SELBSTBESTIMMUNGSRECHT

Der biologische Humanismus als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus bemüht sich um die Erkenntnis der biologischen Natur des Menschen, der Einwirkung der Naturgesetze auf sein Einzel- und Gemeinschaftsleben, der Konsequenzen für die natürlichen und kulturellen Gemeinschaften des Menschen und schafft damit die Voraussetzungen für ein art- und naturgemäßes Handeln. Die wichtigsten biologischen Grundlagen sozialen Zusammenlebens von Menschen sind:
Vererbung, Auslese im Kampf uns Dasein (s. auch Elite) und Differenzierung, sowohl bei körperlichen,wie bei geistigen Anlagen.

Der Nationalsozialismus berücksichtigt die Lebensgesetze von Vererbung und Auslese durch eine Politik der Rassenhygiene und Elitebildung. Aus der Differenzierung leitet der Nationalsozialismus die Achtung vor der Vielfalt des Lebens, auch bei der biologischen Gattung Mensch, her, die sich in den Individuen, Geschlechtern (s. Mutterschaft), Völkern und Rassen entfaltet. Dies wird zur Grundlage einer Politik des Nationalsozialismus, die das Individuum zur Persönlichkeit, das Volk zur Nation und die Rasse zum Reich und zur rassisch bestimmten Völkergemeinschaft hinführt und die Rassentrennung zur Voraussetzung hat.
Der Nationalsozialismus leitet somit das Selbstbestimmungsrecht aus dem biologischen Naturgesetz der Differenzierung her und fordert daher für jede Rasse, jedes Volk und jede Volksgruppe das Recht auf Überleben, Höherentwicklung und Freiheit.

Dieses Selbstbestimmungsrecht zu verwirklichen wird nur jenen Völkern gelingen, deren Volksgenossen zu einer Willensgemeinschaft, zur Nation heranreifen. Eine solche Nation bedarf eines Willensträgers. Innerhalb der arischen Völker (s. Arier) erfüllt diese Aufgabe die nationalsozialistische Weltbewegung mit ihren verschiedenen Parteien. In Deutschland ist dies die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Darum fordert die NSDAP, bereits in Punkt 1 ihres Parteiprogramms, den Zusammenschluß aller Deutschen, aufgrund des Selbstbestimmungsrechts der Völker, zu einem Groß-Deutschland.

Eine Nation verwirklicht ihr Selbstbestimmungsrecht nicht nur mit den Ziel des Nationalstaates (s. Staat), sondern sie kann sich auch mit anderen Völkern zu einem Reich zusammenschließen. Die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, als Kern der künftigen, neuzugründenden NSDAP, kämpft deshalb auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes, für die Verwirklichung von Freiheit und Selbstbestimmung der deutschen Nation, im Rahmen einer Großraumordnung des Vierten Reiches, das den gesamten großeuropäischen Lebensraum umfassen soll (s. auch Europa).






SENAT

Der nationalsozialistische Senat verkörpert die kollektive Weisheit der Partei und steht dem Parteiführer, der entsprechend den Führerprinzip mit nahezu unbeschränkter Autorität die Wirklichkeit gestaltet, als Wächter der Idee des Nationalsozialismus gegenüber. Dem Senat ist der Parteiführer dafür verantwortlich, daß auch er, wie jeder andere Parteigenosse, sich der Idee und der Partei unterordnet. Der Senat umfaßt insgesamt 64 Senatoren (Großer Senat), von denen 24 eine Art Arbeitsausschuß bilden (Kleiner Senat).

An die Senatoren sind bezüglich ihrer weltanschaulichen Überzeugung und Standfestigkeit, ihrer Selbstlosigkeit und Unparteiischkeit gegenüber parteiinternen Auseinandersetzungen, ihrer Treue zur Partei, ihrer Ehrlichkeit und ihres uneingeschränkten Ansehens unter den Parteigenossen allerhöchste Anforderungen zu stellen. Sie dürfen zum Zeitpunkt ihrer Berufung nicht mehr im aktiven Kampf stehen, sind also nicht verstrickt in Interessen, Kämpfe und all die Kleinigkeiten der organisatorischen Tagesarbeit.

Ein Senator wird durch einstimmige Zuwahl des Senats auf Lebenszeit berufen (der Parteiführer hat dabei ein Veto-Recht) und kann bei Unwürdigkeit auch, nur durch einstimmigen Beschluß aller anderen Senatoren, wieder aus dem Senat ausgestoßen werden. Als Gemeinschaft - also bei einstimmigen Beschlüssen - verfügt der Senat über außerordentliche Vollmachten:
Der Senat wählt den Parteiführer. Er allein kann einen Parteiführer auch absetzen. Er hat ein Veto-Recht gegen alle Entscheidungen der Parteiführung und kann selber Anordnungen an die Partei erlassen, wobei dann allerdings der Parteiführer ein Veto-Recht hat. In der Regel wird der Senat sich jedoch auf die Beratung der Parteiführung beschränken und nur dann eingreifen, wenn Grundsätze in Gefahr sind. Nach der Machtergreifung der Partei gelten die Machtbefugnisse des Senats sinngemäß auch auf allen Ebenen des, dann entstehenden nationalsozialistischen,Volksstaates (s. Staat), wie auch schließlich in der Neuen Ordnung.

Unter den aktuellen Bedingungen der zweiten Kampfzeit in Deutschland wird der Senat gebildet, sobald die Neugründung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vollzogen ist. Der Parteiführer beruft die ersten 24 Senatoren, wobei die schon amtierenden Senatoren jeweils als Gemeinschaft eine Neuberufung durch ein Veto verhindern können. Mit Erreichung der Zahl von 24 Senatoren konstituiert sich der nationalsozialistische Senat mit allen Machtbefugnissen und erfüllt so den Wunsch des Führers Adolf Hitler:
"Durch ihn soll eine Anzahl der ältesten, treuesten und fähigsten Köpfe der Bewegung in unmittelbare Verbindung mit der obersten Parteileitung gebracht werden. Zu diesem Großen Senat der Bewegung zu gehören, soll in Zukunft als größte Ehre der Bewegung empfunden und angesehen werden."






SLAWEN

Die Slawen sind, neben Germanen, Romanen und dem Ostindogermanentum, eine der Völkerfamilien der arischen Rasse (s. Arier) und siedeln in Europa vor allem in Osten des Kontinents. Die Slawen gehören rassisch gesehen zum ostischen Rassentypus des Ariertums. Ihr Kernvolk - zugleich völkischer Träger des Sowjetimperiums (s. auch Sowjetunion) - sind die Russen.

Historisch sind die Slawen Erben des oströmischen Reiches von Byzanz und Schöpfer und Gestalter des Panslawismus. Beides gehört zum Fundament eines künftigen slawischen Nationalsozialismus, dessen nachtpolitische Aufgabe die Befreiung Osteuropas von Marxismus und der sowjetischen Diktatur sowie die Eingliederung in das kommende Vierte Reich - die europäische Großraumordnung des Nationalsozialismus - ist.
Innerhalb dieses Reiches gewährleistet der Nationalsozialismus allen slawischen Völkern Arterhaltung und Artentfaltung in ihrem historischen Lebensraum und verwirklicht das Ziel des Panslawismus nach Einheit aller slawischen Völker in einer Slawischen Föderation. Freilich nimmt der Nationalsozialismus diesem Panslawismus seine historische Frontstellung gegen die germanischen Völker und insbesondere gegen Deutschland, da er allen arischen Völkern gleichermaßen Arterhaltung und Artentfaltung garantiert und so die Zukunft der arischen Rasse insgesamt sichert.

Obwohl der Nationalsozialismus ursprünglich sich ausschließlich an den nordisch-germanischen Menschentypus wandte, erzwingt die aktuelle Notlage der ganzen weißen Rasse, daß er sich nunmehr als organisierter Lebenswille der Rasse insgesamt begreift. Träger dieses Willens, auch in den slawischen Völkern, ist die nationalsozialistische Weltbewegung mit ihren jeweiligen nationalsozialistischen Parteien, wie es für Deutschland die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ist.

So sichert der Nationalsozialismus der neuen Generation in Zukunft auch Arterhaltung und Artentfaltung des ostischen Rassentypus in seinem Kampf für das Überleben und die art- und naturgemäße Höherentwicklung der ganzen arischen Rasse. Voraussetzung dafür ist die Befreiung der slawischen Völker durch den Sturz und Zusammenbruch des Sowjetimperiums. Diese Befreiung kann im Atomzeitalter nur von Innen erfolgen.
Diese Langzeitperspektive verhindert also nicht die, von der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front befürwortete, nationale deutsche Ostpolitik, die zunächst durch Verhandlungen mit den Sowjetimperium die deutsche Einheit, Freiheit und Souveränität wiederherstellen will und dabei die außenpolitische Neutralität des deutschen Staates, unabhängig von West und Ost, anstrebt.






SOLDATENTUM

Ausgehend von den ewigen Gesetzen des Lebens und der Natur - Kampf ums Überleben, Auslese und Aussterben lebensuntüchtig gewordener Arten - bekennt sich der Nationalsozialismus zu einer kämpferischen Lebenshaltung, um so Arterhaltung und Artentfaltung von Volk und Rasse zu sichern. Diese kämpferische Lebenshaltung findet ihren stärksten Ausdruck in Form und Ethik des Soldatentums als Teil des nationalsozialistischen Wertidealismus.

Wie auch beim Arbeitertum, dessen schärfere Ausprägung es ist und aus dem es hervorgeht, versteht der Nationalsozialismus auch unter Soldatentum einerseits die konkrete soziale Gruppe in der Volksgemeinschaft, jene Männer, denen der Schutz der äußeren und inneren Sicherheit des Staates anvertraut ist und denen er den ihnen zukommenden Platz und die ihnen gebührende Ehre garantiert. Andererseits kennzeichnet Soldatentum die ethische Lebenshaltung des Kämpfers, wie sie sich in dem Leitsatz ausdrückt:

"Wer auf die Hakenkreuzfahne schwört,
hat nichts mehr, was noch ihm gehört!"

Der Soldat ist Arbeiter in ethischen Verständnis des Wertidealismus, weil er entsprechend seinen Anlagen, Neigungen und Fähigkeiten an seinem Platz und mit aller Energie sich für die Volksgemeinschaft einsetzt und für sie arbeitet. Als Soldat dient er der Volksgemeinschaft mit seiner kämpferischen Lebenshaltung, die Einsatz und Opfer des eigenen Lebens selbstverständlich mit einschließt. Eingebunden in Disziplin, Befehl und Gehorsam ist der Soldat der Schwertarm der nationalsozialistischen Revolution.

Nationalsozialistisches Soldatentum ist Rebellion gegen die bürgerliche Spießerwelt (s.Bürgertum) und setzt dem bürgerlichen Materialismus die stolze, heroische Haltung von Kampf, Tapferkeit, Opfer, Verzicht und Dienst entgegen (s. auch Stolz). Es ist aber kein militäristisches Landsknechts- oder Söldnertum als Selbstzweck, sondern stellt sich als bewußt politisches Soldatentum in den Dienst der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und ihres Kampfes für die Neue Ordnung. Dieses politische Soldatentum steht in der Tradition der Sturm-Abteilung, die seine einzige authentische und legitime Verkörperung ist. Als höchster nationalsozialistischer Menschentypus gehen, aus der Gemeinschaft der politischen Soldaten, die Führer der Nation hervor (s. auch Führerprinzip und Elite).






SOUVERÄNITÄT

Souveränität ist die Fähigkeit eines Staates zur Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von ausländischen Einflüssen in allen Bereichen: Volksverteidigung, Volkswirtschaft, Kultur, Rechtsprechung, Außen- und Innenpolitik. Ausdruck der Souveränität ist die verfassungsgebende Gewalt, die Fähigkeit zur Durchsetzung einer, das gesamte Staatsleben ordnenden, Verfassung.

Im Nationalsozialismus ist die Nation der Souverän - also die ihrer selbst bewußte, politische handlungsfähige Volksgemeinschaft. Willensträger des Volkes und damit eigentlicher Träger der nationalen Souveränität ist die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Auf der Basis dieses Verständnisses nationaler Souveränität erstrebt der Nationalsozialismus das Selbstbestimmungsrecht der Völker und wendet sich gegen jeden Imperialismus.

Deutschland ist seit seiner Niederlage in Zweiten Weltkrieg, weder als Ganzes noch in seinen Teilstaaten, souverän, sondern verharrt in der Botmäßigkeit der Siegermächte - insbesondere der USA und der Sowjetunion - und damit in halbkolanialer Knechtschaft. Dagegen kämpft die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, erstrebt die Freiheit des deutschen Volkes, wird so zur deutschen Freiheitsbewegung und ermöglicht die Neugründung der NSDAP, die schließlich die staatliche Souveränität Deutschlands zurückgewinnen wird.
Da die deutsche Souveränität durch die Absetzung der von der NSDAP gestellten letzten unabhängigen Reichsregierung und durch die Zerschlagung der Partei selber beendet wurde, kann sie auch nur durch die Neugründung der Partei und ihre erneute Machtergreifung wiederhergestellt werden.

Die Souveränität einer Nation verwirklicht sich entweder in einen Nationalstaat, oder in einem Reich, dessen Fundament die Freiheit der in ihm zusammengefaßten Nationen ist. Die Neue Front erstrebt nicht in erster Linie einen deutschen Nationalstaat, sondern das Vierte Reich als übernationale Großraumordnung Europas, das gleichermaßen die Souveränität sichert, wie das Problem ausreichenden Lebensraumes lösen kann.






SOWJETUNION

Die Sowjetunion ist eine der beiden Supermächte und damit, zusammen mit den USA, eine Hauptkraft des Imperialismus in der Welt, der die Freiheit der Völker bedroht. Dieser Sowjetimperialismus dient der dogmatischen Ideologie des Marxismus (s. auch Dogmatismus). Sein völkischer Träger ist das Volk der Russen, das selber Opfer der marxistischen Diktatur ist.

Der Nationalsozialismus als organisierter Lebenswille der arischen Rasse (s. Arier und Wille) ist antiimperialistisch und kämpft für die Freiheit aller weißen Völker. Er steht damit sowohl der marxistischen Ideologie und dem staatlichen System der Sowjetunion, wie auch dem von ihnen ausgehenden Imperialismus, feindlich gegenüber. Da aber die Sowjetunion eine atomare Supermacht ist, kann sie nicht von Außen und nicht durch Krieg oder Druck besiegt, sondern muß von Innen durch eine Revolution überwunden werden. Dies geschieht durch den Sieg einer nationalsozialistischen Bewegung in der Sowjetunion, durch den Rußland, wie der gesamte Siedlungsraum der Slawen in Europa, zu einen Teil des kommenden Vierten Reiches wird. Von dieser sehr langfristigen Zielvorstellung sind die kurz- und mittelfristigen Notwendigkeiten einer nationalen deutschen Ostpolitik gegenüber der Sowjetunion und ihrem Imperium sorgfältig zu unterscheiden.

Die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front erstrebt die Neutralität Deutschlands, durch die die Einheit, Freiheit und Souveränität der deutschen Nation wiederhergestellt werden soll - mit Hilfe einer umfassenden politischen Einigung und Zusammenarbeit mit der Sowjetunion. Damit wird die Frage der außenpolitischen Zusammenarbeit der Staaten strikt getrennt vom weltanschaulichen Kampf.

Hauptfeind des Nationalsozialismus der neuen Generation in Deutschland ist damit gegenwärtig nicht die Sowjetunion. Hauptfeind sind machtpolitisch die USA und der sie kontrollierende Zionismus, so wie es kulturell der Amerikanismus ist, gegen den sich die deutsche Kulturrevolution richtet. Demgegenüber geht von der Sowjetunion kein kultureller Imperialismus aus und die zionistischen Einflüsse sind deutlich geringer ausgeprägt.






SOZIALISMUS

Überwindung des Kapitalismus und Aufbau einer sozialistischen Ordnung sind die traditionellen Ziele der Arbeiterbewegung, deren Erbe und Vollender der Nationalsozialismus ist. Sozialismus ist der Wille zur Gemeinschaft - einer Gemeinschaft, in der der Arbeiter gleichberechtigt und geachtet ist, in der jeder nur danach beurteilt und entlohnt wird, ob er an seinen Platz entsprechend seinen Fähigkeiten sich einsetzt und nicht danach, welcher Art seine Arbeit ist. Die sozialistische Ordnung beruht auf den Prinzipien des Arbeitertums und ist nur in Rahmen einer freien und unabhängigen Nation zu verwirklichen.

Keine Heilslehre des Internationalismus macht den Arbeiter frei und schafft Gerechtigkeit - nur das eigene Volk kann dies vollbringen. Doch ist dies nur möglich, wenn das Volk Freiheit und Souveränität für sich gewinnt und so eine unabhängige Nation wird. Darum verschmelzen der Wille, ein freies, stolzes und unabhängiges Volk zu sein (Nationalismus) und der Wille zu einer gerechten Gemeinschaft aller Klassen, Stände und Schichten (Sozialismus) zum Nationalsozialismus, wozu dann noch das Rassenbewußtsein hinzutritt (s. auch Rassenhygiene).

Somit ist richtig verstandener Sozialismus nur als Nationalsozialismus denkbar! Machtpolitischer Träger des Nationalsozialismus ist die nationalsozialistische Partei. In Deutschland ist dies die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Sie erläutert in ihrem Parteiprogramm präzise die Grundsätze und Forderungen des deutschen Sozialismus: Das Leitwort ist in Punkt 24 niedergelegt: GEMEINUTZ VOR EIGENNUTZ, das dann in den konkreten Forderungen der Punkte 9 - 18 seine Verwirklichung findet:

  • Gleiche Rechte und Pflichten für alle Volksgenossen (s. Gleichheit);
  • Recht auf Arbeit - Pflicht zur Arbeit;
  • Beseitigung des arbeits- und mühelosen Einkommens durch Brechung der Zinsknechtschaft;
  • Einziehung aller Kriegsgewinne;
  • Verstaatlichungen;
  • Gewinnbeteiligung;
  • Großzügige Altersversorgung;
  • Förderung des Mittelstandes;
  • Bodenreform;
  • Todesstrafe für Volksschädlinge.

Gesellschafts- und Wirtschaftsform des völkischen Sozialismus ist der Korporativismus, Staatsform ist der von der Partei getragene nationalsozialistische Volksstaat (s. Staat). Der völkische Sozialismus bekämpft und überwindet gleichermaßen Liberalkapitalismus und Marxismus und ist ein Eckpfeiler der Neuen Ordnung.






STAAT

Der Nationalsozialismus erstrebt den totalen Staat - also einen Staat, der durch eine totale Mobilmachung alle gesellschaftlichen Gruppen und Schichten, alle Lebensäußerungen einer Volksgemeinschaft und all ihrer Volksgenossen umfaßt und einbindet, alle Kräfte und Energien organisiert, bündelt und auf ein Ziel richtet:

Arterhaltung und Artentfaltung des Volkes!

Dieser totale Staat ist der von der nationalsozialistischen Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) geprägte und getragene, als Ergebnis der nationalsozialistischen Revolution entstehende und auf den Korporativismus aufbauende nationalsozialistische Volksstaat. Nach nationalsozialistischem Verständnis ist der Staat aber niemals Selbstzweck, sondern stets Mittel zum Zweck. Er dient den Überleben und der art- und naturgemäßen Höherentwicklung eines Volkes und ist die machtpolitische Organisationsform der Willensgemeinschaft, die ein Volk herausbildet, um leben und sich entwickeln zu können - die Willensgemeinschaft der Nation (s. Wille). Nur diese Zweckbestimmung und nur dieser Sinn seiner Existenz können die Legitimität eines Staates begründen.

Ein Staat ist stets die Organisationsform einer Willensgemeinschaft von Menschen. Diese kann auch auf einer Ideologie, einer Klasse, einer Religion, einer Verfassung, materiellen Interessen usw. aufbauen, wird dann aber von Nationalsozialisten zwar als real vorhanden erkannt, nicht aber als ethisch gerechtfertigt anerkannt, sondern bekämpft und schließlich überwunden.

Der ethisch gerechtfertigte Staat ist allein der Nationalstaat, der entsprechend dem Selbstbestimmungsrecht alle geschlossen siedelnden Angehörigen eines Volkes umfaßt. Höchste Form des Staates ist das Reich, als machtpolitische Großraumordnung und Lebensraum der arischen Rasse (s. Arier). Das Vierte Reich ist deshalb die erstrebte eigentliche staatliche Organisationsform der, vom Nationalsozialismus zu erkämpfenden, Neuen Ordnung. Der Übergang vom herrschenden System zum nationalsozialistischen Volksstaat erfolgt dort, wo eine legale Revolution möglich ist (also in den meisten Demokratien westlichen Typs), durch eine Staatsreform.






STAATSREFORM

Der Weg der nationalsozialistischen Revolution, von der Gründung der nationalsozialistischen Partei bis zur Verwirklichung der Neuen Ordnung, verläuft über verschiedene Etappen, deren wichtigste die Schaffung des nationalsozialistischen Volksstaates ist. Die Revolution vollzieht sich in Einverständnis und mit Zustimmung der Masse des Volkes, weshalb sie in den Demokratien westlichen Typs, soweit diese wirklich freie Wahlen zulassen, in Übereinstimmung mit der herrschenden Rechtsordnung - also legal - durchgeführt werden kann.

Als halbkoloniales Selbstverwaltungsgebiet unter NS-Verbotsgesetzen gehört die BRD, trotz Durchführung von Wahlen, nur sehr eingeschränkt dazu. Dennoch erstrebt die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front eine legale Revolution in der BRD, indem sie das Ziel der Staatsreform als Zwischenetappe ihres Kampfes aufstellt. Dieses leitet sich aus Punkt 25 des Parteiprograms der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei her, der die Schaffung einer starken Zentralgewalt im Staat fordert, ohne damit aber unmittelbar die verfassungsrechtliche Basis zu verändern. Entsprechend fordert die Neue Front in Rahmen der Rechtsordnung der BRD legal eine Staatsreform. Diese umfaßt:

  • Direktwahl des Staatoberhauptes;
  • Einführung von Volksbegehren und Volksentscheid;
  • Wahlrechtsänderung, die der stärksten Partei eine absolute Parlamentsmehrheit sichert, gleichzeitig aber auch kleinen Parteien einen ihrer Stimmenzahl entsprechenden Anteil der Parlamentssitze zubilligt (Abschaffung der 5%-Hürde);
  • Aufhebung aller Parteiverbote und Wahlteilnahne aller Parteien, einschließlich der NSDAP.

Eine solche Staatsreform erleichtert es der NSDAP, die Masse des Volkes für die nationalsozialistische Revolution zu gewinnen, die legalen Voraussetzungen zur Einführung einer nationalsozialistischen Verfassung zu schaffen und damit einen nationalsozialistischen Volksstaat zu errichten.






STOLZ

Als Weltanschauung des biologischen Humanismus geht der Nationalsozialismus von der, durch Naturgesetze bestimmten, Wirklichkeit des Lebens aus, wie sie für alle Lebensformen gleichermaßen gelten. Auch die menschliche Gattung ist deshalb Lebensgesetzen wie Vererbung, Differenzierung und der Auslese in Kampf ums Dasein unterworfen (s. auch Elite). Als einzige Lebensform jedoch kann der Mensch - wenn auch um den Preis der Dekadenz und des schließlichen Artentodes - dank seines freien Willens art- und naturwidrig leben und die Lebensgesetze mißachten.

Der Nationalsozialismus will in arischen Menschen (s. Arier) jedoch den Willen wecken, durch art- und naturgemäßes Leben im Einklang mit den Naturgesetzen, Arterhaltung und Artentfaltung seiner Rasse zu ermöglichen und zu fördern. Willensträger in diesem Bemühen ist die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Politischer Ausdruck dieser Lebenseinstellung und Lebenshaltung ist die Politik des Lebenschutzes mit seinen Eckpfeilern von Umweltschutz und Rassenhygiene. Ein solcher Wille aber kann nur entstehen und dauerhaft sein, wenn ihm der Stolz auf die eigene Art, auf das eigene Volk vorangeht.

Der Nationalsozialismus fordert und fördert daher den Rassenstolz, lehnt die Ideologie von der Gleichheit aller Menschen als lebensfeindlichen Dogmatismus ab, bekennt sich zur Vielfalt des Lebens und ermöglicht so den Willen zu Arterhaltung und Artentfaltung. Ihm ist dabei ein Rassenhaß ebenso fremd, wie die Vorstellung von höher- oder minderwertigen Rassen und Völkern (s. auch Untermensch). Alle Rassen und Völker sind auf ihre Art gut oder böse, begabt oder unbegabt und es gehören ihnen Menschen an, die, bezogen auf ihre Art, hoch- oder minderwertig sind. Aber jede Art ist eben verschieden und damit unvergleichbar. Jede Rasse und jedes Volk soll entsprechend der eignen Art leben, sich entwickeln und stolz auf seine Art sein. Dies lehrt der Nationalsozialismus alle Völker der arischen Rasse. Dies erkämpft die NSDAP für das deutsche Volk.

Der Stolz gehört daher zur nationalsozialistischen Ethik des Wertidealismus, insbesondere bezogen auf den kämpferichen Menschentypus des politischen Soldatentums, dessen Organisationsform die Sturm-Abteilungen der Partei sind. Darum gehört die Forderung "Sei stolz!" zu den 10 Geboten des politischen Soldaten.

Der Stolz gilt dabei in erster Linie der eigenen Rasse, den eigenen Volk, dann aber auch allen anderen natürlichen und kulturellen Lebensgeseinschaften, wenn und soweit sie der Arterhaltung und Artentfaltung dienen. Der Stolz des SA-Mannes verkörpert sich daher im Bewußtsein:

Die SA ist und bleibt Deutschlands Schicksal!






STRATEGIE

Aufgabe des Strategie ist es, einer politischen Bewegung den Weg zu weisen, auf den sie ein langfristiges Ziel erreichen kann - also in wesentlichen eine Handlungsanleitung für Machtgewinn und schließlich Machtergreifung zu geben. Im Nationalsozialismus gehört die strategische Konzeption zu den von der Parteilinie der nationalsozialistischen Partei festgelegten und bestimmten Grundvoraussetzungen des politischen Kampfes. In Deutschland tritt an die Stelle dieser Parteilinie, für die Dauer des Verbots der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, die Generallinie der Gesinnungsgemeischaft der Neuen Front.

Die Strategie der nationalsozialistischen Bewegung der neuen Generation (s. Nationalsozialismus der neuen Generation) stellt als Zielvorstellung zunächst die Neugründung der NSDAP, dann deren erneute Machtergreifung heraus und beruht auf einen massenpsychologischen Umkehrprozeß, der durch das offene Bekenntnis zum Nationalsozialismus ausgelöst wird.

Noch immer nämlich ist der Nationalsozialismus, sind seine Führer und Symbole in Deutschland allgegenwärtig. Da die Sieger des letzten Weltkrieges und ihre deutschen Diener bis heute die völlige Kontrolle über alle propagandistischen Steuerungsinstrumente der herrschenden genormten Massengesellschaft haben, wird all dies zwar überwältigend negativ beurteilt und mit ungeheuren Aufwand täglich neu verdammt, beschimpft und bekämpft (s. Greuelpropaganda). Aber gerade in der konsequenten Ablehnung des Nationalsozialismus, durch alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte und Mächte der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung, liegt die große Chance, in Falle einer wirklichen Systemkrise, die sich von Jahr zu Jahr deutlicher abzeichnet, als einzige Alternative ernstgenommen zu werden, massenhafte Sympathien zu finden und Einfluß und Macht zu gewinnen.

Da die herrschende Minuswelt sich zu allererst als "antinazistisch" begreift und dies ständig bis zum Überdruß wiederholt und betont, wird das offene Bekenntnis zum Nationalsozialismus gleichsam automatisch in dem Maße attraktiv, in dem das System an Glaubwürdigkeit und Ansehen verliert. Wenn einmal die Massen eine wirkliche Alternative suchen, so werden sie nicht auf Kräfte hoffen, die sich durch Anpassung an das System kompromittiert haben, sondern auf die Bewegung, die im Selbstverständnis des Systems, wie im eigenen Selbstverständnis in jeder Hinsicht das extremste Gegenbild zur heutigen bürgerlichen Lebensordnung ist - die nationalsozialistische Arbeiterpartei (s. Bürgertum und Arbeitertum)!

Die Forderung nach Aufhebung des NS-Verbots und die politische Arbeit für die Neugründung der NSDAP ist daher der entscheidende, strategische Ansatz für die erneute Machtergreifung der nationalsozialistischen Partei in Deutschland und damit für die Arbeit der Neuen Front. Zur Durchsetzung dieser Strategie bedienen sich die nationalsozialistischen Kader verschiedener Frontorganisationen.

Der außerordentlich heftige Widerstand des Systems gegen dieses offene Bekenntnis zum Nationalsozialismus fordert von den nationalsozialistischen Kämpfern große Opferbereitschaft bis hin zur Gesinnungshaft. Gerade dies aber zeugt nicht davon, daß die Strategie der Neuen Front falsch ist, sondern im Gegenteil, daß das System die ihm daraus erwachsende Gefahr klar erkannt hat.






STURMABTEILUNG

Die Sturm-Abteilung ist die organisatorische Verkörperung des politischen Soldatentums innerhalb der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Diesem politischen Soldatentum verdankt der Nationalsozialismus der neuen Generation seine Geburt, seinen Erfolg und seine Siegeshoffnung. Dies gilt besonders für die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, die sich bewußt zunächst als Keimzelle einer neuen SA begriff. Sie bekennt sich deshalb auch zu Tradition und Geist der Sturm-Abteilung als Leitbild für ihre Kader.

Die Neue Front definiert die Tradition der SA wie folgt:

  • Die SA ist ein revolutionärer Bund soldatisch geprägter Männer (s. Männerbund);
  • Die SA ist der Kern einer politisch gefestigten, revolutionären Volksarmee (s. Volksverteidigung);
  • Die SA ist und bleibt bewußt und aus klarer Überzeugung die Sturm-Abteilung - also eine Untergliederung - der NSDAP und unterstellt sich bedingungslos ihrer politischen Führung;
  • Die SA lehnt einen bewaffneten Umsturz dort ab, wo eine legale Revolution möglich ist (s. Werwolf);
  • Die SA ist eine unzerstörbare Gesinnungsgemeinschaft;
  • Die SA wirkt durch das gelebte Beispiel des SA-Geistes;
  • Die SA bekämpft erbarmungslos die Reaktion als den schlimmsten Feind der von ihr vorangetriebenen Revolution des Nationalsozialismus;
  • Die SA bekämpft jeden Dogmatismus als Entartungserscheinung menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns;
  • Die SA weist stolz darauf hin, daß sie selbst nach den verzerrten Maßstäben der Nürnberger Rachejustiz der Sieger von 1945/56 JdF keine "verbrecherische Organisation" ist. Das Verbot eines Nationalsozialismus, der sich in der Tradition der SA sieht, ist also nicht einmal nach den Grundsätzen der Siegermächte, die bekanntlich in der BRD als höchste Richtschnur gelten, gerechtfertigt.

Zusammen mit dieser Tradition kennzeichnet der Geist der SA den politischen Soldaten des Nationalsozialismus. Dieser Geist findet seinen Ausdruck in den 10 Geboten des politischen Soldaten:

  1. Glaube! Der Glaube ist unsere Lebensgrundlage.
  2. Gehorche! Gehorsam ist die große Tugend unserer Revolution (s. Disziplin).
  3. Kämpfe! Der Kampf ist Lebensinhalt des politischen Soldaten.
  4. Sei treu! Unsere Ehre heißt Treue.
  5. Sei kameradschaftlich! Kameradschaft ist die Voraussetzung für Gemeinschaft.
  6. Arbeite an dir! Ein Nationalsozialist lernt niemals aus (s. auch Persönlichkeit).
  7. Sei verschwiegen! Eine Tat ist mehr wert als hundert große Sprüche.
  8. Sei tapfer! Tapferkeit ist der Wille zur Selbstüberwindung.
  9. Sei stolz! Die SA ist und bleibt Deutschlands Schicksal (s. Stolz).
  10. Sei erbarmungslos! Hart im Kampf und hart im Sieg - so vollenden wir die nationalsozialistische Revolution.

Der nationalsozialistische Volksstaat nach dem Sieg der Revolution wird ein SA-Staat sein. Nicht weil die SA den Staat beherrschen will - das ist die Aufgabe der Partei -, sondern weil sie alle kämpferischen Männer eines Volkes gewinnen und prägen wird, weil diese Kämpfer den ihnen gebührenden Platz in Staat einnehmen werden und weil die SA den Schutz des nationalsozialistischen Volksstaates nach Innen und Außen übernimmt und zu diesen Zweck alle wehrfähigen Männer mobilisiert und organisiert.

Aufgabe der SA im nationalsozialistischen Volksstaat ist die totale Mobilmachung des Volkes, mit den Ziel von Arterhaltung und Artentfaltung. Nach den Übergang zur Neuen Ordnung erwachsen aus den Reihen der SA jene kämpferischen Männerbünde und Ordensgemeinschaften, die die Stabilität einer traditionellen Ordnung auf Dauer sichern (s. auch Orden).