeit aber eine Intrige der Reichswehrführung und anderer reaktionärer Kreise, die den Führer bewußt falsch informierten und irreführten.
Die Entscheidung war damit zugunsten der Reichswehr gefallen, die nunmehr - in Wehrmacht umbenannt - zügig ausgebaut und zum "einzigen Waffenträger der Nation" erklärt wurde. Auch dieser Fehler wurde zu spät erkannt, obwohl man beim Gegner - nämlich Stalin - hätte lernen können. Wären 1934 einige Dutzend hohe Offiziere und die Mehrzahl der Stabsoffiziere in die Wüste geschickt und notfalls liquidiert worden, wie es Stalin mit der gesamten Führung der Roten Armee getan hat, wäre der Verrat an den Fronten des Zweiten Weltkriegs verhindert und der Sieg möglich geworden.

Die Entscheidungen der letzten Kriegsjahre - seit 1944 die symbolische Anweisung an die Wehrmacht, nur noch mit Deutschem Gruß zu grüßen, der verstärkte Einfluß von NSFO's (die Nationalsozialistischen Führungs-Offiziere hatten den Auftrag, über den nationalsozialistischen Geist der Truppe zu wachen) und der zügige Aufbau der Waffen-SS, als Vorbild einer überzeugt nationalsozialistischen Truppe, - konnten das Schicksal nicht mehr wenden.







Politische Soldaten der Partei

Zum Thema SA ist schon fast alles gesagt, wie ein roter Faden zieht sich mein Glaube an die prägende Kraft und lebensnotwendige Aufgabe der SA durch das ganze Buch; alles, was ich über unseren Glauben, unseren Kampf und unsere Bewegung schrieb, atmet den Geist der Braunhemden, selbst das Thema - Die Zweite Revolution - war einst ein Schlachtruf dieser politischen Soldaten der Partei. Adolf Hitler selbst hat sich in "Mein Kampf" ausführlich zur SA geäußert. Dem bleibt nur wenig hinzuzufügen.
Ich werde mich deshalb kurz fassen - in dem Wissen, daß das eigentliche Wesen dieser politischen Kampftruppe nicht geschildert werden kann, sondern im Gefühl des bedingungslosen Gehorsam, des idealistischen, keine Mühe und Opfer scheuenden Einsatzes und des beglückenden Wissens um eine Kameradschaft, die es nirgendwo anders so gibt, erlebt werden muß!

Schon der Name "Sturm-Abteilung" ist ein Programm.

Einerseits ist die SA die eigentliche, kämpferische Elite der Partei, der Stoßtrupp der Revolution, andererseits bleiben die Braunhemden eine Abteilung - eine Untergliederung - der deutschen Freiheitsbewegung. Die SA ist also kein Selbstzweck, keine eigenständige politische oder weltanschauliche Kraft, sondern die reinste Verkörperung des Wesens der Partei.
SA-Kämpfer sind politische Soldaten:

  • Politisch, weil ihr Kampf ausschließlich der Zukunft unseres Volkes dient.

  • Soldaten, weil sie eingebunden sind in Gehorsam, Disziplin und in die Notwendigkeiten und Gefahren des Kampfes.

Der Einsatz der Braunhemden an der Heimatfront der Nachkriegszeit verlangt Männer, die sich ihrer selbst und ihrer Sache sicher sind. Er ist nicht weniger wichtig und bedeutsam als einst der an den Stahlfronten der Weltkriege:
Hier wie dort muß sich der Deutsche kämpferisch bewähren. In den Reihen der SA führt er einen zumeist unblutigen aber mühevollen Krieg gegen die Feinde unseres Vaterlandes. Den Notwendigkeiten dieses Kampfes sind alle anderen Aufgaben und Gliederungen der Bewegung untergeordnet.

Die SA ist das Herz unserer Bewegung, stirbt der Geist dieser, in der Geschichte einmaligen, Truppe, so ist die Partei tot, mögen sich auch Phrasen und Rituale noch eine Weile erhalten.







Die SA ist die deutsche Revolution!

Die Sturm-Abteilung wird nach dem Sieg zum Mittelpunkt des deutschen Aufbauwerkes, ihr Geist trägt und schützt den erkämpften Volksstaat.

Der unbekannte SA-Mann ist der eigentliche Held der strahlenden Wiedergeburt zunächst unserer Partei und dann unseres ganzen Volkes. Nicht der große, leidenschaftliche und mitreißende Redner, nicht der fleißige Organisator und nicht der grübelnde Denker ist der Schöpfer unseres Staates. Sie alle sind unverzichtbar in unserer gemeinsamen Front, aber der einfache SA-Mann, der seinem Gefühl, der Stimme seines Blutes, folgt, der vielleicht nur wenig weiß, aber alles fühlt, ist der Nationalsozialist, der durch sein Beispiel und seinen Kampf die Welt nach seinen Vorstellungen formt und das neue Reich erschafft.

Deshalb können wir mit Recht vom kommenden SA-Staat sprechen, nicht weil die Sturm-Abteilung, wie früher die SS, alle Lebensäußerungen und Machtmittel des Staates und der Partei kontrollieren will, sondern weil ihr Geist es ist, der den nationalsozialistischen Volksstaat der Zukunft durchströmt:
Die SA wird in ihren verschiedenen Gliederungen alle waffenfähigen Männer unseres Volkes vereinen. Kampf- und Erziehungsauftrag der Partei sind deshalb in ihr am sichtbarsten verkörpert. Sieg oder Niederlage der Sturm-Abteilung im Ringen um die Seele unseres Volkes entscheiden über Erfolg oder Mißerfolg des Vierten Reiches.

Wenn die Zweite Revolution als geistig-seelische Umwälzung begriffen wird, dann verwirklicht sie sich in erster Linie in der brauen Front der SA und dem Kampf gegen die Reaktion.







Gegen die Reaktion

Über den Kampf gegen die Reaktion ist an vielen Stellen dieser Schrift schon ausführlich gesprochen worden. Entscheidend ist folgendes:
Alle Revolutionen der Weltgeschichte haben vor dem Problem reaktionärer Strömungen gestanden, viele sind ihnen früher oder später zum Opfer gefallen. Auch eine wirkliche Volksrevolution - wie die nationalsozialistische - bleibt von dieser Herausforderung nicht verschont. Denn alle Systeme, auch die verdorbensten und bösartigsten, zu denen die deutschen Besatzungsregimes in Ost und West sicherlich zählen, ziehen sich eine Schicht von Machthabern und Nutznießern heran, die Einfluß und Privilegien zu verlieren haben und deshalb auch Demokratie und Bolschewismus zu stützen bereit sind.
Diese Menschen sind nach unserem Sieg anfällig für reaktionäre Einstellungen oder gar Aktionen. Aber wenn wir nicht, wie einst Stalin, alle liquidieren, die möglicherweise einmal die Reaktion unterstützen können - und das wollen wir nicht, weil wir auch in diesen Menschen zunächst den Volksgenossen sehen und nicht den Angehörigen einer zu reaktionären und bürgerlichen Einstellungen neigenden Schicht oder Klasse - dann bleibt nur der ständige und mühevolle Kampf und die Erziehung vor allem der heranwachsenden Jugend, für die darin die Bindung an die Gemeinschaft und die Kameradschaft über alle Klassen und Stände selbstverständlich werden wird.

Aufgrund ihrer Geschichte und Tradition trägt die SA die Hauptlast in diesem Kampf gegen die Reaktion. Die Erziehung der Männer unseres Volkes liegt im wesentlichen in der Hand der Sturm-Abteilung. Wessen Streben auf Erhaltung oder Wiederherstellung von Privilegien und eigennützigen Vorteilen gerichtet ist, den werden wir gnadenlos in die Schranken weisen. Dabei sind natürlich alle Gliederungen der Partei gefordert - vor allem aber die SA. Sie vor allem, eingedenk ihrer eigenen tragischen und blutigen Geschichte, ist dazu berufen, die Reaktion zu zerschlagen und zu zertreten!

Wir kennen keine Gnade mit jenen volksfremden Elementen, die im deutschen Menschen nur ein Ausbeutungsobjekt sehen und auch nicht mit jenen, die ihnen dabei aus eigennützigen, niedrigen Beweggründen weiter dienen wollen.
Wer unsere, zur Versöhnung ausgestreckte, Hand zurückstößt, wird die volle Schärfe eines Gesetzes zu spüren bekommen, das einst wieder, im Namen des deutschen Volkes, Rechenschaft von jenen Volksgenossen fordern wird, über seinen Dienst an der Gemeinschaft.







Volksmiliz: Die bewaffnete SA

Im nationalsozialistischen Volksstaat gliedert sich die SA in drei Formationen:

  • Volksmiliz
  • SA-Stabswachen
  • Allgemeine SA

Entsprechend den Vorstellungen Ernst Röhms wird die SA nach dem Sieg unserer Bewegung als Kader für ein revolutionäres, nationalsozialistisches Volksheer dienen, das, ähnlich wie in der Schweiz, als Volksmiliz organisiert sein wird.

Die Volksmiliz umfaßt alle wehrfähigen Männer unseres Volkes und erzieht darüber hinaus von frühesten Jahren an die gesamte männliche Jugend - zunächst in gleichsam spielerischer Form, dann mit Wehrsport und schließlich mit vormilitärischer Ausbildung. An diese schließt dann wie heute auch ein normaler Wehrdienst an. Danach wird der Volksgenosse nicht etwa in die Reserve entlassen und allenfalls alle paar Jahre einmal zu einer Übung einberufen, sondern er tut ständig im Rahmen seines normalen Berufslebens Dienst in Orts- und Betriebskampfgruppen. Somit ist die gesamte männliche Bevölkerung ständig militärisch einsatzbereit und ausgebildet.

Dieser Dienst, der im Geist der SA zu gestalten ist, gilt als Ehrenpflicht gegenüber dem eigenen Volk und ist deshalb ohne Ausnahmen verbindlich.
Vom Schuljungen bis zum Rentner ist folglich jeder Mann unseres Volkes in der Volksmiliz organisiert. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, den Dienst so zu gestalten, daß die Volksgenossen militärisch gut ausgebildet, weltanschaulich gefestigt und menschlich im Sinne der Partei geformt werden. In allen Gliede- rungen des Staates, die nicht wie die reinen Parteiformationen auf völliger Freiwilligkeit aufbauen, also auch in der Volksmiliz, muß darauf geachtet werden, daß die angestrebte, nationalsozialistische Formung des Menschen nicht, nach östlichem Vorbild, mit Gewalt und Druck versucht wird:
Ständige und ermüdende, ideologische Erörterungen und der Zwang, offiziell stets nur in einer Richtung denken zu dürfen, stumpft ab und bewirkt allenfalls das Gegenteil. Wer wüßte dies besser als wir, die junge Generation, die unter den Bedingungen einer ständigen demokratischen und antifaschistischen Gehirnwäsche aufgewachsen ist.

Es gilt demnach nicht, in erster Linie in Volksmiliz und Wehrjugend überzeugte Nationalsozialisten heranzubilden, sondern gute Deutsche, die sich der Gemeinschaft verpflichtet wissen und bereit sind, den Volksstaat unter allen Umständen mit ihrem Leben zu verteidigen. Auch hier gibt der Staat also nur einen Rahmen vor, während die SA-Kader der Volksmiliz Nationalsozialismus nicht über Gebühr predigen, sondern überzeugend vorleben sollen!
Gegenüber der reinen Wehrpflicht- oder der Berufsarmee sehen wir in der Volksmiliz vier Vorteile:

  1. Durch den Aufbau der Volksmiliz wird Deutschland wieder imstande sein, sich allein gegen jeden denkbaren Angreifer verteidigen zu können. Wir zeigen, daß im Kriegsfall die gesamte Bevölkerung sofort zu den Waffen greifen kann und wird, daß jeder Ort, jede Fabrik, jedes Haus bis zur letzten Patrone verteidigt wird. Ein Angriff auf Deutschland wäre kein Spaziergang, sondern ein Todesmarsch, der überdies allenfalls zur Eroberung eines völlig zerstörten und nicht zu befriedenden Landes führen würde. Hieran kann kein Feind Interesse haben.

  2. Die Kosten einer Volksmiliz sind geringer als jede andere denkbare Wehrpolitik, die gleichfalls auf der Idee einer unabhängigen nationalen Verteidigung beruht. Mehrheitlich wird die Volksmiliz nur mit normalen Infanterie- und Panzerabwehrwaffen ausgerüstet sein. Die ständige Umrüstung auf immer teuere, neue Waffensysteme entfällt oder verringert sich sehr stark, da die Strategie nicht mehr auf unbedingtem technischen Gleichstand mit dem denkbaren Feind beruht, sondern auf der Mobilisierung der gesamten Bevölkerung und ihrer Bereitschaft, eher alles zu zerstören als sich erobern zu lassen. Eine eigenständige, hochentwickelte Rüstungsindustrie kann trotzdem durch verstärkten Waffenexport in befreundete oder neutrale Länder erhalten bleiben.

  3. Eine Volksmiliz ist keine Angriffsarmee und kann als solche auch nicht kurzfristig benutzt, oder umgerüstet werden. Zwar sind in Europa ohnehin traditionelle Kriegshandlungen nur noch schwer vorstellbar, aber angesichts der tiefsitzenden Angst vor deutschen Nationalsozialisten, die durch die jahrzehntelange Siegerpropaganda verstärkt und am Leben erhalten wurde, ist es für unsere Nachbarn psychologisch sehr wichtig, wenn der nationalsozialistische Volksstaat seine bewaffnete Macht erkennbar defensiv gestaltet, ohne dadurch so schwach zu werden, daß irgend jemand erneut auf den Gedanken kommen würde, den Nationalsozialismus noch einmal mit Gewalt niederzukämpfen. Wir dürfen dem Zionismus nicht den geringsten Vorwand liefern, die Welt in einen dritten Krieg gegen Deutschland zu stürzen, der das endgültige Ende bedeuten könnte.

  4. Die Volksmiliz ist der ideale Rahmen für eine denkbar breite Volkserziehung. Hier wird der Volksgenosse von Jugend an zum deutschen Patrioten geformt und damit für die weitergehenden Wahrheiten des Nationalsozialismus empfänglich gemacht. Er wird dann eher bereit sein, freiwillig noch mehr zu leisten und in den verschiedenen Parteiformationen an der Schaffung des neuen, arischen Menschen teilzuhaben. Im Rahmen einer Frauendienstpflicht im Bereich Zivilverteidigung, Sozialaufgaben, Mütter- und Hauswirtschaftschulung kann im weiblichen Rest der Bevölkerung ähnliches angestrebt werden.

Dienst am Volk wird für jeden Volksgenossen eine Selbstverständlichkeit. Er begreift, daß er von der Gemeinschaft nicht nur etwas erwarten kann - Ausbildung, Arbeit, Schutz und soziale Gerechtigkeit - sondern daß dem auch entsprechende Pflichten gegenüberstehen. Der zunächst seelenlose Staat wird so für ihn ein lebendiger Organismus, für den jeder Einzelne, eingebettet in die völkischen Gliederungen, Verantwortung trägt.

Der Volksstaat wächst in der Seele jedes einzelnen Deutschen!






Schwert der Revolution : Die SA-Stabswachen

Die SA-Stabswachen sind Garde und Schwert der nationalsozialistischen Revolution.

In ihnen sammeln sich jene SA-Kämpfer, die bereit sind, ihr Leben restlos und ausschließlich ihrem Glauben zu weihen, die ohne Rücksicht auf ein "Privatleben" nur für den Nationalsozialismus da sind, die lachend und freudigen Herzens in den Tod gehen, wenn die Partei es verlangt. Ein Kämpfer der SA-Stabswachen läßt seine bürgerliche Existenz hinter sich und wird zum Ordensritter der deutschen Revolution.
Der Dienst in diesen bewaffneten Eliteeinheiten der Partei, die keine Staatsorgane sind, ist selbstverständlich freiwillig, bedingt aber eine mehrjährige - möglichst lebenslange - Verpflichtung. Ein Kämpfer der SA-Stabswachen hat weder Freizeit, noch Privatleben, sein Dienst kennt weder Tag noch Nacht.
Die SA-Stabswachen übernehmen einen Großteil der früheren Aufgaben der allgemeinen SS, die nicht wiederaufgebaut wird. Sie sichern mit ihren Mitteln den nationalsozialistischen Volksstaat gegen alle Gefahren von innen.







Tradition und Revolution : Die allgemeine SA und der SA-Geist

Der Dienst in der Volksmiliz ist Pflicht, stellt aber lediglich eine Ergänzung des normalen Berufslebens dar - außer während der eigentlichen Wehrdienstzeit und für die Kader. Die SA-Stabswachen nehmen nur Freiwillige, deren Dienst aber zugleich ihr Beruf - ihre Berufung - ist.
Gleichsam zwischen diesen beiden Formationen steht die allgemeine SA - sie bewahrt die eigentlichen Traditionen der SA der Kampfzeit. Sie ist eine reine Parteigliederung. Der Dienst in der allgemeinen SA ist deshalb freiwillig und soweit wie möglich ehrenamtlich.
Die allgemeine SA ist der Stoßtrupp der Partei für ihre zahlreichen Kampf- und Erziehungsaufgaben auf allen Ebenen. Sie ist die Trägerin des SA-Geistes, die durch ihren Einsatz die Volksmassen überzeugen und prägen soll.

Das "Glaube! Gehorche! Kämpfe!" formt die Parteigenossen der Sturm-Abteilung und verhindert eine Erstarrung oder Verflachung der Revolution. Auf diese unbekannten Helden schauen wir, wenn wir mit Ernst Röhm ausrufen:

"WIR FORDERN DEN SA-STAAT!"






Die Neue Ordnung

Die große, geistige Krise unserer Zeit, die seelische Zerrissenheit unseres Volkes, die innere Richtungslosigkeit, die Sinnlosigkeit des modernen Lebens, die Gefahren der Zukunft - dies alles verlangt gebieterisch nach einer Neuen Ordnung, wenn sich die Menschheit nicht in wenigen Jahrzehnten selbst vernichten soll. Diese Neue Ordnung muß - wie einst die das Mittelalters - allen Volksgenossen inneren Halt und Geborgenheit geben. Sie muß, um wirksam und prägend zu werden, verbindlich sein, aber darf sich nicht auf Zwang und Terror gründen.
Dies ist nur dann möglich, wenn es eine natürliche, dem Wesen des Menschen angemessene Ordnung ist. Sie muß also aufbauen auf Volk und Rasse, den natürlichen Organismen staatlichen Zusammenlebens. Das ist die Mission der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei im deutschen Volk und die des Nationalsozialismus schlechthin überall, wo weiße Menschen leben und um ihre Zukunft ringen. Alles Gemeinschaftsleben ist geprägt durch das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Ordnung:
Es gilt beides gleichermaßen zu beachten, denn Freiheit ohne Ordnung führt zu Anarchie und Untergang - Ordnung ohne Freiheit aber zu Unterdrückung und schließlicher Rebellion.

Die NSDAP ist beides - eine deutsche Freiheitsbewegung und die Partei der Neuen Ordnung. Wir wollen den deutschen Volksgenossen dazu erziehen, Freiheit als freiwillige, begeisterte Zustimmung zum Aufbau einer großen und gewaltigen arischen Kultur zu begreifen. Er muß lernen, nicht die Ordnung an sich in Frage zu stellen, sondern die Freiheiten in der Gestaltung seines privaten Lebensbereiches sinnvoll für den Dienst an der Gemeinschaft zu nutzen. Der deutsche Mensch der Zukunft, den wir Nationalsozialisten schaffen wollen, wird fragen:

"Was kann ich für mein Vaterland tun? Wo bin ich gefordert im gemeinsamen Kampf um eine sinnvolle Zukunft?"

Wenn das erreicht ist, können wir stolz und lachend zurückblicken auf die heutige Zeit des Verfalls und des krassen, egoistischen Materialismus und siegesgewiß in die Zukunft schreiten im Wissen: "Die Zukunft gehört uns und uns allein!"

Wir Nationalsozialisten wollen nicht die Herren, sondern die Diener unseres Volkes sein. Wir stehen da mit reinem, gläubigen Herzen und ausgestreckter Hand. Wir brauchen die Hilfe, Unterstützung und Mitarbeit jedes einzelnen deutschen Volksgenossen, wenn das Werk gelingen soll. Die Zukunft dieser Welt liegt vor uns. Wir wollen sie gestalten!

Ich bin nun endgültig am Ende meiner Ausführungen. Mir bleibt nur wenig noch zu sagen, denn der Rest ist nicht länger Rede, sondern Kampf und Opfer. Meine Kameraden und ich wissen nicht, was die Zukunft bringt - ob Sieg, ob Untergang. Unser Kampf kann uns an die Macht, in die Gefängnisse oder vor die Gewehre demokratischer bzw. bolschewistischer Erschiessungskommandos bringen. Uns kann man schlagen, einsperren und töten, der Nationalsozialismus aber wird weiterleben und -wirken, bis dereinst das Hakenkreuzbanner wieder frei im Wind fliegt.

Niemand aber soll vergessen, daß all unsere Liebe nur Deutschland gilt. Mögen auch jene, die mir heute noch nicht in allem zustimmen können, wenigstens eines begreifen:
Alle Deutschen, die ehrlichen Herzens für Deutschland eintreten, gehören zu uns. Es kommt nicht darauf an, mit jedem unserer Programmpunkte übereinzustimmen, sondern darauf, daß wir gemeinsam an Deutschlands Wiederaufstieg glauben und bekennen:

"Meine Liebe gilt Deutschland, meine Treue der Partei!"

So wollen wir unseren Glauben verstehen - nicht als Dogma, sondern als Band der Liebe und des gegenseitigen Vertrauens unter den deutschen Menschen. Deshalb bin ich Nationalsozialist.

WENN DU DEINEN WEG ERKANNT HAST, GEH IHN BIS ZUM ENDE!






Nachwort

Ich habe getan, was angeblich jeder in diesem System tun darf:
Ich habe meine Meinung frei geäußert. Ich zweifle daran, daß man mir dieses Recht einräumen wird, aber ich sehe diesem neuen Test liberaler Meinungsfreiheit mit Interesse entgegen.

Ich habe im Verlauf dieser Schrift mehrfach erklärt, was ich nicht bin:
Ich bin kein Theoretiker, kein Wissenschaftler und gewiß auch kein Schriftsteller. Es war nicht mein Ehrgeiz, einen neuen "MEIN KAMPF" zu schreiben, was schon deshalb unnötig ist, weil die dort niedergelegten Gedanken unseres Führers ihre Gültigkeit nicht verloren haben und nie verlieren werden.
Ich habe dieses Buch für euch, meine Kameraden, geschrieben, von denen ich im Augenblick durch Gefängnismauern getrennt bin, mit denen ich mich aber zutiefst verbunden weiß im Ringen um ein neues Deutschland.
Ich bin ein Kämpfer wie ihr und will nichts anderes sein.

Ich habe zu Papier gebracht, was wir alle wissen und fühlen und ich habe versucht, es zu ordnen und in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Ich habe damit versucht, auch in Gesinnungshaft meinen Beitrag zum Kampf zu leisten, so gut ich es kann.
Ich habe nirgends in meinem Leben bessere Freunde und wertvollere Kameraden gefunden, als in den Reihen unserer Bewegung. Menschen wie ihr, meine Kameraden und eine Idee wie die unsere sind jedes Opfer wert.
Es erfüllt mich mit Stolz, daß es mir vergönnt war, an maßgeblicher Stelle am Aufbau unserer Gemeinschaft mitzuwirken. Wenn ihr glaubt, daß ich dabei meine Pflicht getan habe, so hat meine Haft ihren Sinn.

Wir können siegen, weil wir siegen wollen!

Denkt immer an diesen Satz und wenn einmal einer müde und mutlos wird, so macht ihm wieder Mut und steht zur Fahne - ohne Schwanken und mit deutscher Treue! Gemeinsam können wir es schaffen - gemeinsam werden wir siegen!

Ich danke allen Kameraden der Bewegung für ihre Treue, ihren Mut und ihren Glauben. Als Gründer und früherer Leiter der Hamburger Parteiorganisation, als Organisator des Freizeitvereins Hansa und der Aktionsfront Nationaler Sozialisten sei es mir an dieser Stelle erlaubt, als Beispiel und stellvertretend für alle anderen meinen treusten Kameraden und immer einsatzbereiten Aktivisten namentlich zu erwähnen: Udo Budig.

Am Ende dieser Betrachtung aber mag unser unvergessener Führer noch einmal den Sinn und das Ziel unseres Lebens für den Nationalsozialismus klarmachen:
"Am 9. November 1923, im vierten Jahr ihres Bestehens, wurde die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei für das ganze Reichsgebiet aufgelöst und verboten. Heute, im November 1926, steht sie wieder frei vor uns, stärker und innerlich fester als jemals zuvor. Alle Verfolgungen der Bewegung und ihrer einzelnen Führer, alle Lästerungen und Verleumdungen vermochten ihr nichts anzuhaben. Die Richtigkeit ihrer Ideen, die Reinheit ihres Wollens, die Opferbereitschaft ihrer Anhänger haben sie bisher aus allen Unterdrückungen kräftiger denn je hervorgehen lassen.

Wenn sie, in der Welt unserer heutigen parlamentarischen Korruption, sich immer mehr auf das tiefste Wesen ihres Kampfes besinnt und als reine Verkörperung des Wertes von Rasse und Person sich fühlt und demgemäß ordnet, wird sie auf Grund einer fast mathematischen Gesetzmäßigkeit dereinst in ihrem Kampf den Sieg davontragen. Genauso wie Deutschland notwendigerweise die ihm gebührende Stellung auf dieser Erde gewinnen muß, wenn es nach den gleichen Grundsätzen geführt und organisiert wird.
Ein Staat der, im Zeitalter der Rassenvergiftung, sich der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muß eines Tages zum Herren der Erde werden. Das mögen die Anhänger unserer Bewegung nie vergessen, wenn sie die Größe der Opfer zum bangen Vergleich mit dem möglichen Erfolg verleiten sollte.
"
aus: "MEIN KAMPF".

Ich gedenke des größten Toten der nationalsozialistischen Bewegung,
unseres Führers ADOLF HITLER.

Untersuchungsgefängnis
Hamburg 20,04.1979/90 J.d.F.

Michael Kühnen