CHRISTENTUM

Als Weltanschauung des biologischen Humanismus geht der Nationalsozialismus von der durch Naturgesetze bestimmten Wirklichkeit des Lebens aus. Für ihn stehen deshalb Volk und Rasse im Zentrum allen Denkens, Fühlens und Handelns. Restlos alle Äußerungen und Erscheinungsformen menschlichen Lebens sind Ergebnis der biologischen Natur des Menschen und damit seiner Rassen- und Volkszugehörigkeit und sie haben nur dann Sinn und Wert, wenn sie der Arterhaltung und Artentfaltung dienen!
Vor diesem Hintergrund ist auch die Frage der Religion zu bewerten. Die nationalsozialistische Weltanschauung beinhaltet die Ethik des Wertidealismus, ist aber religiös tolerant. Sie fragt nicht nach religiösen Botschaften und Formen, sondern läßt jedem Volksgenossen die Freiheit des religiösen Bekenntnisses. Einzige Einschränkung ist das alle und alles bindende Ziel von Arterhaltung und Artentfaltung, weshalb keine Religionsgemeinschaft zugelassen werden kann, die diesem Ziel widerspricht. Entsprechend unterscheidet der Nationalsozialismus auch ein positives, von einem negativen Christentum.

Das Christentum bewirkte die erste wirkliche Revolution Europas in geschichtlicher Zeit und führte zu einer totalen Umwertung aller bis dahin gültigen Werte der, damals noch weitgehend, traditionellen Ordnungen der antiken Welt (s. Tradition). Negativ war daran, daß damit das Denken und Fühlen des Judentums mit allem Dogmatismus und Fanatismus Eingang in die europäische Kultur fand. Dieses negative, judaisierte Christentum hatte verheerende Folgen, wurde ein Hauptfaktor der europäischen Dekadenz, wie vor allem Nietzsche nachgewiesen hat und bedrohte damit Arterhaltung und Artentfaltung des arischen Menschen (s. Arier).
Es gibt jedoch auch ein positives, nicht-judaisiertes Christentum, das sich dem Fühlen und den Werten des arischen Menschen angepaßt hat, in seinem Gedanken der "Liebe zum Nächsten" (den Volksgenossen) eine religiöse Begründung der Volksgemeinschaft und des völkischen Sozialismus enthält und sich somit positiv für Arterhaltung und Artentfaltung auswirkt. Das Liebesgebot des positiven, art- und naturgemäß aufgefaßten Christentums entspricht dem Selbstverständnis des Nationalsozialismus als Band der Liebe und des gegenseitigen Verständnisses unter den Volksgenossen.

Deutschland ist seit Beginn seiner Geschichte christlich geprägt. Dies kann durch eine politische Bewegung - gleichsam durch Anordnung - nicht ohne neue und gefährliche Spaltung im Denken und Fühlen der Volksgenossen geändert werden. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei läßt bewußt die Frage offen, ob das deutsche Volk auch einer völkisch-religiösen, nicht-christlichen Reformation bedarf. Aber dies kann jedenfalls nicht Aufgabe einer politischen Partei sein, zu der sich, unabhängig von religiösen Bekenntnissen, alle Volksgenossen bekennen können und sollen, die Arterhaltung und Artentfaltung als höchsten Wert empfinden.
Darum fordert die NSDAP im Punkt 24 ihres Parteiprogramms die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse, sofern sie sich nicht gegen Volk und Staat der Deutschen wenden, bekämpft den jüdisch-materialistischen Ungeist der heutigen Minuswelt und bekennt sich als Organisation zu einem positiven Christentum, dessen Liebesgebot dem entscheidenden ethischen Gebot des Nationalsozialismus und damit dem Fundament der kommenden Neuen Ordnung entspricht, wie es als Eckpfeiler im Parteiprogram der NSDAP niedergelegt ist:

GEMEINNUTZ VOR EIGENNUTZ!





DEKADENZ

Der biologische Humanismus, als wissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus, definiert den Menschen als selbstveranwortliches Naturwesen mit einer biologischen Anlage zur Kulturschöpfung, das nur als Gemeinschaftswesen lebensfähig ist.
Als Naturwesen ist der Mensch, wie alles Leben, den Naturgesetzen unterworfen: Vererbung, Differenzierung und der Kampf ums Dasein mit seiner Auslese und Ausmerze - um nur die wichtigsten zu nennen.
Für den noch weitgehend unbewußten Frühmenschen ist dieses Leben und Überleben in und mit der Natur noch ganz selbstverständlich. Doch trägt der Mensch eben auch eine biologische Anlage zur Kulturschöpfung in sich, die wie alle biologischen Anlagen aller Lebewesen nur einem Ziel dient: Arterhaltung und Artentfaltung - also Überleben und Höherentwicklung der Art. Diese Anlage des Menschen wird geschichtsmächtig mit der Aufgabe des Lebens als Sammler und Jäger und, damit verbunden, dem Übergang zur seßhaften Bauernkultur (s. auch Bauerntum). Sie entfaltet sich in Männerbünden von Priestern und Kriegern (s. Soldatentum), die die Errichtung einer Monarchie, als der ursprünglichen Staatsform, ermöglichen. Auf diesen Wegen entwickelte sich die Kultur des Ariers. Wie jede Kultur ist aber auch die arische ständig von der Gefahr der Dekadenz bedroht.

Dekadenz beginnt, sobald die Kulturentwicklung sich von ihrer Bestimmung als Hilfe bei Arterhaltung und Artentfaltung löst, sich verselbständigt und damit in Widerspruch zum Leben und den Naturgesetzen gerät. Damit verursacht die Dekadenz den Tod einer Kultur und zumeist auch des sie tragenden Volkstums.
Sobald also Kultur und Natur in Widerspruch geraten, setzt Dekadenz ein und verursacht einen zunächst noch langsamen und unsichtbaren, dann sich ständig beschleunigenden Verfallsprozeß, der in Untergang dieser Kultur und oft im Volkstod endet (s. auch Volk).
Im engeren Sinn versteht man unter Dekadenz das letzte Verfallsstadium einer Kultur. Es ist gekennzeichnet durch:

Durch dieses letzte Stadium der Dekadenz wird der Lebenswille eines Volkes gebrochen, das deshalb die Vernichtung seiner Kultur in der Regel nicht überlebt.

Die heutige Minuswelt wird beherrscht durch den Amerikanismus, der in der Gegenwart die weltweite Triebkraft der Dekadenz geworden ist. Er bedroht schlechthin alle Rassen, Völker und Kulturen, womit, erstmals in der Geschichte, die ganze Menschheit gleichzeitig von der Dekadenz und ihren Konsequenzen bedroht ist.

Im Bereich der arischen Rasse formiert sich dagegen der Nationalsozialismus, als Erbe der idealistisch geprägten Tradition des weißen Menschen (s. auch Wertidealismus), zum Widerstand.
Die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) stärkt den Lebenswillen des Volkes durch eine Kulturrevolution, beseitigt die Fundamente der herrschenden Minuswelt durch eine machtpolitische Revolution, setzt durch Rassengesetze eine strenge Durchführung der Rassenhygiene durch, stellt alle kulturellen Lebensäußerungen wieder in den Dienst von Arterhaltung und Artentfaltung und überwindet so die Dekadenz durch Errichtung der Neuen Ordnung.






DEMOKRATIE

Die Staatsform der neuzeitlichen Demokratie ist ein Ergebnis der Revolution der Aufklärung. Sie wird von ihren Anhängern als Volksherrschaft begriffen und angepriesen, in der die Souveränität des Staates nicht mehr, wie in der Monarchie, dem Herrscher zukommt, sondern dem Volk übertragen wird.
Das Problem der Demokratie besteht darin, wie der Wille des Volkes sichtbar gemacht und zum Ausdruck gebracht werden kann, inwieweit er irgendwelchen Beschränkungen unterworfen und/oder an höhere Werte gebunden werden soll oder kann, oder ob er absolut und uneingeschränkt gilt. Aus den verschiedenen Antworten auf diese Fragen ergeben sich sehr unterschiedliche Formen der Demokratie.

Die Demokratie westlichen Typs hat sich mit dem Liberalismus zum Parlamentarismus verbunden und fällt so dem Wertzerfall (s. Wertrelativismus) und Materialismus zum Opfer, da Wille und Entschlußkraft zersplittern und der Staat zur Beute von Interessentengruppen wird, die allein an ihren selbstsüchtigen Zielen und ihrem eigenen Wohlergehen interessiert sind.
Die Demokratie östlichen Typs (Volksdemokratie) bindet die Volkssouveränität an die führende Rolle der kommunistischen Partei und die vermeintlich wissenschaftliche Ideologie des Marxismus.

Keine Form der Demokratie aber ist in der Lage, die Probleme von Gegenwart und Zukunft zu meistern und Überleben, oder gar Höherentwicklung, menschlicher Gemeinschaften zu ermöglichen, da sie alle durch ihren Dogmatismus die Wirklichkeit des Menschen, seiner biologischen Natur, sowie des Lebens und seiner Gesetze verkennen. Das Grundproblem der arischen Rasse (s. Arier) - die Dekadenz - wird nicht überwunden, sondern noch verschärft.
Dies gilt ganz besonders für die westliche Demokratie, die ebenso wie die Wirtschafts- und Gesellschaftsform, des Liberalkapitalismus, mit der sie in der Regel verbunden ist, in der Praxis zu der heutigen materialistischen und dekadenten Minuswelt geführt hat - und damit zum historischen Bankrott des Bürgertums. Letztes Verfallsstadium dieser Entwicklung ist der Amerikanismus.

Aus all diesen Gründen lehnt der Nationalsozialismus die Demokratie und den Gedanken der Volkssouveränität ab und erkennt allein in der Nation den Souverän, deren Willensträger die nationalsozialistische Partei ist (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Den Nationalsozialismus verbindet mit der Demokratie westlichen Typs allein seine Entschlossenheit, ihre Mechanismen durch Beteiligung am Parteienkampf zu einer legalen Revolution zu nutzen und die Überzeugung, daß die Neue Ordnung nicht auf Zwang aufgebaut werden kann, sondern der Zustimmung der Volksmassen bedarf. Darum wirbt die nationalsozialistische Partei in der Demokratie um die Zustimmung einer Mehrheit, um die Demokratie abzuschaffen und einen nationalsozialistischen Volksstaat zu begründen.






DEUTSCHLAND

Deutschland ist der Siedlungsraum des, in der Mitte Europas geschlossen siedelnden, deutschen Volkes. Die Deutschen sind das Kernvolk der germanischen Völkerfamilie (s. Germanen).
Das heutige Deutschland umfaßt die drei von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges errichteten Kunststaaten BRD, DDR und BR Österreich, die als wirkliche Staaten nicht angesehen werden können, da der BRD und der DDR jegliche Souveränität fehlt, während Österreich durch seinen Staatsvertrag das Selbstbestimmungsrecht vorenthalten wird (Anschluß-Verbot).
Weitere Teile Deutschlands fielen zu verschiedenen Zeiten an die nördlichen, westlichen und südlichen Nachbarstaaten (Nordschleswig an Dänemark, Eupen-Malmedy an Belgien, Elsaß-Lothringen an Frankreich und Südtirol an Italien). Zum uralten Siedlungraum der Deutschen gehören schließlich, wenn nach den Krieg auch die meisten Deutschen dort vertrieben wurden, die abgetrennten Ostgebiete des Deutschen Reiches, die von Russen, Polen und Tschechen besetzt gehalten und verwaltet werden.

Diese Beschreibung der Zerrissenheit und Unterdrückung Deutschlands macht die Notwendigkeit eines deutschen Nationalismus überdeutlich, der Freiheit und Souveränität des deutschen Volkes wiederherstellen, ganz Deutschland zu einer Nation vereinigen und zum Fundament des kommenden Vierten Reiches machen wird.
Verkörperung dieses deutschen Nationalismus ist die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, als Willensträger des deutschen Volkes.






DIFFERENZIERUNG

Der biologische Humanismus, als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus, bemüht sich um Kenntnis der Natur und ihrer Lebensgesetze und überträgt sie auf das soziale Leben des arischen Menschen (s. Arier), um so, durch biologisches Denken und biopolitisches Handeln, die Voraussetzung zu Arterhaltung und Artentfaltung der arischen Rasse zu schaffen.
Die wichtigsten dieser Lebensgesetze sind Vererbung, Differenzierung und Kampf ums Dasein mit seiner Auslese und Ausmerze.
Während die Vererbung das statische Element des Lebens darstellt, das politisch in traditionalen Gemeinschaften vorherrscht (s. Tradition) und sich in der Monarchie, dem Adel und einer Kasten- bzw. erblichen Ständegesellschaft verwirklicht, steht die Differenzierung für das dynamische Element des Lebens.
Die Weitergabe des Erbgutes vollzieht sich nämlich nie als exakte Kopie, sondern als stete Erneuerung und mit, durch Mutationen und Anpassung an sich verändernde Lebensbedingungen bedingten, ständigen kleinen Änderungen. Bei Bewährung im Lebenskampf stabilisieren sie sich genetisch und können sich schließlich bis hin zur Entstehung neuer Arten und Lebensformen steigern. So entstand und entsteht die unendliche Vielfalt des Lebens, die sich beim Menschen zu allererst in Rassen, Völkern und Stämmen äußert.

Darum ist der Dogmatismus von der Gleichheit aller Menschen, der die meisten heute herrschenden Ideologien prägt, so lebensfeindlich.
Wo er sich wirklich durchsetzt, kann dies nur zu einer Verarmung und Vereinheitlichung - zum standardisierten Massenmenschen - führen, wie er das Menschenbild vor allem des Liberalkapitalismus und des Marxismus kennzeichnet.
Demgegenüber erkennt der Nationalsozialismus die Vielfalt des Lebens an und schützt das Erbgut durch Rassengesetze und Rassenhygiene vor Vermischung, Vereinheitlichung und biologischer Verarmung. Damit überträgt er das Lebensgesetz der Differenzierung auf das Gemeinschaftsleben der arischen Rasse, schafft die Voraussetzungen zum rassischen Überleben und zur art- und naturgemäßen Höherentwicklung und wird so zum organisierten Lebenswillen der Arier.

In der, durch die nationalsozialistische Revolution erkämpften, neuen Ordnung wird eine arische Völkergemeinschaft als Hochkultur aufblühen, die der Vielfalt des Lebens gerecht wird und es jedem Rassengenossen, jedem arischen Volk und der arischen Rasse insgesamt ermöglicht, entsprechend ihrer biologischen Artung zu leben und sich frei zu entfalten. Das ist die höchste Form und das einzig naturgemäße Verständnis von Freiheit.






DIKTATUR

Zu den beliebten Vorwürfen der gegen den Nationalsozialismus gerichteten Greuelpropaganda gehört die Behauptung, die nationalsozialistischen Parteien (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) erstrebten die Errichtung einer Diktatur, d.h. sie würden die Freiheit unterdrücken und gegen den Willen des Volkes mit Gewalt ein Herrschaftssystem aufbauen und aufrechterhalten.
Die Abwehr feindlicher Greuelpropaganda ist nicht Aufgabe der Propaganda der Neuen Front, sondern bleibt der Volksaufklärung (parteiintern: Schulung) überlassen.
Stattdessen bekennt sich die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front offensiv zu ihrer Ablehnung der Demokratie westlichen Typs mit ihrem Parlamentarismus und zur nationalsozialistischen Revolution; Aus dieser soll ein Staat hervorgehen, der unter Anleitung der Partei eine totale politische Mobilmachung auf allen Ebenen völkischen Lebens bewirkt. Diese wird zur Mobilisierung aller völkischen Kräfte und Energien führen, so die heutige Minuswelt überwinden und den Weg freimachen in die Neue Ordnung.

Voraussetzung dafür ist die Verwirklichung einer wahren Volksgemeinschaft, aus der allein die Willensgemeinschaft der Nation hervorgehen kann, die zur Basis des totalen Staates wird.
Was also die feindliche Greuelpropaganda als Diktatur brandmarkt - der nationalsozialistische Volksstaat im Zustand der totalen Mobilmachung - bedarf in Wirklichkeit der freien und überzeugten Zustimmung und Loyalität der Masse des Volkes. Denn ohne diese sind weder Volksgemeinschaft, noch Nation nach nationalsozialistischem Selbstverständnis denkbar. Sie zu gewinnen ist der politische Kampfauftrag der nationalsozialistischen Partei als Willensträger des Volkes und Vorhutorganisation der Nation.

Eine Staatsform aber - auch wenn sie den Menschen total erfaßt, erzieht, prägt und mobilisiert -, die sich auf Zustimmung und Loyalität der Masse des Volkes stützen kann, ist keine Diktatur-, auch wenn sie über deren Machtmittel verfügt!
Die totale Mobilmachung des nationalsozialistischen Volksstaates ist zudem nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Sie ermöglicht die Überwindung der Dekadenz der herrschenden Minuswelt, führt die Völker der arischen Rasse (s. Arier) zurück zu einer art- und naturgemäßen Lebensführung, die Arterhaltung und Artentfaltung sichert und verwirklicht so die Neue Ordnung. Diese aber ist gleichzeitig eine Ordnung richtig verstandener Tradition und Freiheit.

Darum weist die Neue Front den Vorwurf, nach einer Diktatur zu streben, zurück und bekennt sich stolz zum starken, totalen nationalsozialistischen Volksstaat, der allein das Überleben und die art- und naturgemäße Höherentwicklung des Volkes ermöglicht und sichert - und so erst die Souveränität und Freiheit der Nation verwirklicht.






DISZIPLIN

Disziplin ist jene innere Haltung, die die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) von allen Parteigenossen verlangt und die sich verwirklicht im Gehorsam gegenüber der Partei, ihren Führern und Unterführern auf allen Ebenen (s. Führerprinzip).

Der Gehorsam ist die große Tugend der nationalsozialistischen Revolution!

Darum ist nach der Forderung des Glaubens, die des Gehorsams, die zweite unter den 10 Geboten des politischen Soldatentums. Alle Parteigenossen, ganz besonders aber ihre politischen Soldaten, gehorchen der Partei und niemand anderen. Sie tun das ohne Einschränkung und mit aller Kraft - gleichgültig, ob sie den Sinn eines Befehls verstehen oder nicht, gleichgültig auch, ob der Befehl der Partei den eigenen Wünschen entspricht oder nicht. Die Pflicht zum Gehorsam geht für den politischen Soldaten bis hin zum Opfer seines eigenen Lebens:

Wer auf die Hakenkreuzfahne schwört, hat nichts mehr, was noch ihm gehört!

Der Nationalsozialist will gehorchen, um siegen zu können. Nicht der erzwungene Kadavergehorsam, sondern die, aus freien Willen und Einsicht geborene, Disziplin ist deshalb nationalsozialistische Lebenshaltung.
Der Nationalsozialist darf und soll sich selber Gedanken machen, er hat sein eigenes persönliches Verständnis von Nationalsozialismus, aus dem heraus er Vorschläge machen und Ideen äußern soll. Der Vorgesetzte ist verpflichtet, auf solche Vorschläge einzugehen und Ideen und Anregungen ernstzunehmen, sie entweder zu verwirklichen oder zu erklären, warum sie jetzt oder so nicht anwendbar sind. Die Pflicht zum Gehorsam ist dennoch eine grenzenlose und uneingeschränkte. Niemals aber darf der Nationalsozialist dabei das Gefühl haben, er sei nur "Kanonenfutter" und nicht Kamerad unter Kameraden, verschworen für den Sieg, den nur der Glaube an die Partei herbeiführen kann.

Die höchste Autorität ist der Führer der Partei. Hat dieser gesprochen, ist eine Frage endgültig entschieden, und es darf keinen Zweifel an der befohlenen Generallinie der Partei mehr geben. Nur wer so gehorchen gelernt hat, der taugt auch selber später zum Unterführer oder Führer.

Nur wer gelernt hat, zu gehorchen, wird einmal imstande sein, Befehle zu erteilen!

Disziplinlosigkeit, in allen Erscheinungsformen, darf der Nationalsozialist weder bei sich, noch bei seinen Kameraden, aber auch bei keinen Führungskameraden durchgehen lassen. Von Menschen, die keine Disziplin halten können oder wollen muß die Partei immer wieder gesäubert werden, damit sie eine revolutionäre Kampfgemeinschaft bleibt und nicht zum bürgerlichen Sauhaufen entartet.

Nach der Revolution ermöglicht die uneingeschränkte und unbedingte Disziplin, die der Nationalsozialismus erst seine Parteigenossen und schließlich alle Volksgenossen lehrt, die totale politische Mobilmachung des nationalsozialistischen Volksstaates (s. Staat) und schafft damit die Voraussetzungen zur Verwirklichung der Neuen Ordnung.






DOGMATISMUS

Im geistigen Ringen um die Zukunft des Menschen sind Ideologie und Weltanschauung strikt zu unterscheiden.
Ideologien erklären die Welt und bilden dabei ein, in sich mehr oder weniger logisches, Gedankengebäude, das auf Glaubenssätzen - Dogmen - beruht. Dadurch entsteht Dogmatismus, der die davon beeinflußten Menschen für die Vielfalt, Widersprüchlichkeit und Kompliziertheit der Wirklichkeit blind macht (s. auch Differenzierung), da er die Welt nicht mehr sieht, wie sie ist, sondern wie sie entsprechend seiner Glaubenssätze sein sollte. Je mächtiger eine solche dogmatische Ideologie wird, zum so schlimmer sind ihre Konsequenzen:
Sie versucht, die Wirklichkeit zu vergewaltigen und ihren Weltbild gewaltsam anzugleichen. Der Dogmatismus lernt nie aus der Wirklichkeit, sondern versucht sie zu verdrängen, zu verbiegen und zu unterdrücken, um sie dann durch die eigenen Dognen zu ersetzen. Der Dogmatismus ist naturwidrig und lebensfeindlich, entfremdet den Menschen von der Wirklichkeit und damit von der Natur und ihren biologischen Lebensgesetzen. Er fördert und verursacht die Dekadenz menschlicher Gemeinschaften.

Alle Ideologien - z.B. Christentum, Psychoanalyse, Marxismus - beruhen auf den Dogmatismus, ebenso aber auch staatliche oder kulturelle Systeme und Lebenshaltungen, die zwar auf die Herausbildung eines geschlossenen Weltbildes verzichten, aber auf naturwidrigen Glaubenssätzen aufbauen - etwa Gleichheit aller Menschen, Individualismus, "Menschenrechte", Leugnung, daß der Mensch den Naturgesetzen unterworfen und von seiner biologischen Triebstruktur bestimmt ist. Somit sind auch z.B. Liberalismus, Kapitalismus, Demokratie, Parlamentarismus usw. dogmatisch und lebensfeindlich.
Demgegenüber erkennt die Weltanschauung die Wirklichkeit und baut ihr Weltbild daher nicht auf Dogmen, sondern auf Erkenntnissen auf, die sich aus den Naturgesetzen ableiten, der menschlichen Natur entsprechen und sich in der Wirklichkeit bewähren müssen. Eine Weltanschauung ist bereit und fähig, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und gegebenenfalls sich zu korrigieren, wenn sie geirrt hat. Sie bildet ein "offenes System" des Denkens in Gegensatz zum "geschlossenen System" einer Ideologie. Die Weltanschauung ist ein offenes Gedankengebäude, das den Menschen hilft, sich in der Wirklichkeit zurechtzufinden und sich in ihr und nach ihren Lebensgesetzen höherzuentwickeln.

Der Nationalsozialismus ist Weltanschauung und nicht Ideologie. Seine geistige Grundlage ist kein Dogmatismus, sondern die naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des biologischen Humanismus.
Dennoch stellt der Dogmatismus mit seinen Versprechen absoluter Glaubensgewißheiten und vermeintlich widerspruchsfreien, geschlossenen Denksystemen, die alles erklären, eine große Verlockung dar, der auch Nationalsozialisten erliegen können, die damit aber den Nationalsozialismus verzerren und geistige Entartungserscheinungen hervorrufen.
Darum ist der Kampf gegen den Dogmatismus ein wichtiger Bestandteil der nationalsozialistischen Revolution und eine Voraussetzung zur Verwirklichung der Neuen Ordnung.

Hauptbollwerk des Nationalsozialismus in seinen Kampf gegen dogmatische Entartungen ist die Sturm-Abteilung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (SA der NSDAP), dank derem freien, offenen Geist und ihrer jedem kleinlichen Sektierertun, Moralismus (s. auch Moral) und jeder falschen Gewißheit feindlichen Lebenshaltung des politischen Soldatentums.
Der Nationalsozialist gewinnt seine Sicherheit und seinen Glauben nicht aus Dogmen, sondern aus den Gesetzen des Lebens und der Erkenntnis der eigenen Natur.