ORDEN

Am Beginn jeder Kulturentwicklung stehen Entstehen und Wirken von Männerbünden. Diese sind Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit von Macht, Kultur, Religion, Ritus und damit Tradition, ohne die keine Kultur denkbar ist. Weltweit gingen in traditionalen Hochkulturen aus diesen Männerbünden kulturtragende Bruderschaften Ordensgemeinschafen - hervor, die einerseits die geistig-religiösen Führungsaufgaben innehaben und andererseits als kriegerische Gemeinschaften den inneren und äußeren Schutz der Kultur übernehmen. Solche Orden haben daher auch in den Hochkulturen der arischen Rasse (s. Arier) eine hervorragende Bedeutung gehabt. Allgemein bewußt und bekannt sind unter ihnen die Ritterorden des Mittelalters und ihre noch immer - wenn auch sehr geschwächt - fortwirkende Ethik eines ritterlichen Lebens.

In jedem Fall erstreben die Mitglieder einer Ordensgemeinschaft ein Leben in Gemeinschaft und im Dienst einer ethisch hochwertigen Idee, durch die der einzelne im freien und stolzen Gehorsam zur Persönlichkeit heranwächst (s. auch Freiheit, Stolz und Disziplin). Es ist dies ein gemeinschaftliches und individuelles Leben, in den Wissen. Wollen und Tun zur völligen Einheit verschmelzen, wobei der Schwerpunkt der geistigen Orden in der Erkenntnis und der der kriegerischen Orden im Kampf liegt. Stets aber ist der Wille das entscheidende Fundament einer Ordensgemeinschaft.

In der traditionalen Welt art- und naturgemäßer Hochkulturen sind diese beiden Wege der Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung einerseits und des kämpferischen Lebens andererseits - beide im Dienst von Werten und Ideen - die Wege zum Heil, zu einem wert- und sinnvollen Leben. All diese traditionalen Grundwerte von Erkenntnis, Wille, Kampf, Gemeinschaft, Gehorsam, Freiheit und Heil verkörpern sich in der modernen Welt neu im Nationalsozialismus, in seiner naturwissenschaftlichen Erkenntnislehre des biologischen Humanismus und seiner Ethik des Wertidealismus. Damit klingen in den Männerbünden der nationalsozialistischen Partei bei der geistigen Führungsaufgabe (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und bei der Sturm-Abteilung als kämpferischer Verkörperung des vom Soldatentum geprägten Menschentypus auch deutliche Elemente von Ordensbildungen an.

Beim Übergang des nationalsozialistischen Volksstaates (s. Staat) in die Neue Ordnung nach Auflösung der Partei werden geistige und kämpferische Orden eine entscheidende und hervorragende Bedeutung haben und später auch Dauerhaftigkeit und art- und naturgemäße Entwicklung einer arischen Hochkultur sichern, die nichts mehr gemein haben wird mit der heutigen Minuswelt, sondern die erneuerte Welt der Tradition und des Heils darstellt (s. auch Zeitenwende).






OSTINDOGERMANENTUM

Das Ostindogermanentum ist eine Völkerfamilie der arischen Rasse (s. Arier), die durch Wanderungs- und Eroberungszüge in vorgeschichtlicher Zeit große Teile Vorder- und Zentralasiens besiedelte, beherrschte und den Anstoß zu den alt-arischen Kulturgründungen in diesem Raum gab. Infolge Rassenmischung (s. auch Rassenkampf) ist das Ostindogermanentum weitgehend untergegangen, hält sich aber durch strenge Rassentrennung noch immer in den Hochkasten des indischen Großraumes und bei den Anhängern der alt-arischen Lichtreligion Zarathustras in Persien, den Parsen. Auch im kurdischen Volk halten sich Reste des Ostindogermanentums.

Zusammen mit den arischen Rassensplittern in den Völkern der Araber und Türken bilden diese Überreste des Ostindogermanentums den wichtigsten Baustein für die Lebensraumpolitik (s. Lebensraum) der nationalsozialistischen Parteien Europas (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Vom Ostindogermanentum gehören vor allem die Parsen zum großeuropäischen Lebensraum, wobei Persien seinerseits Brücke und Einflußtor nach Asien darstellt.

Der Nationalsozialismus erstrebt die Förderung des Ostindogermanentums auf allen Gebieten - rassisch, politisch, kulturell und wirtschaftlich - sowie seine Wiedereingliederung in die arische Schicksals- und Völkergemeinschaft, die durch die großartige Geschichte, Kultur und Tradition des Ostindogermanentums bereichert wird. Das Ostindogermanentum ist eine wesentliche Stütze des gesamtarischen Weltmachtanspruchs und damit der weltweiten Neuen Ordnung.






OSTPOLITIK

Das Verhältnis Deutschlands zur Sowjetunion im Atom-Zeitalter muß von der Erkenntnis bestimmt sein, daß die Sowjetunion eine Supermacht ist, die nicht mehr von außen und durch Krieg besiegt werden kann, sondern von innen überwunden werden muß, was nur die Russen und die anderen Völker der Sowjetunion selber vollbringen können.
Daraus ergibt sich, daß zwar der Nationalsozialismus jeden Imperialismus - auch den der Sowjetunion - ablehnt und insbesondere ihre Staatsidealogie - den art- und naturwidrigen Marxismus - weltanschaulich bekämpft und schließlich überwindet, daß aber der kommende nationalsozialistische Volksstaat als solcher mit Hilfe einer nationalen deutschen Ostpolitik einen Ausgleich Zwischen den Staaten anstreben wird, um Einheit und Freiheit der deutschen Nation zu ermöglichen und abzusichern.

Eine solche Ostpolitik hat nichts mit der Kapitulations- und Verzichtspolitik der BRD-Systemparteien seit 1969/00 JdF gemeinsam. Die Gesinnungsgemeinschalt der Neuen Front formuliert vielmehr folgende Grundsätze der nationalsozialistischen deutschen Ostpolitik:

  1. Der Nationalsozialismus der neuen Generation verzichtet auf die Idee der Ostexpansion.

  2. Die Neue Front erstrebt den Austritt der BRD aus der NATO und geht macht-, wirtschafts- und verteidigungspolitisch den dritten Weg zwischen Ost und West (s. auch Neutralität, Sozialismus und Volksverteidigung).

  3. Die Neue Front erstrebt die Einheit, Freiheit und Souveränität Deutschlands, garantiert seine Blockfreiheit und Neutralität im Ost-West-Konflikt und bietet umfassende politische und wirtschaftliche Verbindungen mit dem Sowjetimperium an.

  4. Die Neue Front fordert die Neuansiedlung von Deutschen und die Gewährung von Volksgruppenrechten für sie im uralten deutschen Siedlungsraum Mittel- und Osteuropas, läßt aber die Fragen der staatlichen Grenzziehungen offen bis zur schließlichen Verwirklichung der Neuen Ordnung in ganz Europa. Es sei denn, die Sowjetunion erstrebt ihrerseits Zwischenlösungen, etwa unter Aufgabe der politischen Unterstützung und machtpolitischen Absicherung des polnischen und tschechischen Landraubes.

  5. Die Neue Front sichert der Sowjetunion zu, jeden Versuch zu unterlassen, von außen das Sowjetimperium in irgendeiner Form zu erschüttern, sobald die Sowjet-Union ihrerseits sich positiv über die Möglichkeiten, Angebote und Forderungen nationalsozialistischer deutscher Ostpolitik äußert.






PARLAMENTARISMUS

Parlamentarismus ist der entweder zum Scheitern verurteilte oder von Anfang an nicht ernstgemeinte Versuch, die von der Demokratie westlichen Typs angestrebte Souveranität des Volkes im Staat zu verwirklichen und dadurch seine politische Freiheit zu ermöglichen. Der Parlamentarismus ist damit die Staatsform der Ideologie des Liberalismus, so wie der Kapitalismus seine Wirtschaftsform ist.

Als Ideal ist der Parlamentarismus gekennzeichnet durch die allgemeine, freie und geheime Wahl von Parlamentsabgeordneten, die als Vertreter des Volkes durch Diskussion, Abstimmung und Mehrheitsentscheidung die Staatspolitik bestimmen und die Gesetze machen. Nach dieser Theorie spiegelt also das Parlament den politischen Willen des Volkes wider und verkörpert seine angebliche Souveränität. Bei dieser Willensbildung wirken verschiedene Parteien mit, deren Gründung und Tätigkeit frei sein sollen und die die verschiedenen Positionen und Lösungsvorschläge anbieten, zwischen denen das Volk seine Entscheidungen treffen kann.

In Wirklichkeit zerreißen aber die Parteien mit ihren unterschiedlichen Positionen, die zudem meist nur den Einzelinteressen sozialer Gruppen in Kapitalismus dienen, das Volk und machen so seine politische Willensbildung unmöglich. Diese Tatsache fordert im Volk einen Wertrelativismus und ermöglicht den Herrschenden eine beliebige Manipulation der breiten Masse. Da zudem der Liberalismus sein historisches Bündnis mit dem Kapitalismus unauflöslich geschlossen hat und zum Liberalkapitalismus geworden ist, verbindet sich auch der vom Kapitalismus ausgehende schrankenlose Materialismus mit dem vom Parlamentarismus geförderten Wertrelativismus. Materialismus und Wertrelativismus aber sind stets Kennzeichen kultureller Dekadenz. Aus alldem ergibt sich, daß der Parlamentarismus nichts anderes ist als die Schau- und Theaterbühne, auf der Heuchelei und Materialismus sich entfalten können, um die herrschende Minuswelt zu stützen, das Volk irrezuführen, die Dekadenz zu fördern und damit Arterhaltung und Artentfaltung der von ihm geprägten Völker zu bedrohen.

Dem Parlamentarismus setzt der Nationalsozialismus die politische Mobilmachung des totalen Staates, die Mitwirkung und Mitverantwortung aller sozialen Gruppen im Volksleben durch die Wirtschaftsordnung des Korporativismus und die Souveränität der Nation entgegen, die nur durch eine willensmäßig geschlossene Wolksgemeinschaft ermöglicht wird.

Willensträger der souveränen Nation und damit Schutzherr der völkischen Freiheit ist im Lebensraum er arischen Rasse (s. Arier) die jeweilige nationalsozialistische Partei eines Volkes als allein tätige Staatspartei - in Deutschland also die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.






PARSEN

Die Parsen sind eine arische, im Iran (Persien) siedelnde völkisch-religiöse Gruppe der Völkerfamilie des Ostindogermanentums. Persien ist alt-arisches Siedlungsgebiet, in dem die heutigen Parsen die historischen Erben und Nachkommen der Arier sind, die einst Träger des antiken persischen Großreiches und seiner Kultur waren.

Nach der Eroberung Persiens durch den Islam, den die siegreichen Araber ins Land brachten, schwand die rassische Substanz des Ariertums mehr und mehr, ohne aber jemals völlig aus den Volkskörper auszuscheiden. Neben den geringen Resten arischen Blutes in heutigen Volk der Perser hat sich das Ostindogermanentum dieses Raumes vor allen bei den Parsen und in der völkischen Minderheit der Kurden gehalten.

Einmalig für das Ostindogermanentum der Gegenwart aber ist, daß die Parsen nicht nur rassisch noch Träger arischen Blutes blieben, sondern sich dessen auch sehr bewußt und stolz darauf sind. Sie bewahren arisches Blut einerseits durch das zähe Festhalten an der vorislamischen, arischen Feuerreligion des Zarathustra, andererseits durch strikte Rassentrennung, die nur Heiraten innerhalb der völkischen Minderheitsgruppe und mit Europäern gestattet, was ebenfalls ein ausgeprägtes Bewußtsein der vorgeschichtlichen rassischen Verwandschaft mit den in Europa siedelnden Ariern beweist.

Die Parsen - zumeist Nachkommen der Fürsten- und Priesterfamilien des arischen Persiens, die auch nach der islamischen Eroberung am alten Glauben und den Bewußtsein ihrer Rassenzugehörigkeit festhielten - verehrendas Hakenkreuz als heiliges Zeichen der arischen Rasse. Mit alldem stellen die Parsen einen idealen Bündnispartner des europäischen Nationalsozialismus im Streben nach dem Vierten Reich dar, das den ganzen großeuropäischen Lebensraum umfassen soll, zu dem auch der Iran als strategische Brücke nach Asien gehört.

Der Nationalsozialismus erstrebt und fördert die Wiedergeburt des Ostindogermanentums und bemüht sich um dessen politische, rassische, kulturelle und wirtschaftliche Stärkung. Den Parsen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, weil sie einerseits den politischen Zusammenhang mit den entferntesten Grenzgebieten des großeuropäischen Lebensraumes wahren sollen und andererseits die Brücke zu den Resten des Ostindogermanentums im indischen Großraum bilden werden.






PARTEIFEIND

Im Parteileben der nationalsozialistischen Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) wird als Parteifeind ein (ehemaliger) Parteigenosse bezeichnet, der schwerwiegend, bewußt und absichtlich gegen das Fundament und die Grundsätze der organisatorischen und/oder politischen Parteiarbeit verstößt. Gemeint sind schwerwiegende Verstöße gegen die Disziplin, die Kameradschaft, die Einsatz- und Opferbereitschaft im politischen Kampf, gegen die Pflicht zur Treue durch absichtlichen Verrat. Gemeint ist auch der rein persönliche, parteischädigende Ehrgeiz bis hin zum Personenkult und/oder eine aktive und schwerwiegende Abweichung von der Generallinie bis hin zur Parteispaltung.

Der, aus der Partei selber hervorgegangene, Parteifeind ist der schlimmste, ethisch verwerflichste und menschlich minderwertigste Feind des Nationalsozialismus - er ist Untermensch!

Es kann niemanden vorgeworfen werden, wenn seine Überzeugungen sich ändern oder seine innere Kraft nicht mehr ausreicht, den Anforderungen zu genügen, die an einen Parteigenossen als Angehörigen der kämpferischen Elite eines Volkes zu richten sind - verabscheuungswürdig aber ist es, durch die obengeschilderten Handlungsweisen das zu schädigen, zu bekämpfen und zu sabotieren, woran man einst selbst geglaubt hat und wofür die Kameraden weiterkämpfen.

Wer die gemeinsame Front glaubt verlassen zu müssen, weil Glaube oder Wille ihn verlassen haben, der mag es still und unauffällig tun, denn unser Kampf beruht auf dem freien Willen und dem rassischen Stolz, der seiner Nation freiwillig dienenden Persönlichkeit - aber er darf nie zum Parteifeind werden!






PARTEIPROGRAMM

Die nationalsozialistische Partei ist die politische Vorhutorganisation der Nation und kämpft den Weg zur Neuen Ordnung frei. Dieser Weg ist festgelegt durch ein unabänderliches Parteiprogramm, dessen Erfüllung zum Aufbau der Neuen Ordnung und danach zur Auflösung der Partei führt, die dann ihre Aufgabe erfüllt hat. Das Parteiprogramm ist unabänderlich, da das Ziel und die dazu erforderlichen politischen Voraussetzungen ebenfalls unabänderlich sind. Doch bedarf das Parteiprogramm selbstverständlich gelegentlicher Neukommentierungen, um einer sich wandelnden Wirklichkeit verständlich zu bleiben. Die Kommentierung des Parteiprogramms ist Teil der Parteilinie (s. Generallinie).

Das Parteiprogramm der nationalsozialistischen Partei verkörpern in Deutschland die 25 Punkte der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vom 24. Februar 1920/30 JdF. Es hat bislang zwei parteiamtliche Kommentierungen gegeben: durch Pg. Gottfried Feder (gültig bis 1933) und durch Pg. Alfred Rosenberg (gültig bis 1945). Seither hat sich die politische Wirklichkeit für den Nationalsozialismus in Deutschland völlig geändert. Im November 1985/96 JdF legte deshalb Pg. Michael Kühnen eine Neukommentierung der 25 Punkte vor, die für die Dauer des NS-Verbots und damit bis zu einer parteiamtlichen Neukommentierung als provisorische Brücke zwischen der alten und der neuzugründenden Partei dienen soll und als solche Bestandteil der Generallinie der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front ist.

Das Parteiprogramm der NSDAP verkündet im wesentlichen die Forderungen des deutschen Nationalismus, Sozialismus und Rassenbewußtseins (s. Rassenhygiene) sowie die vier nationalen Freiheiten der Volkswirtschaft (s. Zinsknechtschaft), der völkischen Rechtsprechung, der Volksverteidigung und der völkischen Kultur (s. Kulturrevolution):

  • Die Punkte 1 - 3 (l. Selbstbestimmungsrecht; 2. gerechte Friedensordnung (s. Frieden) 3. Lebensraum) sind die Forderungen des deutschen Nationalismus.

  • Die Punkte 4 - 8 (4. Volkszugehörigkeit und Staatsbürgerschaft; 5. Fremdengesetzgebung für alle Nicht-Deutschen; 6. Nationale Staatsführung; 7. Deutschland den Deutschen; 8. Ausländerrückführung) stellen die rassischen Forderungen der Partei fest, betreffend Überfremdung des deutschen Volkes und die Notwendigkeit von Rassentrennung als Voraussetzung für Arterhaltung und Artentfaltung.

  • Im Mittelpunkt der 25 Punkte des Parteiprogramms der NSDAP stehen die Forderungen zur Verwirklichung der sozialistischen Volksgemeinschaft mit den Punkten 9 - 10 (9. Rechte und Pflichten des Volksgenossen (s. Gleichheit); 10. Recht auf Arbeit, Pflicht zur Arbeit; 11. Aufbau der sozialistischen Volksgemeinschaft; 12. Einziehung aller Kriegsgewinne; 13. Verstaatlichungen; 14. Gewinnbeteiligung; 15. Großzügige Altersversorgung; 16. Förderung des Mittelstandes; 17. Bodenreform; 10. Todesstrafe für Volksschädlinge).

  • Diese Punkte garantieren die nationale Freiheit der Volkswirtschaft. Sie beinhalten in Punkt 11 als ersten Eckpfeiler des Parteiprogramms die Forderung nach Brechung der Zinsknechtschaft.

  • Der Punkt 19 (Deutsches Recht) sichert die Freiheit der völkischen Rechtsprechung.

  • Punkt 20 erläutert die Neuordnung des Erziehungswesens mit den beiden Erziehungszielen: Gemeinschaftsgedanke und Elitebildung (s. Elite und Eliteschulung).

  • Der Punkt 21 (Volksgesundheit) bildet die Basis einer nationalsozialistischen Politik der Rassenhygiene.

  • Der Punkt 22 (Volksverteidigung) sichert die nationale Freiheit der Volksverteidigung durch Bildung eines Volksheeres.

  • Der Punkt 23 erläutert die deutsche Kulturrevolution, die zur Freiheit der völkischen Kultur führt.

  • Der Punkt 24 (Gemeinnutz vor Eigennutz) bildet den zweiten Eckpfeiler des Parteiprograms und erläutert dessen Gesinnung unter Hinweis auf das Bekenntnis zu einen positiven Christentum, das den Nationalsozialismus als Band der Liebe und des gegenseitigen Vertrauens unter den deutschen Menschen versteht.

  • Der Punkt 25 schließlich fordert eine Staatsreform.

Die Einleitung des Parteiprogramms der NSDAP bezeichnet dieses als Zeitprogramm, dessen Erfüllung zur Auflösung der Partei führt. Das Schlußwort enthält die Selbstverpflichtung der Parteiführer, unter Einsatz ihres Lebens das Parteiprograme zu erfüllen. Die Generalmitgliederversammlung der NSDAP von 1925 schließlich bestimmte, daß das Parteiprogramm unabänderlich ist. Am Ende aller programmatischen Aussagen aber steht für Deutschlands Nationalsozialisten das Politische Testament des Führers:
"Aus dem Opfer meiner Soldaten an der Front und aus meiner Verbundenheit mit ihnen bis in den Tod wird, so oder so, wieder einmal der Samen aufgehen zur strahlenden Wiedergeburt der nationalsozialistischen Bewegung und damit der Verwirklichung einer wahren Volksgemeinschaft."
Adolf Hitler.






PERSÖNLICHKEIT

Der Persönlichkeitsbegriff des Nationalsozialismus ist eng mit dem des Heils verbunden, mit der anzustrebenden Einheit von Denken, Wollen und Handeln im Dienst einer ethisch hochwertigen Idee. Die nationalsozialistische Persönlichkeit ist demnach ein Mensch, bei dem Erkennnis, Wille und Tat eine Einheit bilden. Auf das Streben nach Erkenntnis antwortet der biologische Humanismus als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus, der die Wirklichkeit der Natur des Menschen als biologische Gattung in seiner Umwelt erforscht. Der Wille findet seinen vollendeten Ausdruck in der freiwilligen Eingliederung des arischen Menschen (s. Arier) in die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), die Willensträger des Volkes ist. Die Tat schließlich verkörpert sich für den Nationalsozialisten im "Ja" zum Leben, das ein ständiger Kampf uns Dasein ist.

Erkenntnis, Wille und Tat aber sind dem Nationalsozialisten kein Selbstzweck, sondern sollen im Dienst einer ethisch hochwertigen Idee stehen. Der Nationalsozialist lebt nicht für sich selbst, sondern für Ideen und Werte, die sein Leben wert- und sinnvoll machen. Dies ist der Kern der nationalsozialistischen Ethik des Wertidealismus. Höchster Wert aber ist die Gemeinschaft - vor allen die von Volk und Rasse die Voraussetzung für alles menschliche Leben ist.

Aus diesen Zusammenhang erklärt sich die Forderung des Führers Adolf Hitler, der Nationalsozialist und vor allem der Parteigenosse solle danach streben, "den höchsten Wert von Rasse und Persönlichkeit" zu verkörpern. Beides gehört zusammen. Nur der ist wahrhaft Persönlichkeit, der all seine Anlagen, Neigungen und Fähigkeiten in harmonischer Einheit von Denken, Wollen und Handeln verwirklicht und in den Dienst an Arterhaltung und Artentfaltung seiner Rasse und seines Volkes stellt.

Gefordert wird aus dieser Lebenshaltung heraus Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung des arischen Menschen als Gemeinschaftswesen, die Voraussetzung ist für das Aufblühen einer arischen Hochkultur in der Neuen Ordnung, wie auch umgekehrt die Verwirklichung der Werte einer solchen arischen Kultur Voraussetzung ist für ein wert- und sinnvolles Leben des einzelnen Menschen - eines Menschen, der zur Persönlichkeit wird. Das "Erkenne dich selbst" und das "Werde was du bist'" - Grundforderungen schon der antiken arischen Philosophie - gewinnen damit für den Nationalsozialisten entscheidende Bedeutung und werden zur Grundlage seiner Lebensgestaltung.

Nicht der ist schon Nationalsozialist, der eine Weltanschauung als richtig anerkennt, ein politisches Parteiprogramm akzeptiert und eine Partei unterstützt, sondern der ist es, der nach Heil strebt und eine gemeinschaftsgebundene Persönlichkeit zu werden trachtet. Dies ist eine lebenslange Aufgabe. An diese Aufgabe sollen alle arischen Menschen herangeführt werden. Diese Aufgabe müssen alle Parteigenossen der nationalsozialistischen Partei für sich zu verwirklichen suchen. Für den politischen Soldaten der Partei (s. Soldatentum und Sturm-Abteilung) bildet sie das 6. Gebot seiner Lebenshaltung: "Arbeite an dir!". Für jedes wahre, art- und naturgemäße Führertum aber (s. Führerprinzip) ist die Persönlichkeitsbildung unverzichtbare Voraussetzung. Persönlichkeit ist demnach keinesfalls eine Frucht des bürgerlichen lndividualismus (s. auch Bürgertum), sondern im Gegenteil ein Schlüsselbegriff der nationalsozialistischen Gemeinschaftsidee.






PERSONENKULT

Die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) ist einziger politischer Willensträger des Volkes im Verlauf der nationalsozialistischen Revolution von der Gründung der Partei bis zu ihrer Auflösung nach Verwirklichung der Neuen Ordnung (s. auch Wille). Die Partei ist nach den Führerprinzip geordnet. An ihrer Spitze steht der Parteiführer, mit nahezu uneingeschränkter Autorität und Verantwortung.

Aufgrund des einmaligen historischen Genies des Führers Adolf Hitler bestand, bis zu seinem Tod, eine Einheit zwischen Führer, Partei und Volk, oder anders gesagt: Der Wille von Partei und Volk verkörperte sich ausschließlich in der Persönlichkeit des Führers Adolf Hitler. Wer nach dem Tode des Führers dasselbe für sich fordert - also seine Person und seinen Willen über die Partei setzt, sie als identisch bezeichnet oder sich mit ihr gleichsetzt, ist ein arroganter Lump!

Jeder - vom einfachen Parteigenossen bis zum Parteiführer - ist ein Werkzeug der Partei, deren kollektive Weisheit sich im Senat verkörpert. Der einzelne - bis hin zum Parteiführer - ist nur soweit etwas wert, wie er sich in die Partei eingliedert und ihr dient. Wer sich - auf welcher Ebene auch immer - über die Partei, ihre Gliederung und ihre Forderung nach Disziplin und Treue erhebt oder zuläßt, daß persönliche Anhänger auftreten und das Bild der Partei bestimmen wollen, oder solches befürwortet oder fordert, macht sich des Personenkultes schuldig. Dieser widerspricht völlig dem Nationalsozialismus und dem Selbstverständnis der Partei.

Wer sich bewußt und absichtlich, aktiv oder passiv, des Personenkultes schuldig macht, gefährdet die Einheit und den Sinn der Partei und wird zum Parteifeind.





PLANUNG

Der Nationalsozialismus erstrebt einen völkischen Sozialismus und verwirklicht ihn in der Wirtschaftsordnung des Koporativismus. In Deutschland enthalten vor allem die Punkte 9-18 im Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei die Forderungen des deutschen Sozialismus.

Der Aufbau der sozialistischen Volksgemeinschaft erfolgt auf der Basis dieses Parteiprograms nach der nationalsozialistischen Revolution und im Rahmen der totalen Mobilmachung des nationalsozialistischen Volksstaates (s. Staat). Ethischer Kern (s. auch Ethik) des Parteiprogramms und des sozialistischen Aufbaus ist der Leitsatz:

GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ!

Dieser Aufbau bedarf ebenso wie die spätere ausgereifte sozialistische Volkswirtschaft einer umfassenden staatlichen Rahmenplanung. Doch wird, anders als im Marxismus, dadurch nicht das Privateigentum an Produktionsmitteln abgeschafft, sondern lediglich der Verfügungsgewalt des Staates unterstellt, wenn privater Eingennutz die auf das Wohl der Volksgemeinschaft ausgerichtete Planung behindert oder sabotiert. Auch wird es in nationalsozialistischen Volksstaat keine bis in kleinste gehende Planung geben, sondern eine zentrale Rahmenplanung (Befehlswirtschaft), die die allgemeine Richtung angibt und in deren Rahmen sich die Volkswirtschaft in übrigen frei entfalten kann. Es gilt das Führerwort:

"Geplant wird nicht, was man planen kann, sondern was man planen muß."

Und dies mit dem Ziel, daß nicht die Wirtschaft dem Kapital und der Mensch der Wirtschaft dient (s. Kapitalismus), sondern die Wirtschaft soll den Menschen dienen und das Kapital der Wirtschaft!
Die staatliche Planung der Volkswirtschaft erfolgt über die Korporationen - die großen berufsständischen Zusammenschlüsse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern - unter Federführung der Arbeitsfront. Insgesamt ist die nationalsozialistische Volkswirtschaft eine teils verstaatlichte (s. Verstaatlichung), teils privatwirtschaftlich organisierte, korporativistische Befehlswirtschaft, die in der zentralen Planung keinen Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck sieht:
die Freiheit der Volkswirtschaft (s. auch Autarkie) zu erkämpfen und damit beizutragen zur Arterhaltung und Artentfaltung eines Volkes.






PRIVATEIGENTUM

Der Nationalsozialismus erkennt das Streben nach Privateigentum als natürliches und legitimes Bedürfnis des Menschen an und sieht in ihm einen wesentlichen Motor der Volkswirtschaft. Deshalb bekennt sich die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei im Punkt 16 ihres Parteiprogramms zur Forderung des Mittelstandes und akzeptiert unter bestimmten Voraussetzungen in Rahmen der Wirtschaftsordnung des Korporativismus auch das Privateigentum an Produktionsmitteln.

Den Streben nach und den Besitz von Privateigentum sowie den sich daraus ergebenden Einkommen werden jedoch durch den nationalsozialistischen Volksstaat (s. Staat) jene Grenzen gesetzt, die die Idee eines völkischen Sozialismus verlangt, dessen unverzichtbarer Leitsatz lautet:

GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ!

Privateigentum ist demnach nur solange und soweit ethisch gerechtfertigt, wie es sich nicht zum Schaden der Volksgemeinschaft auswirkt (s. auch Ethik). Unter diesen Gesichtspunkt wird nach der Revolution vor allen beim Privateigentum an Produktionsmitteln genauestens darauf geachtet werden, daß dessen Besitzer sich der staatlichen Rahmenplanung der nationalsozialistischen Volkswirtschaft fügen und an ihrer Durchsetzung und ihren Erfolg mitwirken (s. Planung), um so die Freiheit der Volkswirtschaft als Teil der Freiheit einer Nation zu verwirklichen (s. auch Autarkie).

Wo dies nicht der Fall ist, wird dem Eigentümer die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel entzogen und staatlichen Kommissaren übertragen. In Schlüsselbereichen der Volkswirtschaft wird ohnehin zum Mittel der Verstaatlichung gegriffen werden. Die Fortführung oder irgendeine Wiedereinführung des Kapitalismus wird nach der nationalsozialistischen Revolution jedenfalls konsequent verhindert und damit unmöglich gemacht werden.

Wo aber das Privateigentum sich in eine organische, korparativistische Volkswirtschaft willig einfügt und damit der Volksgemeinschaft dient. wird es respektiert, anerkannt und garantiert. Dies gilt auch für das Privateigentum an Grund und Boden nach einer vorausgegangenen Bodenreform (s. auch Bauerntum).






PROPAGANDA

Im Gegensatz zur Volksaufklärung (parteiintern: Schulung), die möglichst viele Themen und Zusammenhänge möglichst gründlich einem begrenzten Kreis von Menschen erläutert, wendet sich die Propaganda mit ganz wenigen schlagwortartigen Leitsätzen an einen möglichst großen Kreis von Menschen. Ziel der Volksaufklärung ist Wissen und Erkenntnis zu vermitteln, Ziel der Propaganda ist Beeinflussung. Propaganda ist somit die Hauptwaffe im politischen Kampf und sein Ausgangspunkt.

Propaganda erregt Aufmerksamkeit, wirbt um Sympathie, nutzt Gefühle und gewinnt Anhänger. Sie ist Voraussetzung für jeden erfolgreichen Organisationsaufbau. Propaganda verstärkt Unzufriedenheit zur Rebellion und treibt diese voran zur Revolution. Propaganda ist stets vom Ziel her zu beurteilen, ihre einzige Rechtfertigung und Existenzberechtigung ist die Wirksamkeit und der Erfolg. Sie wirkt vor allen durch die öffentliche Rede und dann durch die technischen Propagandamedien. Ihre Grundsätze sind Einfachheit und ständige Wiederholung. Propaganda ist immer offensiv: Sie verteidigt nicht, sie greift an! "Gegenpropaganda" - etwa gegen die Greuelpropaganda - ist stets schlechte Propaganda. Die Abwehr der feindlichen Propaganda ist Aufgabe der Volksaufklärung.

Nach der Revolution, in nationalsozialistischen Volksstaat (s. Nationalsozialismus und Staat), verringert sich die innenpolitische Bedeutung der Propaganda, die sich fortan auf die Förderung von Massenmobilisierung für wichtige völkische Aufgaben im Rahmen der totalen Mobilmachung beschränkt und im übrigen zur Außenpropaganda wird. Nach innen verstärkt sich die Bedeutung der Volksaufklärung. Beide bleiben aber stets eng miteinander verbunden.

Was die Propaganda gewinnt, vertieft und sichert die Volksaufklärung. Die durch die Volksaufklärung gewonnene innere Überzeugung mobilisiert bei den Volksgenossen und Parteigenossen Energie und Entschlossenheit für neue und verstärkte Propagandaarbeit. Propaganda und Volksaufklärung bilden daher stets die beiden Seiten der politischen Überzeugungsarbeit der nationalsozialistischen Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und des nationalsozialistischen Volksstaates. Sie sind ein Schlüssel zum Sieg.