NATION

Der Nationalsozialismus stellt das Volk, sein Überleben und seine Höherentwicklung, uneingeschränkt und total in das Zentrum allen Denkens, Fühlens und Handelns. Arterhaltung und Artentfaltung sind aber nur willensmäßig und politisch geschlossenen, ihrer selbst, bewußten Volksgemeinschaften möglich. Nationalismus und Sozialismus, die verbunden mit Rassenbewußtsein (s. Rassenhygiene) zum Nationalsozialismus verschmelzen, ermöglichen die Schaffung, Bewahrung und Entfaltung einer solchen Volksgemeinschaft.

Eine ihrer selbst bewußte Volksgemeinschaft, deren Volksgenossen sich zu ihrem Volk und seiner Kultur, Sprache und Geschichte bekennen und den Willen haben, sich für seine Arterhaltung und Artentfaltung einzusetzen, wird zur Nation.

NATION IST DIE WILLENSGEMEINSCHAFT EINES VOLKES!

Damit ist die Nation die wichtigste aller kulturellen Gemeinschaften des Menschen. Der politische Wille, der ein Volk zur Nation macht, bedarf eines Trägers und findet eine Form:
Willensträger des Volkes ist bei den Ariern die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Die machtpolitische Organisationsform, die dieser Wille annimmt, ist der Staat. Der Nationalstaat, der entsprecherd dem Selbstbestimmungsrecht alle geschlossen siedelnden Angehörigen eines Volkes umfaßt, ist als nationalsozialistischer Volksstaat die art- und naturgemäße Organisationsform eines Volkes. Eine Nation darf nur dann auf die Herausbildung eines Nationalstaates verzichten, wenn eine übernationale Großraumordnung - ein Reich - entsteht, die den Lebensraum der arischen Rasse so organisiert. daß alle daran beteiligten Nationen sich art- und naturgemäß entfalten können.

Die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front erstrebt daher in erster Linie nicht einen deutschen Nationalstaat, sondern eine solche europäische Großraumordnung - das Vierte Reich (s. auch Europa). Die Nation allein ermöglicht die Achtung der Geschichte, die Lösung der Probleme der Gegenwart und die Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkes in der Zukunft.






NATIONALISMUS

Nation ist die Willensgemeinschaft eines Volkes und findet im Staat ihre machtpolitische Organisationsform. Im Nationalsozialismus ist die Nation Träger staatlischer Souveränität. Demnach ist Nationalismus jene politische Bewegung, die in allen Menschen eines Volkes den Willen wecken will, sich als Nation zu begreifen und zu empfinden, sowie einen Staat zu bilden, der die Vergangenheit des Volkes achtet, die Probleme der Gegenwart energisch löst und damit für die Zukunft überleben und Höherentwicklung des Volkes ermöglicht. Ein solcher Staat kann natürlich nur ein Nationalstaat sein. Statt eines Nationalstaates können mehrere Nationen auch ein Reich bilden.

In Zeiten, in denen weder ein Reich noch ein Nationalstaat besteht, sichern allein die Nationalisten das Fortbestehen der Nation. Dann ist der Nationalismus die einzige Zukunftshoffnung für die Neubildung staatlicher Macht und damit für Arterhaltung und Artentfaltung des Volkes. Nach erfolgter Staats- oder Reichsbildung garantiert der Nationalismus ihre Dauerhaftigkeit, da er bestrebt ist, in allen Volksgenossen und für alle Zeiten den politischen Willen zu wecken, zu erhalten und immer wieder zu erneuern.

Der Nationalismus kann nur dann Erfolg haben und alle Volksgenossen aller Klassen, Stände und Schichten gewinnen, wenn diese Volksgenossen sich gerecht behandelt und anerkannt fühlen, wenn ihnen Gemeinschaft nicht nur gepredigt wird, sondern diese Gemeinschaft im Leben des einzelnen Volksgenossen erlebbar und als Heimat empfunden wird. Die Volksgemeinschaft aller Klassen, Stände und Schichten ist Vorbedingung für die Willensgemeinschaft der Nation. Darum tritt neben den Willen, ein Volk zu sein (Nationalismus), politisch gleichberechtigt der Wille, eine wahre Volksgemeinschaft zu bilden und damit ein völkischer Sozialismus.

Nationalismus, Sozialismus und Rassenbewußtsein (s. auch Rassenhygiene) verschmelzen dann zum Nationalsozialismus. Deshalb ist richtig verstandener Nationalismus nur als Nationalsozialismus denkbar. Die politischen Forderungen des deutschen Nationalismus sind in den Punkten 1-3 des Parteiprogramms der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei niedergelegt:

Der Nationalismus richtet sich gegen Internationalismus und Imperialismus und erstrebt nicht die Herrschaft über fremde Völker, sondern Arterhaltung und Artentfaltung des eigenen Volkes.






NATIONALSOZIALISMUS

Der Nationalsozialismus ist zugleich Weltanschauung und Lebenshaltung. Als Weltanschauung basiert er auf der wissenschaftlichen Erkenntnislehre des biologischen Humanismus, d.h., er geht vom Menschen in seiner biologischen Eigenart aus und bemüht sich vorurteilslos um die Erkenntnis der Wirklichkeit mit Hilfe eines biologischen, art- und naturgemäßen Denkens. Dabei steht er in unerbittlichem Gegensatz zu allen Ideologien, die stets die Wirklichkeit mit Hilfe dogmatischer Glaubenssätze verzerren und vergewaltigen und damit die Dekadenz menschlicher Gemeinschaften ermöglichen (s. Dogmatismus).

Als Lebenshaltung bekennt sich der Nationalsozialismus zur Ethik des Wertidealismus, d.h. er erkennt das Leben nur dann als wert- und sinnvoll an, wenn es als Dienst an einer ethisch hochwertigen Idee verstanden wird. Damit stellt er sich in einen schroffen Gegensatz zu jeden Materialismus, der ausschließlich oder vornehmlich das Wohlergehen und die Bequemlichkeit des eigenen kleinen Ichs anstrebt.

In seinen beiden Aspekten stellt der Nationalsozialismus die Gemeinschaft in das Zentrum allen Denkens und Fühlens und findet seinen vollendeten Ausdruck im Leitwort des Parteiprogramms der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei:

GEMEINNUTZ VOR EIGENNUTZ

Die wichtigste Gemeinschaft im Leben des Menschen ist sein Volk. Daher ist der Nationalsozialismus eine völkische Welt- und Lebensanschauung; seine Anhänger gehören zur völkischen Bewegung. Als Ziel erstrebt der Nationalsozialismus die Neue Ordnung einer art- und naturgemäßen Hochkultur der arischen Rasse (s. Arier). in der die Entfremdung und der Widerspruch zwischen Natur und Kultur aufgehoben und beseitigt ist. Dieses Ziel ist nur durch eine Revolution. eine alles prägende und durchdringende Umwertung aller Werte, zu erreichen.

Der Nationalsozialismus bringt freie und zugleich volksgebundene Persönlichkeiten hervor, die all ihre Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen voll entfalten und in den Dienst der Volksgemeinschaft stellen. Da aber die Menschen biologisch nicht gleich sondern verschieden sind (s. Differenzierung), entwickelt auch jeder sein eigenes Verständnis des Nationalsozialismus entsprechend der eigenen Art und Persönlichkeit. Es stimmt nur insoweit überein, wie die Menschen biologisch als Rassen- oder Volksgenossen, als Mann oder Frau und charakterlich als Typus übereinstimmen (s. Gleichheit).

Diese Übereinstimmung genügt aber nicht, um die nationalsozialistische Revolution zu ermöglichen, die durch ein allzu unterschiedliches Selbstverständnis ihrer Anhänger, durch Sekten- und Fraktionsbildungen bedroht würde. Aus diesem Grund schränkt der Nationalsozialismus zwar auch in einer Kampfzeit vor Vollendung der Revolution nicht die geistige Freiheit ein, unterwirft aber seine Anhänger einer gemeinsamen, alle verpflichtenden politischen Willensbildung und bildet zu diesen Zweck eine Partei heraus. In Deutschland ist dies die NSDAP (s. Wille).






NATIONALSOZIALISMUS DER NEUEN GENERATION

Zur Zeit sind in Deutschland drei Generationen von Nationalsozialisten aktiv: die historische Generation der Gründer und Gestalter, die HJ-Generation und die Enkelgeneration. Letztere ist Träger des Nationalsozialismus der neuen Generation. Dieser teilt mit dem Nationalsozialismus alle Grundsätze und ist dessen historischer Erbe.

Die nationalsozialistische Bewegung der Gegenwart ist Erbe der von der historischen Generation gestalteten Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ebenso, wie der wesentlich von der HJ-Generation getragenen Sozialistischen Reichspartei. Getreue beider Generationen gehören zur heutigen NS-Bewegung, die Keimzelle der neuzugründenden nationalsozialistischen Partei ist. Aus diesen Gründen ist der Nationalsozialismus der neuen Generation kein neuer Nationalsozialismus, sondern der Nationalsozialismus in einer neuen Generation, die sich bewußt in die historische Tradition stellt.

Zwischen dem SRP-Verbot von 1953/64 JdF und den ersten organisatorischen Bemühungen des Nationalsozialismus der neuen Generation 1968/79 JdF liegt die lange Nacht des Nationalsozialismus, in der es in Deutschland keine organisierte NS-Bewegung gab. In diesen Jahren und infolge der gewandelten historischen Situation und des gelungenen Generationenwechsels, entwickelte die nationalsozialistische Idee sich weiter, und es kam zu deutlichen Akzentverschiebungen gegenüber der Vergangenheit:
Innenpolitisch ist heute die Reaktion, außenpolitisch der Imperialismus des liberalkapitalistischen Westens (s. Liberalkapitalismus) zum Hauptfeind geworden. Das Reich wird nicht mehr als deutscher Nationalstaat (s. Staat), sondern als europäische Großraumordnung verstanden (s. Europa und Lebensraum). Statt einer Ostexpansion soll eine nationale Ostpolitik und damit eine Einigung mit der Sowjetunion angestrebt werden.

Rassenpolitisch gilt die Sorge der weißen Rasse insgesamt (s. Arier) und nicht mehr allein der nordischen Völkerfamile (s. Germanen). An die Stelle der Verehrung eines einzigen, genialen Führers tritt die Anerkennung der führenden Rolle der nationalsozialistischen Partei (s. auch Führerprinzip und Senat). Insgesamt ist der Nationalsozialismus der neuen Generation die revolutionär-sozialistische Idee und Bewegung, die das Zeitalter des Bürgertums in all seinen Aspekten überwindet und das Zeitalter des Arbeitertums begründet.

Die nationalsozialistische Bewegung der neuen Generation in Deutschland gliedert sich organisatorisch, unter den Bedingungen des NS-Verbots, in den legalen Arm (die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front) und in die NSDAP/AO im Untergrund. Der Nationalsozialismus der neuen Generation wird durch die Generallinie der Neuen Front definiert.






NATIONALSOZIALISTISCHE DEUTSCHE ARBEITERPARTEI

Innerhalb des deutschen Volkes erfüllt die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei jene Aufgabe, die der Nationalsozialismus der Partei zuweist: Die Partei ist der organisierte Lebenswille (Willenssträger) eines Volkes und die politische Vorhutorganisation der Nation (s. auch Wille). Sie umfaßt jene nationalsozialistischen Arbeiter, die bereit sind, sich diszipliniert ein- und unterzuordnen, um siegen zu können (s. auch Arbeitertum).

Nur die besten Nationalsozialisten können und dürfen Parteigenossen sein!

Die Partei organisiert sich nach den Führerprinzip, dem Prinzip von Autorität und Verantwortung, erkämpft die Revolution und gestaltet den nationalsozialistischen Volksstaat (s. Staat) auf der Basis des Parteiprogramms und durch Aufstellung und Durchsetzung der Parteilinie - (in Deutschland gilt bis zur Neugründung der NSDAP ersatzweise die Generallinie der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front). Die Partei löst sich auf, sobald das Parteiprogramm erfüllt und damit die Neue Ordnung erkämpft und gesichert ist.

Ohne die Partei ist der machtpolitische Sieg des Nationalsozialismus und der Aufbau der Neuen Ordnung eine Unmöglichkeit. Darum ist für jeden Nationalsozialisten die Gründung und die Förderung der nationalsozialistischen Partei, dort wo keine exstiert, und der Kampf gegen ihr Verbot und für ihre Neugründung, dort wo sie verboten ist, die wichtigste Aufgabe. In Deutschland hat diese Aufgabe die Neue Front übernommen (im Untergrund unterstützt durch die NSDAP/AO. Die historische Bedeutung und fortdauernde, kampfentscheidende Aufgabe der Partei im Nationalsozialismus wurde erstmals durch Gründung und Geschichte der NSDAP in Deutschland deutlich und so zum Vorbild aller Nationalsozialisten und überall im Lebensraum der arischen Rasse (s. Arier).

Direkte Wurzeln und Vorläufer der NSDAP reichen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts noch vor den Ersten Weltkrieg zurück, doch waren sie damals nur ein Teil der zersplitterten völkischen Bewegung. Erst mit der Verkündung des Parteiprogramms der NSDAP an 24. Februar 1920/30 JdF kann man im nationalsozialistischen Verständnis des Wortes von der Existenz der nationalsozialistischen Partei in Deutschland ausgehen - der ersten nationalsozialistischen Partei überhaupt. Der 24. Februar wird deshalb auch als Parteigründungstag gefeiert.

Diese erste NSDAP entwickelte sich schnell, entsprechend ihrer Bestimmung, zum Willensträger des deutschen Volkes und löste unter ihrem Führer Adolf Hitler am 9. November 1923/34 JdF eine bewaffnete nationale Erhebung zum Sturz des Systems aus. Diese schlug fehl, führte zum Verbot der Partei, zur Festungshaft des Führers - (während dieser Zeit schrieb er sein richtungweisendes Werk "Mein Kampf") - und zur Verfolgung ihrer Anhänger. Der gescheiterte Aufstand führte zur Konsequenz der Idee einer legalen Revolution und zur Skepsis gegenüber dem bewaffneten revolutionären Kampf, der nur unter ganz bestimmten Umständen sinnvoll und erfolgversprechend ist (s. Werwolf).

Im Februar 1925/35 JdF wurde die NSDAP nach der Freilassung Adolf Hitlers von ihm neugegründet. Diese zweite NSDAP zog die erwähnten Lehren aus den 9. November und entwickelte die Vorstellung der legalen Revolution. Waren die Toten des 9. November bei der Niederschlagung der nationalen Erhebung durch die Reaktion die ersten Blutzeugen der NSDAP, so folgten in der Kampfzeit bis zur Machtergreifung am 30. Januar 1933/43 JdF weitere fast 400 Opfer, unter ihnen Pg. Horst Wessel, dessen Kampflied "Die Fahne hoch" zur Parteihymne geworden ist.

Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945/56 JdF wurde die NSDAP von den Siegermächten überall im Reich verboten, verfolgt und schließlich zerschlagen. Zwischen 1949 und 1952 und 1960 bis 1963 bemühten sich Deutschlands Nationalsozialisten mit der Sozialistischen Reichspartei (SRP) um die Neugründung der nationalsozialistischen Partei, die nach anfänglichen Erfolgen, aufgrund des SRP-Verbots, scheiterte. Danach setzte die lange Nacht des Nationalsozialismus ein, bis eine neue Generation seit 1968/79 JdF den Kampf neu aufnahm. Aus diesem Nationalsozialismus der neuen Generation ging am 8. Mai 1977/80 JdF die heutige Neue Front hervor, die sich als legitimer Erbe der alten und Keimzelle der neuen NSDAP versteht (s. auch Tradition).

Die NSDAP ist dann neugegründet, wenn die zur Parteineugründung entschlossenen Nationalsozialisten, als gefestigte Organisation, eine ernsthafte politische Alternative darstellen, ihre Generallinie in der völkischen Bewegung durchsetzen und die Unterstützung aller gutwilligen Nationalsozialisten gewinnen konnten. Unter welchen Namen die Neugründung der NSDAP erfolgt, ist demgegenüber zweitrangig. Sie kann also der formalen Aufhebung des NS-Verbots vorausgehen.

Die Neugründung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei darf nicht verfrüht erfolgen, um eine, dem Ansehen der nationalsozialistischen Bewegung schädliche Karikatur, der Partei des Führers zu vermeiden. Der Befehl zur Neugründung erfolgt durch die Führung der Neuen Front, sobald diese die Zeit für reif hält.






NEUE FRONT

Die Neue Front ist eine Gesinnungsgemeinschaft des Nationalsozialismus der neuen Generation. Sie leitet sich organisationsgeschichtlich her:

  • von dem 1968/79 JdF von Pg. Wolf-Dieter Eckart gegründeten und 1969/80 JdF verbotenen "Bund Deutscher Nationalsozialisten" (BDNS) und dessen Nachfolgebewegung "Freundeskreis der NSDAP"; sowie

  • von der 1971/82 JdF gegründeten und 1973/84 JdF zerschlagenen Untergrundorganisation "Nationalsozialistische Kampfgruppe Großdeutschland" (NSKG) und deren us-amerikanische Auslandsorganisation, die unter Führung des amerikadeutschen Pg. Gerd Lauck seit 1973/84 JdF als Auslands- und Aufbauorganisation der NSDAP (NSDAP/AO) arbeitet.

Die heutige Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front wurde an 8. Mai 1977/88 JdF von Pg. Michael Kühnen und zwei weiteren Kameraden als nationalsozialistische Untergrundorganisation "SA-Sturm Hamburg 8. Mai" (nach außen "Freizeitverein Hansa") in Rahmen der NSDAP/AO gegründet. Pg. Kühnen hatte zuvor den "Freundeskreis der NSDAP" angehört. An 26. November 1977/88 JdF ging aus den SA-Sturm, zusätzlich als legale Frontorganisation, die "Aktionsfront Nationaler Sozialisten" (ANS) hervor. Nach Festnahme ihrer Führungskader ruhte die ANS-Organisation von Dezember 1980/91 bis 30. November 1982/93 JdF. Danach übernahm Pg. Kühnen erneut die Organisationsleitung und ermöglichte an 15. Januar 1983/93 JdF ihren Zusammenschluß mit den "Nationalen Aktivisten" (NA), unter Führung von Pg. Thomas Brehl zur "Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten" (ANS/NA). Die ANS/NA wurde am 7. Dezember 1983/94 JdF verboten.

Auf Bildung von Nachfolge- oder Ersatzorganisationen wurde in der Folgezeit verzichtet. Die ehemaligen Kameraden der ANS/NA bilden, zusammen mit Neuzugängen, nunmehr eine politische Gesinnungsgemeinschaft ohne organisatorische Strukturen und arbeiten zusätzlich in unabhängigen Front- und Massenorganisationen. Die Gesinnungsgemeinschaft gruppiert sich um den Informationsbrief zur Lage der Bewegung "Die Neue Front", nach den sie sich benennt, und findet ihr Fundament in Leserkreisen der Neuen Front. Die Neue Front versteht sich als legaler Arm der nationalsozialistischen Bewegung der neuen Generation und damit als Keimzelle der neuzugründenden Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.

Auf der Basis des programmatischen Bekenntnisses zum Nationalsozialismus erarbeitet die Neue Front eine klare Strategie sowie Taktik und setzt, darauf aufbauend, eine vorläufige politische Generallinie durch. Sie erstrebt nicht die Sammlung aller deutschen Nationalsozialisten sondern jener, die bereit sind, sich diszipliniert ihrer Führung und Gemerallinie unterzuordnen, um so das Ziel der Neugründung der NSDAP zu erreichen. Danach löst sie sich auf und ihre Kader und Anhänger stellen sich der Partei zur Verfügung. Leiter der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front waren:

  • Mai 1977/88 - Juli 1978/89 Pg. Michael Kühnen

  • Aug. 1978/89 - Dez. 1979/90 Pg. Christian Worch

  • Jan. 1980/90 - Dez. 1900/91 keine anerkannte Führung

  • Jan. 1991/91 - Nov. 1982/93 Ruhen der Organisation

  • Dez. 1982/93 - März 1984/94 Pg. Michael Kühnen

  • März 1984/94 - April 191B7/98 Pg. Thomas Brehl

  • seit Mai 1987/98 Pg. Christian Worch






NEUE ORDNUNG

Der Nationalsozialismus als Weltanschauung und zugleich Lebenshaltung bringt die Partei hervor (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), um sich machtpolitisch durchzusetzen. Arbeit und Kampf der Partei basieren auf einem Parteiprogramm, von dem sich die Generallinie im Ringen um eine nationalsozialistische Revolution ableitet. Unter den Bedingungen einer Demokratie westlichen Typs vollzieht sich diese Revolution legal und erstrebt eine Staatsreform, die ihrerseits schließlich in einen nationalsozialistischen Volksstaat einmündet. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, daß er ein totaler Staat ist, in den die nationalsozialistische Partei eine totale politische Mobilmachung auslöst, zum einzigen politischen Willensträger der Nation wird (s. Wille) und ihr Parteiprogramm verwirklicht.

Ziel dieser totalen Mobilmachung ist die Verwirklichung einer Neuen Ordnung. Nach der Erfüllung des Parteiprograms hat die Partei diese historische Aufgabe erfüllt und löst sich selber auf. Die Neue Ordnung verwirklicht sich also in den historischen Etappen der Kampfzeit, der Revolution, der Staatsreform und des nationalsozialistischen Volksstaates. Sie ist in wesentlichen gekennzeichnet durch die machtpolitische Ordnung des großeuropäischen Lebensraumes durch ein Viertes Reich (s. auch Europa), durch die Verwirklichung des alles Gemeinschaftsleben prägenden Leitsatzes "Gemeinnutz vor Eigennutz" und durch die Brechung der Zinsknechtschaft.

  • Die Neue Ordnung ist das politische Endziel des Nationalsozialismus. Doch verspricht dieser keinen "paradiesischen" Endzustand der Geschichte:

  • Die Neue Ordnung ist kein Schlaraffenland, sondern eine traditionale arische Hochkultur (s. Tradition und Arier) auf der Basis art- und naturgemäßen Denkens, Fühlens und Handelns, die Arterhaltung und Artentfaltung der arischen Rasse ermöglicht und fördert.

  • Die Neue Ordnung wird geprägt durch Arbeitertum und Mutterschaft als ethische Prinzipien der beiden Geschlechter, (s. Ethik) sowie durch Orden, die, als Männerbünde von Kämpfern und Führern, Träger der Kultur sind (s. Soldatentum und Führerprinzip). An der Spitze stehen, auch nach der Auflösung der Partei, der Führer und der Senat als Führerorden der Neuen Ordnung.






NEUTRALITÄT

Der Nationalsozialismus ist für die Völker der arischen Rasse (s. Arier) der langgesuchte Dritte Weg, jenseits von Kapitalismus und Kommunismus, unabhängig von West und Ost. Er steht damit sowohl der Lebens- und Wirtschaftsordnung des Liberalkapitalismus, wie dem Marxismus feindlich gegenüber und erkämpft die Freiheit der arischen Völker gegen den Imperialismus der Supermächte USA und Sowjetunion.

Im Atomzeitalter kann aber diese Auseinandersetzung nicht mehr durch Krieg zwischen Staaten, sondern muß durch einen Kampf der Weltanschauungen, Ideologien und Werte geführt werden. Darum erstrebt die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front ein neutrales Deutschland. Nur die strikte staatliche Neutralität kann Freiheit und Souveränität Deutschlands wiederherstellen und Schutz bieten vor der atomaren Zerstörung wie auch vor der fortdauernden Unterwerfung unter den Willen der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges.

Es ist kein Zufall, daß die in der BRD herrschenden Systemparteien als Werkzeuge und Vasallen der Siegermächte den Begriff "Neutralismus" zum politischen Schimpfwort zu machen versuchen. Sie bekämpfen damit den einzigen Weg zur deutschen Freiheit, die das Ende ihrer von den Siegermächten geborgten Macht darstellen würde. Sie bekämpfen damit auch den einzigen Weg zur Einheit der deutschen Nation, denn nur die Neutralität und ihre Ergänzung durch eine kluge, nationale Ostpolitik kann die Neuvereinigung aller Deutschen und die Rückgewinnung urdeutschen Siedlungsraumes im Osten bewirken. Darum kämpft die Neue Front für ein vereintes, unabhängiges und neutrales Deutschland!






NSDAP/AO

Die Aufbau- und Auslandsorganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ist eine politische Frontorganisation des Nationalsozialismus der neuen Generation und bildet dessen illegalen Arm. Die NSDAP/AO ist in Deutschland verboten und arbeitet deshalb im Untergrund propagandistisch gegen das NS-Verbot und für die Neugründung der NSDAP. Sie organisiert sich in einer Vielzahl von Untergrundzellen, die untereinander keinen Kontakt halten und von einer Auslandszentrale in den USA angeleitet und mit Propagandamaterial versorgt werden. An der Spitze der NSDAP/AO steht Pg. Gerhard Lauck, ein Amerikadeutscher, der seine US-Staatsbürgerschaft als Waffe im Kampf für die deutsche Freiheit nutzt. Der Kader der NSDAP/AO wird von Förderern gebildet, die in ständigem Kontakt zur Auslandszentrale stehen und regelmäßig Förderbeiträge bezahlen. Darüber hinaus kennt die NSDAP/AO keine formale Mitgliedschaft. Mitglied ist, wer sich zur NSDAP/AO bekennt, ihren Anweisungen folgt und ihr Propagandamaterial verbreitet.

  • Die NSDAP/AO wurde 1971/82 JdF als Auslandsorganisation der "NS-Kampfgruppe Großdeutschland" von Pg. Lauck gegründet und arbeitete nach deren Zerschlagung seit 1973/84 JdF in ihrer heutigen Form selbständig weiter.

  • Die NSDAP/AO ist Hauptträger des strategischen Aspektes im nationalsozialistischen Freiheitskampf. Sie bewährt am reinsten Stil und Tradition der historischen NSDAP.

  • Es war die NSDAP/AO, die die bis heute gültige Strategie der nationalsozialistischen Bewegung der neuen Generation entwickelte und dabei alle möglichen und denkbaren Sackgassen vermied:
    Sie bekämpfte erfolgreich das fruchtlose Verkriechen und Tarnen von Nationalsozialisten in reaktionären, nationalen Verbänden (s. Reaktion), vermied jeden Personenkult, widerstand der Versuchung des bewaffneten Widerstandes (s. Werwolf) und betonte strikt die Bedeutung der Partei, ihren Vorrang vor dem Parteiführer (s. Führer) und die Notwendigkeit der Parteineugründung.

  • Aus der Sturm-Abteilung der NSDAP/AO ging seit 1977/88 JdF die heutige Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front hervor, die in kameradschaftlicher Verbundenheit und auf derselben strategischen Grundlage den legalen Arm der Bewegung bildet, die Strategie schöpferisch auf die Bedingungen des legalen Kampfes anwendet und eine Taktik für diesen Kampf entwickelte.

  • NSDAP/AO und Neue Front bilden gemeinsam die Vorstufen der neuen NSDAP.