FAMILIE

Der biologische Humanismus als naturwiasenschaftliche Erkennnislehre und Basis des Nationalsozialismus versteht den Menschen als Gemeinschaftswesen und sieht ihn eingebunden in natürliche und kulturelle Gemeinschaften, die sein Leben möglich, sinn- und wertvoll machen.
Die Familie ist die kleinste natürliche Gemeinschaft, die Keimzelle und das Fundament der großen organischen Gemeinschaften von Volk und Rasse.

Ohne gesunde Familie kein gesundes Volk!

Aus diesem Grund erstrebt der Nationalsozialismus die volks- und rassenbewußte Familie, die sich ihrer Verantwortung bewußt ist und als Fortpflanzungsgemeinschaft der Arterhaltung und Artentfaltung dient.

Dem Recht des Volksgenossen auf freie Zuchtwahl steht demnach die Pflicht gegenüber, eine Familie entsprechend den Grundsätzen der Rassenhygiene als Fortpflanzungsgemeinschaft zu gründen. Auch die Familie nämlich ist nicht Privatsache, sondern dient, wie jeder andere Bereich des völkischen Lebens, dem Überleben und der Höherentwicklung der eigenen Menschenart. Deshalb regeln im nationalsozialistischen Volksstaat (s. Staat) Rassengessetze und Erbgesetze Rechte und Pflichten der Familie.
Die wichtigsten und entscheidenden Pflichten der Familie gegenüber der Volksgemeinschaft sind:

  • Zuchtwahl des Ehegatten nach den Grundsätzen von Erbgesundheit und Rassenhygiene; sowie

  • Aufzucht einer ausreichend großen Zahl von Kindern.

Seele und Fundament der nationalsozialistischen Familie, wie aller natürlichen Gemeinschaften, ist die Frau als Mutter. Mutterschaft als ethisches Prinzip des nationalsozialistischen Wertidealismus (s. auch Ethik) ist deshalb die entscheidende Voraussetzung einer wirklichen Familie.
Die Frau entsprechend diesem Leitbild zu erziehen und für diese art- und naturgemäße Ethik zu gewinnen, ist Aufgabe der nationalsozialistischen Frauenbewegung.






FASCHISMUS

Der Faschismus ist, wie der Nationalsozialismus, ein aus den Ersten Weltkrieg hervorgegangenes Erbe der Arbeiterbewegung. Wie der Nationalsozialismus vereint der echte, revolutionäre Faschismus Nationalismus und Sozialismus, erstrebt den totalen Staat, kämpft gegen Kapitalismus und Marxismus und sieht in einer revolutionären, nach den Führerprinzip geordneten Partei die politische Vorhutorganisation, den Träger des Willens und der Souveränität von Staat und Nation. Der Faschismus kämpft auch wie der Nationalsozialismus gegen die Dekadenz und den Materialismus der modernen Minuswelt. Aus all diesen Gründen sind Nationalsozialismus und Faschismus in Europa natürliche Bündnispartner.

Dennoch sind Faschismus und Nationalsozialismus nicht dasselbe.
Der Nationalismus des Faschismus ist auf einen als Selbstzweck und Selbstwert verstandenen Staat bezogen, der des Nationalsozialismus auf ein Volk. Der Faschismus ignoriert den Rassenkampf und ist an Rassenfragen und Biopolitik kaum interessiert. Faschismus ist deshalb ein internationales Phänomen, unabhängig von Volk und Rasse, während der Nationalsozialismus eine zwar übernationale, rassisch aber an die Arier gebundene Weltbewegung ist.
So kann es auch durchaus zwischen faschistischen Parteien bzw. Staaten Kampf und sogar Krieg geben, nicht aber zwischen nationalsozialistischen, die ihren Völkern ebenso verpflichtet sind, wie ihrer gemeinsamen Rasse.
Außerdem erkennt der Faschismus gewöhnlich nicht die Gefahren von Judentum und Zionismus und kennt keinen Antisemitismus.

Der Faschismus ist also in allem weniger konsequent als der Nationalsozialismus und politisch-weltanschaulich nicht so begründet und gefestigt. Infolge dieser Oberflächlichkeit entartet er auch leichter zu einem Werkzeug der Reaktion und kann so zum Vorwand und Schutzschild aller möglichen dunklen Kräfte werden.
Der Nationalsozialismus steht dem Faschismus der arischen Nationen kameradschaftlich und nicht feindlich gegenüber. Ziel aber bleibt, ihn von rektionären Schlacken und Inkonsequenz zu befreien und in einen Nationalsozialismus zu verwandeln.






FRAUENBEWEGUNG

Da die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) als Männerbund organisiert ist, der Nationalsozialismus als Weltanschauung sich aber an alle Volksgenossen - Männer wie Frauen - wendet, um sie mit dem politischen Willen zu Arterhaltung und Artentfaltung zu erfüllen, bedarf es der Organisation der weiblichen Nationalsozialisten in einer autonomen nationalsozialistischen Frauenbewegung.
Diese doppelte Organisation des Nationalsozialismus, als Männerbund und als Frauenbewegung, entspricht der unterschiedlichen biologischen Natur der Geschlechter und dem nationalsozialistischen Grundsatz, daß jeder entsprechend seiner Natur, seinen Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen, an seinen Platz, nach besten Kräften seine Aufgabe in der Volksgemeinschaft erfüllen soll.

Die nationalsozialistische Frauenbewegung ist autonom: Frauen führen Frauen.

Die Organisationsarbeit entspricht der weiblichen Natur und der weiblichen Ethik, die der Frau den ihr zukommenden Platz in der Volksgemeinschaft einzunehmen ermöglicht. Gleichzeitig ist die Frauenbewegung Teil der nationalsozialistischen Bewegung, ihre Führerin gehört der Parteileitung gleichberechtigt an, und die Generallinie des politischen Kampfes gilt gleichermaßen für Partei und Frauenbewegung. Die nationalsozialistische Frauenbewegung gewinnt zunächst die weiblichen Nationalsozialisten und schließlich alle Frauen in der Volksgemeinschaft für ein art- und naturgemäßes Leben und die nationalsozialistische Ethik des Wertidealismus in ihrer weiblichen Ausprägung als Prinzip der Mutterschaft.

Im historischen Nationalsozialismus Deutschlands bildete zunächst der Nationalsozialistische Frauen-Orden, dann die NS-Frauenschaft die nationalsozialistische Frauenbewegung, die zu ihrer Zeit die größte, mächtigste und erfolgreichste Frauenbewegung der Welt war.
Im Nationalsozialismus der neuen Generation bildet seit Anfang 1984/94 JdF die Deutsche Frauenfront die nationalsozialistische Frauenbewegung. Die DFF ist eine Frontorganisation der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front.






FREIHEIT

Der Nationalsozialismus versteht sich als Freiheitsbewegung und erstrebt daher die Befreiung des arischen Menschen (s. Arier) durch eine Revolution mit dem Ziel des Aufbaus der Neuen Ordnung.
Eine Befreiung wird politisch nur möglich durch:

  • eine Organisation als Träger des politischen Willens und durch eine unumstrittene Führung in Freiheitskampf (s. Führerprinzip). Das gewährleistet die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und ihr Führerkorps;

  • die Erkenntnis der eigenen Knechtschaft in den Volksmassen. Das ist die Aufgabe von Volksaufklärung und Propaganda der Partei; und

  • die Weckung des Glaubens an die Möglichkeit und Durchführbarkeit der Befreiung. Dazu bedarf es einer klaren Strategie und Taktik im Kampf um die Macht.

Im heutigen Deutschland hat die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front alle drei Voraussetzungen geschaffen und eröffnet, damit auf lange Sicht die Chance der Befreiung des deutschen Volkes und der deutschen Volksgenossen.

Freiheit ist allerdings einer der am meisten mißbrauchten Begriffe in geistigen und politischen Ringen um die Zukunft.
Anders als die Demokratie westlichen Typs, die mit ihrer Irrlehre des Individualismus einen falsch verstandenen Freiheitsbegriff predigt und damit die Dekadenz fördert, versteht der Nationalsozialismus unter Freiheit zunächst und vor allem die Freiheit der Nation als Voraussetzung für Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkstums. Diese Freiheit ist für den einzelnen Volksgenossen nicht nur ein Recht sondern auch eine Pflicht.
Diese Freiheit der Nation ist Vorbedingung ihrer Unabhängigkeit und Souveränität. Sie umfaßt:

Die Verwirklichung dieser vier Freiheiten schafft eine freie Nation. Nur in einer freien Nation aber kann es freie Menschen geben. In einem geknechteten Volk gibt es keine Freiheit - nur Menschen in Ketten und seien es auch die goldenen. aber für ein Volk tödlichen Ketten des Materialismus, wie in den vom Liberalkapitalismus beherrschten Teilen Deutschlands. Die hier lebenden Volksgenossen haben sich überwiegend dem Amerikanismus unterworfen und sind in Wahrheit völlig unfrei: Konsumroboter, die sich nur deshalb frei fühlen, weil sie, betäubt von Wohlstand und Dekadenz, niemals einen abweichenden Gedanken hatten.

Die Demokratie westlichen Typs ist die Staatsform des Materialismus. Daher stehen sich Freiheit und Demokratie unvereinbar gegenüber und zwar sowohl auf der Ebene der Volksgemeinschaft - da die Demokratie die wirkliche Freiheit einer Nation auf die Dauer weder bewahren, noch wiederherstellen kann, als auch auf der Ebene des einzelnen Volksgenossen, da diese unter Freiheit lediglich das Ausleben aller niedrigen Instinkte, die Vielfalt von Konsummöglichkeiten und die Lösung von allen Werten und Fragen nach einem Lebenssinn verstehen (s. auch Wertrelativismus).
Demgegenüber ist die wirkliche Freiheit des Volksgenossen keine "Freiheit von - sondern eine "Freiheit für". Deshalb bietet der Nationalsozialismus dem arischen Menschen Freiräume und soziale Chancen, all seine Neigungen und Fähigkeiten zu entfalten, so zur Persönlichkeit heranzureifen und damit, entsprechend der Ethik des Wertidealismus, seinen Platz in der Volksgemeinschaft zu finden und einzunehmen. Diese Freiheiten nutzt der nationalsozialistische Volksgenosse dazu, für die Volksgemeinschaft zu arbeiten (s. auch Arbeitertum), ihre Arterhaltung und Artentfaltung zu fördern, höheren Werten nachzustreben und so sein Leben mit Sinn und Wert zu erfüllen.






FREIMAUREREI

Die Freimaurerei, als machtpolitisches Werkzeug der Revolution der Aufklärung, organisiert sich in der Form einer Geheimgesellschaft und bildet den, das weltweite System des Liberalkapitalismus, beherrschenden Männerbund. Damit stellt sie einen entscheidenden Machtfaktor der herrschenden Minuswelt dar und ist ein wichtiger ideologischer und politischer Feind des Nationalsozialismus.

Die Freimaurer besetzen systematisch Führungspositionen in Staat, Wirtschaft, Kultur und in den Massenmedien, prägen so die geistige Atmosphäre der westlichen Welt und kontrollieren deren weltweite Macht- und Einflußmittel.
Die Freimaurerei gliedert sich in die drei einfachen Grade, zu denen die Masse der Freimaurer gehört, die unwissendes und mißbrauchtes Werkzeug, ihrer geheimen Oberen sind, während sich alles Wissen und alle Macht des Geheinbundes in den Hochgraden konzentriert.
Ziel der Freimaurerei ist die Weltherrschaft - das heißt: eine liberalkapitalistische Weltordnung mit Freimaurern in allen Schlüsselpositionen. Ihr gegenwärtiges Machtinstrument ist politisch vor allen der Imperialismus der USA und kulturell der Amerikanismus.

Damit laufen Ziele und Methoden der Freimaurerei in vielen Bereichen parallel zum Weltherrschaftsstreben des Zionismus, für den das Endziel der Freimaurerei allerdings lediglich Zwischenetappe bis zur alleinigen Herrschaft des Judentums als dem "auserwählten Volk" darstellt.
Im Laufe der historischen Entwicklung geriet daher die Freimaurerei, die zunächst noch die Aufnahme von Juden abgelehnt hatte, mehr und mehr unter den Einfluß des Zionismus und bildet heute praktisch die mittlere Führungsebene der zionistischen Machtentfaltung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Bnai-Brith-Loge in New York, die nur Juden aufnimmt und als Führungszentrale der Weltfreimaurerei dient.

Das berühmte "Geheimnis" der Freimaurerei besteht darin, daß sie auf ihren eigenen Untergang hinarbeitet, da sie nach der Verwirklichung der zionistischen Weltherrschaft mit ihren Dogmatismus von der Gleichheit aller Menschen der Zwangsherrschaft eines "auserwählten Volkes" weichen muß.

Die Freimaurerei, die noch aus eigener Kraft und eigenem Antrieb die Französische Revolution von 1709 und alle vergleichbaren bürgerlichen Revolutionen organisierte, ermöglichte die russische Februarrevolution 1917 bereits im Auftrag des Zionismus und bahnte damit dem Marxismus machtpolitisch den Weg.
Doch ist die Hilfe der Freimaurerei für den Marxismus heute kein weltweites Modell mehr, weil letztere überwiegend der zionistischen Kontrolle entglitten ist und damit als Werkzeug an Attraktivität für den Zionismus verloren hat.
Ein direkter Kampf gegen die Freimaurerei ist wegen ihres Geheimbundcharakters sehr schwierig. Der Nationalsozialismus überwindet die Freimaurerei politisch durch den Kampf gegen ihre Ideologie und ihre politischen Werkzeuge, organisatorisch auch durch ihr Verbot.






FRIEDEN

Ähnlich wie Freiheit, ist auch Frieden einer der von der herrschenden Minuswelt am häufigsten mißbrauchten Begriffe.

Der Nationalsozialismus ist die Weltanschauung des biologischen Denkens und baut deshalb nicht auf lebensfremden und naturwidrigen Dogmen auf (s. Dogmatismus), sondern auf den natürlichen Lebensgesetzen, zu deren wichtigsten neben Vererbung und Differenzierung vor allem die Auslese, also der Kampf uns Dasein gehört.
Entsprechend dem Selbstbestimmungsrecht kämpft deshalb ein nationalsozialistisch geprägtes Volk um seine Freiheit, um Arterhaltung und Artentfaltung nach Innen und Außen. Dieser Kampf ist das Grundgesetz völkischen Lebens, ihm ist alles untergeordnet. Nur wo er erfolgreich geführt wird, ist Frieden sinnvoll und erstrebenswert. Einen Frieden um den Preis des Volkstodes lehnt der Nationalsozialismus ab.

Wirklicher Frieden ist nur möglich, wo ein Volk als Nation sich Freiheit, Souveränität, Autarkie und ausreichend Lebensraum erkämpft und damit sein Selbstbestimmungsrecht durchgesetzt hat.
Dabei achtet der Nationalsozialist die Lebensrechte anderer Völker und Rassen, soweit sie nicht die des eigenen Volkes bedrohen, und bemüht sich um den Ausgleich der Lebensinteressen in Rahmen von Großraumordnungen (s. auch Reich).
Darum fordert die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei in Punkt 2 ihres Parteiprogramms die Schaffung einer gerechten Friedensordnung, die die Lebensrechte Deutschlands achtet, ohne die anderen Völker zu verletzen.
Eine solche Friedensordnung erstrebt die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front durch Aufbau des Vierten Reiches und einer arischen Völkergemeinschaft (s. Arier).

Im Atomzeitalter ist eine solche Reichsbildung nicht mehr durch zwischenstaatliche Kriege möglich, die der Nationalsozialismus - entgegen aller gegen ihn gerichteten Greuelpropaganda - als Minusauslese ablehnt, sondern kann nur durch eine Revolution der arischen Völker erreicht werden. Erst eine solche Revolution überwindet die Strukturen der herrschenden Minuswelt, die auf Ausbeutung und Imperialismus beruht, und ermöglicht so eine gerechte Friedensordnung freier Nationen. Darum gilt:

Der Nationalsozialismus ist der Frieden!






FRONTORGANISATION

Die Neue Front ist eine Gesinnungsgemeinschaft von Nationalsozialisten, die sich einer einheitlichen Führung und einer verbindlichen Generallinie unterordnen. Seit dem Verbot der ANS/NA bilden sie keine eigene Organisation mehr, sondern beteiligen sich an Front- und Massenorganisationen, mit deren Hilfe sie den politischen Kampf führen.
Frontorganisationen sind Zusammenschlüsse von Nationalsozialisten zur Förderung und Durchsetzung bestimmter politischer Einzelziele oder zur Durchdringung und Zusammenfassung bestimmter Gruppen und Schichten der Bevölkerung. Eine Frontorganisation ist also stets eine nationalsozialistische Organisation und dient der Rekrutierung neuer Anhänger für den Nationalsozialismus. Sie konzentriert dabei stets ihre Kräfte auf ein bestimmtes Ziel und/oder eine bestimmte soziale Gruppe - immer aber im Zusammenhang mit der Strategie und damit in Einklang mit der Generallinie der Neuen Front.
Somit bilden Frontorganisationen gleichsam das Bindeglied zwischen den taktischen Notwendigkeiten des Alltagskampfes (s. Taktik) und der langfristigen Strategie der Machtergreifung.

Frontorganisationen sind Kaderorganisationen, werden also von nationalsozialistischen Kadern ins Leben gerufen, zusammengehalten und uneingeschränkt kontrolliert.

Ursprünglich bildete der Nationalsozialismus der neuen Generation in Deutschland zwei Frontorganisationen heraus: Die NSDAP/AO für den propagandistischen Untergrundkampf und die ANS als legalen Arm der Bewegung. Nach dem Zusammenschluß der ANS mit den "Nationalen Aktivisten" zum ANS/NA ermöglichte und erforderte das schnelle Wachstum das Entstehen weiterer Frontorganisationen - so etwa der "Freundeskreis Deutsche Politik" zur Gewinnung der älteren Generation, die "ANS-Betriebszellenorganisation" für die Betriebsarbeit und der "ANS-Mädelbund" für die Rekrutierung einer jungen nationalsozialistischen Frauenbewegung.
Sie alle fielen dem ANS-Verbot zum Opfer. Aber auch nach diesem Verbot und gerade danach ist die Arbeit von Frontorganisationen lebenswichtig für den politischen Kampf.

Als Brücke zwischen Strategie und Taktik bewahren Frontorganisationen Geist und Stil der nationalsozialistischen Bewegung und verhindern Verbürgerlichung, "Nationaldemokratisierung", Anpassung und Korrumpierung durch das herrschende System.






FÜHRER

Die nationalsozialistische Partei organisiert sich auf allen Ebenen nach dem Führerprinzip. An der Spitze der Partei steht deshalb ein mit nahezu uneingeschränkter Autorität und Verantwortung ausgestatteter Parteiführer, der nach der Machtergreifung zugleich Regierungschef des nationalsozialistischen Volksstaates wird (s. Staat).
Der Parteiführer ist und bleibt jedoch - wie auch jeder andere Parteigenosse - ein Werkzeug der Partei in ihrem Kampf um die Neue Ordnung und ihrer Parteilinie untergeordnet (s. Generallinie).

Nicht die Partei ist um des Führers willen da, sondern der Parteiführer dient der Partei.

Darum lehnt der Nationalsozialismus der neuen Generation einen Personenkult strikt ab und lehrt den Vorrang der Partei, in der sich der Lebenswille der Nation kollektiv verkörpert (s. auch Wille).
Demgegenüber verehren die Nationalsozialisten den Schöpfer des Nationalsozialismus, Adolf Hitler, als den FÜHRER, der mehr war als der Parteiführer der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und in dem die Rasse der Arier insgesamt, Deutschland, Nationalsozialismus und Partei sich gleichermaßen verkörperten.

Nur der ist Nationalsozialist, der Adolf Hitler verehrt und ihn allein als Führer begreift!

Diese Haltung verkennt nicht die Fehler und das schließliche machtpolitische Scheitern des Staatsmannes Adolf Hitler und will ihn nicht nachäffen und kopieren. Sie anerkennt im Führer aber die einmalige, außergewöhnliche Persönlichkeit, den letzten großen arischen Eroberer, den deutschen Nationalhelden, unter dem die deutsche Geschichte ihren Höhepunkt und ihre Vollendung fand und den genialen Willensmenschen und Visionär der Zeitenwende, mit dem eine neue Zeit und eine neue Zeitrechnung begonnen hat.

Adolf Hitler, der FÜHRER, ist die Heilsgestalt der arischen Rasse (s. auch Heil).
Niemand kann und darf deshalb nach ihm mehr den Titel "Führer" für sich beanspruchen und sich mit ihm vergleichen; niemand kann und darf. wie Adolf Hitler, seine eigene Person mit Deutschland, Idee oder Partei gleichsetzen und so für sich dasselbe beanspruchen, was dem Führer aufgrund seines Genies selbstverständlich zustand.
Es wird nationalsozialistische Parteiführer und Führungskameraden auf allen Ebenen auch künftig geben, aber es gibt nur einen Führer: ADOLF HITLER!




FÜHRERPRINZIP

Das Führerprinzip ist das Organisationsprinzip der nationalsozialistischen Partei in ihrem Kampf für die Neue Ordnung. Nach der Machtergreifung der Partei wird es auch zum Organisationsprinzip des entstehenden nationalsozialistischen Volksstaates auf allen Ebenen.
Das Führerprinzip ist den im Parteiprogramm festgelegten Zielen und der Generallinie der Partei untergeordnet, also Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck. Es dient nicht dem Ehrgeiz, der Eitelkeit oder Selbstsucht einzelner Führer, sondern allein der Wirksamkeit des Kampfes der Partei und muß deshalb scharf vom abzulehnenden Personenkult unterschieden werden.
Das Führerprinzip beruht auf den beiden Säulen "Autorität" und "Verantwortung". Es gibt also dem Führungskameraden und Politischen Leiter eine nahezu unbeschränkte Autorität gegenüber seinen Untergebenen, bürdet ihm aber eine ebensolche nahezu unbeschränkte persönliche Verantwortung auf, bis hin zum Einsatz und Opfer des eigenen Lebens, wie sie im Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei niedergelegt ist. Dies gilt auf allen Ebenen der Partei und später des Staates. Autorität und Verantwortung finden ihre Schranken allein in der Idee des Nationalsozialismus und in der Parteilinie der nationalsozialistischen Partei. Sie sind also niemals persönlicher Natur, sondern abgeleitet von Auftrag und Kampf der Partei.

Allein die Partei verleiht Autorität und allein ihr gegenüber gilt die Verantwortung des Führungskameraden. Dies schließt auch den Parteiführer ein, dessen Autorität von der Partei abgeleitet ist und der der Partei gegenüber die Verantwortung trägt.

Nicht die Partei ist Werkzeug des Führers, sondern der Führer ist das Werkzeug der Partei!

Für jeden Parteigenossen verkörpert sich die Partei in seinem Vorgesetzten, solange dieser ihr gegenüber loyal ist. Für den Parteiführer verkörpert sich die Partei vor allem im nationalsozialistischen Senat.

Am Beginn einer Kampfzeit finden sich die Führungskameraden im konkreten Tageskampf. Wer immer sich zu Führungsaufgaben berufen fühlt, das Vertrauen von Kameraden gewinnt, sie in den Kampf führt und sich der Generallinie unterordnet, wird dadurch ein Führungskamerad und soll soweit führen, wie seine Kraft und Fähigkeit dies ermöglichen. Später wird die Partei zu einer gezielten Eliteschulung übergehen, Führungskameraden schulungsmäßig heranbilden und dort einsetzen, wo Führermangel herrscht (s. auch Elite und Eliteschulung).

Nach der Machtergreifung wird das Führerprinzip auf allen Ebenen des Lebens der Volksgemeinschaft Gültigkeit haben. Stets aber beruht nationalsozialistisches Führertum auf folgenden 10 Leitvorstellungen:

  1. Disziplin gegen über der Partei und ihrer Generallinie.

  2. Gewinnung des Vertrauens der Gefolgschaft. - Nur der ist ein Führungskamerad, der das Vertrauen seiner Gefolgschaft gewinnt und behält.

  3. Keine persönlichen Anhänger. - Wer Gefolgschaft für seine Person anstatt für die Partei heranzieht, ist kein Nationalsozialist.

  4. Verantwortungsbewußtsein. - Für die Erfüllung des durch die Partei gegebenen Auftrags sein Bestes tun und freiwillig weichen, wenn sich ein Besserer findet.

  5. Kameradschaft.

  6. Einsatz- und Opferbereitschaft.

  7. Gerechtigkeit.

  8. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. - Zur Persönlichkeit werden, sich selbst mit allen Stärken und Schwächen kennen, all seine Fähigkeiten und Möglichkeiten restlos ausschöpfen und entwickeln, um so der Partei optimal dienen zu können.

  9. Phantasie. - Ohne Vorstellungskraft und Einfühlungsvermögen gibt es kein Führertum.

  10. Willenskraft (s. Wille).

Das Führerprinzip ermöglicht Führertum und macht es geschichtsprägend. Führer sein, heißt nicht, Privilegien zu haben und Macht zu genießen, sondern heißt: mehr opfern, mehr arbeiten, mehr kämpfen und besser dienen als andere!
Bereits vor der Neugründung der NSDAP gilt das Führerprinzip auch schon innerhalb der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front.