VERERBUNG

Der biologische Humanismus als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre des Nationalsozialismus bemüht sich um Kenntnis der Natur und ihrer Lebensgesetze und überträgt sie auf das soziale Leben des arischen Menschen (s. Arier), um so durch biologisches Denken und biopolitisches Handeln die Voraussetzung für Arterhaltung und Artentfaltung der arischen Rasse und ihrer Völker zu schaffen. Die wichtigsten dieser Lebensgesetze sind Vererbung, Differenzierung und die Auslese im Kampf ums Dasein.

Die Vererbungsgesetze sind Grundlage allen Lebens auf der Erde. Das Erbgut bestimmt auch das menschliche Einzel- und Gemeinschaftsleben. Nur eine Weltanschauung, die die durch die Vererbung rassen-, volks- und sippentypischer Merkmale gesetzten Grenzen und Bedingungen erkennt und bei der Gestaltung menschlichen Gemeinschaftslebens beachtet, ist art- und naturgemäß und sichert damit Gedeihen und Zukunft von Volk und Rasse. Alles andere ist lebensfeindlicher Dogmatismus.

Die traditionellen Gemeinschaften (s. Tradition) sind art- und naturgemäß, bauen somit auch auf den Gesetzen der Vererbung auf, wie sie sich in der Staatsform der Monarchie, in der Führung durch einen Adel mit strengen Erbgesetzen und Vermischungsverboten bis hin zu einer erblichen Kasten- oder Ständeordnung widerspiegeln.

Eine solche auf dem Wissen um die entscheidende Bedeutung der Vererbung aufbauende traditionelle Ordnung setzt allerdings eine nach biologischen Merkmalen bereits geordnete und stabile Lebensform voraus, von der nach den Einbrüchen des Christentums, des Liberalismus und des Marxismus mit ihrer Ideologie der Gleichheit aller Menschen und nach allen anderen Fortschritten der Dekadenz in Europa schon lange nicht mehr gesprochen werden kann - nicht einmal ansatzweise.

Es bedarf der nationalsozialistischen Revolution, um eine neue, biologisch bestimmte Hierarchie des Gemeinschaftslebens durchzusetzen. die jeden an den Platz stellt, der seiner biologischen Artung angemessen ist und ihm so seinen Lebenssinn aufzeigt. Diese Revolution wird die Dekadenz überwinden, die Minusauslese stoppen und auch einen neuen Rassen-Adel hervorbringen (s. Elite) sowie eine auf den Erbgesetzen beruhende Neue Ordnung schaffen.

Welche Forum dies genau annehmen wird, kann heute noch nicht vorhergesagt werden, doch wird es stets neben den Prinzip der Vererbung auch das Prinzip von Auslese und Elitebildung geben (s. Führerprinzip), das Erstarrung verhindert und den Kampfcharakter des Lebens entspricht. Dem Vererbungsprinzip entsprechen politisch Monarchie und Aristokratie, dem Prinzip von Kampf und Auslese entsprechen die Ordnungsformen von Bruderschaften und kämpferischem Orden (s. auch Männerbund).






VERFASSUNG

Eine Verfassung ist das politische Dokument, das die innere Ordnung einer staatlichen Gemeinschaft, Daseinszweck und Ziel des Staates und das Verhältnis von Rechten und Pflichten zwischen Staat und Staatsbürgern beschreibt und verbindlich festlegt (s. auch Gleichheit). Die verfassungsgebende Gewalt ist wichtiger Teil der staatlichen Souveränität. Die Durchsetzung und dauerhafte Verbindlichkeit der Verfassung kennzeichnet den souveränen Staat!

Entsprechend dem Staatsverständnis des Nationalsozialismus geht alle Souveränität von der Nation aus und kommt ihr allein zu. Die Nation ist im nationalsozialistischen Volksstaat demnach die verfassugusgebende Gewalt. Organisierter Lebenswillen des Volkes und poltische Vorhutorganisation der Nation ist die nationalsozialistische Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), ihre führende Rolle kennzeichnet und bestimmt daher durchgehend den Charakter und die Form einer nationalsozialistischen Verfassung.

Deutschland ist seit 1945/56 JdF nicht mehr souverän - weder als Ganzes noch in seinen unter Siegergewalt entstandenen und weiterhin stehenden Teilrepubliken. Es gibt daher auch keine deutsche Verfassung, die einen solchen Namen verdient. Daraus erklärt sich das Streben der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front nach einer Staatsreform in der BRD, die in eine legale Revolution einmünden soll, aus der schließlich ein freies Deutschland mit nationalsozialistischer Verfassung hervorgeht (s. Freiheit). Es ist heute weder möglich noch sinnvoll, diese Verfassung im einzelnen vorauszusagen oder schon jetzt festlegen und formulieren zu wollen. Sicherlich aber enthält sie folgende grundsätzliche Bestimmungen:

  1. Den Daseinszweck des nationalsozialistischen Volksstaates als Verpflichtung zur Sicherung von Arterhaltung und Artentfaltung des staatstragenden Volkstums.

  2. Das Bekenntnis zu Freiheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Nation.

  3. Die führende Rolle der Partei (die Partei befiehlt dem Staat!) auf allen Ebenen; damit auch die Bestimmung, daß der Regierungschef stets identisch mit dem Parteiführer ist, während das symbolische Staatsoberhaupt durchaus ein Monarch sein kann aber nicht muß (s. Monarchie).

  4. Das Streben nach einen Vierten Reich, das allein das Überlebensproblen der Deutschen - die Notwendigkeit ausreichenden Lebensraumes - lösen kann.

  5. Die Festlegung der Rechte und Pflichten des Staatsbürgers nach den Grundsatz "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" und die Bestimmung, daß nur Volksgenossen Staatsbürger sein können.

  6. Die Wiederinkraftsetzung der Rassengesetze und ihre Verankerung in der Verfassungsordnung.

  7. Die Einsetzung des nationalsozialistischen Senats als höchstes Machtzentrum von Staat und Partei neben dem Führer und allein befugt zur Führerwahl.

  8. Eine Volksvertretung als Zentralparlament auf berufsständischer Grundlage, wie schon in Punkt 25 des Parteiprogramms der NSDAP gefordert (s. Korportivismus).

  9. Die Festschreibung einer zinsfreien und sozialistischen Wirtschaftsordnung (s. Zinsknechtschaft und Sozialismus).






VERSTAATLICHUNG

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ist die Partei des deutschen Sozialismus und erstrebt daher den Aufbau einer sozialistischen Volksgemeinschaft. Diese verwirklicht sich in der Wirtschaftsform des Korporativismus und beruht auf dem Gedanken einer geplanten und im Interesse von Arterhaltung und Artentfaltung des Volkes gelenkten Volkswirtschaft. Um diese Planung und Lenkung zu ermöglichen und volksfeindliche Machtstrukturen auf der Basis des Privateigentums an Produktionsmitteln zu zerschlagen, bedarf es Verstaatlichungen, wie sie im Punkt 13 des Parteiprogramms der NSDAP gefordert werden.

Dabei soll Privateigentum an Produktionsmitteln nicht vollständig unterbunden werden. Der nationalsozialistischen Partei geht es nicht so sehr um das Eigentum, sondern um die Kontrolle und damit die Verfügungsgewalt über Produktionsmittel. Damit wird sichergestellt, daß keine aus der Volkswirtschaft erwachsenden Kräfte und Mächte der Zusammenfassung aller völkischen Energien und Kräfte durch eine totale Mobilmachung des Staates schaden können, sondern daß alles den Lebensinteressen der Nation untergeordnet wird. Darum lautet der Grundsatz: Verstaatlicht wird nicht, was man verstaatlichen kann, sondern was man verstaatlichen muß. Auf dieser Basis fordert die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front:

  • Verstaatlichung aller Banken, Versicherungen und sonstigen finanzwirtschaftlicher Unternehmen, da die Kontrolle über Währung und Finanzen allein beim Staat liegen muß.

  • Verstaatlichung aller bereits vergesellschafteten Betriebe, da deren anonyme und oft internationale Besitzverhältnisse die Freiheit und Unabhängigkeit der Volkswirtschaft, sowie ihre problemlose Planung und Lenkung bedrohen.

  • Verstaatlichung von Schlüsselindustrien, die ohnehin zumeist vergesellschaftete Unternehmen sind, über die eine direkte Staatskontrolle notwendig ist, da von ihnen Unabhängigkeit und Gedeihen der Volkswirtschaft abhängig sind (s. auch Autarkie).

Nicht verstaatlicht werden Betriebe in eindeutigem Privatbesitz, soweit sie nicht zu Schlüsselindustrien gehören. Im Gegenteil erstrebt die Neue Front die Förderung von Eigentumsbildung des Mittelstandes, unter der Voraussetzung, daß das nicht zu arbeits- und mühelosem Einkommen führt.

Nach Brechung der Zinsknechtschaft ermöglichen die durch Verstaatlichungen steigenden Staatseinnahmen bedeutende Steuersenkungen in dem Maße, wie die Sozialisierung der Volkswirtschaft voranschreitet. Dies alles vollzieht sich ohne ideologischen Dogmatismus, ohne Überstürzung oder blinden Fanatismus, entsprechend dem Grundgesetz des Nationalsozialismus:

GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ!





VÖLKERGEMEINSCHAFT

Der Nationalsozialismus lehnt die Vorstellung der "einen Welt" oder einer einheitlichen "Menschheit" als naturwidrigen und lebensfeindlichen Dogmatismus ab. Solche Vorstellungen entspringen der Ideologie des Internationalismus aller Schattierungen sowie der von der Gleichheit der Menschen und gipfelt letztlich im Ziel einer Weltherrschaft, die nur als tyrannische, rassen- und kulturvermischende und damit diese verderbende Einheitszivilisation denkbar ist.

Demgegenüber vertritt der Nationalsozialismus die Idee und das Ziel der Freiheit und damit der art- und naturgemäßen Entwicklung von Rassen und Völkern. Der Mensch ist Mensch nur als Rassen- und Volksgenosse. Daraus folgt die totale Ablehnung jeder Ideologie des Internationalismus, sowie dessen Ziel der Weltherrschaft. Die höchste mögliche und sinnvolle Form des Zusammenlebens der verschiedenen Rassen und Völkern ist eine Weltordnung auf der Basis von rassisch gegliederten Völkergemeinschaften in kontinentalen Großraumordnungen. die jeder Rasse und jedem Volk eine art- und naturgemäße Entwicklung ermöglichen.

Der Nationalsozialismus als Weltbewegung und damit als organisierter Lebenswille der arischen Rasse erstrebt deshalb im Rahmen der Neuen Ordnung den Aufbau einer arischen Völkergemeinschaft, die alle Arier, allen arischen Lebensraum und das gesamte arische Einflußgebiet umfassen soll.

Das Vierte Reich, das die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei für Europa erkämpfen will, wird als europäische Großraumordnung ein wichtiger Eckpfeiler dieser arischen Völkergemeinschaft sein, zu der aber ebenso die arischen Völker des amerikanischen Kontinents, Australiens, Neuseelands und Südafrikas, wie auch die arischen Rassensplitter Asiens, der Türkei, Persiens und des indischen Großraums gehören, die von arischer Kultur durch das Ostindogermanentum geprägt wurden (s. Araber, Türken und Parsen).






VÖLKISCHE BEWEGUNG

Die völkische Bewegung ist jene Politische Strömung, die das Volk, dessen Überleben und Höherentwicklung ins Zentrum allen Denkens und Handelns stellt. Dieser Arterhaltung und Artentfaltung des eigenen Volkes ordnet die Völkische Bewegung alles andere unter, von da aus gewinnt sie alle Maßstäbe. Damit ist die Völkische Bewegung die Ausdrucksform des Lebenswillens eines Volkes im politischen Bereich (s. Wille). Ihr Ziel ist die Errichtung des völkischen Staates, der in einer totalen Mobilmachung restlos alle Lebensäußerungen, Energien und Kräfte der Volksgemeinschaft umfaßt, organisiert und auf das Ziel von Arterhaltung und Artentfaltung ausrichtet.

Die Völkische Bewegung in Deutschland wurzelt in der Romantik und den Freiheitskriegen gegen Napoleon, wird aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigengeprägte politische Bewegung deutlich. Da die Völkische Bewegung eine Ausdrucksform des Lebenswillens eines Volkes ist, ist sie vielgestaltig wie dieses Volk und seine Menschen und erweist sich von Anfang an als zersplittert. Sie bleibt in Deutschland ein wildes Chaos von Organisationen und Bewegungen des deutschen Nationalismus, Sozialismus, All- und Großdeutschtums, Antisemitismus, positiven Christentums und Neuheidentums und vieles andere mehr. In dieser Zersplitterung erweist sich die Völkische Bewegung zur Erfüllung ihrer Aufgabe als unfähig. Dies ändert sich erst, als der Erste Weltkrieg ein neues Lebensgefühl schafft und aus ihm heraus der Nationalsozialismus geboren wird.

Nationalsozialismus und völkische Weltanschauung sind identisch. Der Nationalsozialismus verwirklicht die völkische Weltanschauung durch Gründung, Kampf und Machtergreifung der nationalsozialistischen Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Die Partei ist das Rückgrat der Völkischen Bewegung. Der von ihr erkämpfte nationalsozialistische Volksstaat ist der völkische Staat. Ohne die nach dem Führerprinzip geordnete nationalsozialistische Partei, die zum Träger des völkischen Lebenswillens wird, versinkt die Völkische Bewegung wieder ins Chaos, wie es nach den verlorenen Zweiten Weltkrieg und der Zerschlagung der NSDAP deutlich wurde.

Seit Kriegsende versuchen Deutschlands Nationalsozialisten, einen politischen Weg zu finden, den Lebenswillen des deutschen Volkes neu zu beleben und wieder zu organisieren, um so die Dekadenz zu überwinden und die Freiheit der Nation zurückzugewinnen. Sie bildeten und bilden dabei eine nationalsozialistische Bewegung, die in vielem ein Spiegelbild der alten Völkischen Bewegung ist - vor allem ihrer unseligen historischen Zersplitterung. Erst mit der Neugründung der Partei ergibt sich die Chance. ihre politische Aufgabe erfüllen zu können. Die Leitlinie muß heißen: Von der Bewegung zur Partei!

In dieser Entwicklung liegt die Aufgabe der Völkischen Bewegung. Dafür kämpft in der BRD die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front. Der politische Weg der Völkischen Bewegung verläuft also über die Neugründung der nationalsozialistischen Partei, die nationalsozialistische Revolution und den Aufbau des nationalsozialistischen Volksstaates bis hin zur Errichtung der Neuen Ordnung, in der die Partei überflüssig wird und alle Ansätze und Tendenzen der Völkischen Bewegung sich im Rahmen der Gesamtordnung frei entfalten und verwirklichen können.






VOLK

Der biologische Humanismus als naturwissenschaftliche Erkenntnislehre und Basis des Nationalsozialismus versteht den Menschen als Gemeinschaftswesen und sieht ihn eingebunden in natürliche und kulturelle Gemeinschaften. Die wichtigste Gemeinschaft im Leben eines Menschen ist sein Volk. Erst durch das Hineinwachsen in die Sprach-. Kultur- und Geschichtsgemeinschaft seines Volkes wird der Mensch zum Menschen, ist sein Leben wert- und sinnvoll. Fundament und Keimzelle der Volksgemeinschaft ist die Familie.

Volk ist eine natürliche Gemeinschaft, über die Zugehörigkeit zu einem Volk entscheidet nicht der freie Wille sondern das Schicksal der Geburt. Volk ist eine Gemeinschaft von Menschen gleicher Blutsmischung und- gemeinsamer Sprache, Kultur und Geschichte. Sprache, Kultur und Geschichte entspringen dabei der biologischen Natur des Volkstums, seiner Art, seinem Volkscharakter, sowie der biologischen Eigenart und geopolitischen Lage seines Lebensraumes. Wenn im Laufe der Artentfaltung und geschichtlichen Entwicklung Widersprüche auftauchen, biologische Natur und kulturelle Entwicklung nicht länger übereinstimmen, kommt es zur Dekadenz. Diese bestimmt die heutige Minuswelt. Der Nationalsozialismus ist die Antwort darauf und erstrebt daher eine Neue Ordnung art- und naturgemäßer Entwicklung.

Jeder Mensch wird in ein Volk hineingeboren und eignet sich seit frühester Kindheit und zunächst unbewußt Sprache. Kultur und Geschichtsbewußtsein - also Tradition - an. Dadurch wird er zum vollwertigen Menschen, zum Volksgenossen. Anders als alle anderen bekannten Lebensformen aber verfügt der Mensch über einen freien Willen. Darum ist ein Volk auf die Dauer nur lebens- und entwicklungsfähig, wenn seine Volksgenossen sich bewußt in den Dienst der Volksgemeinschaft stellen, die bürgerliche Haltung des Eigennutzes überwinden (s. Bürgertum) und zur Ethik des Arbeitertums finden.

Der Wille zur Volksgemeinschaft schafft die Nation!

Der Nationalsozialismus, der in der naturgemäen Arterhaltung und Artentfaltung sein Ziel sieht, ist deshalb die Völkische Bewegung, die eine Partei hervorbringt, welche Willensträger des Volkes und Vorhut der Nation ist. In Deutschland erfüllt die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei diese Aufgabe, um aus dem in einem geschlossenen mitteleuropäischen Lebensraum siedelnden deutschen Volk eine einige, freie und unabhängige Nation zu schaffen (s. auch Freiheit und Souveränität).






VOLKSAUFKLÄRUNG

Im Gegensatz zur Propaganda, die mit ganz wenigen schlagwortartigen Leitsätzen einen möglichst großen Kreis von Menschen beeinflussen will, erläutert die Volksaufklärung (parteiintern: Schulung) möglichst viele Themen und Zusammenhänge möglichst gründlich einem begrenzten Kreis von Menschen. Ziel der Propaganda ist Beeinflussung, Ziel der Volksaufklärung ist Vermittlung von Wissen und Erkenntnis. Wen die Propaganda gewinnt, soll die Volksaufklärung überzeugen, was jene verbreitet, soll diese vertiefen. Volksaufklärung bedeutet Festigung der inneren Front - in der Kampfzeit Festigung der Partei (s. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), nach der Revolution Festigung des gesamten Volkes, immer in Dienst der Welt- und Lebensanschauung des Nationalsozialismus.

Propaganda ist immer offensiv. Volksaufklärung aber dient auch der Abwehr feindlicher Greuelpropaganda und damit der Immunisierung von Partei und Volk gegen alle schädlichen geistig-seelischen Einflüsse von Außen. Gerade der deutsche Nationalsozialismus steht ja unter einem ständigen Trommelfeuer feindlicher Greuellügen (s. auch Holocaust, Kriegschuldlüge, Diktatur). Gemeinsam erkämpfen und sichern Propaganda und Volksaufklärung die Freiheit einer Nation. Sie sind ein Schlüssel zum Sieg.

Im nationalsozialistischen Volksstaat (s. Staat) steigt noch die Bedeutung der Volksaufklärung und wird zur umfassenden staatlichen Volkserziehung. Sie prägt über mindestens drei Generationen hinweg das Geistesleben der Nation und legt so ein wichtiges Fundament für die schließliche Verwirklichung der Neuen Ordnung.






VOLKSGEMEINSCHAFT

Ausgehend von der wissenschaftlichen Erkenntnis des biologischen Humanismus, daß der Mensch nur als Gemeinschaftswesen lebensfähig ist, stellt der Nationalsozialismus die Gemeinschaft in das Zentrum seiner Idee und seines politischen Handelns. Damit überwindet er den von der Revolution der Aufklärung geprägten lndividualismus, der die dekadente Minuswelt des Liberalkapitalismus bis heute prägt und der inzwischen zum krassen Materialismus und Eigennutz entartet ist (s. auch Dekadenz und Bürgertum).

Die wichtigste Gemeinschaft im Leben eines Menschen ist sein Volk. Erst das Hineinwachsen in Sprache, Kultur, Tradition und Geschichte seines Volkes macht ihn zum Menschen. Sein Bekenntnis zum eigenen Volk und das Streben. an seinem Platz mit aller Kraft für Arterhaltung und Artentfaltung dieses Volkes einzutreten, macht sein Leben wert- und sinnvoll und ihn selber zum Volksgenossen, zur Persönlichkeit. Dies ist der Kern der nationalozialistischen Ethik des Arbeitertums.

Volk ist eine natürliche Gemeinschaft, die biologische Lebenswirklichkeit des Menschen. Als Ergebnis der tragischen Geschichte der arischen Rasse in der Neuzeit (s. Arier) sind die arischen Völker ihrer eigenen Natur entfremdet, zerrissen durch Interessengruppen, Parteien und artfremde Ideologien mit ihren naturwidrigen Dogmatismus, die die Gegenwart beeinflussen und prägen (s. Christentum, Marxismus, Freimaurerei, Internationalismus). Solche Einflüsse haben die arischen Völker zu statistischen Größen, zu entfremdeten und z.T. überfremdeten Massen gemacht (s. Überfremdung). Der natürliche Zustand eines Volkes, die Volksgemeinschaft, ist kaum mehr Realität und wird somit zum politischen Ziel: das Ziel der nationalsozialistischen Weltbewegung und ihrer nationalen Parteien, in Deutschland der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.

Der Nationalsozialismus erkämpft die wahre Volksgemeinschaft durch seinen Willen zur Gemeinschaft, seinen völkischen Sozialismus - und verbindet ihn mit seinem Willen zur Freiheit der Nation, seinem Nationalismus. Die Nation ist die politische Willensgemeinschaft eines Volkes. Sie kann nur auf der Basis einer wahren und gesunden Volksgemeinschaft Wirklichkeit werden. Darum galt der Volksgemeinschaft der letzte Wille und Gedanke des Führers Adolf Hitler, wie er ihn in seinem Politischen Testament niederlegte:

"Aus dem Opfer der Soldaten an der Front und aus meiner Verbundenheit mit ihnen bis in den Tod, wird in der deutschen Geschichte so oder so einmal wieder der Samen aufgehen zur strahlenden Wiedergeburt der nationalsozialistischen Bewegung und damit der Verwirklichung einer wahren Volksgemeinschaft."

Damit ist zugleich das unverrückbare Ziel angesprochen, wie auch der einzuschlagende Weg:
Die Verwirklichung einer wahren Volksgemeinschaft bedarf der strahlenden Wiedergeburt der nationalsozialistischen Bewegung, also der Neugründung einer nationalsozialistischen Partei, denn diese ist der einzig denkbare und legitime Willensträger des Volkes (s. auch Legitimität).






VOLKSVERTEIDIGUNG

Die unabhängige nationale Volksverteidigung ist eine von vier Voraussetzungen für Freiheit und Souveränität der Nation (s. auch Autarkie, Recht und Kulturrevolution). Darum fordert das Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei in seinem Punkt 22 die Abschaffung der fremden Interessen dienenden Söldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres in Deutschland:

Nur ein Volk, das Waffen trägt, ist frei!

Darauf baut die Wehrpolitik der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front auf. Diese fordert:

  • Austritt der BRD aus der NATO und der DDR aus dem Warschauer Pakt. Neuvereinigung und Neutralität Deutschlands, das durch eine ausschließlich unter deutschem Oberbefehl stehende und deutschen Interessen dienende Volksverteidigung geschützt wird.

  • Schaffung einer kleinen hochtechnisierten freiwilligen Berufsarmee in der geistigen Tradition der Waffen-SS, die die soldatische Elite der deutschen Nation bilden soll.

  • Als zweite Säule der Volksverteidigung: Schaffung einer Volksmiliz, entsprechend den Vorstellungen des ehemaligen Stabschefs der Sturm-Abteilung der NSDAP, Ernst Röhm, die, aufgeteilt in folgende Formationen, alle wehrfähigen Männer des deutschen Volkes umfaßt:

    • Wehrjugend: Vormilitärisch vom 10.-16. Lebensjahr; Paramilitärisch vom 16.-18. Lebensjahr.

    • Volkssturm: Umfaßt (aufgegliedert in Orts- und Betriebskampfgruppen) alle wehrfähinen Männer zwischen dem 18. und 60. Lebensjahr. Der Volkssturm wird politisch angeleitet und geprägt durch die allgemeine SA als organisatorische Verkörperung politischen Soldatentums.

    • SA-Stabswachen: Diese bilden einen politisch-militärischen Freiwilligen-Verband und verstehen sich als Ordensritter und Garde der nationalsozialistischen Revolution (s. auch Orden).

Auf diese Weise entsteht eine nationalsozialistische Revolutionsarmee, denn nur die Revolution ist machtpolitisch gesichert, die sich ihre eigene Armee schafft und die Reaktion völlig vernichtet.

Die künftige Volksverteidigung eines nationalsozialistischen Deutschlands stützt sich in erster Linie auf den Aufbau der Volksmiliz und hält ihre Eliteverbände zahlenmäßig gering. Dies geschieht einerseits, um die Nachbarstaaten davon zu überzeugen, daß die Wehrpolitik ausschließlich defensiven Zielen dient; andererseits, um eine wirklich unabhängige Volksverteidigung zu schaffen, welche die Mittel und Möglichkeiten der deutschen Volkswirtschaft nicht übersteigt und trotzdem von der Entfesselung eines Dritten Vernichtungskrieges gegen Deutschland abschreckt. Im Atomzeitalter dient nationalsozialistische Wehrpolitik dem Frieden und lehnt den Krieg als Mittel der Politik ab.