KADER

Als Konsequenz aus der tragischen Geschichte der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und ihres organisatorischen Zusammenbruchs nach 1945/56 JdF erstrebt der Nationalsozialismus der neuen Generation den Neuaufbau der nationalsozialistischen Partei als Kaderbewegung, anstatt der Konzentration auf einen Führer:
Die Nationalsozialisten der Gegenwart orientieren sich an der, nach dem Führerprinzip geordneten, Partei und nicht an einer einzelnen lebenden Persönlichkeit. Die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front fördert deshalb in ihrem Kampf gegen das NS-Verbot und für die Neugründung der NSDAP die Kaderbildung und lehnt jeden Personenkult ab.

Die Neue Front bildet Massenorganisationen und Frontorganisationen heraus, die von nationalsozialistischen Kadern kontrolliert werden. Diese Kader bilden das Rückgrat des politischen Kampfes. Unter Kader sind jene Nationalsozialisten zu verstehen, die in besonderen Maße entsprechend der Ethik nationalsozialistischen Arbeitertums und Soldatentums leben und dies durch unermüdliche Einsatz- und Opferbereitschaft, Treue und Disziplin gegenüber der Partei unter Beweis stellen.

  • Die Kader garantieren die Einheit der Bewegung; ihre Treue und Disziplin verhindern ernsthafte Abspaltungen und inneren Streit.

  • Die Kader sind mit ihrer Einsatz- und Opferbereitschaft die treibende Kraft des politischen Kampfes und bilden damit, unabhängig von Schwankungen der Mitgliedszahlen und der Sympathien im Volk, das Rückgrat der Partei.

  • In Zeiten der Verfolgung und des Verbots sichern die Kader, dank ihrer inneren Einheit und Treue zur Idee, das Überleben als Gesinnungsgemeinschaft und eine spätere Neugründung von Organisationen.

Die Kader bilden sich in politischen Kampf und in Widerstand gegen Hetze, Verfolgung und Verbot bis hin zur Gesinnungshaft und werden dann gezielt geschult, damit auf ihre Aufgaben und Verantwortung hingewiesen, vorbereitet und dann entsprechend eingesetzt. Die Kaderbildung ist die erste Stufe zur Elitebildung (s. Elite).

Nach der Revolution entfallen die natürlichen Bewährungsproben der Kampfzeit, wie sie Verfolgung und Unterdrückung mit sich bringen. In selben Maße müssen neue Hürden, Bewährungsproben und immer schärfere Voraussetzungen von der Partei selber gechaffen werden, um Kader- und Elitebildung weiterhin voranzutreiben und jede Abschlaffung, Verbürgerlichung und Bonzenherrschaft im Keim zu ersticken. Damit schafft die Partei die Voraussetzungen zur Überwindung des bürgerlichen Zeitalters (s. Bürgertum) durch das Zeitalter des Arbeiters und ermöglicht so die Verwirklichung der Neuen Ordnung.






KAMERADSCHAFT

Als Weltanschauung des biologischen Humanismus geht der Nationalsozialismus von der durch Naturgesetze bestimmten Wirklichkeit des Lebens aus und definiert deshalb folgerichtig den Menschen als Gemeinschaftswesen. Nur die Gemeinschaft - an erster Stelle die Gemeinschaft des eigenen Volkes (s. Volksgemeinschaft) - macht den Menschen zum Menschen, gibt seinen Leben Sinn und Wert und ermöglicht sein Überleben und seine Höherentwicklung als Gattung. Der Gemeinschaftsgedanke ist deshalb der zentrale Kern des Nationalsozialismus.

Da der Mensch aber als einzige bekannte Lebensform einen freien Willen hat und deshalb - wenn auch um den Preis der Dekadenz - zumindest vorübergehend gegen die biologischen Lebensgesetze leben kann, bedürfen menschliche Gemeinschaften des bewußten und beständigen Willens zum Zusammenhalt, um dauerhaft bestehen zu können: Ohne die Treue gibt es keine Gemeinschaft. Sie bedürfen aber auch eines Verhältnisses untereinander, das diesen Willen weckt und bestärkt - sie bedürfen der Kameradschaft:

Kameradschaft ist Voraussetzung für Gemeinschaft!

Dies gilt für alle menschlichen Gemeinschaften, besonders aber natürlich für jene, die die historische Aufgabe übernommen hat, als Willensträger der Völker arischer Rasse (s. Arier) den Weg zu einer art- und naturgemäßen Entwicklung, zur Freiheit und zur Neuen Ordnung feizukämpfen: für die nationalsozialistische Weltbewegung und ihre nationalen Parteien (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Und innerhalb der Partei bedarf vor allen die Lebens- und Organisationsform ihrer politischen Soldaten der Kameradschaft (s. Soldatentum und Sturm-Abteilung). Denn sie vor allem muß den Druck der Verfolgung in einer Kampfzeit aushalten und überwinden. Darum bildet das Gebot: "Sei kameradschaftlich!" nach den Forderungen nach Glaube, Kampf, Disziplin und Treue das 5. Gebot in der Lebenshaltung des politischen Soldaten.

Die Kraft der Partei und ihre unzerstörbare Gesinnungsgemeinschaft wurzelt in der Treue des Nationalsozialisten gegenüber Idee und Partei und in der Kameradschaft untereinander. Darum ist, neben dem Verrat, die Unkameradschaftlichkeit das schlimmste Verbrechen gegenüber der Partei!

Kameradschaft ist nicht Freundschaft, sie beruht nicht auf persönlicher Sympathie, sondern auf den gemeinsamen Willen, dasselbe Ziel zu erreichen. Nicht weil der andere ihm persönlich sympathisch ist, hilft der Nationalsozialist seinem Kameraden, unterstützt und verteidigt ihn notfalls unter Einsatz des eigenen Lebens, sondern weil sie beide für dasselbe Ziel kämpfen. Niemals dürfen persönliche Gefühle das innere Gefüge und die äußere Schlagkraft von Partei und SA belasten, oder gar bedrohen. Darum steht die Pflicht zur Kameradschaft hoch über jeder persönlichen Zuneigung oder Abneigung. Wer dieselbe Überzeugung teilt und gemeinsam nach besten Kräften dafür kämpft, ist Kamerad und hat damit ebenso das Recht auf Heimat, Verständnis, Hilfe und Schutz innerhalb der nationalsozialistischen Gemeinschaft wie die Pflicht, auch seinerseits Kameradschaft zu üben:

NATIONALSOZIALIST - SEI KAMERADSCHAFTLICH!





KAMPF

Als Weltanschauung des biologischen Humanismus geht der Nationalsozialismus von der durch Naturgesetze bestimmten Wirklichkeit des Lebens aus. Zu den wichtigsten dieser biologischen Lebensgesetze gehört neben Vererbung und Differenzierung der Kampf. Dieser Kampf ums Dasein, der zur stärkeren Fortpflanzung und damit zum überleben der lebenstüchtigsten Lebensformen, zur eingeschränkten Fortpflanzung und damit dem allmählichen Verschwinden von weniger lebenstüchtigen Lebensformen und zur Ausrottung lebensuntüchtiger und minderwertiger Lebensformen führt, entspricht den aristokratischen Grundprinzip der Natur, der Auslese und der Entfaltung der Besten. Der Kampf ist daher der Vater aller Dinge und das bewegende Prinzip von Arterhaltung und Artentfaltung.

Da der Mensch aber, als einzige bekannte Lebensform, einen freien Willen hat und deshalb, um den Preis der Dekadenz, vorübergehend als Einzelmensch, wie in Gemeinschaft, in Widerspruch zu den biologischen Naturgesetzen leben kann, muß ein Volk, das überleben und sich entwickeln will, den bewußten Willen aufbringen, art- und naturgemäß zu leben, den Kampf als ein Grundprinzip des Lebens anzuerkennen und zu einer kämpferischen Lebenshaltung zu finden. Diesen Willen weckt und erhält in den Völkern der arischen Rasse (s. Arier) der Nationalsozialismus. Bis zur völligen Verwirklichung der Neuen Ordnung wirkt dabei die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) als Willensträger des Volkes.

Das Bekenntnis des Nationalsozialismus zum Kampf, sein Wille zum Kampf als wichtigem Lebensprinzip, bedeutet keine Verherrlichung des Krieges, der in Zeitalter von Massenvernichtungsmitteln zur Minusauslese entartet ist. Dieses Bekenntnis und dieser Wille verwirklichen sich vielmehr in zwei grundsätzlichen politischen Forderungen: Gemeinschaftsdenken und Elitebildung.

Da der Mensch in erster Linie ein Gemeinschaftswesen ist, sichert nicht der heldische Einzelkämpfer allein das Überleben von Rassen und Völkern, sondern er muß eingebunden sein in kämpferische Gemeinschaften, um diesen Kampf ums Dasein wirkungsvoll und erfolgreich zu führen.

Um aber auch diese Gemeinschaften art- und naturgemäß zu gestalten, bedarf es in Gemeinschaftsleben der ständigen inneren Auslese einer kämpferischen Elite und ihrer Gliederung nach den Führerprinzip. Gemeinschaftsgedanke und Elitebildung ermöglichen so gemeinsam die Schaffung einer nationalsozialistischen Partei, eines nationalsozialistischen Staates und schließlich einer stolzen und freien Nation, die den Kampf uns Dasein erfolgreich besteht (s. auch Stolz und Freiheit).

Vor der Machtergreifung ist der Kampf für die nationalsozialistische Partei in erster Linie der Kampf für die Revolution. Seine ethische (s. Ethik) Verkörperung ist die Lebenshaltung des politischen Soldatentums innerhalb der Partei. Somit ist nach den Forderungen des Glaubens und der Disziplin das Gebot "Kämpfe!" das 3. Gebot für die politischen Soldaten:

DER KAMPF IST DER LEBENSINHALT DES POLITISCHEN SOLDATEN!

Organisatorisch verkörpert sich diese kämpferische Lebenshaltung in der Sturm-Abteilung der Partei.






KAPITALISMUS

Der Kapitalismus ist die Wirtschaftsordnung der Demokratie westlichen Typs und beruht auf einen ständigen Appell an die niedrigsten Instinkte des Menschen: Egoismus, Neid und Besitzgier. Mit der Ideologie des Liberalismus verbindet er sich zur Lebens- und Wirtschaftsordnung des Liberalkapitalismus, die mit ihrem Materialismus und Wertrelativismus zum Motiv für die Dekadenz der arischen Rasse (s. Arier) wird. Staatlich findet dieses System der herrschenden Minuswelt seinen Ausdruck im Parlamentarismus.

Anders als der Marxismus behauptet, ist nicht das Privateigentum an Produktionsmitteln das Kennzeichen des kapitalistischen Wirtschaftssystems und die Ursache seines ausbeuterischen und arbeiterfeindlichen Charakters, Kapitalismus ist vielmehr jenes Wirtschaftssystem, in den das Geld und der Besitz von Geld in Zentrum aller Tätigkeit steht, in dem der perverse Grundsatz gilt, daß das Geld "arbeitet und Zinsen erzwingt (s. Zinsknechtschaft). Das führt schließlich dazu, daß derjenige, der genug Geld hat, dieses für sich "arbeiten" läßt und selber nicht zu arbeiten braucht. Da aber in Wirklichkeit stets immer nur der Mensch und nicht das Kapital arbeitet, bedeutet Kapitalismus Ausbeutung der Arbeitskraft derjenigen, die kein oder wenig Kapital besitzen, durch die Kapitalisten.

Diese innerstaatliche Ausbeutung durch den Kapitalismus mit seiner Zinsknechtschaft wiederholt sich im internationalen Maßstab zwischen den Staaten, wobei hier die Welthochfinanz als kollektiver Kapitalbesitzer, ja Kapitalschöpfer, auftritt. Denn der Höhepunkt der Zinsknechtschaft ist die Macht einer kleinen Kapitalistenclique über das Währungssystem nahezu aller Staaten und über das Weltwährugungssysten insgesamt. Somit wird die Souveränität der meisten Staaten dieser Welt zur Illusion. Hinter den ökonomischen Ausbeutungsinteresse der Welt-hochfinanz verbirgt sich zudem das Streben nach Weltherrschaft durch den Zionismus, dessen Werkzeug sie ist.

Gegen den Kapitalismus und seine Zinsknechtschaft setzt der Nationalsozialismus seinen völkischen Sozialismus, der nicht das Kapital sondern die Arbeit ins Zentrum aller wirtschaftlichen Tätigkeit stellt. Der Mensch ist nicht für die Wirtschaft da und die Wirtschaft nicht für das Kapital, sondern das Kapital soll der Wirtschaft dienen und die Wirtschaft dem Menschen! Wirtschaftsform dieses Sozialismus ist der Korporativismus. Damit überwindet der Nationalsozialismus den Kapitalismus und verwirklicht das Ziel der Arbeiterbewegung: die antikapitalistische, sozialistische Ordnung der Freiheit und Gerechtigkeit.






KLASSENKAMPF

Für die Ideologie des Marxismus stellt der Klassenkampf das bewegende Prinzip der Weitgeschichte dar, die demnach schicksalhaft allein von den Produktions-Verhältnissen und sich daraus ergebenden Klassenauseinandersetzungen bestimmt sein soll. Im Klassenkampf vollzieht sich nach dieser Theorie unvermeidlich und unaufhaltsam der Übergang vom Feudalismus zur Herrschaft der Bourgeoisie und von dieser zur Diktatur des Proletariats und schließlich in die klassenlose Gesellschaft mit Gemeineigentum an Produktionsmitteln und ohne Herrschaftsstrukturen. Denn für den Marxismus ist der Staat nur Werkzeug der Ausbeuterklassen im Klassenkampf, dient der Aufrechterhaltung des Privateigentums an Produktionsmitteln und stirbt ab, wenn dieses weltweit beseitigt ist.

Als politische und wirtschaftliche Theorie ist der Marxismus längst widerlegt und lebt nur noch als weltlicher Religionsersatz fort, bei den der Klassenkampf Ausdruck einer zu Unrecht als zwangsläufigen oder gar "wissenschaftlich erwiesenen" Entwicklung der Menschheit ist.

Demgegenüber kennt der Nationalsozialismus keinen Geschichtsdeterminismus mit zwangsläufigen und unvermeidlichen Zwischenetappen und Endzuständen, wohl aber naturgesetzlich bestimmte Lebensgesetze, die nicht das Ergebnis der Weltgeschichte voraussagen, wohl aber Aussagen darüber zulassen, welche Ursachen zu welchen Wirkungen führen werden.

Die drei wichtigsten Lebensgesetze, wie sie der biologische Humanismus als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus erkannt hat, sind:
Vererbung, Differenzierung und Auslese im Kampf ums Dasein. Aus dieser Sicht ist demnach der Rassenkampf das bewegende Prinzip der Weltgeschichte - allerdings nicht als schicksalhafter Geschichtsablauf mit feststehenden Ende, sondern als offener Anpassungs- und Überlebenskampf von Rassen und Völkern mit dem Ziel von Arterhaltung und Artentfaltung entsprechend unveränderlicher Naturgesetze.

Trotzdem anerkennt auch der Nationalsozialismus die Existenz von Klassenkämpfen, wobei sich Ausbeutercliquen und ausgebeutete Volksmassen gegenüberstehen. Der Klassenkampf beruht allerdings nicht auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln, sondern auf der Zinsknechtschaft - und dies nicht nur innerstaatlich sondern auch international. Folglich stellt der Nationalsozialismus die Forderung auf nach Brechung der Zinsknechtschaft - etwa in Punkt 11 des Parteiprogramms der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.

Der Klassenkampf ist eine internationale (Ausbeutung zinsabhängiger Völker) wie auch nationale Tatsache - und zwar sowohl in den Gesellschaftsordnungen des Liberalkapitälismus wie in denen des Marxismus. In diesem Klassenkampf steht der Nationalsozialismus als historischer Erbe der Arbeiterbewegung konsequent auf Seiten der Ausgebeuteten und für die Freiheit der Völker. Er beendet den Klassenkampf schließlich siegreich durch seine Ethik des Arbeitertums, durch Brechung der Zinsknechtschaft, Verwirklichung eines völkischen Sozialismus, sowie durch die Sozial- und Wirtschaftsordnung des Korporativismus - und schafft so eine wahre Volksgemeinschaft.






KORPORATIVISMUS

Korporativismus ist die Organisationsform einer Volkswirtschaft nach Verwirklichung der Ziele des völkischen Sozialismus, wie sie vom Nationalsozialismus angestrebt und verwirklicht werden. Während der Kapitalismus eine mechanistische Organisationsform der Volkswirtschaft ist und sich auf die niedrinsten Instinkte des Menschen - Neid, Egoismus und Besitzgier - stützt, verwirklicht der Korporativismus eine organische Volkswirtschaft, deren Grundsatz lautet:

GEMEINNUTZ VOR EIGENNUTZ!

Damit beruht der Korporativismus auf der nationalsozialistischen Ethik des Arbeitertums. Jeder, der an seinem Platz entsprechend seinen Neigungen, Fähigkeiten und mit aller Kraft sich für die Volksgemeinschaft einsetzt, ist Arbeiter - so erzieht der Nationalsozialismus den Menschen. Alle Arbeiter aber werden in kommenden nationalsozialistischen Volksstaat (s. Staat) entsprechend ihrer Arbeitsgebiete in großen, nach berufsständischen Gesichtspunkten gegliederten Korporationen organisiert und bilden so eine einzige große Arbeitsfront - das ist das Ziel des Korporativismus.

Mitverantwortung und Mitgestaltung des Volksgenossen im Staat, werden dann nicht mehr über die mechanischen Apparate der heutigen Systemparteien erfolgen, wo sie stets nur Illusion blieben, sondern sie werden Realität in den Korporationen. Denn der Mensch wird nicht in Parteien hineingeboren, die ihm immer wesensfremd bleiben, sondern er wächst heran und lebt in einer organischen Volksgemeinschaft und verbringt den größten Teil seines Lebens in der Arbeit für die Volksgemeinschaft und in ihren volkswirtschaftlichen Organisationsstrukturen. Hier liegt deshalb das Fundament seiner anzustrebenden Freiheit und Mitverantwortung (s. auch Gewinnbeteiligung). Über die Korporationen erfolgt auch die staatliche Rahmenplanung der Volkswirtschaft (s. Planung).

Die Einbindung der Korporationen in den Staat geschieht politisch mit Hilfe ihrer Führung durch die Areitsfront, die ihrerseits Untergliederung der nationalsozialistischen Partei ist (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Institutionell erfolgt sie durch die ständestaatliche Gliederung des nationalsozialistischen Volksstaates, wie sie beispielsweise in Punkt 25 des Parteiprogramms der NSDAP angedeutet wird und in einem Ständeparlament als oberster und zentraler Volksvertretung gipfelt.






KRIEG

Einer der häufigsten Vorwürfe der üblichen Greuelpropaganda ist, der Nationalsozialismus bedeute Krieg und die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei sähe ihr Ziel darin, einen Krieg zu entfesseln, oder habe dies in der Vergangenheit getan. Diese Behauptungen sind sachlich unhaltbar und dienen nur als Vorwand für Verfolgung und Verbot der NSDAP in Nachkriegs-Deutschland.

Die wissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus - der biologische Humanismus - erklärt zwar neben Vererbung und Differenzierung den Kampf uns Dasein zum wichtigsten biologischen Naturgesetz in menschlichen Gemeinschaftsleben, und der Nationalsozialismus begründet damit sein politisches Ziel, durch Kampf zu einer ständigen Auslese der Besten, zur Bildung einer völkischen Elite, zu gelangen, in der sich das höhere Menschentum der Zukunft verkörpert. Der Nationalsozialismus erkennt auch in Rassenkampf das bewegende Prinzip der Weltgeschichte und führt diesen mit einer Politik der Rassentrennung und mit Hilfe von Rassengesetzen (s. auch Rasse). Und schließlich erklärt der Nationalsozialismus Erwerb und Bewahrung von ausreichenden Lebensraum zur Voraussetzung für Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkes.

Historisch unstrittig ist, daß all diese biologisch positiven und notwendigen Aufgaben einer Nation und ihrer verantwortungsbewußten Führung (Kampf ums Dasein, Auslese, Rassentrennung, Lebensraum usw.) durch den (siegreichen) Krieg gefördert wurden. So ist auch das berühmte Wort des altgriechischen Philosophen Heraklit zu verstehen: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge."

Bereits der Erste Weltkrieg aber bewies, daß in Zeitalter moderner technischer Massenvernichtungswaffen der Krieg kein biologisch positiv zu wertender Kampf mit den nachfolgenden Sieg des biologisch Stärkeren mehr ist, sondern für alle beteiligten Völker zu einer Minusauslese führt. Der Niedergang und die Dekadenz Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat seine wesentlche Ursache in dieser durch die beiden Weltkriege der ersten Hälfte erfolgten Minusauslese. Dies haben die NSDAP und ihr Führer Adolf Hitler, als Frontsoldat des Ersten Weltkrieges, früh erkannt und deshalb einen Krieg zu vermeiden versucht und überhaupt nur noch den für Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkes notwendig werdenden Krieg um Lebensraum für ethisch gerechtfertigt erklärt (s. auch Ethik).

Das weltpolitische Nachtsystem des Liberalkapitalismus mit seinen Demokratien und in Hintergund der Zionismus entfesselten 1939/50 JdF den Krieg und zwangen das nationalsozialistische Deutschland, das lediglich einen Krieg um Lebensraum und gegen den Bolschewismus im Osten führen wollte, zu einen neuen Weltkrieg. Als Konsequenz daraus sieht der Nationalsozialismus der neuen Generation heute in Liberalkapitalismus den Hauptfeind, verzichtete auf die Idee der Ostexpansion und vertritt die Überzeugung, daß in Atomzeitalter der Krieg auf absehbare Zeit endgültig aufgehört hat, ein Kampf im Sinne von Auslese und Mittel der Politik zu sein. Er wurde inzwischen zur Selbstmordgefahr eines Volkes, ja der menschlichen Art überhaupt.

Unverändert aber betrachtet der Nationalsozialismus den Kampf an sich als positive biologische Notwendigkeit, der aber nicht mehr als Krieg geführt werden kann und darf. Ohne den Kampf zu verurteilen, der zum Leben gehört und dessen Ende nur den Tod anzeigt, versteht sich der Nationalsozialismus heute mehr denn je als Friedensbewegung, als Kampfgemeinschaft für den einzig wahren Frieden - den Frieden der Gerechtigkeit und des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, einen Frieden, der ihre Arterhaltung und Artentfaltung ermöglicht und sichert, sowie eine positive Auslese wieder möglich macht.






KRIEGSSCHULDLÜGE

Die Behauptung, das nationalsozialistische Deutschland sei allein- oder hauptschuldig an Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, bzw. der Nationalsozialismus erstrebe grundsätzlich den Krieg und sei deshalb verbrecherisch, gehört, zusammen mit der Lüge vom Holocaust am europäischen Judentum, zu den beliebtesten Vorwürfen der feindlichen Greuelpropaganda. Tatsächlich hat die revisionistische Geschichtsschreibung schon längst die weitgehende Schuldlosigkeit Deutschlands an beiden Weltkriegen bestätigt. Die Abwehr der feindlichen Greuelpropaganda ist aber nicht die Aufgabe der Propaganda der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, sondern bleibt der Volksaufklärung (parteiintern: Schulung) überlassen.

Stattdessen bekennt sich die Neue Front stolz zur Erkenntnis des Nationalsozialismus, daß der Kampf ein entscheidendes Gesetz allen menschlichen Lebens und Gemeinschaftslebens, sowie aller Entwicklung ist, und daß die kämpferische Lebenshaltung des Soldatentums ein Leitbild nationalsozialistischen Menschentums war, ist und bleibt. Ebenso eindeutig aber erklärt sie, daß im Atomzeitalter der Krieg nicht mehr Mittel der Politik sein kann und daher abzulehnen ist, wobei er auch im nichtatomaren Bereich niemals Selbstzweck, sondern stets nur Mittel zum Zweck und überhaupt nur soweit ethisch gerechtfertigt war und bleibt, wie er Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkes oder einer Rasse fördert, nicht aber, wenn er diese gefährdet (s. auch Ethik).

Der Nationalsozialismus bedeutet daher nicht Krieg. Der Nationalsozialismus ist der Frieden, der nur auf der Basis des Selbstbestimmungsrechts der Völker in einem gesicherten und ausreichendem Lebensraum möglich ist. Der Weg dahin ist für die Neue Front eine Politik der Neutralität, eine nationale Ostpolitik und das Streben nach der Errichtung des Vierten Reiches als europäischer Großraumordnung (s. auch Europa). Aktive nationale Friedenspolitik widerlegt an besten und eindrucksvollsten die Kriegsschuldlüge.






KULTURREVOLUTION

Unter Kulturrevolution ist jener Teil der Revolution des Nationalsozialismus zu verstehen, der sich unterhalb der Ebene des machtpolitischen Kampfes allein dadurch gegen die Dekadenz der heutigen Minuswelt wendet, indem er Massen gegen bestimmte gesellschaftliche Mißstände, Ereignisse und Gewohnheiten mobilisiert und dadurch Lebensgefühl und Lebenshaltung ändert. Grundlegendes Lebensgefühl der Kulturrevolution ist das der Rebellion.

Die Kulturrevolution zielt also nicht auf Änderung von Machtverhältnissen, sondern von Verhaltensweisen und Einstellungen und schaffft so erst die Basis für eine dauerhafte Machtausübung der nationalsozialistischen Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.). Es sind zwei Etappen der Kulturrevolution zu unterscheiden - vor und nach der Machtergreifung der nationalzozialistischen Partei.

Vor der Machtergreifung mobilisiert die Kulturrevolution - jenseits des politischen, auf Machterwerb ausgerichteten Kampfes - Massen gegen die bürgerliche, dekadente Lebenshaltung (s. Bürgertum), steigert die Unzufriedenheit mit Mißständen zur Rebellion und führt so das Volk an die Erkenntnis von der Notwendigkeit der Revolution heran. In der BRD wendet sich die Kulturrevolution in erster Linie gegen den Amerikanismus, der aktuellen Hauptkraft und den Hauptschuldigen an der Dekadenz der arischen Rasse (s. Arier). Insgesamt ist damit die deutsche Kulturrevolution ein wichtiger Teil der Taktik der Neuen Front.

Nach der Machtergreifung bewahrt die Kulturrevolution den Geist der Rebellion vor allem in der Jugend, verhindert so die Entartung des nationalsozialistischen Volksstaates zu einer Bonzenherrschaft (s. Staat) und formt die Lebenshaltung der heranwachsenden Generationen bis hin zur Verwirklichung der Neuen Ordnung. Das Leitwort der Kulturrevolution lautet:

REBELLION IST GERECHTFERTIGT!

Programmatisch ist die deutsche Kulturrevolution im Punkt 23 des Parteiprogramms des NSDAP verankert.